Gut gemeint (?) ist eben nicht gut gemacht. RUN!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Produkt und die urprüngliche Intention.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Management - die gesamte Führungsetage durchweg ist nicht dafür ausgebildet und die wahre Mitarbeiterführung wird von unterbezahlten, unfair behandelten Positionen gemacht. Die ausländischen Mitarbeiter:innen werden wie billige Off-Shore Arbeitskräfte behandelt.
Verbesserungsvorschläge
Führung, insbesondere Schlüsselpositionen und Geschäftsführung, besser auswählen, so sass sie dem Markt und vor allem dem (Qualitäts-)Anspruch des Unternehmens gerecht werden.
Außerdem: keine Zwei-Klassen-Gesellschaft innerhalb der Organisation etablieren durch unterschiedliche Behandlung der inländischen und ausländischen Mitarbeiter:innen.
Arbeitsatmosphäre
Echt schwierig. Feedback von Mitarbeitenden wird einfach nicht angenommen, daher fühlen sich viele machtlos. Das ist echt schade, weil hier alle mit dabei sind um etwas Gutes zu tun - untereinander versteht man sich per se eigentlich gut. Die meisten werden aber - insbesondere von einigen Führungskräften - aktiv klein gehalten und das frustriert natürlich die gesamte Belegschaft.
Karriere/Weiterbildung
? Nicht vorhanden.
Kollegenzusammenhalt
Zwangsweise gegeben, wenn gewisse Leitungspositionen den Raum betreten. Allerdings haben die zwei Plattformen und damit die Kolleg:innen wenig miteinander zu tun.
Vorgesetztenverhalten
Teilweise echt unterirdisch. Wie sagt man so schön: Man verlässt nicht das Unternehmen, sondern die Vorgesetzten… wurde hier bei den Kununu-Bewertungen (und seit Jahren von vielen bei der Arbeit in Gesprächen) ja schon mehrfach ausgeführt - aber gekonnt ignoriert.
Floskeln der HR, die generell völlig überfordert scheint, helfen hier nicht. Wer überlegt sich zu bewerben: RUN!
Gehalt/Benefits
Selbst für den NGO-Bereich unterbezahlt. Vor allem in den Positionen, die wirklich was machen und dafür auch ausgebildet sind. Die Schere nach oben ist doch recht groß.
Gleichberechtigung
Naja. Dafür, dass das Office mitten in Berlin ist, ist es komisch kaum schwarze Kolleg:innen zu haben, bzw. gehen die POC's... In den Führungspositionen gibt es eh keine. Seit Jahren wird sich von der Belegschaft für Diversity eingesetzt, aber trotz Eskalationen rennt man gegen Wände. Es fehlt auch definitiv an Sensibilität dafür, dass im Unternehmen viele ukrainische Mitarbeitenden arbeiten - und das nicht zu den selben Bedingungen wie die in Deutschland ansässigen.
Interessante Aufgaben
Muss man sich aktiv suchen und wird auch nicht dafür bezahlt.