7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
3 dieser Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihrer Bewertung weiterempfohlen.
Mobbing an Tagesordnung
2,2
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann im Bereich Vertrieb / Verkauf in Kiel gemacht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Auszubildende haben die Möglichkeit, vergünstigt z.b. ins Fitnessstudio zu gehen. Pünktlich das Gehalt auf dem Konto (was eigentlich selbstverständlich ist.)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Chefetage finde ich nicht „schlecht“, nur sollte man nicht vergessen, dass ein Auszubildender nicht alles kann, dies gilt auch für normale Angestellte.
Verbesserungsvorschläge
Für Auszubildende sollte das Gehalt angehoben werden (siehe andere Betriebe/Firmen.) Auszubildende sollten die Möglichkeit für einen vergünstigten Deutschlandticket haben.
Arbeitsatmosphäre
Insgesamt habe ich noch 2 andere Auszubildende kennengelernt, bzw. nur kurz gesehen. Die Arbeit mit den Patienten war angenehm, auch wenn immer von den Mitarbeitern aus dem Team das so dargestellt wird, dass viele Kunden unfreundlich seien, dem kann ich absolut nicht zustimmen. 99,99% der Patienten waren immer freundlich, wurden jedoch nur dann unfreundlich, wenn die Mitarbeiter unfreundlich und arrogante Antworten gegeben haben, gerade als Auszubildender das zu sehen, sehr unangenehm, denn eine Vorbildfunktion sollte gegeben sein. Aufgrund der Beleidigungen mir gegenüber, oder sonstige etwaige komische Aussagen, bewerte ich die Atmosphäre als toxisch, dies liegt jedoch an den Kollegen im Team, und nicht wie es manchmal dargestellt wird, an der Chefetage.
Karrierechancen
Als Auszubildender kann ich das nicht beantworten. Normale Mitarbeiter haben soweit ich weiß einen unbefristeten Vertrag. Wenn die Filiale einen Filialleiter hat, ist es wahrscheinlich auch schwer, einer zu werden.
Arbeitszeiten
Man hat einen 40 Stunden Vertrag, und arbeitet von Montag bis Freitag durch. Freitag ist nur ein halber Tag für normale Angestellte, jedoch muss der Auszubildender sich während seiner Pausenzeit eigenständig in eine andere Filiale fahren, um auf seine Stunden zu kommen (da die Berufsschule stattfindet, und man an 2 Tagen in der Woche somit eine kürzere Arbeitszeit hat.) Wochenendarbeit gibt es keine. Überstunden sammelt man fast alle 2 Tage (gefühlt jeden Tag) am Abend, da man komischerweise es nicht schafft, die Kasse mal pünktlich abzurechnen, da es immer irgendeinen Fehler gibt. Daraus werden mal zusätzliche +10 bis +20 Minuten. Ist kein Weltuntergang, jedoch keine Selbstverständlichkeit. Die Arbeitszeiten sind jedoch normale Zeiten, die man so aus dem Büro kennt. Arbeitszeiten werden digital mit einem Stempelsystem durchgeführt.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung ist für die heutige Zeit tatsächlich niedrig. Andere Betriebe und Firmen zahlen deutlich mehr. Das muss verbessert werden.
Die Ausbilder
Ich hatte einen Ausbilder, der zuständig für mich war. Das Gefühl, dass man mit ihm über alles sprechen kann ist vorhanden, jedoch bin ich zwiegespalten. Sowas wie einen „Paten“ hatte ich nicht, und generell auch nicht jemanden, der mich mal unter die Arme gegriffen hat, um mir mehr zu zeigen. Der Auszubildende war ganz alleine auf sich gestellt. Mit dem Filialleiter konnte man nur oberflächlich Gespräche führen, da einfach Interessen Unterschiede vorhanden waren.
