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Krisenchat 
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14 von 38 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 1,9Weiterempfehlung: 14%
Score-Details

14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Unternehmen für Herz und Krise, wohlwollend aber eben nur kurzfristig

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Umgang auf Augenhöhe, super wertschätzende und empathisches Arbeitsumfeld und -klima, tolle Mitarbeiter'innen-Events und viel diverse Fachexpertise im Unternehmen, das Unternehmen ist um Weiterentwicklung bemüht, der Betriebsrat stark und gut aufgestellt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechte Bezahlung, teilweise mangelnde Transparenz auf FK-Ebene, kaum Karrieremöglichkeiten. So kurzfristig die Krisenberatungen sind, so kurzfristig auch die Arbeitsverträge

Arbeitsatmosphäre

Super freundliche, unterstützende und herzliche Stimmung - sehr coole Büroräume mitten in Berlin Kreuzberg

Karriere/Weiterbildung

Auch hier gibt es leider wenige Aufstiegschancen und kaum langfristige Entwicklungsmöglichkeiten, die Bildungsurlaubs-Angebote und die Unterstützung darin ist allerdings positiv hervorzuheben

Gehalt/Benefits

Die Gehälter für psychosoziale Fachkräfte in beratenden Positionen sind katastrophal, da würde ich mir Verbesserung wünschen

Vorgesetztenverhalten

Freundlich und auf Augenhöhe, gerne mehr mit ALLEN Mitarbeitern partizipieren und transparenter kommunizieren

Kommunikation

Es könnte etwas transparenter und frühzeitiger von Führungskräften kommuniziert werden, innerhalb der Klein-Teams aber alles wunderbar


Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Typischer Einstiegsjob für Anfang, Mitte 20-Jährige in NGO

1,4
Nicht empfohlen
Hat bis 2026 für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Remote Arbeitsmöglichkeiten und Teamstruktur intern, solange gleiche Ebene.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Intransparenz und Kritikunfähigkeit während performativer Imagepflege nach außen

Verbesserungsvorschläge

Transparenz und Nachhaltigkeit fördern. Mental Health auch für Arbeitende kontextualisieren und priorisieren.

Arbeitsatmosphäre

Wenig Wertschätzung, Prozesse und Entscheidungen verlaufen unklar und intransparent, Remote arbeit wird gut ermöglicht.

Image

Wird versucht hochzuhalten, indem intern kommuniziert wird man solle positive Bewertungen auf dieser Plattform schreiben.

Work-Life-Balance

Durch Remote Optionen gut, jedoch wird aktiv Gespart bzw. Aufgaben auf weniger Schultern verteilt, was zu den ständigen Kündigungen oder Wechsel im Team führen. Befristete Verträge schneiden hier auch in die Balance rein, da man ja nur wenige Monate planen kann.

Karriere/Weiterbildung

Keine bis wenig Angebote, alles auf Eigeninitiative, aber ein Sparkurs zeichnet sich ab.

Gehalt/Benefits

NGO typische Argumentation, dass man weniger erwarten kann, weil man für etwas soziales arbeitet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sehr konträr innerhalb im Vergleich zum Auftrag des Unternehmens nach außen.

Kollegenzusammenhalt

Auf Team Ebene zwischen Mitarbeitenden des gleichen Levels super. Alles darüber furchtbar. Leere Versprechen und symbolisches Loben bei völliger Unverbundenheit und fehlendem Wissen.

Umgang mit älteren Kollegen

Die älteren sitzen in den hierachisch höheren Positionen. Es gibt sonst keine älteren Kolleg:innen.

Vorgesetztenverhalten

Unwissen über Aufgaben bzw. Inhalten der Arbeit, Feedback mangelhaft bzw. nicht möglich, wird unterbunden.

Arbeitsbedingungen

Man hat keine Verhandlungsbasis und Unternehmen, die Union Busting fördern sind meistens schlecht.

Kommunikation

Sehr intransparent und passiv aggressiv bei Kritik oder Veränderungswünschen gemischt mit toxischer Positivität.

Gleichberechtigung

Diversität als Symbol für das Außen. Klare typische Hierachien intern.

Interessante Aufgaben

Sinnstiftende Themen und Potential in wichtigen sozial und gesundheitlich ausgerichteten Bereiche mitzuwirken, aber aufgrund der Firmenstruktur nicht möglich.

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Arbeitgeber-Kommentar

krisenchat People-Team

Hallo,

Wir nehmen die Punkte zu Transparenz, Kommunikation und Führung ernst und sind dabei, unsere Strukturen und Prozesse weiterzuentwickeln. Dazu haben wir beispielsweise bereits im letzten Jahr weitere Maßnahmen zur Strukturierung von Feedbackprozessen und zur Stärkung von Führungskompetenzen angestoßen.

Es ist schön zu hören, dass die Zusammenarbeit auf Teamebene und die Remote-Möglichkeiten von dir dennoch positiv erlebt wurden.

Vielen Dank für deine investierte Zeit und deine ehrliche Rückmeldung.

Viele Grüße,
das krisenchat People Team

krisen(chat). Der Name ist Programm. Rette sich wer kann!

