Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Mai 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.5.2026
Bei Krisenchat gGmbH zeigt sich ein überwiegend negatives Bild in den Bewertungen. Besonders kritisch wird das Führungsverhalten bewertet, das durch Kommunikationsprobleme, mangelnde Transparenz und teilweise unqualifiziertes Management gekennzeichnet ist. Mitarbeiter:innen berichten von widersprüchlichem Feedback, intransparenten Entscheidungsprozessen und einer Diskrepanz zwischen dem nach außen vermittelten positiven Image und den internen Realitäten. Die Vergütung wird als unterdurchschnittlich empfunden, insbesondere für qualifizierte Fachkräfte mit Verantwortung. Karrieremöglichkeiten sind begrenzt und werden oft von persönlichen Beziehungen zur Führungsebene beeinflusst statt von fachlicher Qualifikation.
Als positiver Aspekt sticht der Kollegenzusammenhalt hervor, der trotz der schwierigen Rahmenbedingungen...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Führungsverhalten bei Krisenchat gGmbH wird überwiegend negativ bewertet. Besonders auffällig sind Kommunikationsprobleme im Management, bei denen Mitarbeiter:innen bemängeln, dass Führungskräfte schwer verständliche Entscheidungen treffen und oft distanziert wirken. Einige berichten sogar von manipulativen Methoden, unzureichendem Feedback und Unterdrückung von Kritik. Die Führung wird teilweise als abwesend, intransparent und wenig unterstützend wahrgenommen, wobei Entscheidungen manchmal auf persönlichen Sympathien zu basieren scheinen.
Es gibt jedoch auch positive Stimmen, die das Management als menschenzentriert und wertschätzend beschreiben. Diese Mitarbeiter:innen fühlen sich als Individuen wahrgenommen und schätzen den Austausch auf Augenhöhe. Allerdings überwiegen insgesamt die kritischen Bewertungen, die auf strukturelle Defizite und mangelnde Führungskompetenzen hinweisen, was dazu führt, dass einige Mitarbeiter:innen das Unternehmen verlassen.
Die Arbeitsatmosphäre bei Krisenchat gGmbH zeigt sich als ambivalent. Einerseits berichten einige Mitarbeiter:innen von einer sehr positiven Atmosphäre unter Kolleg:innen, die als freundlich, unterstützend und warmherzig beschrieben wird. Der Teamgeist wird besonders hervorgehoben, wobei die Wertschätzung füreinander und das gegenseitige Interesse an den Menschen hinter den beruflichen Rollen geschätzt werden. Andererseits gibt es deutliche Kritik an der Führungsebene, wobei mehrere Bewertungen auf erhebliche Kommunikationsprobleme hinweisen. Mitarbeiter:innen beklagen intransparente Entscheidungsprozesse, mangelnde Wertschätzung und das Gefühl, dass ihr Feedback nicht angenommen wird. Die Arbeitsatmosphäre wird teilweise als widersprüchlich und unzuverlässig empfunden, geprägt von hohem Druck und wenig authentischer Anerkennung der Leistungen.
Bei Krisenchat gGmbH zeigt sich ein geteiltes Bild in der Kommunikation. Die teaminternen Abstimmungen, besonders mit direkten Vorgesetzten, werden von einigen Mitarbeiter:innen als effizient, wertschätzend und schnell beschrieben. Die Kommunikation über Slack wird positiv hervorgehoben, und Fragen werden meist zeitnah beantwortet.
Deutlich kritischer wird jedoch die übergeordnete Kommunikationsstruktur bewertet. Mitarbeiter:innen berichten von mangelnder Transparenz seitens der Führungsebene, wobei wichtige Informationen häufig verspätet oder gar nicht weitergegeben werden. Besonders problematisch erscheint die Kommunikation mit Remote-Teams. Mehrere Bewertungen beschreiben die interne Kommunikation als hierarchieabhängig, widersprüchlich und unzuverlässig. Einige Mitarbeiter:innen fühlen sich bei Entscheidungsprozessen nicht ausreichend einbezogen und bemängeln, dass sachliche Argumente zugunsten von Hierarchien ignoriert werden, was zu Verunsicherung bei Positionszuweisungen und Prozessgestaltung führt.
Die Bewertungen zu Gehalt und Sozialleistungen bei Krisenchat gGmbH fallen überwiegend negativ aus. Zahlreiche Mitarbeiter:innen bemängeln, dass die Vergütung unterdurchschnittlich sei und nicht der Verantwortung sowie der Arbeitsbelastung entspreche. Das Unternehmen argumentiere laut einigen Beschäftigten mit seinem Status als gemeinnützige Organisation, um die niedrige Bezahlung zu rechtfertigen. Besonders für psychosoziale Fachkräfte in Beratungspositionen wird die Vergütung als "katastrophal niedrig" beschrieben, wobei auch kritisiert wird, dass Qualifikationen oder berufliche Entwicklung kaum Einfluss auf die festgelegten Gehaltsstrukturen haben.
