11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
7 dieser Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihrer Bewertung weiterempfohlen.
Mehrfachbewertung
Arbeitgeber im Umbruch (Geschäftsleitungs Generationswechsel)
3,4
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Kiel gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Verbesserungsvorschläge
Mehr auf Work-Life Balance setzen
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre innerhalb der Teams ist sehr gut, es wird viel gelacht
Image
Viele sehe das Image noch von vor 10 Jahren, allerdings hat sich seit dem viel verändert
Work-Life-Balance
Durch die „veraltete“ 40h Woche und dem „täglichen“ Arbeiten von 08:15-18:00 Uhr (außer an einem Tag, da von 08:00-13:00 Uhr) verbringt man sehr viel Zeit in der Firma und hat nach der Arbeit kaum noch Zeit und Kraft etwas mit Freunden, Famiele oder Hobbys zu unternehmen/ auszuüben
Karriere/Weiterbildung
Leider gibt es kaum Möglichkeiten Karriere zumachen. Für Weiterbildungen sind sie allerdings offen und versuchen alles zu unterstützen
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt ist leider nicht sehr hoch, es wird viel auf das neue Provisionsmodell gesetzt, leider findet dieses nicht so ganz den Anklang & selbst wenn müssen man sehr viele der provisionsartikel verkauft werden ehe man überhaupt einen unterschied auf der Gehaltsabrechnung merkt
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird viel auf erneuerbaren Energien gesetzt
Kollegenzusammenhalt
Wie oben erwähnt ist alles innerhalb des Teams super entspannt und größtenteils wird sich super verstanden, dass es hier und da mal kracht, ist ganz normal. Wie in jeder Firma
Vorgesetztenverhalten
In 98 von 100 Fällen läuft alles glatt ab
Arbeitsbedingungen
Die meiste Technik ist sehr neu, die Räumlichkeiten allerdings sind nicht die modernsten, sei es die Pausenräume oder die Läden
Kommunikation
Die Kommunikation war in den letztes Jahren phasenweise gut, phasenweise schlecht, jetzt wird mehr auf individuelle Gespräche gesetzt und mehr auf die Wünsche der angestellten gehört.
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann im Bereich Vertrieb / Verkauf in Kiel gemacht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Auszubildende haben die Möglichkeit, vergünstigt z.b. ins Fitnessstudio zu gehen. Pünktlich das Gehalt auf dem Konto (was eigentlich selbstverständlich ist.)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Chefetage finde ich nicht „schlecht“, nur sollte man nicht vergessen, dass ein Auszubildender nicht alles kann, dies gilt auch für normale Angestellte.
Verbesserungsvorschläge
Für Auszubildende sollte das Gehalt angehoben werden (siehe andere Betriebe/Firmen.) Auszubildende sollten die Möglichkeit für einen vergünstigten Deutschlandticket haben.
Arbeitsatmosphäre
Insgesamt habe ich noch 2 andere Auszubildende kennengelernt, bzw. nur kurz gesehen. Die Arbeit mit den Patienten war angenehm, auch wenn immer von den Mitarbeitern aus dem Team das so dargestellt wird, dass viele Kunden unfreundlich seien, dem kann ich absolut nicht zustimmen. 99,99% der Patienten waren immer freundlich, wurden jedoch nur dann unfreundlich, wenn die Mitarbeiter unfreundlich und arrogante Antworten gegeben haben, gerade als Auszubildender das zu sehen, sehr unangenehm, denn eine Vorbildfunktion sollte gegeben sein. Aufgrund der Beleidigungen mir gegenüber, oder sonstige etwaige komische Aussagen, bewerte ich die Atmosphäre als toxisch, dies liegt jedoch an den Kollegen im Team, und nicht wie es manchmal dargestellt wird, an der Chefetage.
Karrierechancen
Als Auszubildender kann ich das nicht beantworten. Normale Mitarbeiter haben soweit ich weiß einen unbefristeten Vertrag. Wenn die Filiale einen Filialleiter hat, ist es wahrscheinlich auch schwer, einer zu werden.
Arbeitszeiten
Man hat einen 40 Stunden Vertrag, und arbeitet von Montag bis Freitag durch. Freitag ist nur ein halber Tag für normale Angestellte, jedoch muss der Auszubildender sich während seiner Pausenzeit eigenständig in eine andere Filiale fahren, um auf seine Stunden zu kommen (da die Berufsschule stattfindet, und man an 2 Tagen in der Woche somit eine kürzere Arbeitszeit hat.) Wochenendarbeit gibt es keine. Überstunden sammelt man fast alle 2 Tage (gefühlt jeden Tag) am Abend, da man komischerweise es nicht schafft, die Kasse mal pünktlich abzurechnen, da es immer irgendeinen Fehler gibt. Daraus werden mal zusätzliche +10 bis +20 Minuten. Ist kein Weltuntergang, jedoch keine Selbstverständlichkeit. Die Arbeitszeiten sind jedoch normale Zeiten, die man so aus dem Büro kennt. Arbeitszeiten werden digital mit einem Stempelsystem durchgeführt.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung ist für die heutige Zeit tatsächlich niedrig. Andere Betriebe und Firmen zahlen deutlich mehr. Das muss verbessert werden.