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Teamdynamik war in vielen Bereichen wirklich besonders. Der Austausch mit Kolleg:innen war unterstützend, offen und menschlich nah, das war ein wichtiger Halt im Arbeitsalltag. Auch die Flexibilität hinsichtlich Arbeitszeiten und Remote-Arbeit war ein Plus. Inhaltlich relevante und sinnstiftende Themen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang mit Belastungen, Kritik oder Entwicklungsmöglichkeiten war aus meiner Sicht enttäuschend. Viele gut klingende Konzepte blieben symbolisch. Es wurde viel versprochen, wenig umgesetzt und dabei häufig mehr auf Außenwirkung als auf interne Realität geachtet. Intransparente Kommunikation und aus meiner Sicht, teilweise widersprüchliche oder unzuverlässige Aussagen. Fehlende Entwicklungsperspektiven und geringe Mitarbeiterbindung. krisenchat scheint auf den ersten Blick wie ein visionärer Arbeitgeber wirken. Die interne Realität sieht leider ziemlich anders aus und die Illusion von sozialen Unternehmen verfliegt leider schnell sobald man einen Einblick hinter die Kulissen gewinnt.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte stärker zuhören. Rückmeldungen & Belastungsanzeichen nicht relativieren, sondern ernst nehmen. Nachhaltige Personalentwicklung statt kurzfristiger Besetzung sowie glaubwürdige Umsetzung von Werten wären entscheidende Schritte. Verbindliche & transparente Kommunikation, insbesondere bei Vertrags und Perspektivfragen. Klare Trennung zw. persönlicher Ebene & professioneller Zusammenarbeit. Ernsthafte Einbindung von Feedback & Wiederherstellung von Vertrauen. Stärkere Fokussierung auf interne Strukturen statt auf Außenwirkung.
Ich würde mir wünschen, dass wiederholt geäußerte Kritik verschiedener Mitarbeitende an einzelnen Führungspersonen/Führungsverhalten konsequent ernst genommen werden und nicht relativiert werden. Einzelne Führungspersonen werden aktiv geschützt.
Sinnvoll wäre es aus meiner Sicht auch Bewertungen auf dieser Plattform als ernst zunehmende Rückmeldung zu betrachten. Eine glaubwürdige Feedbackkultur würde voraussetzen, dass auch diese Stimmen reflektiert und in konkrete Verbesserung übersetzt werden und nicht nur nach außen hin ein Verständnis und ein Gesprächsangebot signalisiert wird, währenddessen intern diese Bewertungen nicht ernst genommen und belächelt werden.

Arbeitsatmosphäre

In meinem Team habe ich eine sehr unterstützende und wertschätzende Atmosphäre erlebt. Kolleg:innen standen einander sowohl fachlich als auch persönlich zur Seite. Leider wurde dieser kollegiale Zusammenhalt zunehmend unterbunden, was für mich den Eindruck weckte, dass ein zu enger Austausch nicht erwünscht war z.B aus Sorge, dass Unzufriedenheiten ausgetauscht werden.

Im Gesamtkontext war die Stimmung stark abhängig von der Hierarchieebene: Während auf Mitarbeitendenebene ein solidarisches Klima herrschte, wirkten Vorgesetzte oft unqualifiziert, oberflächlich, distanziert, unzugänglich und kaum eingebunden in die tatsächlichen Arbeitsrealitäten. Wertschätzung wurde selten spürbar, insbesondere dann nicht, wenn Mitarbeitende das Unternehmen verließen.

Image

Das externe Image ist sehr stark und erzeugt hohe Erwartungen. Innen entsprach das Erlebte diesem Bild nur bedingt. Es gab viele interne Widersprüche: große Versprechen, wenig gelebte Praxis. Diversität, Feedbackkultur, flache Hierarchien oder Mitbestimmung wurden stark repräsentiert, wirkten aber häufig oberflächlich oder symbolisch. Zudem wurde als Reaktion auf kritische Bewertungen auf kununu bewusst zur Erstellung positiver Bewertungen aufgerufen, was ich als unprofessionell und unseriös empfinde.

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeiten waren formal sehr flexibel und Remote-Arbeit war gut möglich. Dennoch war es aufgrund der hohen emotionalen Identifikation mit der Organisation und der impliziten Leistungserwartung oft schwierig, klare Grenzen zu ziehen. Überstunden waren offiziell nicht gern gesehen, aber in der Praxis kaum vermeidbar.

Überbelastung wurde aus meiner Sicht nicht strukturell aufgefangen, sondern häufig individualisiert und auf die persönliche Ebene zurückgeworfen etwa mit der Aufforderung, man solle reflektieren, wie man besser damit umgehen könne.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen wurde ein starkes Image als sozialverantwortliches und diverses Unternehmen gepflegt. Mein persönlicher Eindruck war jedoch, dass viele dieser Werte nicht im Arbeitsalltag gelebt wurden. Kritik, Belastungen oder Rückfragen wurden bagatellisiert oder nicht ernst genommen. Entscheidungen wirkten oft impulsiv und wenig nachhaltig, mit einem klaren Fokus auf Image statt Substanz. Grundsätzlich erhalten Mitarbeitende nur befristete Verträge, während das gesamte Management unbefristet angestellt ist. Dies wird mit „Projektfinanzierung“ gerechtfertigt, um die Befristungen zu legitimieren, was systematisch Druck und Unsicherheit erzeugt und den Eindruck von Ungleichbehandlung verstärkt.

Karriere/Weiterbildung

Karriere/Weiterbildung waren in meinem Fall kaum gegeben. Zwar fanden punktuelle Gespräche über persönliche Entwicklung statt, jedoch blieb deren Umsetzung aus oder verlief im Sande. Supervisionen und Fortbildungen, die bereits im Bewerbungsprozess aktiv beworben wurden, standen später plötzlich zur Diskussion.

Wer Interesse an internen Stellenausschreibungen zeigte, bekam teils vermittelt, nicht qualifiziert genug zu sein, was eher entmutigend als unterstützend wirkte. Statt Entwicklung zu fördern, wurden Perspektiven eher blockiert. In Gesprächen wurde teilweise sogar direkt oder indirekt angeregt, sich lieber extern umzusehen. Diese Haltungen signalisierten, dass langfristige Bindung oder individuelle Entwicklung wenig Priorität hatten, außer, sie dienten unmittelbar den Zielen des Unternehmens. Statt Entwicklung und Verantwortung gab es eher Rückschritte. Qualifiziertes Personal wurde durch neue, vermeintlich belastbarere Mitarbeitende ersetzt, anstatt es zu fördern und zu halten.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen war einer der größten Pluspunkte. Neue Mitarbeitende wurden offen aufgenommen, man unterstützte sich gegenseitig in stressigen Phasen und bemühte sich aktiv, entstandene Lücken durch Fluktuation gemeinsam zu kompensieren sowie Belastungen gemeinsam zu tragen. Diese gute Atmosphäre im Team war oft ein wesentlicher Grund, warum viele trotz schwieriger Rahmenbedingungen länger blieben. Leider wurde das kollegiale Potenzial von Führungsebene wenig unterstützt oder gewürdigt.

Gleichzeitig habe ich erlebt, dass teaminterne Dynamiken und persönliche Loyalitäten einen starken Einfluss hatten und sich persönliche Konflikte spürbar auf die Arbeitssituation auswirken. Eine professionelle Abgrenzung zwischen persönlicher Ebene und Zusammenarbeit habe ich dabei bei Vorgesetzten vermisst. Mein Eindruck war, dass bestehende Sympathien/Präferenzen auf Führungsebene einzelner Personen stark sichtbar waren und diese Dynamiken zusätzlich verstärkt haben.

