Hab stets nur Gutes gehört. Meine eigenen Erfahrungen waren dafür aber ermüdent.
3,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 für dieses Unternehmen in Coppenbrügge gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt viel Mitsprache Recht bei der Dienstplanung, wenn man im Pool arbeitet
Arbeitsatmosphäre
Natürlich ist jedes Team, jede Station und jeder Mensch verschieden - aber das Klima auf der Station, wo ich war, war eher mau. In meinen ersten Tagen war ich eigentlich sehr zufrieden. Desto länger ich dort arbeitete, desto mehr trübte der Eindruck dann aber aus mehreren Gründen ein. Vorab ist zu sagen, dass ich keine volle Stelle hatte und daher nicht dauerhaft da war. Durch Mutti-Arbeitszeiten habe ich noch dazu später als andere angefangen und auch eher aufgehört. Das macht es schwer, in ein Team rein zu kommen. Dennoch: Wenn ich gefragt habe, ob mir mal jemand beim Lagern oder hochziehen helfen kann, habe ich von vielen (bis auf 3 Ausnahmen) stets nur genervte Blicke und ein "Dann aber schnell. Ich habe selber genug zu tun" bekommen. In einem so körperlichen Job sollte man mehr zusammen arbeiten, finde ich. Auch wurde dauerhaft und viel über die Arbeitsbelastung gemeckert. Eigentlich täglich. Natürlich ist es anstrengend. Und man muss auch nicht mit allem einverstanden sein. Aber jedem Tag immer nur schlechte Laune zu haben und dauerhaft zu fluchen, macht den Job auch nicht angenehmer. Und das Klima auf Station auch nicht.
Image
Das äußere Image der Klinik ist sehr weit verbreitet und äußerst gut. Bekannte von mir, die 100e Kilometer weit weg wohnen, haben schon von der Klinik gehört. Unter den Mitarbeitern wird vieles beflucht und schlecht geredet. Aber ich glaube, das ist unter den heutzutage vorherrschenden Arbeitsbedingungen in nahezu allen Branchen so. Das hat weniger mit dem Betrieb selber, als der allgemeinen Einstellung, die die Menschheit heutzutage hat, zu tun.
Work-Life-Balance
Als Teilzeit-Kraft mit 20 Std/Woche und als Pool-Mitarbeiterin habe ich ziemlich viel Mitsprache-Recht bei der Planung, weshalb ich mich keinesfalls beschweren kann. Wie es Vollzeit aussieht, kann ich vorerst nicht beurteilen.
Kollegenzusammenhalt
Das Team selber kam mir recht eingespielt vor. Aber Lästereien über andere Kollegen waren an der Tagesordnung. Schade fand ich, dass keiner mit anderen Kollegen darüber kommuniziert hat, wenn ihm was nicht passte. Vor allem eine meiner Kolleginnen war oft "Ziel" der Lästereien. Dem war sie sich bewusst. Daher hat sie, genau so wie ich, gekündigt.
Vorgesetztenverhalten
Im Großen und Ganzen ganz in Ordnung. Nur der Sachverhalt mit dem vielen Krank sein und dem mir vorgeworfenen Verdächtigen Verhalten fand ich nicht schön. Ich bin der Meinung, man hätte schon viel eher mit mir sprechen können, wenn man einen "komischen Eindruck" hat. Bis auf den Sachverhalt bin ich aber super zufrieden mit meinen Vorgesetzten gewesen.
Arbeitsbedingungen
Personalmangel macht natürlich jedem das Leben schwerer als es sein müsste. Das hat aber weniger mit dem Arbeitgeber an sich zu tun, sondern mit der Politik. Allerdings sind die Bedingungen hier weitaus angenehmer als in dem Haus, in dem ich zuvor arbeitete. Vorher habe ich in einem Krankenhaus der Regel und erweiterten Schwerpunktversorgung gearbeitet. Das Lindenbrunn ist dagegen eine Fachklinik mit Rehabilitationsschwerpunkt.
Im alten KH gab es Dienste, da musste man allein mit einem einzigen Schüler 15 von 18 Patienten waschen, Essen anreichern etc. Das war pure Fließband Arbeit. Hier hatte ich mehr Zeit und Ruhe auf die jeweiligen Bedürfnisse meiner Patienten einzugehen.
Natürlich gäbe es auch hier Verbesserungsmöglichkeiten, um Abläufe zu vereinfachen. Aber man kann nicht alles haben.