Einige wenige Mitarbeiter:innen bewerten das Gehaltsniveau jedoch als akzeptabel, insbesondere unter Berücksichtigung der Gemeinnützigkeit des Unternehmens. Sie empfinden die Vergütung als angemessen für Berufseinsteiger:innen nach dem Studium und weisen darauf hin, dass der Lohn durch zusätzliche Benefits sowie eine gute Work-Life-Balance kompensiert werde. Zudem bestehe die Möglichkeit, das Einkommen durch Sonn- und Nachtarbeit zu erhöhen.
39 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Unternehmen für Herz und Krise, wohlwollend aber eben nur kurzfristig
3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Berlin gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Umgang auf Augenhöhe, super wertschätzende und empathisches Arbeitsumfeld und -klima, tolle Mitarbeiter'innen-Events und viel diverse Fachexpertise im Unternehmen, das Unternehmen ist um Weiterentwicklung bemüht, der Betriebsrat stark und gut aufgestellt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlechte Bezahlung, teilweise mangelnde Transparenz auf FK-Ebene, kaum Karrieremöglichkeiten. So kurzfristig die Krisenberatungen sind, so kurzfristig auch die Arbeitsverträge
Arbeitsatmosphäre
Super freundliche, unterstützende und herzliche Stimmung - sehr coole Büroräume mitten in Berlin Kreuzberg
Karriere/Weiterbildung
Auch hier gibt es leider wenige Aufstiegschancen und kaum langfristige Entwicklungsmöglichkeiten, die Bildungsurlaubs-Angebote und die Unterstützung darin ist allerdings positiv hervorzuheben
Gehalt/Benefits
Die Gehälter für psychosoziale Fachkräfte in beratenden Positionen sind katastrophal, da würde ich mir Verbesserung wünschen
Vorgesetztenverhalten
Freundlich und auf Augenhöhe, gerne mehr mit ALLEN Mitarbeitern partizipieren und transparenter kommunizieren
Kommunikation
Es könnte etwas transparenter und frühzeitiger von Führungskräften kommuniziert werden, innerhalb der Klein-Teams aber alles wunderbar
Typischer Einstiegsjob für Anfang, Mitte 20-Jährige in NGO
1,4
Nicht empfohlen
Hat bis 2026 für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Remote Arbeitsmöglichkeiten und Teamstruktur intern, solange gleiche Ebene.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Intransparenz und Kritikunfähigkeit während performativer Imagepflege nach außen
Verbesserungsvorschläge
Transparenz und Nachhaltigkeit fördern. Mental Health auch für Arbeitende kontextualisieren und priorisieren.
Arbeitsatmosphäre
Wenig Wertschätzung, Prozesse und Entscheidungen verlaufen unklar und intransparent, Remote arbeit wird gut ermöglicht.
Image
Wird versucht hochzuhalten, indem intern kommuniziert wird man solle positive Bewertungen auf dieser Plattform schreiben.
Work-Life-Balance
Durch Remote Optionen gut, jedoch wird aktiv Gespart bzw. Aufgaben auf weniger Schultern verteilt, was zu den ständigen Kündigungen oder Wechsel im Team führen. Befristete Verträge schneiden hier auch in die Balance rein, da man ja nur wenige Monate planen kann.
Karriere/Weiterbildung
Keine bis wenig Angebote, alles auf Eigeninitiative, aber ein Sparkurs zeichnet sich ab.
Gehalt/Benefits
NGO typische Argumentation, dass man weniger erwarten kann, weil man für etwas soziales arbeitet.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sehr konträr innerhalb im Vergleich zum Auftrag des Unternehmens nach außen.
Kollegenzusammenhalt
Auf Team Ebene zwischen Mitarbeitenden des gleichen Levels super. Alles darüber furchtbar. Leere Versprechen und symbolisches Loben bei völliger Unverbundenheit und fehlendem Wissen.
Umgang mit älteren Kollegen
Die älteren sitzen in den hierachisch höheren Positionen. Es gibt sonst keine älteren Kolleg:innen.
Vorgesetztenverhalten
Unwissen über Aufgaben bzw. Inhalten der Arbeit, Feedback mangelhaft bzw. nicht möglich, wird unterbunden.
Arbeitsbedingungen
Man hat keine Verhandlungsbasis und Unternehmen, die Union Busting fördern sind meistens schlecht.
Kommunikation
Sehr intransparent und passiv aggressiv bei Kritik oder Veränderungswünschen gemischt mit toxischer Positivität.
Gleichberechtigung
Diversität als Symbol für das Außen. Klare typische Hierachien intern.