Vorgesetztenverhalten

ich habe das Führungsverhalten als wenig präsent, wenig qualifiziert, wenig transparent und nur begrenzt, unterstützend erlebt. Vorgesetzte waren teils wochenlang nicht präsent oder schienen kaum zu wissen, woran Mitarbeitende konkret arbeiteten.

Rückmeldungen, Kritik oder Konflikte wurden oft nicht professionell, sondern ausweichend oder sogar abwehrend behandelt. Entscheidung waren häufig nicht nachvollziehbar und wurden ohne ausreichende Einbindung getroffen.

Flache Hierarchien wurden zwar kommuniziert, in der Realität erlebte ich aber klare Machtgefälle, in denen Widerspruch unerwünscht war. In Konfliktsituation hatte ich den Eindruck, dass keine neutrale Moderation stattfand. Stattdessen wirken persönliche Präferenzen und Loyalitäten einflussreich.

Wertschätzung seitens Vorgesetzten/Leitung blieb am Ende häufig aus. Teilweise wird man nicht mal von seinem Senior verabschiedet oder hatte ein ausreichendes Abschlussgespräch mit seinem Team-Lead wenn man das Unternehmen verlässt.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung und das Arbeiten im Homeoffice funktionierten gut und ermöglichten viel Flexibilität. Infrastrukturell gab es wenig zu beanstanden.

Die eigentlichen Arbeitsbedingungen waren jedoch stark geprägt von hoher Fluktuation, personellen Engpässen und fehlender Einarbeitung, wodurch sich für verbleibende Mitarbeitende häufig dauerhafte Mehrbelastungen ergaben. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass Mitarbeitende stark beansprucht, "verschleißt" und wenig langfristig gebunden werden.

Kommunikation

Die interne Kommunikation habe ich als intransparent, selektiv & stark hierarchieabhängig erlebt. Meetings zum Austausch wurden zunehmend verkürzt, kontrolliert oder abgeschafft. Offiziell wurde eine offene Feedbackkultur betont, praktisch war Kritik aber nicht erwünscht oder führte zu Konsequenzen. Anonyme Feedbacktools wirkten wie Imagepflege & wurden später ohne Ersatz eingestellt. Rückmeldungen verpufften oft, besonders zu strukturellen/emotionalen Themen. Auch bei wichtigen Entscheidungen (Verträge/Perspektiven/Zuständigkeiten) blieb die Kommunikation durch Leads vage/widersprüchlich, wurde hinausgezögert oder zurückgehalten. Entscheidungen erfolgten oft ohne Einbindung/Vorankündigung. Weiterbeschäftigungen wurden wiederholt in Aussicht gestellt, obwohl keine gesicherten Grundlagen bestanden. Für einzelne Stellen wurden Finanzierungen kaum noch verfolgt/eingeholt, ohne dies zu kommunizieren.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war untertariflich, wurde aber transparent kommuniziert. Aus meiner Sicht dennoch nicht angemessen im Verhältnis zur Verantwortung und Belastung. Es gab klare Gehaltsstufen, die unabhängig von Qualifikation oder Verantwortung galten. Leider fehlte jede Form von Entwicklung, weder durch Erfahrungsjahre noch durch übernommene Aufgaben. Auch immaterielle Anerkennung oder ein Ausgleich durch Wertschätzung wurden nicht spürbar.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wurde in meiner Wahrnehmung nicht konsequent umgesetzt. ich hatte den Eindruck, dass Loyalität und persönliche Nähe zu Führungsperson teilweise mehr Einfluss hatten als fachlich Aspekte.

Besonders bedauerlich war mein Eindruck, dass Diversity im Unternehmen eher ein strategisches Aushängeschild war. Zwar wurde Vielfalt nach außen stark betont, tatsächlich schienen qualifizierte Personen mit marginalisierten Hintergründen häufiger ausgegrenzt, nicht in ihrer Kompetenz gesehen oder nicht gehalten zu werden.

Interessante Aufgaben

Die thematischen Schwerpunkte und Visionen des Unternehmens waren grundsätzlich spannend und gesellschaftlich relevant. Auch die Aufgabenbereiche wirkten zunächst vielseitig und boten Raum für Eigenverantwortung. Im Verlauf hatte ich jedoch den Eindruck, dass Aufgaben teilweise ohne klare Zielsetzung vergeben wurden und ins Leere liefen. Ressourcen wurden dadurch aus meiner Sicht nicht effizient genutzt (z.B. Erstellung von Listen/Konzepten, die später keine Berücksichtigung fanden). Das wirkte auf mich wenig strukturiert und nicht nachhaltig.

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Arbeitgeber-Kommentar

krisenchat People-Team

Hallo,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Perspektive so ausführlich zu schildern.

Drei Punkte vorab, die wir an dieser Stelle einordnen möchten:

Zur Befristungssituation:
Unsere Verträge sind an Projektfinanzierungen gebunden – das ist eine strukturelle Realität einer spendenfinanzierten Organisation. Gleichzeitig ist es unser Anspruch, diesen Rahmen so transparent und nachvollziehbar wie möglich zu gestalten und hier in unserer Kommunikation immer besser zu werden.

Zum Führungsverhalten und zur Konsistenz von Feedback:
Deine und andere Rückmeldungen zum Thema Führung nehmen wir ernst. Aktuell wird stark daran gearbeitet, insbesondere unsere Kommunikation und Entscheidungswege klarer und verlässlicher zu gestalten. Ein Teil davon sind auch interne Umstrukturierungen auf der Führungsebene. Wir möchten betonen, dass keine einzige der bisherigen Rückmeldungen zu dem Thema jemals belächelt wurde.

Zum Vorwurf eines Aufrufs zu positiven Bewertungen:
Wir möchten hervorheben, dass sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen engagiert und konstruktiv mit unseren Optimierungspotenzialen auseinandersetzen. Dieses Mitdenken und die kontinuierliche Weiterentwicklung schätzen wir sehr. Rückmeldungen – ob positiv oder kritisch – sind für uns grundsätzlich willkommen, sofern sie auf persönlichen Erfahrungen beruhen und als solche entsprechend umsichtig beschrieben sind.
Wenn du deine Erfahrungen im Detail einordnen möchtest, steht dir jederzeit der Austausch mit der zuständigen Führung oder dem People Team offen.

