Etwas eingestaubt und antiquiert
Gut am Arbeitgeber finde ich
Vielfältige Aufgaben und die Möglichkeit sich innerhalb des Dienstherren in den Aufgabenbereichen zu verändern.
Verbesserungsvorschläge
In der Ausbildung sollte stärker auf die individuellen Wünsche der Auszubildenden hinsichtlich der Praxisstationen eingegangen werden.
Das oberste Ziel sollte die schnellstmögliche Digitalisierung sein. Dennoch wird weiterhin an den altbewährten Aktenbergen festgehalten, da die langfristige Arbeitserleichterung nach einer zunächst arbeitsintensiven Digitalisierung oft nicht erkannt wird.
Auch wenn ein Neubau des Kreishauses geplant ist, zeigt die Vergangenheit, dass sich dieser Prozess noch lange hinziehen kann. Daher sollte dringend die aktuelle Arbeitssituation im Kreishaus verbessert werden – beispielsweise durch das Abdichten der Fenster und eine regelmäßige Reinigung.
Jedes Stockwerk sollte mit einer Kaffeeküche ausgestattet sein. Zwar ist es positiv, dass Vollautomaten für Kaffeetrinker bereitstehen, doch fehlt eine Möglichkeit, Speisen zu kühlen oder aufzuwärmen. Zudem muss jeder seinen eigenen Wasserkocher mitbringen, was umständlich ist.
Das Angebot in der Kantine ist sehr begrenzt und die Preise sind hoch. Eine ausgewogene Ernährung sieht anders aus. Besonders fragwürdig ist es, dass nur während der Gesundheitswoche angepasste Gerichte angeboten wurden – dies sollte grundsätzlich der Fall sein. Im Sinne des Gesundheitsmanagements ist hier dringend Nachbesserung erforderlich.
Arbeitsatmosphäre
Leider werden Arbeiten am und im Gebäude gar nicht angekündigt, sodass man doch öfter bei Baulärm versuchen muss konzentriert zu arbeiten
Kommunikation
Das Intranet wird nicht vollumfänglich geführt und genutzt, teilweise gehen wirklich wichtige Meldungen unter oder werden erst spät weitergegeben
Kollegenzusammenhalt
Tolles Team, Querulanten und Low Performer sind überall zu finden
Work-Life-Balance
flexible Arbeitszeiten u. Homeoffice (jedoch ungern gesehen)
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte haben wenig bis keine Zeit für die Führung
Gleichberechtigung
Es hat im Übrigen nichts mit Gleichberechtigung zu tun, wenn für die gleiche Stelle mit identischer Aufgabenbreite aufgrund eines anderen Beschäftigungsverhältnisses zwei Stunden mehr pro Woche gearbeitet werden muss.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kollegen ist positiv zu bewerten.
Arbeitsbedingungen
Mittlerweile friert man sich im Winter zumindest nicht mehr die Fingerspitzen ab. Dafür zieht es weiterhin durch die Fenster, wodurch man bei Wind in einem laut pfeifenden Büro sitzt. Teilweise regnet es rein.
Gehalt/Benefits
Nach Landesbeamtenrecht werden insbesondere höher dotierte Stellen über Jahre hinweg unterbezahlt besetzt. Erfahrungen aus der Privatwirtschaft oder vorherige Studienabschlüsse finden in den Erfahrungsstufen keinerlei Berücksichtigung. Stattdessen werden sie mit Berufseinsteigern gleichgesetzt, die frisch von der Universität kommen und weder Kundenkontakte noch Verhandlungsgespräche geführt haben. Hingegen werden Arbeitsjahre in der öffentlichen Verwaltung anerkannt – selbst dann, wenn die dort gesammelten Erfahrungen keinen Einfluss auf die neue Stelle haben.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen werden regelmäßig angeboten. Allerdings gibt es im Intranet kaum Informationen zu möglichen Nachwuchsführungskräfteprogrammen oder zu Aufstiegsmöglichkeiten vom gehobenen in den höheren Dienst. Ein Masterstudium wird nicht angeboten.
Zudem scheint ein gutes Netzwerk oder 'Vitamin B' erforderlich zu sein, um Aufstiegsmöglichkeiten nutzen zu können.