Kommunikation
Da mein Kind gerade erst mit der Fremdbetreuung begann, ist er oft und viel krank gewesen. Leider habe ich nach der ganzen Corona-Zeit auch kein tolles Immunsystem mehr gehabt und einfach alles von meinem Kind abbekommen. Bei jeder Krankmeldung habe ich telefonisch erklärt, wieso ich krank bin und was ich habe (was ich rechtlich betrachtet nie hätte tun müssen), um Missverständnissen vorzubeugen. Leider wurden meine Infos nie weitergegeben. Immer nur "Sie hat sich wieder krank gemeldet". So entstand der absolut falsche Eindruck, ich sei nur auf das Geld aus. Anstatt aber mal nachzufragen, bekam ich eines Tages nur den Anruf aus den höheren Abteilungen, dass das ja auffällig sei und ich gekündigt werde, wenn sich nicht bald was ändere. Ich habe vollstes Verständnis, wenn man sich Gedanken macht. Aber sich einfach ein Bild zusammen zu basteln, anstatt mal nach Tatsachen zu fragen, finde ich nicht fair.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Coppenbrügge gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Aktuell gar nichts mehr.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Abteilungsleitung und Pflegeleitung sind leider nur auf eigene Vorteile bedacht, keine klare Linie in der Führung, wenig eigener Einsatz, es wird nur gefordert ohne mit gutem Beispiel voran zu treten. Die Schwestern arbeiten zum Teil weit über die Belastungsgrenze.
Verbesserungsvorschläge
Siehe oben!
Arbeitsatmosphäre
Leider geht es stetig bergab, dass früher beworbene "wir-Gefühl" unter angeblichen "Lindenbrunnern" gibt es längst nicht mehr. Die guten Leute gehen oder sind längst woanders, gerade in den unteren und mittleren Führungsebenen sind fast nur noch "Ja-Sager" und schwache Persönlichkeiten in der Verantwortung.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte ohne jede soziale Kompetenz, hier wird kein Einsatz vorgelebt.
Interessante Arbeit, fair bezahlt, Bemühung um Integration
4,1
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Coppenbrügge gearbeitet.
Kollegenzusammenhalt
schwankt natürlich je nach Einsetzbereich
Vorgesetztenverhalten
mit Tendenz zu sehr gut
Interessante Aufgaben
In diesem Bereich ergeben sich die interessanten Aufgaben nicht durch eigene Aufgabengestaltung, die Patienten, die kommen müssen optimal versorgt werden. Hochinteressant ist das breite Spektrum.
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Coppenbrügge gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegenzusammenhalt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Pflegedienstleitung
Arbeitsatmosphäre
Die Pflegedienstleitung sollte ein Intensivseminar Motivation machen. Leider kann hier eine einzelne Person das ganze Betriebsklima nach unten ziehen.
Vorgesetztenverhalten
Der sehr gute Geschäftsführer hält sich leider zu oft aus dem Tagesgeschäft herraus. Der Pflegedienstleiter gibt aber ein gutes Feindbild für alle Mitarbeiter. Das schweisst zusammen :-)
Interessante Aufgaben
Bei so einem großen Haus kommt es drauf an, wo man arbeitet. Seine Arbeit selbst gestalten kann man in der Pflege bestimmt nicht. Dazu gibt es viel zu wenig Personal.
"Das etwas andere Krankenhaus" oder "Wo Arbeit noch Spaß macht"
4,4
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Coppenbrügge gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Angenehmes Arbeiten in fast familiärer Atmosphäre. Wer seinen Teil zum Gesamten beiträgt und einfache Spielregeln, die selten über das üblich zu erwartende hinausgehen, einhält, kann hier einen atraktiven Arbeitsplatz bekleiden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Raucherraum für das Personal im Patientenverkehrsbereich. Unzureichende Abluftanlage im Raucherraum.
Arbeitsatmosphäre
Meckerer gibt es überall, aus meiner Sicht bei uns auf sehr hohem Niveau (vergleiche dazu z.B. Gehaltsangebot für die Pflegekräfte auf unserer Homepage)
Image
Durch den Einsatz aller Mitarbeiter hat sich das Krankenhaus Lindenbrunn in den letzten Jahren auch über die Landkreisgrenzen hinaus einen sehr guten Ruf erarbeitet.
Work-Life-Balance
Zeiterfassung vorhanden, d.h. nichts geht verloren. Bei 400 Mitarbeitern über 100 Arbeitszeitmodelle, also sehr individuell.
Karriere/Weiterbildung
Sehr lange Betriebszugehörigkeiten, da sehr beliebter Arbeitsgeber, aufgrund dessen nicht ganz so häufige Wechsel, auch nicht in den leitenden Funktionen.
Gehalt/Sozialleistungen
Beteiligung der Mitarbeiter an Überschüssen in Form von Sonderzahlungen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltmanagement vorhanden.
Kollegenzusammenhalt
Ausgeprägtes WIR-Gefühl unter den "Lindenbrunnern"