Viele Grüße
das krisenchat People Team

Aufruf nach pos. Bewertungen statt Ernstnehmen der zahlreichen Kritik

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nach wie vor die Idee.
Ja, Menschen, die dort arbeiten sind auf jeden Fall einige echt toll. Wobei die meisten mit etwas Rückgrat eigentlich auf kurz oder lang alle weggehen oder gegangen werden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

siehe der ganze Verlauf Kununus. Fehlende Haltung oder kein damit kongruenter Umgang intern, fehlende Authentizität

Verbesserungsvorschläge

Finde das so traurig mit anzusehen, weil krisenchat an sich so eine gute Idee und viele Menschen mit Potential mitgebracht hat. Aber der Umgang jetzt mit den schlechten Bewertungen und ganz viel konstruktiver, mehrmals genannter Kritik, ist echt ein Armutszeugnis. Statt dass die Kritik ernstgenommen und von innen heraus etwas verändert wird, wird zu guten Bewertungen intern aufgerufen. Und alles im Framing „So erlebe ich krisenchat nicht“, „Das ist doch nicht „unser“ krisenchat“ - naja, vielleicht ist das ja Teil des Problems, dass bei Vorgesetzten und der Hand voll Head Ofs eben ein ganz anderes Arbeitsempfunden ist, als bei allen anderen. Und gut formulierte Kritik jetzt wieder als „Wachstumsschmerzen“ zu bagatellisieren (der Begriff wird seit Jahren benutzt), finde ich schwach. Der Umgang so ist doch schon wieder blöde. Nehmt das doch ernst, was hier so viel genannt wird, dann kommen auch intrinsosch motiviert gute Bewertungen rein und nicht solche, nach denen man erst betteln musste.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

krisenchat People-Team

Hallo,

danke für die sehr klare und kritische Rückmeldung.

Wir möchten darauf hinweisen, dass wir Bewertungen jeder Art ausdrücklich begrüßen – auch sehr kritische –, solange diese auf persönlichen Erfahrungen beruhen.

Unabhängig davon zeigt die Häufung ähnlicher Kritikpunkte in mehreren Bewertungen, dass es Bereiche gibt, in denen wir uns weiter verbessern müssen, insbesondere in Bezug auf Kommunikation, interne Zusammenarbeit und die Wahrnehmung von Führungs- und Organisationsentscheidungen.

Gleichzeitig ist uns wichtig zu betonen: Die Darstellung, dass Kritik grundsätzlich nicht ernst genommen werde, können wir nicht teilen. Negative Bewertungen beschäftigen und nachhaltig und wir sind sehr bemüht, diese Rückmeldungen in unsere internen Entwicklungsprozesse einfließen zu lassen. So sind beispielsweise auch aktuelle interne Umstrukturierungen ein Ergebnis aus den bislang erhaltenen Rückmeldungen.

Viele Grüße
People Team

Sinnvolle Arbeit mit tollen Kolleg:innen und viel Flexibilität

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Kolleg:innen
- Freundliches Miteinander
- Flexibilität (Home-Office, Arbeitszeiten, Arbeiten aus dem Ausland)
- sinnvolle Tätigkeit, die viel zurückgibt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Kommunikation innerhalb des Unternehmens muss abteilungsübergreifend verbessert werden

Arbeitsatmosphäre

Insgesamt sehr angenehm.

Work-Life-Balance

Sehr gut. Man ist sehr flexibel mit der eigenen Arbeitszeit. Durch Home-Office geht keine Freizeit für Arbeitsweg verloren. Überstunden werden nicht erwartet, sondern man wird regelmäßig aktiv darin bestärkt, auf Selfcare zu achten.

Karriere/Weiterbildung

Durch das Beraten lernt man automatisch schnell viel dazu. Darüber hinaus wird einem aber kaum etwas geboten. Workshops etc. gibt es, aber man lernt nichts was man sich nicht auch selbst schnell anlesen könnte. Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens sind sehr begrenzt. Als erster Job, um in den Berufsalltag reinzufinden ist krisenchat aber super.

Kollegenzusammenhalt

Sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Bei einigen Vorgesetzten, beziehungsweise Personen in Führungspositionen mangelt es an Führungsqualitäten (unstrukturiert, schlechte Erreichbarkeit, unzuverlässlich). Es gibt aber auch ganz tolle, kompetente Vorgesetze bei kriesenchat.

Kommunikation

Wird immer besser ist, aber noch ausbaufähig. Teilweise weiß man wenig darüber was an anderen Stellen im Unternehmen gerade so los ist und erfährt auch für einen selbst relevante Infos recht kurzfristig.

Gehalt/Benefits

Für einen Einstiegsjob nach dem Studium ist das Gehalt sehr okay. Außerdem hat als Berater:in die Möglichkeit durch Sonntags- und Nacharbeit flexibel noch etwas aufzustocken.


Image

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

krisenchat People-Team

Hallo,

Vielen Dank für deine wertvolle Rückmeldung.

Es freut uns sehr, dass du die Arbeit bei uns als sinnvoll erlebst und dich unter den Kolleg:innen wohlfühlst. Neben deinen erwähnten positiven Punkten, nehmen wir allerdings auch deine Kritikpunkte ernst und möchten auch hier gern darauf hinweisen, dass wir weiterhin an unserer internen Kommunikation arbeiten möchten und auch das Thema Führung für uns weiterhin ein großes Entwicklungsfeld darstellt. Dass du dir mehr interne Weiterentwicklungsmöglichkeiten wünschen würdest finden wir spannend und würden gern mehr darüber erfahren.

Wir freuen uns daher sehr über konkretes Feedback über deine Führungskraft, das People Team oder andere interne Ansprechpersonen. Deine und andere Rückmeldungen helfen uns sehr, besser zu werden.

Viele Grüße
Das krisenchat People Team

Zwischen Anspruch und Umsetzung

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeit an sich hat einen sinnvollen und gesellschaftlich wichtigen Auftrag.

Einzelne Kolleg:innen waren engagiert und unterstützend, was in schwierigen Situationen entlastend sein konnte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ein Blick auf die Antworten des Arbeitgebers hier auf Kununu zeigt für mich ein klares Muster.