Interessante Aufgaben
Sinnstiftende Themen und Potential in wichtigen sozial und gesundheitlich ausgerichteten Bereiche mitzuwirken, aber aufgrund der Firmenstruktur nicht möglich.
Wir nehmen die Punkte zu Transparenz, Kommunikation und Führung ernst und sind dabei, unsere Strukturen und Prozesse weiterzuentwickeln. Dazu haben wir beispielsweise bereits im letzten Jahr weitere Maßnahmen zur Strukturierung von Feedbackprozessen und zur Stärkung von Führungskompetenzen angestoßen.
Es ist schön zu hören, dass die Zusammenarbeit auf Teamebene und die Remote-Möglichkeiten von dir dennoch positiv erlebt wurden.
Vielen Dank für deine investierte Zeit und deine ehrliche Rückmeldung.
Viele Grüße, das krisenchat People Team
Bester Arbeitgeber/Beste Organisation in der ich je gearbeitet habe
4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist fantastisch, man spürt direkt den Team-Spirit unter allen Kolleg:innen
Work-Life-Balance
Auch mega gut, man kriegt als Mitarbeitende Person einen Dienstlaptop und gff. auch ein Diensthandy, um mehr Abstand finden zu können und es wird ausdrücklich empfohlen nicht so oft auf Slack zu schauen und seine E-mails und das man nicht direkt antworten muss
Karriere/Weiterbildung
Es gibt viele Möglichkeiten im Krisenchat Universum erhalten zu bleiben
Gehalt/Benefits
Man darf nicht vergessen, es ist eine Non-profit Organisation, da gelingt es natürlich nicht, das best mögliche Gehalt zu bezahlen, aber es ist den Umständen entsprechend sehr fair.
Kollegenzusammenhalt
Überraschend gut, trotz Remote Arbeit. Es gibt wöchentliche Online coffee-breaks und viele Channels, Treffen und weeklys zum Austausch
Umgang mit älteren Kollegen
Kann ich nicht viel zu sagen, da wir derzeit ein recht junges Team sind, aber ich bin mir sicher das wird auch gut gehandhabt.
Vorgesetztenverhalten
Wahnsinnig toll, meine Vorgesetze ist ab Tag eins eine richtig tolle Ansprechpartnerin für mich
Kommunikation
Tolle Kommunikation, immer wertschätzend, ich kriege schnelle Antworten, alles läuft niedrig schwellig über Slack
Gleichberechtigung
Wir haben dafür ein Diversity Team und Leitfäden, bei denen auf genau sowas geachtet wird
Es ist wunderbar zu hören, dass du so gern ein Teil von uns bist und dich bei uns wohlfühlst. Dankeschön für deinen Einsatz!
Liebe Grüße, das krisenchat People Team
krisen(chat). Der Name ist Programm. Rette sich wer kann!
1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Teamdynamik war in vielen Bereichen wirklich besonders. Der Austausch mit Kolleg:innen war unterstützend, offen und menschlich nah, das war ein wichtiger Halt im Arbeitsalltag. Auch die Flexibilität hinsichtlich Arbeitszeiten und Remote-Arbeit war ein Plus. Inhaltlich relevante und sinnstiftende Themen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang mit Belastungen, Kritik oder Entwicklungsmöglichkeiten war aus meiner Sicht enttäuschend. Viele gut klingende Konzepte blieben symbolisch. Es wurde viel versprochen, wenig umgesetzt und dabei häufig mehr auf Außenwirkung als auf interne Realität geachtet. Intransparente Kommunikation und aus meiner Sicht, teilweise widersprüchliche oder unzuverlässige Aussagen. Fehlende Entwicklungsperspektiven und geringe Mitarbeiterbindung. krisenchat scheint auf den ersten Blick wie ein visionärer Arbeitgeber wirken. Die interne Realität sieht leider ziemlich anders aus und die Illusion von sozialen Unternehmen verfliegt leider schnell sobald man einen Einblick hinter die Kulissen gewinnt.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte stärker zuhören. Rückmeldungen & Belastungsanzeichen nicht relativieren, sondern ernst nehmen. Nachhaltige Personalentwicklung statt kurzfristiger Besetzung sowie glaubwürdige Umsetzung von Werten wären entscheidende Schritte. Verbindliche & transparente Kommunikation, insbesondere bei Vertrags und Perspektivfragen. Klare Trennung zw. persönlicher Ebene & professioneller Zusammenarbeit. Ernsthafte Einbindung von Feedback & Wiederherstellung von Vertrauen. Stärkere Fokussierung auf interne Strukturen statt auf Außenwirkung. Ich würde mir wünschen, dass wiederholt geäußerte Kritik verschiedener Mitarbeitende an einzelnen Führungspersonen/Führungsverhalten konsequent ernst genommen werden und nicht relativiert werden. Einzelne Führungspersonen werden aktiv geschützt. Sinnvoll wäre es aus meiner Sicht auch Bewertungen auf dieser Plattform als ernst zunehmende Rückmeldung zu betrachten. Eine glaubwürdige Feedbackkultur würde voraussetzen, dass auch diese Stimmen reflektiert und in konkrete Verbesserung übersetzt werden und nicht nur nach außen hin ein Verständnis und ein Gesprächsangebot signalisiert wird, währenddessen intern diese Bewertungen nicht ernst genommen und belächelt werden.
