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Mettmann
Bewertung

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Intransparenter und unzuverlässiger Umgang mit Feuerwehrbeamten auf Probe

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mettmann gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich war mehrere Jahre im feuerwehrtechnischen Dienst bei der Stadt Mettmann tätig. Am Ende meiner Probezeit habe ich einen Umgang erlebt, der weder transparent noch professionell war.

Trotz regulärem Dienst, bestandener amtsärztlicher Untersuchung und ohne vorherige klare Abmahnungen, Entwicklungs­gespräche oder nachvollziehbare Warnsignale wurde die Übernahme auf Lebenszeit nicht vollzogen. Wesentliche Kritikpunkte wurden nicht frühzeitig, konkret oder dokumentiert kommuniziert, sondern erst im Zusammenhang mit der endgültigen Entscheidung relevant gemacht. Eine echte Möglichkeit zur Klärung oder Nachsteuerung bestand faktisch nicht.

Besonders problematisch war das Vorgehen nach dem Ausscheiden aus dem Dienst. Zuständigkeiten waren unklar, Ansprechpartner zeitweise nicht erreichbar und Informationen widersprüchlich. Gesetzlich vorgesehene Abläufe und Zahlungen verzögerten sich, was zu erheblicher finanzieller und persönlicher Unsicherheit führte. Unterstützung oder aktive Klärung seitens des Arbeitgebers war kaum erkennbar.

Der Gesamteindruck ist ein Arbeitgeber, der hohe Loyalität und Einsatzbereitschaft erwartet, im entscheidenden Moment jedoch wenig Transparenz, Kommunikation oder Verantwortung zeigt. Gerade im feuerwehrtechnischen Dienst, der auf Vertrauen, Verlässlichkeit und klare Führung angewiesen ist, hinterlässt das einen sehr negativen Eindruck.

Fazit:
Die Stadt Mettmann ist aus meiner Erfahrung kein verlässlicher Arbeitgeber für Feuerwehrbeamte auf Probe. Wer sich bewirbt, sollte sich bewusst sein, dass Entscheidungen ohne vorherige klare Kommunikation getroffen werden können und man im Anschluss nur begrenzt Unterstützung erfährt.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist von Misstrauen, Unsicherheit und permanenter Spannung geprägt. Statt Professionalität herrscht ein Klima, in dem man ständig das Gefühl hat, beobachtet und bewertet zu werden. Offenheit oder Fehlerkultur existieren nicht.

Image

Das Image der Dienststelle ist aus meiner Wahrnehmung angeschlagen. Innerhalb und außerhalb des Hauses wird häufig kritisch über Führung, Kultur und interne Vorfälle gesprochen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist grundsätzlich vorhanden, da im Schnitt etwa 10–12 Dienste pro Monat anfallen. Die Belastung entsteht weniger durch die Dienstanzahl als durch das Klima während der Dienste.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt. Beförderungen und Fortbildungen wirken nicht leistungsbezogen, sondern abhängig von persönlicher Nähe und Sympathie. Transparente Entwicklungsperspektiven fehlen.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Sozialleistungen entsprechen dem gesetzlichen Rahmen. Es gibt weder positive Überraschungen noch zusätzliche Anreize. Ab und zu vergessen die Mitarbeiter der Stadt die Mehrarbeit auszuzahlen also immer drauf achten!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein spielt im Arbeitsalltag kaum eine Rolle. Nachhaltige Konzepte oder sensibler Umgang mit Ressourcen sind nicht erkennbar.

Kollegenzusammenhalt

Oberflächlich wirkt der Zusammenhalt vorhanden, tatsächlich ist er brüchig. Hinter dem Rücken wird viel geredet, es kursieren Gerüchte und Halbwahrheiten. Verlässlichkeit unter Kollegen ist nicht selbstverständlich.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden nicht konsequent eingebunden oder wertschätzend genutzt. Erfahrung spielt im Alltag und bei Entscheidungen nur eine untergeordnete Rolle.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten mehrerer Vorgesetzter hinterlässt einen kritischen Eindruck. Vertrauen in Führung und Vorbildfunktion ist eingeschränkt. Teilweise entsteht der Eindruck, dass Fehlverhalten unterschiedlich bewertet wird und nicht immer konsequent aufgearbeitet wird.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind kritisch. Fahrzeuge und Material wirken teilweise überaltert. Reparaturen erfolgen oft erst dann, wenn Fahrzeuge im Einsatz ausfallen oder kurz davorstehen. Das Sicherheitsgefühl leidet darunter.

Kommunikation

Die Kommunikation ist massiv schlecht. Nach außen wird Freundlichkeit gezeigt, intern werden Informationen selektiv weitergegeben. Entscheidungen und Meinungen werden selten offen ausgesprochen. Stattdessen entstehen informelle Seilschafte, während anderen ins Gesicht gelächelt wird.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist aus meiner Sicht nicht gegeben. Bevorzugungen einzelner Personen sind wahrnehmbar, während andere systematisch außen vor bleiben. Klare, transparente Kriterien fehlen.

Interessante Aufgaben

Der Arbeitsalltag ist häufig von Leerlauf geprägt. Es gibt kaum strukturierte Aufgaben, wenig Ausbildung, wenig sinnvolle Beschäftigung zwischen Einsätzen. Eigeninitiative wird weder gefördert noch systematisch genutzt.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.