Konkrete Kritik wird nicht wirklich aufgegriffen. Statt auf Inhalte einzugehen, kommen immer wieder ähnliche Formulierungen wie „wir nehmen dein Feedback ernst“ oder „melde dich gern persönlich“. Das klingt gut, geht aber an dem vorbei, was tatsächlich geschildert wird.

Auffällig ist vor allem die Diskrepanz im Beratungsbereich. Dinge, die hier mehrfach beschrieben werden, wie widersprüchliche Rückmeldungen, fehlende Orientierung oder unklare Verantwortlichkeiten, tauchen in den Antworten nicht auf. Stattdessen wird mit Begriffen wie Vertrauen oder Zugehörigkeit gearbeitet.

Wenn über längere Zeit ähnliche Erfahrungen geschildert werden und sich in den Antworten nichts davon konkret wiederfindet, entsteht für mich nicht der Eindruck, dass Kritik wirklich ernst genommen wird oder etwas verändert wird.

Gerade Aussagen zu offener Kommunikation stehen damit in einem deutlichen Widerspruch zu dem, was hier beschrieben wird.

Ein letzter Gruß an das People Team

Verbesserungsvorschläge

Die Einarbeitung muss dringend überarbeitet werden. Rund 25 Stunden Selbststudium und wenige begleitete Schichten stehen in keinem Verhältnis zu den Anforderungen der Arbeit.

Es braucht klare, fachlich fundierte Leitlinien – insbesondere für den Umgang mit komplexen und kritischen Situationen. Dass fachliche Rückversicherung nicht vorgesehen ist bzw. teilweise negativ ausgelegt wird, ist in diesem Kontext nicht nachvollziehbar.

Kommunikation und Führung müssen verlässlich und konsistent sein. Widersprüchliche Rückmeldungen und fehlende Orientierung machen professionelles Arbeiten unnötig schwer.

Fachlichkeit sollte Vorrang vor Hierarchie haben.

Und grundlegend: Der nach außen vertretene Anspruch sollte sich auch in den internen Strukturen widerspiegeln. Die aktuelle Diskrepanz ist deutlich.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war widersprüchlich und nicht verlässlich.

Arbeit, die intern oder öffentlich als Erfolg dargestellt wurde, wurde im direkten Austausch gleichzeitig massiv kritiert – bis hin zu Konsequenzen. Diese Diskrepanz war nicht nachvollziehbar und hat jede Form von Sicherheit im Arbeitsalltag untergraben.

Fachlich anspruchsvolle und hochbelastende Fälle wurden nicht begleitet oder aufgearbeitet. Stattdessen folgten im Nachhinein Bewertungen, ohne klare Orientierung oder Unterstützung.

Dadurch entstand ein Arbeitsumfeld, in dem man sich nicht an fachlichen Standards orientieren konnte, sondern ständig widersprüchliche Erwartungen ausgleichen musste.

Unter diesen Bedingungen war professionelles Arbeiten kaum möglich.

Das wirkte nicht wie Einzelfälle, sondern wie ein strukturelles Muster.

Image

Nach außen wird ein hochprofessionelles, soziales und verantwortungsvolles Bild vermittelt.

Die internen Erfahrungen stehen dazu in einem deutlichen Widerspruch. Insbesondere im Umgang mit Mitarbeitenden, in fachlichen Fragen und in organisatorischen Abläufen entsteht ein anderes Bild als das, was nach außen dargestellt wird.

Auffällig ist die Diskrepanz zwischen öffentlicher Kommunikation, interner Selbstdarstellung und den tatsächlichen Arbeitsbedingungen in der Beratung. Gerade in einem sensiblen Bereich wie der Krisenarbeit ist das aus meiner Sicht besonders kritisch.

Diese Differenz zwischen Anspruch und gelebter Realität wirft grundlegende Fragen zur Glaubwürdigkeit auf

Work-Life-Balance

Eine Work-Life-Balance war faktisch nicht gegeben.

Die Belastung entstand nicht durch Arbeitsmenge oder Inhalte, sondern durch die Art der Zusammenarbeit und die ständige Unsicherheit im Arbeitsalltag. Abschalten war kaum möglich, da sich die Anspannung über den Arbeitstag hinaus gezogen hat.

Erholung wurde dadurch strukturell unterlaufen. Es fehlten klare, verlässliche Rahmenbedingungen, die eine echte Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben ermöglichen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen wird ein hoher sozialer Anspruch vermittelt.

Im internen Umgang zeigte sich davon jedoch wenig. Der Umgang mit Mitarbeitenden stand teilweise im deutlichen Widerspruch zu den vertretenen Werten.

Gerade in einem spendenfinanzierten Kontext stellt sich die Frage, wie transparent die tatsächlichen Arbeitsbedingungen derjenigen sind, die täglich die Kernarbeit leisten.

Hier entsteht eine spürbare Diskrepanz zwischen Anspruch und gelebter Realität.

Karriere/Weiterbildung

Die internen Schulungen wirkten fachlich nicht besonders tiefgehend.

Inhalte erinnerten eher an Referate aus einem Bachelorstudiengang und waren für bereits ausgebildete Fachkräfte wenig bereichernd.

Eine echte fachliche Weiterentwicklung oder Vertiefung wurde dadurch kaum ermöglicht.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team war eher begrenzt.

Durch die überwiegend remote Arbeit entstand wenig echte Verbindung unter Kolleg:innen. Austausch fand nur punktuell statt und blieb meist oberflächlich.

Der Betriebsrat wirkte bemüht, blieb jedoch ebenfalls eher distanziert und konnte wenig Ausgleich schaffen.

Insgesamt fehlte ein spürbares Gemeinschaftsgefühl im Team.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten war ein klares No-Go.

Rückmeldungen waren widersprüchlich und nicht vorhersehbar. Zwischen Anerkennung und massiver Kritik gab es keine erkennbare Linie und keine nachvollziehbaren Kriterien.

Kritik war nicht lösungsorientiert. Es wurde nicht vermittelt, wie Erwartungen erfüllt werden können. Statt Orientierung entstand Unsicherheit.

Nach außen wurde ein anderes Bild vermittelt als im direkten Austausch. Verlässlichkeit und Transparenz waren nicht gegeben.