Arbeitsatmosphäre
In meinem Team habe ich eine sehr unterstützende und wertschätzende Atmosphäre erlebt. Kolleg:innen standen einander sowohl fachlich als auch persönlich zur Seite. Leider wurde dieser kollegiale Zusammenhalt zunehmend unterbunden, was für mich den Eindruck weckte, dass ein zu enger Austausch nicht erwünscht war z.B aus Sorge, dass Unzufriedenheiten ausgetauscht werden.
Im Gesamtkontext war die Stimmung stark abhängig von der Hierarchieebene: Während auf Mitarbeitendenebene ein solidarisches Klima herrschte, wirkten Vorgesetzte oft unqualifiziert, oberflächlich, distanziert, unzugänglich und kaum eingebunden in die tatsächlichen Arbeitsrealitäten. Wertschätzung wurde selten spürbar, insbesondere dann nicht, wenn Mitarbeitende das Unternehmen verließen.
Image
Das externe Image ist sehr stark und erzeugt hohe Erwartungen. Innen entsprach das Erlebte diesem Bild nur bedingt. Es gab viele interne Widersprüche: große Versprechen, wenig gelebte Praxis. Diversität, Feedbackkultur, flache Hierarchien oder Mitbestimmung wurden stark repräsentiert, wirkten aber häufig oberflächlich oder symbolisch. Zudem wurde als Reaktion auf kritische Bewertungen auf kununu bewusst zur Erstellung positiver Bewertungen aufgerufen, was ich als unprofessionell und unseriös empfinde.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten waren formal sehr flexibel und Remote-Arbeit war gut möglich. Dennoch war es aufgrund der hohen emotionalen Identifikation mit der Organisation und der impliziten Leistungserwartung oft schwierig, klare Grenzen zu ziehen. Überstunden waren offiziell nicht gern gesehen, aber in der Praxis kaum vermeidbar.
Überbelastung wurde aus meiner Sicht nicht strukturell aufgefangen, sondern häufig individualisiert und auf die persönliche Ebene zurückgeworfen etwa mit der Aufforderung, man solle reflektieren, wie man besser damit umgehen könne.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wurde ein starkes Image als sozialverantwortliches und diverses Unternehmen gepflegt. Mein persönlicher Eindruck war jedoch, dass viele dieser Werte nicht im Arbeitsalltag gelebt wurden. Kritik, Belastungen oder Rückfragen wurden bagatellisiert oder nicht ernst genommen. Entscheidungen wirkten oft impulsiv und wenig nachhaltig, mit einem klaren Fokus auf Image statt Substanz. Grundsätzlich erhalten Mitarbeitende nur befristete Verträge, während das gesamte Management unbefristet angestellt ist. Dies wird mit „Projektfinanzierung“ gerechtfertigt, um die Befristungen zu legitimieren, was systematisch Druck und Unsicherheit erzeugt und den Eindruck von Ungleichbehandlung verstärkt.
Karriere/Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung waren in meinem Fall kaum gegeben. Zwar fanden punktuelle Gespräche über persönliche Entwicklung statt, jedoch blieb deren Umsetzung aus oder verlief im Sande. Supervisionen und Fortbildungen, die bereits im Bewerbungsprozess aktiv beworben wurden, standen später plötzlich zur Diskussion.
Wer Interesse an internen Stellenausschreibungen zeigte, bekam teils vermittelt, nicht qualifiziert genug zu sein, was eher entmutigend als unterstützend wirkte. Statt Entwicklung zu fördern, wurden Perspektiven eher blockiert. In Gesprächen wurde teilweise sogar direkt oder indirekt angeregt, sich lieber extern umzusehen. Diese Haltungen signalisierten, dass langfristige Bindung oder individuelle Entwicklung wenig Priorität hatten, außer, sie dienten unmittelbar den Zielen des Unternehmens. Statt Entwicklung und Verantwortung gab es eher Rückschritte. Qualifiziertes Personal wurde durch neue, vermeintlich belastbarere Mitarbeitende ersetzt, anstatt es zu fördern und zu halten.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen war einer der größten Pluspunkte. Neue Mitarbeitende wurden offen aufgenommen, man unterstützte sich gegenseitig in stressigen Phasen und bemühte sich aktiv, entstandene Lücken durch Fluktuation gemeinsam zu kompensieren sowie Belastungen gemeinsam zu tragen. Diese gute Atmosphäre im Team war oft ein wesentlicher Grund, warum viele trotz schwieriger Rahmenbedingungen länger blieben. Leider wurde das kollegiale Potenzial von Führungsebene wenig unterstützt oder gewürdigt.
