3 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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3 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich wurde zunächst zu einem Vorstellungsgespräch für die Position als Sachbearbeiter in der Anlagenbuchhaltung eingeladen. Nach dem Gespräch erhielt ich eine Absage mit dem Hinweis, ich sei der zweite Kandidat; man würde sich bei mir melden, falls der erste Kandidat abspringt.
Tatsächlich trat dieser Fall ein, und ich wurde telefonisch kontaktiert. In diesem Telefonat habe ich darauf hingewiesen, dass in meinem Führungszeugnis zwei Eintragungen wegen Beleidigung enthalten sind. Ich habe gefragt, ob dies für die Stelle relevant sei. Die Personalmitarbeiterin erklärte, dass sie das abklären müsse.
Anschließend rief mich der Amtsleiter an und lud mich zu einem zweiten Gespräch ein. Er betonte ausdrücklich, dass es sich nicht um ein fachliches Gespräch handele, sondern um die Frage, ob ich charakterlich ins Team passe. Als ich dies der Personalmitarbeiterin mitteilte, bezeichnete sie das Gespräch abweichend als fachliches Gespräch.
Im zweiten Gespräch fragte mich der Amtsleiter nach den kurzen Stationen in meinem Lebenslauf. Ich hatte den Eindruck das er versuchte mich ständig als schwierigen teamunfähigen Menschen abzubilden. Ich erklärte, dass die ausgeschriebene Stelle auf zwei Jahre befristet sei und ich faktisch eine zweijährige Probezeit hätte. Eine weitere Person legte mir eine Bilanz vor und fragte mich als Volkswirt, welche Bereiche der Bilanz von der Anlagenbuchhaltung betroffen seien. Obwohl ich fachliche Fragen bereits im ersten Gespräch beantwortet hatte, beantwortete ich auch diese sehr triviale Frage. Anschließend wurden mir der Sonderposten für Zuwendungen und Anlagen im Bau erklärt – Themen, die ich ebenfalls bereits im ersten Gespräch behandelt und auch gut beantwortet hatte.
Am Ende des Gesprächs wurde mir mitgeteilt, dass man mir ein Dokument zusenden werde, mit dem ich ein Führungszeugnis beantragen könne, das direkt an die Einrichtung gehen solle. Zwei Stunden nach dem Gespräch erhielt ich eine Absage.
Ich wurde im Foyer nicht abgeholt anders als zum ersten Gespräch. Ich wartete vor der Tür des Besprechungsraums. Kurz vor 10:00 Uhr war niemand anwesend. Nachdem ich geklopft hatte, wurde ich gebeten, noch etwa fünf Minuten zu warten. Für das Gespräch bin ich ca. 40 km angereist.
Insgesamt empfand ich den Ablauf als wenig professionell und widersprüchlich. Es entstand bei mir der Eindruck, dass die Einladung zum zweiten Gespräch nicht ergebnisoffen erfolgte. Ich fühlte mich in der Situation herabgesetzt. Die Stelle haben die nun seit gestern dem 22.09.2026 wieder online geschaltet.
Ich möchte Bewerberinnen und Bewerber lediglich darauf hinweisen, sich über die Einrichtung und den Auswahlprozess vorab gut zu informieren.
Ich habe den Eindruck, dass Menschen mit Migrationsgeschichte – insbesondere aus der größten hier vertretenen Migrationsgruppe – es in diesem Bereich besonders schwer haben. Ob ein Zusammenhang mit meiner Herkunft besteht, kann ich derzeit nicht sicher belegen. Ich kann einen solchen Zusammenhang jedoch nicht ausschließen.
Traurig dass man Menschen anreisen lässt um sie wie ich es empfunden habe zu demütigen und nach Hause zu schicken. Das hat sowohl meine als auch Ihre Zeit gebunden, für nichts für ein meiner Ansicht nach für ein Ritual dessen Ausgang schon fest determiniert war. Der Gesetzgeber muss aus meiner Sicht eine Quote für Ausländer (bzw. Menschen mit Migrationshintergrund) im ÖD einräumen, anders wird sich dieses Problem never lösen können.
Sich nicht auf ein Podest stellen. Es sollte ein Gespräch auf Augenhöhe sein.
Nach dem Vorstellungsgespräch vor Ort die Absage telefonisch mitteilen und keine Standard-E-Mail schicken.