5 von 17 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Im Nachhinein lässt es sich immer gut meckern, aber es gab auch einige gute Sachen am Kreis. Besonders bei der Work-Life-Balance punktet der Kreis beim normalen Angestellten
Vermutlich das Vorgesetztenverhalten. Das kam mir öfters von oben herab vor. Als ich damals die Ausbildung gemacht habe, habe ich mich ziemlich allein gelassen gefühlt. Gerade durch meine enormen Fehlzeiten die ich aufgrund meiner Burnouts hatte (ca. 3/4 Jahr insgesamt in den drei Ausbildungsjahren)(die Burnouts sind nicht unbedingt nur der Arbeit zu zuschreiben), viel mir die Ausbildung besonders schwer. Hilfe habe ich keine bekommen, stattdessen habe ich ständig zu hören bekommen, warum ich denn meinen Führerschein noch nicht habe, während den Leuten ganz genau bewusst war, dass mein gesamtes Azubi-Gehalt jeden Monat für Miete und Essen drauf ging. Es gibt vom Kreis, anders als bei vielen anderen Ausbildungsbetrieben, keine finanzielle Unterstützung für den Führerschein, was grunde nicht schlimm ist, weil es keine Selbstverständlichkeit ist, dass manche Betriebe das machen. Was dann aber irgendwie nicht so gut kommt, ist wenn sich Vorgesetzte trotz des Wissens, um die Lage des Azubis darüber auslassen, dass man doch endlich seinen Führerschein machen soll, weil ein fehlender Führerschein der Übernahme im Weg stehe. Inzwischen gibt es neues Ausbildungspersonal. Inwiefern sich das alles also geändert hat, weiß ich nicht.
Kurz vorab: Ich habe vor einigen Monaten schon mal eine Bewertung abgegeben, habe sie aber im Nachhinein wieder runter genommen, weil ich sehr ausfallend und unsachlich geworden bin. Da ich vor ein paar Stunden über eine E-Mail Benachrichtigung von Kunz gesehen habe, dass erneut eine Bewertung abgegeben wurde und sich die Lage in der IT immer noch nicht verbessert zu haben scheint, hoffe ich meine ehemaligen Arbeitskolleg*innen etwas unter die Arme greifen zu können, wenn den Vorgesetzten hiermit noch mal etwas Feuer unterm Hintern gemacht wird.
Jetzt zur Bewertung der Arbeitsatmosphäre: Lob der Vorgesetzten gab es nicht häufig, ist aber das ein oder andere mal vorgekommen. Oft wurden aber Probleme trotz erneutem Ansprechen nicht von Vorgesetzten wahr- und/oder ernst genommen. Zumindest war das meine Auffassung.
Man hört solches und solches. Es ist halt stark abhängig in welchem Fachbereich man arbeitet.
Dank des Gleitzeitsystems konnte man freitags früher gehen, wenn man dafür montags bis donnerstags eine Stunde mehr gearbeitet hat. Außerdem kann man (einigermaßen) anfangen und aufhören, wie spät man will (auch wenn es von manchen Personen sehr stark ausgereizt wurde). Da es in dem IT Bereich, in dem ich gearbeitet habe, weniger ein Problem ist, dass man manchmal bis spät abends Notfälle beheben muss, kann ich nicht viel zu der Regelung sagen. In anderen Bereichen passiert das leider häufiger. Normalerweise bin ich jemand der "Was interessiert mich das Problem meines Betriebs in meiner Freizeit" sehr stark vertritt, leider ist es in der IT so, dass die Konsequenzen sehr gravierend sein können und die meisten dann aus einem Pflichtgefühl heraus in Teile ihrer Freizeit opfern.
Die Gehaltsstufe ist stark an dem DQR Grad geknüpft. Um mehr als E9a verdienen zu dürfen, muss man mindestens den IT-Berufsspezialisten abgeschlossen haben. Die Weiterbildung zum Berufsspezialisten ist aber nur zwei Personen alle zwei Jahre (oder pro Jahr, da bin ich mir nicht sicher) gegönnt. Die Finanzierung der Weiterbildung läuft zum größten Teil aus eigener Tasche und die Seminare werden während der Freizeit gehalten. Ursprünglich hieß es, dass die Weiterbildung <1 Jahr gehen soll. Wenn ich das aber von meinen ehemaligen Kollegen richtig verstanden habe, sind die beiden, die aktuell die Weiterbildung machen, aber schon länger als ein Jahr damit beschäftigt. Außerdem wollen sehr viele die Weiterbildung machen, weshalb man sich selbst ausrechnen kann, wie lange es dauern wird, bis man dort die Chance bekommt mehr als E9a zu verdienen. Bei drei Leuten wurde hinter verschlossenen Tür entschieden, dass sie auch ohne Weiterbildung mehr verdienen dürfen.
Ich persönlich hatte mit meinen Kolleg*innen nie wirklich Stress. Auch jetzt pflege ich noch guten Kontakt zu einigen
Mir persönlich kam es vor, als wurden Beschwerden oft nicht ernst genommen. Es gab ständig Stress in meinem Bereich, auf die ich auch hingewiesen habe, aber eine Veränderung habe ich nie wahr genommen. Ich muss dazu sagen: nachdem ich den Kreis verlassen habe, wurde eine neurologische Störung bei mir festgestellt, die unteranderem Grund dafür war, dass ich ständig unter Stress stand. Dennoch hab ich gesehen, wie auch meine direkten Arbeitskolleg*innen mit sehr starkem Stress belastet waren.