Gleichzeitig habe ich erlebt, dass teaminterne Dynamiken und persönliche Loyalitäten einen starken Einfluss hatten und sich persönliche Konflikte spürbar auf die Arbeitssituation auswirken. Eine professionelle Abgrenzung zwischen persönlicher Ebene und Zusammenarbeit habe ich dabei bei Vorgesetzten vermisst. Mein Eindruck war, dass bestehende Sympathien/Präferenzen auf Führungsebene einzelner Personen stark sichtbar waren und diese Dynamiken zusätzlich verstärkt haben.
Vorgesetztenverhalten
ich habe das Führungsverhalten als wenig präsent, wenig qualifiziert, wenig transparent und nur begrenzt, unterstützend erlebt. Vorgesetzte waren teils wochenlang nicht präsent oder schienen kaum zu wissen, woran Mitarbeitende konkret arbeiteten.
Rückmeldungen, Kritik oder Konflikte wurden oft nicht professionell, sondern ausweichend oder sogar abwehrend behandelt. Entscheidung waren häufig nicht nachvollziehbar und wurden ohne ausreichende Einbindung getroffen.
Flache Hierarchien wurden zwar kommuniziert, in der Realität erlebte ich aber klare Machtgefälle, in denen Widerspruch unerwünscht war. In Konfliktsituation hatte ich den Eindruck, dass keine neutrale Moderation stattfand. Stattdessen wirken persönliche Präferenzen und Loyalitäten einflussreich.
Wertschätzung seitens Vorgesetzten/Leitung blieb am Ende häufig aus. Teilweise wird man nicht mal von seinem Senior verabschiedet oder hatte ein ausreichendes Abschlussgespräch mit seinem Team-Lead wenn man das Unternehmen verlässt.
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung und das Arbeiten im Homeoffice funktionierten gut und ermöglichten viel Flexibilität. Infrastrukturell gab es wenig zu beanstanden.
Die eigentlichen Arbeitsbedingungen waren jedoch stark geprägt von hoher Fluktuation, personellen Engpässen und fehlender Einarbeitung, wodurch sich für verbleibende Mitarbeitende häufig dauerhafte Mehrbelastungen ergaben. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass Mitarbeitende stark beansprucht, "verschleißt" und wenig langfristig gebunden werden.
Kommunikation
Die interne Kommunikation habe ich als intransparent, selektiv & stark hierarchieabhängig erlebt. Meetings zum Austausch wurden zunehmend verkürzt, kontrolliert oder abgeschafft. Offiziell wurde eine offene Feedbackkultur betont, praktisch war Kritik aber nicht erwünscht oder führte zu Konsequenzen. Anonyme Feedbacktools wirkten wie Imagepflege & wurden später ohne Ersatz eingestellt. Rückmeldungen verpufften oft, besonders zu strukturellen/emotionalen Themen. Auch bei wichtigen Entscheidungen (Verträge/Perspektiven/Zuständigkeiten) blieb die Kommunikation durch Leads vage/widersprüchlich, wurde hinausgezögert oder zurückgehalten. Entscheidungen erfolgten oft ohne Einbindung/Vorankündigung. Weiterbeschäftigungen wurden wiederholt in Aussicht gestellt, obwohl keine gesicherten Grundlagen bestanden. Für einzelne Stellen wurden Finanzierungen kaum noch verfolgt/eingeholt, ohne dies zu kommunizieren.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war untertariflich, wurde aber transparent kommuniziert. Aus meiner Sicht dennoch nicht angemessen im Verhältnis zur Verantwortung und Belastung. Es gab klare Gehaltsstufen, die unabhängig von Qualifikation oder Verantwortung galten. Leider fehlte jede Form von Entwicklung, weder durch Erfahrungsjahre noch durch übernommene Aufgaben. Auch immaterielle Anerkennung oder ein Ausgleich durch Wertschätzung wurden nicht spürbar.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung wurde in meiner Wahrnehmung nicht konsequent umgesetzt. ich hatte den Eindruck, dass Loyalität und persönliche Nähe zu Führungsperson teilweise mehr Einfluss hatten als fachlich Aspekte.