Die Ausbilder
Ich hatte einen Ausbilder, der zuständig für mich war. Das Gefühl, dass man mit ihm über alles sprechen kann ist vorhanden, jedoch bin ich zwiegespalten. Sowas wie einen „Paten“ hatte ich nicht, und generell auch nicht jemanden, der mich mal unter die Arme gegriffen hat, um mir mehr zu zeigen. Der Auszubildende war ganz alleine auf sich gestellt. Mit dem Filialleiter konnte man nur oberflächlich Gespräche führen, da einfach Interessen Unterschiede vorhanden waren.
Spaßfaktor
Die Arbeit mit den Patienten (Kunden) hat am meisten spaß gemacht. Wenn ich den „Spaßfaktor“ insgesamt bewerten soll, nun ja, kann ich das nicht bestens bewerten. Wenn man am Morgen aufsteht, oder bereits 1 Tag vorher am Abend mit einem unguten Gefühl in das Bett sich legt, was jetzt wieder passieren wird… Desöfteren wird sich über Kunden aufgeregt, wie schlimm doch alles sei, und das man keine Lust mehr hat. Da fragt man sich als Auszubildender, wieso man sich nicht einfach einen anderen Job sucht, und wieso ich als Auszubildender mir sowas fast jeden Tag anhören musste, denn mich hat das nicht zu interessieren. Der Stress wurde gerne und ohne Scham an mir rausgelassen, und dann hat man sich hinterher immer entschuldigt; passierte jedoch danach wieder das selbe. 1 Stern zusätzlich gebe ich wegen den Patienten. Insgesamt 2 Sterne.
Aufgaben/Tätigkeiten
Da ich ein Auszubildender war, ist es verständlich, dass ich nicht alles kann und darf. Zeit zum lernen war vorhanden, so das ich mich eigenständig mit der Ware beschäftigt habe. Berichtshefte schreiben war jedoch nicht gerne gesehen, obwohl bereits erwähnt worden war im Vorstellungsgespräch, dass man es machen kann, wenn man die Zeit hierfür hat. Vieles darf man am Anfang noch nicht, so darf man u.a. die Kasse nicht bedienen, die Kunden nicht wirklich beraten. Alles was diesen Job ausmacht, ist am Anfang nicht erlaubt. Viel zugucken ist angesagt.
Variation
Viel Abwechslung gab es irgendwie nicht, was klar ist, denn die Ausbildung wird u.a. hauptsächlich in der Filiale absolviert, welches auch nicht unbedingt groß ist. Neue Aufgaben konnte ich schnell jedoch umsetzen, da es nicht wirklich schwer ist.
Respekt
Hierfür würde ich 0 Sterne vergeben; leider nicht möglich. Respekt war nicht wirklich vorhanden. Wenn man mich aufgrund meines Aussehens und die Art und Weise, wie ich spreche, anfängt sich lustig zu machen, oder unangenehme und unprofessionelle Sprüche zu äußern, dann ist alles vorhanden, jedoch nicht der nötige Respekt. Das nachäffen war an der Tagesordnung. Es wurden Lügen/„Probleme“ an den Chef erzählt, die so nicht stattgefunden haben, bzw. wenn es Probleme gab, wurde das Gespräch nicht gesucht, ich wurde also nicht darauf angesprochen, stattdessen wurde es direkt dem Vorgesetzten erzählt. Von Problemen habe ich erst immer dann was erfahren, wenn mich der Ausbilder darauf ansprach.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Kiel gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Regelmäßiger Besuch von Profi Sportlern
Verbesserungsvorschläge
Flexiblere Arbeitszeiten und fairere Gehälter
Arbeitsatmosphäre
Allgemein freundliche Stimmung zwischen den meisten Mitarbeitern der Firma
Image
Besseres Image geht kaum. Bei Ärzten Profi Sportler sehr hohes Ansehen. Sodass regelmäßig Kunden weite Wege in Kauf nehmen
Work-Life-Balance
Unflexible Arbeitszeiten mit 4 Tagen die Woche bis 18 Uhr und einem kurzen Tag in der Woche. (40 Stunden-Woche) Aufgrund der Personalsituation müssen bei der Urlaubsplanung einige Kompromisse eingegangen werden damit die Personalleitung den Urlaub genehmigt. Bei Krankheitsfällen kommt es regelmäßig zu Personalengpässen die leider erst in extrem Situationen ausgeglichen werden
Karriere/Weiterbildung
Es besteht teilweise die Möglichkeit neue Aufgaben im Laufe der Zeit zu erhalten, aber doch begrenzte Aufstiegsmöglichkeiten
Gehalt/Sozialleistungen
Unterdurchschnittliches Gehalt bei dem Umsatz, kaum Verhandlungsspielraum bei Vertragsgesprächen. Es gibt die Möglichkeit das Gehalt mittels guten Leistungen und Provisionszahlungen zu steigern
