Als Lehrbetrieb unbrauchbar. Jeder der seinen Gesellenbrief haben will, sollte woanders hingehen.
Verbesserungsvorschläge
Einen Ausbilder einstellen. Damit meine ich jemanden der sich auch wirklich um seinen Lehrling kümmern kann damit der Auszubildende auch eine mehr als nur stiefmütterliche Ausbildung genießt.
Arbeitsatmosphäre
Prinzipiell ist die Arbeitsatmosphäre gut, lässt in Punkten wie Lehrbegleitung im Betrieb, welche darauf hinausläuft dass man nichts dazulernt weil die Arbeit weit über der Ausbildung steht.
Karrierechancen
Mittelspannungstechnik. Alles andere ist nicht gern gesehen. Als Lehrling hat man sowieso keine Chancen. Es wird zwar von Tag 1 gesagt dass man "Ausbildet um zu behalten", dies gilt jedoch nur wenn man von der Mittelspannungstechnik geadelt wird, was nahezu unmöglich ist weil die einen Lehrling im 1. Jahr bereits bewerten als sei er bereits ausgelernt.
Arbeitszeiten
Man macht eigentlich immer Überstunden und wird teilweise auf Montage geschickt wo man dann auf eigene Kosten wieder abreisen darf um zur Berufsschule zu fahren.
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung ist vernünftig und vergütet auch die Überstunden, welche meistens vorausgesetzt werden
Die Ausbilder
Die Ausbildung in der Firma ist praktisch für die Tonne. Mein Ausbilder war grundsätzlich der Meinung dass er einen Symbolischen Posten innehält und man als Auszubildender die Pflicht hat den gesamten Lehrstoff in eigenregie zu lernen. Fehlschläge bei Klausuren sind gleichzusetzen mit 30 minütigen Vorwürfen vom Ausbilder dass einem die Lehre egal ist. Bei Fachfragen war der Ausbilder entweder nicht verfügbar oder hat einem erzählt aus wie vielen Gründen man den Stoff aus dem dritten Lehrjahr schon im ersten können muss. Bei meiner Gesellenprüfung habe ich keine Funktion gehabt. Über WhatsApp kam die Nachricht: "Schauen wir uns Montag an". Diese Aussage heißt in dieser Firma: "Ich komm zu dir in die Werkstatt und starre für 60 Sekunden auf das Prüfungsbrett und gehe dann Kaffe trinken. Wiederkommen ist strengstens optional selbst nachdem man danach fragt.
Spaßfaktor
Das kollegiale Verhältnis unter Monteuren, Projektleitern & Lehrlingen ist größtenteils top. Problem ist die Chefetage die gerne und Regelmäßig zu klassenhetze zwischen den Abteilungen ruft und sich sonst auch eher wie ein Adelsgeschlecht aufführt.
Aufgaben/Tätigkeiten
Durch die breite Spanne an Aufgabenbereichen hat man die Möglichkeit in viele interessante Bereiche zu schauen. Schwammige Planung sorgt jedoch oft für Verwirrung.
Variation
Im Endeffekt eine Goldgrube um sich eine bestimmte Spezialisierung auszugugken für zukünftige Fortbildungen. Problem hier ist aber eine klare Bevorzugung und in Schutznahme der Abteilung Mittelspannungstechnik seitens der Geschäftsführung und das totale verfehlen der Bereiche die für die Ausbildung relevant oder sogar Nötig sind
Respekt
Unter Monteuren & Projektleitern herrscht ein super Klima. Hier doppeln sich in anderen Punkten angesprochene Probleme (Unfairer & unengagierter Ausbilder, Klassenhetze, unnahrbahre Geschäftsführung & bevorzugung der Mittelspannungstechnik)