Zudem entstand der Eindruck, dass Inhalte aus Checkout-Gesprächen ohne Zustimmung weitergegeben wurden. Gerade in solchen geschützten Reflexionsräumen ist Vertraulichkeit eine zentrale Grundlage – wenn diese nicht gewährleistet ist, wird Vertrauen untergraben und eine offene fachliche Auseinandersetzung praktisch unmöglich gemacht.

Das wirkte nicht wie Einzelfälle, sondern wie ein durchgängiges Muster im Team der psychosozialen Beratung.

Arbeitsbedingungen

Zu den Arbeitsbedingungen muss man nach den beschriebenen Punkten kaum noch etwas ergänzen.

Auffällig ist, dass die wenigen positiven Bewertungen überwiegend von englischsprachigen Kolleg:innen aus dem Berliner Office stammen. Das spiegelt aus meiner Sicht die deutliche Diskrepanz zwischen den Erfahrungen im Backoffice und denen in der Beratung wider.

Insgesamt fehlten verlässliche Strukturen, klare Prozesse und transparente Rahmenbedingungen für eine stabile Arbeitsweise.

Kommunikation

Die Kommunikation war widersprüchlich und nicht verlässlich.

Aussagen wurden im Nachhinein verändert oder anders dargestellt, sodass oft unklar blieb, was tatsächlich gilt. Rückmeldungen standen teilweise im direkten Widerspruch zueinander, ohne dass das transparent aufgeklärt wurde.

In anderen Bewertungen wird dafür der Begriff „Gaslighting“ verwendet. Auch wenn ich diesen Begriff grundsätzlich für inflationär halte, habe ich genau dieses Muster bereichsübergreifend erlebt.

Auffällig war, dass Hierarchie oft wichtiger wirkte als fachliche Richtigkeit. Fachliche Argumente wurden nicht aufgegriffen, stattdessen entstand der Eindruck, dass Anpassung erwartet wird.

Eine klare Einordnung war teilweise erst durch externe fachliche Rücksprachen möglich.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Sozialleistungen waren insgesamt eher durchschnittlich bis unterdurchschnittlich.

In Relation zur Verantwortung und Belastung wirkte die Vergütung nicht angemessen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben hätten fachlich sinnvoll und relevant sein können.

In der Umsetzung wurden sie durch die Rahmenbedingungen und die Art der Führung stark entwertet. Der Fokus lag häufig nicht auf der eigentlichen Arbeit.

So konnten selbst interessante Aufgaben ihr Potenzial nicht entfalten.

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Arbeitgeber-Kommentar

krisenchat People-Team

Hallo,


Deine Rückmeldung ist sehr ausführlich und enthält deutliche Kritik an mehreren zentralen Bereichen (Einarbeitung, Kommunikation, Führung, Expertise). Wir nehmen solche Rückmeldungen ernst, möchten diese allerdings auch im zeitlichen Kontext und unseren weiteren Entwicklungen in den letzten Monaten betrachten und würden hier gern einen kleinen Einblick in unseren Alltag geben.


Einarbeitung, Schulung und Begleitung:
Wir arbeiten kontinuierlich daran, unser Onboarding und die fachliche Einführung im Rahmen unseres E-learnings und einem konkreten Einarbeitungsplan stets zu verbessern und strukturiert und praxisnah zu gestalten. Auch die emotionale und professionelle Begleitung von Berater:innen bei herausfordernden Chats ist uns ein großes Anliegen. So gibt es beispielsweise immer die Möglichkeit, konkrete Nachbesprechungen an verschiedenen Stellen anzufordern oder den Raum der Supervision oder Fallbesprechungen dafür zu nutzen. Darüber hinaus arbeiten wir grundsätzlich mit dem 4- Augen-Prinzip, sodass bei besonders herausfordernden Beratungen auch Kolleg:innen und/oder unsere Rufbereitschaft hinzugezogen werden können.


Kommunikation & Führung
Inkonsistente Rückmeldungen sind ein bekannter Kritikpunkt, an dem wir arbeiten. Unser Ziel sind verlässliche Abstimmungen und klare Verantwortlichkeiten auf verschiedenen Führungsebenen, die wir aktuell im Rahmen von internen Umstrukturierungen neu definieren.

Zusammenarbeit & Rahmenbedingungen
Unsere Remote-Strukturen erfordern eine starke aktive Gestaltung von teamübergreifenden Austauschformaten, die wir stetig erweitern und neu gestalten. Dazu gehört beispielsweise unser weiterentwickeltes allhands meeting oder die Möglichkeit, sich per Zufall auf einen virtuellen Kaffee zu treffen.

Insgesamt sind Erfahrungen wie deine ein Hinweis auf strukturelle Verbesserungsbedarfe. Wir danken dir daher für deine investierte Zeit und die konkreten Rückmeldungen.

Viele Grüße und alles Gute für dich,
das krisenchat People Team

Hohe Verantwortung und schlechte Bedingungen

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Remote-Arbeit und EU-weite Flexibilität sind gut – und ehrlich gesagt das Einzige, womit hier geworben werden kann. Das weiß der Arbeitgeber auch. Gäbe es im Remote-Bereich der Psychologie bessere Arbeitsbedingungen, würde sich niemand dauerhaft so behandeln lassen. Was das Ganze erträglich macht, sind die Kolleginnen: sehr nett, unterstützend und menschlich. Ohne sie wäre es kaum auszuhalten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Bezahlung ist extrem schlecht, vor allem im Vergleich zu allen anderen Rollen bei krisenchat, die nicht direkt Beratung machen. Während strategische, organisatorische oder projektbezogene Stellen deutlich besser vergütet werden, bekommen Counselor mit Masterabschluss 20 € pro Stunde. Das ist schlicht frech, gemessen an Verantwortung, emotionaler Belastung und Qualifikation.