Spaßfaktor
Die Arbeit mit den Patienten (Kunden) hat am meisten spaß gemacht. Wenn ich den „Spaßfaktor“ insgesamt bewerten soll, nun ja, kann ich das nicht bestens bewerten. Wenn man am Morgen aufsteht, oder bereits 1 Tag vorher am Abend mit einem unguten Gefühl in das Bett sich legt, was jetzt wieder passieren wird… Desöfteren wird sich über Kunden aufgeregt, wie schlimm doch alles sei, und das man keine Lust mehr hat. Da fragt man sich als Auszubildender, wieso man sich nicht einfach einen anderen Job sucht, und wieso ich als Auszubildender mir sowas fast jeden Tag anhören musste, denn mich hat das nicht zu interessieren. Der Stress wurde gerne und ohne Scham an mir rausgelassen, und dann hat man sich hinterher immer entschuldigt; passierte jedoch danach wieder das selbe. 1 Stern zusätzlich gebe ich wegen den Patienten. Insgesamt 2 Sterne.
Aufgaben/Tätigkeiten
Da ich ein Auszubildender war, ist es verständlich, dass ich nicht alles kann und darf. Zeit zum lernen war vorhanden, so das ich mich eigenständig mit der Ware beschäftigt habe. Berichtshefte schreiben war jedoch nicht gerne gesehen, obwohl bereits erwähnt worden war im Vorstellungsgespräch, dass man es machen kann, wenn man die Zeit hierfür hat. Vieles darf man am Anfang noch nicht, so darf man u.a. die Kasse nicht bedienen, die Kunden nicht wirklich beraten. Alles was diesen Job ausmacht, ist am Anfang nicht erlaubt. Viel zugucken ist angesagt.
Variation
Viel Abwechslung gab es irgendwie nicht, was klar ist, denn die Ausbildung wird u.a. hauptsächlich in der Filiale absolviert, welches auch nicht unbedingt groß ist. Neue Aufgaben konnte ich schnell jedoch umsetzen, da es nicht wirklich schwer ist.
Respekt
Hierfür würde ich 0 Sterne vergeben; leider nicht möglich. Respekt war nicht wirklich vorhanden. Wenn man mich aufgrund meines Aussehens und die Art und Weise, wie ich spreche, anfängt sich lustig zu machen, oder unangenehme und unprofessionelle Sprüche zu äußern, dann ist alles vorhanden, jedoch nicht der nötige Respekt. Das nachäffen war an der Tagesordnung. Es wurden Lügen/„Probleme“ an den Chef erzählt, die so nicht stattgefunden haben, bzw. wenn es Probleme gab, wurde das Gespräch nicht gesucht, ich wurde also nicht darauf angesprochen, stattdessen wurde es direkt dem Vorgesetzten erzählt. Von Problemen habe ich erst immer dann was erfahren, wenn mich der Ausbilder darauf ansprach.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Kiel gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man merkt eine Steigerung. Die neue Geschäftsführung ist sehr bemüht und wirkt auch sehr motiviert mehr auf die Mitarbeiter einzugehen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Manchmal merkt man einen Interessenskonflikt zwischen den Generationen. Gerade die eigene Laune sollte keinen Einfluss am Verhalten gegenüber den Mitarbeitern nehmen. Das wird ja schließlich auch von den Mitarbeitern verlangt.
Verbesserungsvorschläge
Einheitlichere Darstellung der Geschäftsführung gegenüber Mitarbeitern. Respektvoller Umgang, egal bei welcher Eigenlaune
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist wirklich sehr gut. Man fühlt sich sehr schnell wohl und kommt mit allen Kollegen sehr gut klar.
Image
Das Image spricht aufjedenfall für sich, da im Unternehmen auch Profisportler in und um Kiel versorgt werden und der Name des Unternehmens auch weitläufig Bekanntheit hat.
Work-Life-Balance
Die langen Arbeitszeiten muss man natürlich abkönnen. Des Weiteren gibt es leider kein Stundenkonto, um evtl. mal einen Zeitausgleich vorzunehmen. Es gibt allerdings auch einen kurzen Tag.