Besonders bedauerlich war mein Eindruck, dass Diversity im Unternehmen eher ein strategisches Aushängeschild war. Zwar wurde Vielfalt nach außen stark betont, tatsächlich schienen qualifizierte Personen mit marginalisierten Hintergründen häufiger ausgegrenzt, nicht in ihrer Kompetenz gesehen oder nicht gehalten zu werden.
Interessante Aufgaben
Die thematischen Schwerpunkte und Visionen des Unternehmens waren grundsätzlich spannend und gesellschaftlich relevant. Auch die Aufgabenbereiche wirkten zunächst vielseitig und boten Raum für Eigenverantwortung. Im Verlauf hatte ich jedoch den Eindruck, dass Aufgaben teilweise ohne klare Zielsetzung vergeben wurden und ins Leere liefen. Ressourcen wurden dadurch aus meiner Sicht nicht effizient genutzt (z.B. Erstellung von Listen/Konzepten, die später keine Berücksichtigung fanden). Das wirkte auf mich wenig strukturiert und nicht nachhaltig.
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Arbeitgeber-Kommentar
krisenchat People-Team
Hallo,
danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Perspektive so ausführlich zu schildern.
Drei Punkte vorab, die wir an dieser Stelle einordnen möchten:
Zur Befristungssituation: Unsere Verträge sind an Projektfinanzierungen gebunden – das ist eine strukturelle Realität einer spendenfinanzierten Organisation. Gleichzeitig ist es unser Anspruch, diesen Rahmen so transparent und nachvollziehbar wie möglich zu gestalten und hier in unserer Kommunikation immer besser zu werden.
Zum Führungsverhalten und zur Konsistenz von Feedback: Deine und andere Rückmeldungen zum Thema Führung nehmen wir ernst. Aktuell wird stark daran gearbeitet, insbesondere unsere Kommunikation und Entscheidungswege klarer und verlässlicher zu gestalten. Ein Teil davon sind auch interne Umstrukturierungen auf der Führungsebene. Wir möchten betonen, dass keine einzige der bisherigen Rückmeldungen zu dem Thema jemals belächelt wurde.
Zum Vorwurf eines Aufrufs zu positiven Bewertungen: Wir möchten hervorheben, dass sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen engagiert und konstruktiv mit unseren Optimierungspotenzialen auseinandersetzen. Dieses Mitdenken und die kontinuierliche Weiterentwicklung schätzen wir sehr. Rückmeldungen – ob positiv oder kritisch – sind für uns grundsätzlich willkommen, sofern sie auf persönlichen Erfahrungen beruhen und als solche entsprechend umsichtig beschrieben sind. Wenn du deine Erfahrungen im Detail einordnen möchtest, steht dir jederzeit der Austausch mit der zuständigen Führung oder dem People Team offen.
Viele Grüße das krisenchat People Team
Aufruf nach pos. Bewertungen statt Ernstnehmen der zahlreichen Kritik
1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nach wie vor die Idee. Ja, Menschen, die dort arbeiten sind auf jeden Fall einige echt toll. Wobei die meisten mit etwas Rückgrat eigentlich auf kurz oder lang alle weggehen oder gegangen werden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
siehe der ganze Verlauf Kununus. Fehlende Haltung oder kein damit kongruenter Umgang intern, fehlende Authentizität
Verbesserungsvorschläge
Finde das so traurig mit anzusehen, weil krisenchat an sich so eine gute Idee und viele Menschen mit Potential mitgebracht hat. Aber der Umgang jetzt mit den schlechten Bewertungen und ganz viel konstruktiver, mehrmals genannter Kritik, ist echt ein Armutszeugnis. Statt dass die Kritik ernstgenommen und von innen heraus etwas verändert wird, wird zu guten Bewertungen intern aufgerufen. Und alles im Framing „So erlebe ich krisenchat nicht“, „Das ist doch nicht „unser“ krisenchat“ - naja, vielleicht ist das ja Teil des Problems, dass bei Vorgesetzten und der Hand voll Head Ofs eben ein ganz anderes Arbeitsempfunden ist, als bei allen anderen. Und gut formulierte Kritik jetzt wieder als „Wachstumsschmerzen“ zu bagatellisieren (der Begriff wird seit Jahren benutzt), finde ich schwach. Der Umgang so ist doch schon wieder blöde. Nehmt das doch ernst, was hier so viel genannt wird, dann kommen auch intrinsosch motiviert gute Bewertungen rein und nicht solche, nach denen man erst betteln musste.
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
krisenchat People-Team
Hallo,
danke für die sehr klare und kritische Rückmeldung.
Wir möchten darauf hinweisen, dass wir Bewertungen jeder Art ausdrücklich begrüßen – auch sehr kritische –, solange diese auf persönlichen Erfahrungen beruhen.