Die Arbeitsbedingungen sind hart. Abend-, Nacht- und Wochenendschichten sind Standard, eine angemessene Zuschlagsregelung (außer 25% ab 23 Uhr und 50% sonntags) gibt es noch nicht. Die angebliche Flexibilität existiert faktisch kaum, da die Rahmenbedingungen komplett vorgegeben sind. Selbst die „flexiblen“ Schichten sind irgendwann nicht mehr flexibel, weil man sie nach dem Bedarf des Arbeitgebers planen soll und nicht nach dem eigenen. Benefits sind praktisch nicht vorhanden. Eine 40-€-Sachzulage, ein minimaler Technikzuschlag, der real nichts abdeckt, und ein sehr kleiner Bonus, wenn man an Feiertagen rund um Weihnachten arbeitet, das war’s. Vertragssicherheit gibt es ebenfalls nicht. Selbst Verträge, die seit über drei Jahren bestehen, werden gekündigt. Aufstiegschancen sind quasi nicht existent. Midlevel-Counselor-Stellen gab es in der gesamten Geschichte von krisenchat vielleicht ein- oder zweimal. Die meisten bleiben Junior, bis ihre Projekte enden, unabhängig von Erfahrung oder Engagement. Unterm Strich: hohe Anforderungen, hohe emotionale Belastung, null Perspektive, schlechte Bezahlung.

Verbesserungsvorschläge

Es braucht endlich gerechte und transparente Gehälter für die eigentliche Kernarbeit von krisenchat: die Beratung von Kindern und Jugendlichen. 20 € pro Stunde für Psycholog:innen mit Masterabschluss sind nicht mehr zeitgemäß. Dieses Gehalt liegt inzwischen sogar im Bereich von Werkstudententätigkeiten. Verantwortung, emotionale Belastung und fachliche Anforderungen werden damit in keiner Weise abgebildet.

Problematisch ist außerdem das propagierte Prinzip „Bei uns zählt nicht die formale Qualifikation, sondern die Erfahrung“. In der Praxis führt das dazu, dass Personen mit viel interner Erfahrung bei krisenchat in seniornahen Positionen deutlich besser bezahlt werden als Kolleg:innen mit mehreren Jahren externer Berufserfahrung, fundierter klinischer Praxis und höherer fachlicher Qualifikation. Das ist weder fair noch fachlich sinnvoll und demotivierend für qualifizierte Mitarbeitende.

Gleichzeitig werden Stellen mit projekt-, strategie- oder managementlastigem Fokus sehr hoch vergütet. Die Arbeit von krisenchat besteht im Kern aus psychosozialer Beratung und alles andere ist unterstützend. Wenn beratende Fachkräfte strukturell schlechter gestellt werden als nicht-beratende Rollen, sendet das ein klares, aber problematisches Signal über Wertschätzung und Prioritäten.

Die implizite Haltung, Beratungskräfte seien leicht ersetzbar, schadet dem Projekt langfristig. Gute Beratung lebt von Erfahrung, Beziehungskompetenz, fachlicher Sicherheit und Kontinuität. Wer diese Arbeit austauschbar behandelt, verliert genau die Menschen, die Qualität, Stabilität und Vertrauen sichern.

Langfristig würde krisenchat davon profitieren, Beratung als das anzuerkennen, was sie ist: die tragende Säule der Organisation und sie entsprechend zu bezahlen, abzusichern und weiterzuentwickeln


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

krisenchat People-Team

Liebe Verfasser:in,

Vielen Dank für das ausführliche und kritische Feedback.

Wir nehmen die angesprochenen Punkte sehr ernst. Themen wie Vergütung, Entwicklungsperspektiven, Transparenz und strukturelle Rahmenbedingungen sind komplex und stehen bei uns weiterhin zur Prüfung und Weiterentwicklung - insbesondere im Spannungsfeld zwischen fachlichem Anspruch, Finanzierungsrealität und langfristiger Organisationsentwicklung.
Uns ist bewusst, dass die Beratung das Herzstück unserer Arbeit ist. Gleichzeitig bewegen wir uns als gemeinnützige Organisation in klaren finanziellen Grenzen, die Einfluss auf Gehaltsstrukturen und Vertragsmodelle haben. Das bedeutet allerdings nicht, dass wir den Wert der Beratung infrage stellen.

Es ist schade, dass die aktuelle Situation von dir offenbar als belastend und unfair erlebt wird. Wenn du derzeit noch Teil unseres Teams bist, laden wir dich herzlich zu einem persönlichen Gespräch ein, um die angesprochenen Punkte konkret zu besprechen. Der direkte Austausch ist uns wichtig.

Viele Grüße,

das krisenchat People Team

Gute Vision, aber sehr schlechte Umsetzung gerade was Transparenz und Fairness angeht

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Bezahlung ist unterirdisch für die Leute, die wirklich was leisten. 11€ die Stunde dabei ist es egal, ob man einen Bachelor oder einen Master vorweisen kann.

In Führungsposition sieht es natürlich ganz anders aus da kann man sehr gut verdienen allerdings steht hier mehr im Fokus, wer gemocht wird. Von Führungskompetenz kann man nicht sprechen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Kollegenzusammenhalt

Kommunikation

Gehalt/Benefits

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Arbeitgeber-Kommentar

krisenchat People-Team

Liebe:r Verfasser:in,

Vielen Dank für deine Offenheit - es ist sehr schade zu lesen, dass du uns aufgrund deiner Erfahrungen und Erlebnisse nicht weiterempfehlen möchtest.
Uns ist dennoch sehr wichtig, hier ein Missverständnis auszuräumen: Niemand verdient bei krisenchat 11 Euro pro Stunde, die Gehälter liegen selbstverständlich nicht unter dem Mindestlohn sondern fast ausnahmslos, je nach Rolle, deutlich darüber. Auch Führungspositionen werden bei uns nicht nach Sympathie vergeben, sondern in klaren, standardisierten Verfahren besetzt. Auch wenn wir in unseren Strukturen und Prozessen immer wieder Entwicklungspotentiale identifizieren ist uns wichtig zu betonen, dass wir seit geraumer Zeit aktiv an diesen Themen arbeiten und auch bereits Erfolge erzielen konnten.
Solltest du vor nicht allzu langer Zeit einen anderen Eindruck gewonnen haben und diesen mit uns teilen wollen, würden wir uns sehr über ein direktes und präzises Feedback von dir freuen.

Viele Grüße,
das krisenchat People Team

Gut gemeint (?) ist eben nicht gut gemacht. RUN!

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Produkt und die urprüngliche Intention.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Management - die gesamte Führungsetage durchweg ist nicht dafür ausgebildet und die wahre Mitarbeiterführung wird von unterbezahlten, unfair behandelten Positionen gemacht. Die ausländischen Mitarbeiter:innen werden wie billige Off-Shore Arbeitskräfte behandelt.

