Wird von Jahr zu Jahr unattraktiver
Gut am Arbeitgeber finde ich
Fällt mir im Moment schwer
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
HR verkommt mehr und mehr zum Vollstrecker und macht es Mitarbeitern schwer ein Vertrauensverhältnis aufzubauen.
Das Tool-basierte Leistungsbewertungsystem lässt auf eine objektive und faire Beurteilung schließen. Zweimal im Jahr werden Mitarbeiter drangsaliert möglichst detaillierte Einträge zu machen, die aber auf das Endergebnis (Gehalt, Beförderung) keinen Einfluß zu scheinen haben.
Verbesserungsvorschläge
Mehr vertrauensvolle Kommunikation zwischen wirklich geeigneten Vorgesetzten und Mitarbeitern
Arbeitsatmosphäre
Die Firma verkommt mehr und mehr zur Zeitarbeitsfirma und Mitarbeiter werden eingeteilt wo es gerade opportun erscheint. Arbeitszeiten müssen in zwei sehr umständlichen Tools eingetragen werden.
Kommunikation
Vorgesetzte sitzen weit weg in Indien und sind zu beschäftigt das Chaos zu verwalten. Änderungen z.B. zur WFH Regelung werden einfach per Mail verkündet und sofort mit Androhung einer Abmahnung versehen.
Die ersten Abmahnungen gab es bereits im großen Stil und ohne vorheriger mündlicher Kommunikation mit den Vorgesetzten.
Umstrukturierungen werden eingeführt ohne die Mitarbeiter abzuholen.
Kommunikationsveranstaltungen dienen lediglich zur Aufzählung von irgendwelchen Erfolgsgeschichten
Kollegenzusammenhalt
Alte Teams werden nach und nach ersetzt und es gibt zum größten Teil nur noch delegierte Mitarbeiter aus Indien.
Work-Life-Balance
WFH wird nun nach und nach zurückgefahren.
Gleitzeit ist theoretisch möglich aber der komplizierter werdende Prozess und die Überwachungstools machen es sehr schwer die richtigen Einträge zu machen und zeitnah Genehmigungen zu erhalten.
Vorgesetztenverhalten
Nachdem die wirklich guten Vorgesetzten weggegangen sind, blieben nur noch anonyme und ständig wechselnde Personen in Indien, die anderweitig beschäftigt sind.
Interessante Aufgaben
Vermutlich ja, wenn man vom zufällig zugeteilten Vorgesetzten zufällig in ein passendes Projekt eingeplant wird.
Gleichberechtigung
neutral
Umgang mit älteren Kollegen
neutral
Arbeitsbedingungen
Büro und Arbeitsplätze sind ok aber der IT Support ist nicht besonders benutzerorientiert. Prozess ist wichtiger als die eigentliche Lösung.
Freie Getränke (Tee, Kaffee, Wasser)
Sommerfest und Weihnachtsfest
Tiefgaragen Parkplatz (Laden der E-Autos allerdings nur für Besitzer von Dienstwagen)
Vermutlich aufgrund der sehr heterogenen Zusammensetzung der Mitarbeiter und der Aufteilung in mehre kleine Tochterfirmen gibt es keinen Betriebsrat
Umwelt-/Sozialbewusstsein
KPIT brüstet sich gern mit ein paar grünen und sozialen Projekten die mich nicht wirklich beeindrucken
Gehalt/Benefits
Anfangsgehalt war ursprünglich gut aber Anpassungen sind sehr moderat oder fallen gern auch mal aus während die Dividienden sowie die Pakete der Executives regelmäßig und überdurchschittlich steigen. Das lässt sich sehr gut aus den Jahresberichten herauslesen.
Image
Viel Unzufriedenheit aber Entscheidungen von oben werden akzeptiert da die indischen Mitarbeiter (die Mehrzahl) um die Verlängerung ihrer Delagationsverträge fürchten.
Karriere/Weiterbildung
Es werden viele Weiterbildungskurse angeboten und es gibt Zugang zu Trainingsplatformen (z.B. Udemy). Auf die Karriere hat es allerdings keinen Einfluß. Es gibt ein sehr formales und eher zu komplexes Leistungsbeurteilungssystem aber die individuellen Ratings folgen am Ende ganz anderen undurchschaubaren Kriterien.