Ich würde es nur sehr eingeschränkt empfehlen- evtl. für Minijobber
Gut am Arbeitgeber finde ich
Daß er jedem eine Chance gibt- egal ob gelernt oder Quereinsteiger. Manchmal sogar die ein oder andere Chance zuviel.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das zweierlei Maß messen, das teilweise schon ins Mobbing gehende der Gebietsleitung, das Gefühl dass man immer erreichbar und flexibel sein MUSS, das man sein Handy ohne wenn und aber fürs Geschäft benutzen muss
Verbesserungsvorschläge
1. Anständiges Gehalt bezahlen und zwar für die ganze Zeit die man arbeitet - so viele fangen mind.30 Min. früher an um bis zur Ladenöffnung einigermaßen fertig zu werden- unbezahlt natürlich.
2. diese komische Zwangspause - wenn ich dann Pause machen würde wo es die Kasse mir vorschreibt - geht halt mal gar nicht (Z.B. entweder morgens um 5.45-6.15 Uhr / Arbeitsbeginn ist 5.30 Uhr und Ladenöffnung ist 7.00 Uhr). Und wie man Pause in Einzelbesetzung der Schicht machen soll konnte mir auch keiner verraten. Aber Hauptsache den Zoll hinters Licht geführt dass es Pausen gibt- denn die konnten oft genug gar nicht genommen werden
3. Funktionierendes Werkzeug an die Hand geben- funktionierende Öfen, Gärschränke, Heißtheken usw.
4. Alle Filialen auf das gleiche Level bringen- wo es mehrere Cafe-Tische gibt ne Spülmaschine zb. oder eben den Putzservice für alle
Arbeitsatmosphäre
Puh, das kommt sehr auf die einzelne Filiale an. In einigen wirklich gut, in anderen weniger. Fakt ist halt auch - wer nur Mindestlohn bezahlt bekommt nicht immer Top-Leute, egal ob es um Pünktlichkeit, Sauberkeit oder Ehrlichkeit (Diebstahl) etc. geht. Und dann wird es schnell kritisch- vor allem wenn dann einige Mitarbeiter mit allem durchkommen...
Image
Soweit ich das sehe ist es OK
Work-Life-Balance
Kam sehr zu kurz, immer wieder kurzfristige Schichtplanänderungen oder einspringen statt freiem Tag. Wenn man abgesagt hat wurde versucht einem ein schlechtes Gewissen zu machen.
Karriere/Weiterbildung
Es gab mal ein internes Schulungsprogramm, grade für die Verkäuferinnen, das war wirklich gut, leider wurde es dann immer weniger
Gehalt/Benefits
Gehalt im Verkauf - Mindestlohn, das macht keinen Spaß für das was man geleistet hat.
Benefits- 40% Mitarbeiterrabatt auf die Ware- das ist echt top!
Für Kolleginnen die mal in weiter weg gelegenen Filialen eingesprungen sind gab es dann auch Tankgutscheine, bzw. Fahrgeld.
Die Springer hatten Firmenwagen, soweit ich weiß auch zur privaten Nutzung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Würde ich jetzt mal als durchschnittlich ansehen
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt in meinem Fall war gut- und wäre noch besser gewesen wenn die Gebietsleitung nicht immer wieder dazwischen gepfuscht hätte und oder immer wieder versucht hat MAs loszuwerden oder grundlos schlecht zu machen.
Umgang mit älteren Kollegen
Was ich mitbekommen habe war es OK
Vorgesetztenverhalten
Direkter Vorgesetzte - ging teilweise bis ins Mobbing, Chef dafür - was ich mitbekommen habe sehr korrekt.
Arbeitsbedingungen
Je nach Filiale und örtlichen Gegebenheiten. Z.B. war eine Filiale jahrelang ohne eigene Toilette (T. durfte bei angrenzender Firma benutzt werden, 100 Meter übern Hof und durchs Gebäude- was dann in Einzelschichten natürlich klasse war), Öfen und Gärschränke die teilweise ein sehr eigenes Leben "gelebt" haben und nur mit Trick 17 funktioniert haben, haben es nicht immer einfacher gemacht
Ungerecht finde ich auch dass einige Filialen selbst putzen müssen und andere einen Putzservice haben der nach Ladenschluss kommt zum saubermachen, das würden glaube ich alle begrüßen
Kommunikation
Untereinander- je nach Filiale, wenns man gut harmoniert ist die Kommunikation auch kein Problem. In anderen Filialen ist es teilweise schwer, nicht weil die Leute nicht wollen, sondern weil sie einfach wenig bis kein Deutsch verstehen
Kommunikation mit Vorgesetzten- ich sag mal wenn man zu den Lieblingen der Vorgesetzten gehört gibts wenig Probleme und man bekommt auch mal Dinge die es sonst eher nicht so gibt (z.B. Samstags frei, Urlaub zu populärer Zeit usw.). Man sollte aber wissen welchen Preis man dafür zahlt (man ist sehr schnell "unten durch" und oder es wird hemmungslos bei den Kollegen über einen gelästert.
Gleichberechtigung
Wie gesagt- die Lieblinge wurden bevorzugt, solange sie die Lieblinge waren. Wenn man es nicht war war es meißtens OK, aber wer in Ungnade gefallen ist hatte schlechte Karten
Interessante Aufgaben
Naja war backen u. verkaufen. Da die Theke in jeder Filiale gleich aussehen soll und man nach Plan einräumt- eher nicht so. Für den Job aber durchaus OK