Verbesserungsvorschläge

Führung, insbesondere Schlüsselpositionen und Geschäftsführung, besser auswählen, so sass sie dem Markt und vor allem dem (Qualitäts-)Anspruch des Unternehmens gerecht werden.
Außerdem: keine Zwei-Klassen-Gesellschaft innerhalb der Organisation etablieren durch unterschiedliche Behandlung der inländischen und ausländischen Mitarbeiter:innen.

Arbeitsatmosphäre

Echt schwierig. Feedback von Mitarbeitenden wird einfach nicht angenommen, daher fühlen sich viele machtlos. Das ist echt schade, weil hier alle mit dabei sind um etwas Gutes zu tun - untereinander versteht man sich per se eigentlich gut. Die meisten werden aber - insbesondere von einigen Führungskräften - aktiv klein gehalten und das frustriert natürlich die gesamte Belegschaft.

Karriere/Weiterbildung

? Nicht vorhanden.

Kollegenzusammenhalt

Zwangsweise gegeben, wenn gewisse Leitungspositionen den Raum betreten. Allerdings haben die zwei Plattformen und damit die Kolleg:innen wenig miteinander zu tun.

Vorgesetztenverhalten

Teilweise echt unterirdisch. Wie sagt man so schön: Man verlässt nicht das Unternehmen, sondern die Vorgesetzten… wurde hier bei den Kununu-Bewertungen (und seit Jahren von vielen bei der Arbeit in Gesprächen) ja schon mehrfach ausgeführt - aber gekonnt ignoriert.

Floskeln der HR, die generell völlig überfordert scheint, helfen hier nicht. Wer überlegt sich zu bewerben: RUN!

Gehalt/Benefits

Selbst für den NGO-Bereich unterbezahlt. Vor allem in den Positionen, die wirklich was machen und dafür auch ausgebildet sind. Die Schere nach oben ist doch recht groß.

Gleichberechtigung

Naja. Dafür, dass das Office mitten in Berlin ist, ist es komisch kaum schwarze Kolleg:innen zu haben, bzw. gehen die POC's... In den Führungspositionen gibt es eh keine. Seit Jahren wird sich von der Belegschaft für Diversity eingesetzt, aber trotz Eskalationen rennt man gegen Wände. Es fehlt auch definitiv an Sensibilität dafür, dass im Unternehmen viele ukrainische Mitarbeitenden arbeiten - und das nicht zu den selben Bedingungen wie die in Deutschland ansässigen.

Interessante Aufgaben

Muss man sich aktiv suchen und wird auch nicht dafür bezahlt.


Arbeitsbedingungen

Kommunikation

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Arbeitgeber-Kommentar

krisenchat People-Team

Liebe:r Verfasser:in,


Danke für dein ehrliches Feedback. Auch wenn es schmerzhaft ist, nehmen wir es sehr ernst. Die Kritik an Führung, Gleichbehandlung und Wertschätzung zeigt klar, dass wir in verschiedenen Bereichen noch besser werden müssen.
Einige Veränderungen haben wir bereits angestoßen – z. B. die Implementierung neuer (auch anonymer) Feedbackformate, Kommunikationswege und Führungsentwicklung. Nichts desto trotz möchten wir weiterhin gern lernen und an euren Rückmeldungen wachsen.
Wenn du noch bei uns bist, laden wir dich herzlich ein, deine Themen direkt mit deiner Führungskraft oder dem People Team zu besprechen. Durch einen persönlichen Austausch entsteht oft mehr Verständnis als über öffentliche Plattformen.

Vielen Dank für deinen Einsatz und alles Liebe,

das krisenchat People Team

mehr schein als sein

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Grundidee

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wo gehen eigentlich die ganzen Spendengelder hin? Außer an die oberste Führungsebene..

Verbesserungsvorschläge

Faires Gehalt
Faire Arbeitszeiten
Transparenz
Führungskräfte schulen
Klarheit hinsichtlich interner Strukturen

Arbeitsatmosphäre

Viel Druck, wenig wirkliche Wertschätzung. Nachdem ich Kritik geäußert hatte, wurde mir nahegelegt zu gehen. Ich habe mich oft schlecht gefühlt, nein zu Aufgaben zu sagen, weil es so wahnsinnig viele gab und es erwartet wurde, mehr und mehr zu machen.

Image

Wird nach außen massiv gepflegt, dahinter ist nicht wirklich was

Work-Life-Balance

24/7 Erreichbarkeit wird auch von den Angestellten verlangt. Kurzfristig einspringen ist Standard

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegschancen fraglich. Wird nach Sympathie und unter der Hand vergebene. Weiterbildung gleich null. Intransparente Strukturen. Startup Charakter wird sehr gepflegt - hip & cool sein, unendlich viel für unendlich wenig Geld Arbeiten aber wir gehören ja alle zusammen und sind eine Family

Gehalt/Benefits

Absolute Katastrophe

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nur solange man es für das Image nutzen kann. Wenig dahinter

Kollegenzusammenhalt

Unter den BeraterInnen Top, je höher desto mehr wird nach unten getreten.

Vorgesetztenverhalten

Siehe oben

Kommunikation

Intransparent und insgesamt viel Unklarheit. Zum Beispiel auch darüber, wie Positionen vergeben werden oder wie Prozesse weshalb auf welche Art und Weise auch immer gestaltet werden.

Interessante Aufgaben

Das Projekt an sich ist cool


Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

krisenchat People-Team

Liebe:r Verfasser:in,

Vielen Dank für dein ausführliches und kritisches Feedback.
Wir sehen, dass viele Punkte dich enttäuscht und frustriert haben – das tut uns sehr leid. Besonders ernst nehmen wir die Hinweise zu Führung, Arbeitsbelastung und mangelnder Transparenz. Das steht im Widerspruch zu dem, was wir als Organisation sein möchten.
Da wir gern besser werden möchten, haben wir bereits erste Maßnahmen angestoßen: neue (auch anonyme) Feedbackformate, eine Überarbeitung unseres Offboardings sowie Formate zur Weiterentwicklung unserer Führungskultur. Auch unsere internen Strukturen, Prozesse und Gehälter stehen auf dem Prüfstand – allerdings braucht dieser Wandel Zeit und Ressourcen.
Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg alles Gute und danken dir sehr für deine Offenheit.

das krisenchat People Team

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.