Kollegenzusammenhalt
Man kommt mit allen Kollegen sehr gut klar. Es finden auch regelmäßige Events unter den Kollegen statt.
Vorgesetztenverhalten
Die Junge Geschäftsführung ist sehr bemüht und versucht nah am Mitarbeiter zu agieren. Das Verhalten durch diese ist sehr respektvoll. In der älteren Geschäftsführung gibt es leider auch eine Person, welche leider häufig nicht so respektvoll agiert und die eigene Laune an Mitarbeitern rauslässt. Dort könnte sich ein wenig mehr am Führungsstil der jüngeren Generation orientiert werden.
Arbeitsbedingungen
Manchmal hakt die Technik ein wenig, aber dort wird sich bemüht daran zu arbeiten.
Kommunikation
Monatliche Teamsitzungen werden abgehalten, sowie eine jährliche Betriebsversammlung.
Gehalt/Sozialleistungen
Ohne mögliche Provisionen wäre das Grundgehalt im Vergleich zur aktuellen Marktlage nicht das aller höchste. Dementsprechend ist es ein wenig Erfolgsabhängig.
Interessante Aufgaben
Man hat natürlich einige Bereiche in denen man arbeitet. Dort befinden sich natürlich äußerst interessante Aufgaben und einige sind eher weniger interessant.
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Kiel gearbeitet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Den zwischenmenschlichen Umgang mit seinen Mitarbeitern.
Arbeitsatmosphäre
Die Geschäftsführung überprüft regelmäßig, ob und wie die Arbeit erledigt wird, was das Gefühl der ständigen Beobachtung und mangelnden Wertschätzung verstärkt.
Image
Von außen betrachtet ist es Top, von innen ist es die Hölle!
Karriere/Weiterbildung
Aufstiegsmöglichkeiten gibt es keine. Mit etwas Glück und viel Schleimerei könnte eventuell die Position des Filialleiters erreicht werden – allerdings ohne Gehaltserhöhung, dafür mit mehr Verantwortung und dem ständigen Anschreien durch die Geschäftsleitung.
Vorgesetztenverhalten
Eine bestimmte Person aus der Geschäftsführung schreit regelmäßig Mitarbeitende an und wird dabei persönlich und unhöflich. Zusätzlich wurden Kameras installiert, angeblich um zu überprüfen, ob auf der Ladenfläche viel zu tun ist, doch in Wirklichkeit dienen sie dazu, die Mitarbeitenden zu überwachen und zu kontrollieren. Zusätzlich spricht die Geschäftsleitung häufig in abwertender Weise über ihre eigenen Mitarbeitenden mit anderen Kollegen. Mitarbeitende wurden darum gebeten, positive Bewertungen auf dieser Plattform zu hinterlassen, um die negativen Bewertungen zu verdrängen. Im Gegenzug wurde für jede positive Bewertung eine „Prämie“ von 150 € versprochen. Das ist einfach unvorstellbar!
Es ist unverständlich, wie ein solches Verhalten toleriert werden kann. Jeder Mitarbeitende ist eingeschüchtert und hat Angst, etwas zu sagen. Eine solche Geschäftsführung sollte nicht toleriert werden! Zudem gibt es keinen Betriebsrat oder eine andere Anlaufstelle, an die man sich wenden könnte.
Kommunikation
Personalgespräche gab es zu meiner Zeit nicht.
Gehalt/Sozialleistungen
Für eine 40-Stunden-Woche ist das Gehalt zwar nicht extrem schlecht, aber auch nicht besonders gut. Ein größeres Problem stellt jedoch dar, dass Mitarbeitende nach 17 Jahren genauso viel verdienen wie neue Kollegen, die erst kürzlich eingestellt wurden (zumindest war dies noch bis 2023 der Fall). Laut aktuellen Mitarbeitern ist dies immer noch der Fall. Zudem gibt es kein Überstundenkonto. Gehaltserhöhungen werden nicht gewährt.