Unabhängig davon zeigt die Häufung ähnlicher Kritikpunkte in mehreren Bewertungen, dass es Bereiche gibt, in denen wir uns weiter verbessern müssen, insbesondere in Bezug auf Kommunikation, interne Zusammenarbeit und die Wahrnehmung von Führungs- und Organisationsentscheidungen.
Gleichzeitig ist uns wichtig zu betonen: Die Darstellung, dass Kritik grundsätzlich nicht ernst genommen werde, können wir nicht teilen. Negative Bewertungen beschäftigen und nachhaltig und wir sind sehr bemüht, diese Rückmeldungen in unsere internen Entwicklungsprozesse einfließen zu lassen. So sind beispielsweise auch aktuelle interne Umstrukturierungen ein Ergebnis aus den bislang erhaltenen Rückmeldungen.
Viele Grüße People Team
Guter Einstiegsjob
3,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.
Verbesserungsvorschläge
Der Fokus sollte mehr auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmer liegen.
Arbeitsatmosphäre
die Aufgaben machen an sich Spaß, schwierig ist es nur, wegen der Art der Verträge (Befristung), keine Existenzangst zu entwickeln.
Image
zurecht eher schlecht, aufgrund schwieriger Vertragssituationen, mangelnder Kommunikation, etc. Da scheinen sich im Team auch alle einig zu sein.
Work-Life-Balance
teils flexible Arbeitszeiten, je nach Position
Karriere/Weiterbildung
kaum Aufstiegschancen oder Möglichkeiten, mehr Verantwortung zu übernehmen
Entscheidungen werden dann mitgeteilt, wenn sie beschlossen wurden.
Interessante Aufgaben
abwechslungsreich und spannend
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Gleichberechtigung
1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
krisenchat People-Team
Hallo,
danke für deine Rückmeldung und die differenzierte Einschätzung. Deine angesprochenen Kritikpunkte betreffen sowohl strukturelle Rahmenbedingungen (z. B. Vertragsgestaltung) als auch die individuelle Wahrnehmung von Kommunikation und Entscheidungsprozessen. Befristete Verträge sind derzeit leider Teil und Realität unserer gemeinnützigen, größtenteils projektfinanzierten Organisationsstruktur. Gleichzeitig ist es unser Anspruch, diesen Rahmen für Mitarbeitende so transparent und nachvollziehbar wie möglich zu gestalten und hier in unserer Kommunikation immer besser zu werden.
Die Hinweise zur Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und zur internen Kommunikation nehmen wir gerne als wertvolle Rückmeldung mit.
Es freut uns, dass dir insbesondere das Aufgabengebiet und der Kollegenzusammenhalt positiv in Erinnerung geblieben sind.
Viele Grüße das krisenchat People Team
Fallt nicht auf Imagekampagne rein, dass jetzt Mitarbeitende gute Bewertungen abgeben
2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.
Verbesserungsvorschläge
Bei sich selbst anfangen und Arbeitsbedingungen (Gehalt, Karriere, Umgang mit Mitarbeitenden), nicht nur auf Außenwirkung gehen. Ich meine, es generiert Spendengelder - wo bleiben die eigentlich? Bei der unterdurchschnittlichen Bezahlung und den vielen Ehrenamtlichen?
Arbeitsatmosphäre
Na ja, man macht eher so ein Ding, ist ja eine Remote-Arbeit
Image
nach außen sehr bemüht - in dem Zuge sehe ich auch die Bewertungen, die aktuell von aktiven Mitarbeitenden gemacht werden - bestimmt von krisenchat angeleitet. Ich denke, dass es kein Zufall ist, dass Exmitarbeitende tendenziell schlecht bewerten?
Umwelt-/Sozialbewusstsein
nach außen ja, da sehr imageorientiert. Nach innen eher weniger
Karriere/Weiterbildung
Leider Karrieremöglichkeiten nur für Leute, die Beziehungen haben zur Leitungsebene - Qualifikation außen vor. Teilweise dann Bachelorabsolvent*innen als Anleiter*innen für Approbierte oder Masterabsolvent*innen
Kollegenzusammenhalt
Mit manchen sehr gut, mit anderen eher nicht so.. denke mal, auch geschuldet durchs Remote arbeiten
Umgang mit älteren Kollegen
es gibt eig. kaum ältere Kolleg*innen, da sie nach gewisser Zeit wieder kündigen
Vorgesetztenverhalten
intransparent, nach Sympathie und Beziehung
Arbeitsbedingungen
zu wenig Wertschätzung, zu wenig gestellt, Überstunden und Urlaubsregelung intransparent
Kommunikation
Leider wurde wenig kommuniziert intern mit Angestellten
Gehalt/Benefits
schlecht, unterdurchschnittlich
Gleichberechtigung
Frauen wurden nicht diskriminiert
Interessante Aufgaben
Schon sehr interessant, jedoch wenig Abwechslungsreichtum in der Tätigkeit an sich oder dass man mal routieren würde oder so
3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
krisenchat People-Team
Hallo, Wir nehmen Kritik an Arbeitsbedingungen, Vergütung, Kommunikation und Entwicklungsmöglichkeiten ernst. Wir begrüßen ausdrücklich repräsentative Bewertungen – unabhängig davon, ob sie positiv oder kritisch ausfallen.