Räume und Ausstattung waren in Ordnung. Jedoch konnten sich einige Räume, zum Beispiel auch der, in dem ich saß, besonders aufgrund der Steindaches, der Sonnenlage mittags und den mangelnden Kühlmöglichkeiten, wie Klimaanlagen, im Sommer extrem Aufheizen. Das führt definitiv nicht zu einem produktiven Arbeitsumfeld.
Meetings gab es häufig, oft kam es mir aber so vor, als wären diese einfach nicht produktiv.
Große Auswertungen von Informationen, die wichtig/interessant fürs Personal sein könnten, wurden in jährlichen Personalversammlungen dar gelegt. Da ist aber auch meist nur um den heißen Brei geredet worden und wirklich was im Sinne des Personals (zum Beispiel an den Markt angepasste Gehälter für Facharbeiter*innen) gab es jedoch kaum/nie. Aber was will man auch erwarten, wenn der gesamte Vorstand aus ewig gestrig gebliebenen CDUlern besteht. Bloß nicht ins Personalbudget investieren, sondern immer schön sparen, sich dann aber wundern, wenn Personal unzufrieden wird. Lieben wir.
Da ich nach meiner Ausbildung nur befristet für ein Jahr übernommen wurde, wurde mein Gehalt im unterstem Gehaltsspektrum angesetzt. Ich habe E5-1 (als ausgelernte Person darf man nicht niedriger als E5-1 eingestuft werden. Das soll kein Seitenhieb sein, sondern nur ein Sidefact für Interessierte) bekommen, was zum Zeitpunkt 2025 monatlich 3038€ Brutto (netto ca.1998€; jährlich brutto 36467€) entsprach. Außerdem gab es eine jährliche Sonderzahlung in höhe von 2586€ und eine jährliche Leistungsorientierte Bezahlung, die, aufgeteilt auf alle Mitarbeitenden, bei ca. 150€ Netto liegt. Wer mehr als E9a verdienen möchte, muss eine DQR-Weiterbildung machen.
Als Mann ist habe ich bestimmt nicht alles mitbekommen, was da an Diskriminierung los ist. Aber bezogen auf das, was ich aus zweiter Hand gehört (und im letzten Beitrag gelesen) habe, hab ich wohl Glück gehabt, keine Frau zu sein. Um es mit anderen Worten zu sagen: alle direkten Vorgesetzten der IT (Teamkoordination, Teamleitung und Fachbereichsleitung) sind Männer. Ich bin mir bewusst darüber, dass prozentual in der IT deutlich mehr Männer als Frauen arbeiten und die Wahrscheinlichkeit, dass die Vorgesetzten deswegen größtenteils Männer sind, relativ hoch ist. Aber vielleicht sollte man(n) sich trotzdem, oder gerade deshalb erst recht, nicht unter Männern entscheiden, dass ein paar Frauen zum ersten oder zweiten Tag schon eine AU brauchen, wegen häufigerer Fehlzeiten als andere Mitarbeiter.
Das gilt jetzt besonders an die genannten Vorgesetzten: wir als Männer können uns wahrscheinlich gar nicht vorstellen, wie sehr einige Frauen monatlich mehrere Tage unter Sachen wie Menstruationsschmerzen leiden. Vielleicht sollten also auch nicht Männer dafür verantwortlich sein zu entscheiden, dass manche Frauen jetzt auch eher eine AU brauchen, weil sie häufiger fehlen.
Meine Aufgaben waren sehr repetitiv und motivationstechnisch auslaugend. Das ist aber (soweit mit bekannt) nicht unbedingt auf allen Stellen so, sondern war besonders in den Bereich der IT, in dem ich gearbeitet habe, ein großes Problem.
Arbeitskollegen, Aufgaben, Selbstständiges Arbeiten, Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen, flexible Arbeitszeiten
Sportliche Aktivitäten könnten besser gefördert werden z. B. Durch Wellpass.
Beteiligung zur Förderung von Sport anbieten z. B. Durch Wellpass. Setzt Kreis Borken ab von anderen Arbeitgebern. Fördert Gesundheit. Betriebssport wird kaum genutzt und nicht für alle geeignet.
Der Kreis Borken schöpft vorhandene Potentiale im Sinne der Mitarbeitenden aus. Der Zusammenhalt in der Mitarbeiterschaft ist groß, es werden tolle Betriebsfeste gefeiert und im Verwaltungsbereich ist das Aufgabenspektrum sehr vielseitig.
Negative Aspekte des öD müssen in Kauf genommen werden (nicht konkurrenzfähige Bezahlung im Vergleich zur Privatwirtschaft vor allem in den höheren Entgelt- und Besoldungsgruppen, nur schleppende Digitalisierung, begrenzte Karrieremöglichkeiten). Hierbei handelt es sich jedoch um strukturelle Probleme des öD.
Familie und Beruf lassen sich gut managen.
Es wird nur wenig dem demografischen Wandel entgegen gesetzt.
Alle Stellen bewerten und im Vergleich mit umliegenden Kommunen gleichwertig entlohnen.
Arbeitszeitrahmen von 7.00 - 20.00 h, bei gleitender Arbeitszeit
Personalauswahl bei Stellen mit Personalverantwortung regelmäßig nicht unter Beachtung von Führungskompetenzen der BewerberInnen (- Annahme: ...der gute Sachbearbeiter ist auch ein guter Vorgesetzter...)
Stellenbesetzungsverfahren insbesondere bei Stellen mit Personalverantwortung sollten regelmäßig auch unter Berücksichtigung externer Bewerber erfolgen - Stellen nicht ausschließlich intern ausschreiben