Die meisten der von dir genannten Kritikpunkte sind uns intern bekannt und wir sind sehr daran interessiert, hier immer besser zu werden. Daher arbeiten wir aktuell sehr aktiv an der Weiterentwicklung unserer Kommunikationsabläufe sowie unserer Organisationsstruktur.
Als Ergebnis davon gab es vor kurzer Zeit Umstrukturierungen auf unserer Führungsebene sowie eine Weiterentwicklung interner, teamübergreifender Austauschformate.
Wir danken dir für deine investierte Zeit und die konkreten Rückmeldungen.
Viele Grüße das krisenchat People Team
Wenn arbeiten sich nicht nach Arbeiten anfühlt
4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.
was für ein schönes Feedback. Wir freuen uns sehr, dass du so gern Teil von uns bist!
Liebe Grüße,
Das krisenchat People Team
Sinnvolle Arbeit mit tollen Kolleg:innen und viel Flexibilität
3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Kolleg:innen - Freundliches Miteinander - Flexibilität (Home-Office, Arbeitszeiten, Arbeiten aus dem Ausland) - sinnvolle Tätigkeit, die viel zurückgibt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Kommunikation innerhalb des Unternehmens muss abteilungsübergreifend verbessert werden
Arbeitsatmosphäre
Insgesamt sehr angenehm.
Work-Life-Balance
Sehr gut. Man ist sehr flexibel mit der eigenen Arbeitszeit. Durch Home-Office geht keine Freizeit für Arbeitsweg verloren. Überstunden werden nicht erwartet, sondern man wird regelmäßig aktiv darin bestärkt, auf Selfcare zu achten.
Karriere/Weiterbildung
Durch das Beraten lernt man automatisch schnell viel dazu. Darüber hinaus wird einem aber kaum etwas geboten. Workshops etc. gibt es, aber man lernt nichts was man sich nicht auch selbst schnell anlesen könnte. Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens sind sehr begrenzt. Als erster Job, um in den Berufsalltag reinzufinden ist krisenchat aber super.
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut.
Vorgesetztenverhalten
Bei einigen Vorgesetzten, beziehungsweise Personen in Führungspositionen mangelt es an Führungsqualitäten (unstrukturiert, schlechte Erreichbarkeit, unzuverlässlich). Es gibt aber auch ganz tolle, kompetente Vorgesetze bei kriesenchat.
Kommunikation
Wird immer besser ist, aber noch ausbaufähig. Teilweise weiß man wenig darüber was an anderen Stellen im Unternehmen gerade so los ist und erfährt auch für einen selbst relevante Infos recht kurzfristig.
Gehalt/Benefits
Für einen Einstiegsjob nach dem Studium ist das Gehalt sehr okay. Außerdem hat als Berater:in die Möglichkeit durch Sonntags- und Nacharbeit flexibel noch etwas aufzustocken.
Es freut uns sehr, dass du die Arbeit bei uns als sinnvoll erlebst und dich unter den Kolleg:innen wohlfühlst. Neben deinen erwähnten positiven Punkten, nehmen wir allerdings auch deine Kritikpunkte ernst und möchten auch hier gern darauf hinweisen, dass wir weiterhin an unserer internen Kommunikation arbeiten möchten und auch das Thema Führung für uns weiterhin ein großes Entwicklungsfeld darstellt. Dass du dir mehr interne Weiterentwicklungsmöglichkeiten wünschen würdest finden wir spannend und würden gern mehr darüber erfahren.
Wir freuen uns daher sehr über konkretes Feedback über deine Führungskraft, das People Team oder andere interne Ansprechpersonen. Deine und andere Rückmeldungen helfen uns sehr, besser zu werden.
Viele Grüße Das krisenchat People Team
Zufrieden
3,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Wertschätzender Umgang
Work-Life-Balance
Abhängig von der Abteilung
Kollegenzusammenhalt
Super
Vorgesetztenverhalten
Super
Arbeitsbedingungen
Abhängig von der Abteilung, teilweise nur Verbessrungen wegen einem Betriebsrat
Basierend auf 42 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Krisenchat gGmbH durchschnittlich mit 2,8 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Bildung (3,6 Punkte). 42% der Bewertenden würden Krisenchat gGmbH als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 42 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Interessante Aufgaben und Umwelt-/Sozialbewusstsein den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 42 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Krisenchat gGmbH als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.