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird regelmäßig versucht die Firma zu modernisieren und Ressourcenverschwendung zu reduzieren
Kollegenzusammenhalt
Guter Zusammenhang im Team
Umgang mit älteren Kollegen
In der Firma herrscht eine Gleichberechtigung für Arbeiter jeder Altersklasse
Vorgesetztenverhalten
Ich komme persönlich mit allen Vorgesetzten gut zurecht. Diese Meinung wird von anderen Mitarbeitern jedoch nur zum Teil geteilt
Arbeitsbedingungen
Viele sehr moderne und hochwertige Programme und Software bei denen es leider regelmäßig zu Störungen kommt
Kommunikation
Zu Beginn jedes Monats erfolgt je Filiale eine Monatssitzung, in welcher die Zahlen des vorherigen Monats und zukünftige Veränderungen offen in der Filiale mit 2 Mitgliedern der Geschäftsführung besprochen werden. Dort hat jeder die Möglichkeit seine Gedanken und Ideen mit einzubringen. Besprochene Themen werden dann gelegentlich auch umgesetzt. Auch abseits der Sitzungen werden Themen offen besprochen
Gleichberechtigung
Generell gilt in der Firma Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Arbeitsplatz mit vielen verschiedenen Aufgabenbereichen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Kiel gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Regelmäßiger Besuch von Profi Sportlern
Verbesserungsvorschläge
Flexiblere Arbeitszeiten und fairere Gehälter.
Arbeitsatmosphäre
Allgemein freundliche Stimmung zwischen den meisten Mitarbeitern der Firma.
Image
Besseres Image geht kaum. Bei Ärzten Profi Sportler sehr hohes Ansehen. Sodass regelmäßig Kunden weite Wege in Kauf nehmen.
Work-Life-Balance
Unflexible Arbeitszeiten mit 4 Tagen die Woche bis 18 Uhr und einem kurzen Tag in der Woche. (40 Stunden-Woche) Aufgrund der Personalsituation müssen bei der Urlaubsplanung einige Kompromisse eingegangen werden damit die Personalleitung den Urlaub genehmigt. Bei Krankheitsfällen kommt es regelmäßig zu Personalengpässen die leider erst in extrem Situationen ausgeglichen werden.
Karriere/Weiterbildung
Es besteht teilweise die Möglichkeit neue Aufgaben im Laufe der Zeit zu erhalten, aber doch begrenzte Aufstiegsmöglichkeiten.
Gehalt/Sozialleistungen
Unterdurchschnittliches Gehalt bei dem Umsatz, kaum Verhandlungsspielraum bei Vertragsgesprächen. Es gibt die Möglichkeit das Gehalt mittels guten Leistungen und Provisionszahlungen zu steigern.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird regelmäßig versucht die Firma zu modernisieren und Ressourcenverschwendung zu reduzieren.
Kollegenzusammenhalt
Guter Zusammenhang im Team.
Umgang mit älteren Kollegen
In der Firma herrscht eine Gleichberechtigung für Arbeiter jeder Altersklasse.
Vorgesetztenverhalten
Ich komme persönlich mit allen Vorgesetzten gut zurecht. Diese Meinung wird von anderen Mitarbeitern jedoch nur zum Teil geteilt.
Arbeitsbedingungen
Viele sehr moderne und hochwertige Programme und Software bei denen es leider regelmäßig zu Störungen kommt.
Kommunikation
Zu Beginn jedes Monats erfolgt je Filiale eine Monatssitzung, in welcher die Zahlen des vorherigen Monats und zukünftige Veränderungen offen in der Filiale mit 2 Mitgliedern der Geschäftsführung besprochen werden. Dort hat jeder die Möglichkeit seine Gedanken und Ideen mit einzubringen. Besprochene Themen werden dann gelegentlich auch umgesetzt. Auch abseits der Sitzungen werden Themen offen besprochen.
Gleichberechtigung
Generell gilt in der Firma Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Arbeitsplatz mit vielen verschiedenen Aufgabenbereichen.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Kiel gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man merkt eine Steigerung. Die neue Geschäftsführung ist sehr bemüht und wirkt auch sehr motiviert mehr auf die Mitarbeiter einzugehen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Manchmal merkt man einen Interessenskonflikt zwischen den Generationen. Gerade die eigene Laune sollte keinen Einfluss am Verhalten gegenüber den Mitarbeitern nehmen. Das wird ja schließlich auch von den Mitarbeitern verlangt.
Verbesserungsvorschläge
Einheitlichere Darstellung der Geschäftsführung gegenüber Mitarbeitern. Respektvoller Umgang, egal bei welcher Eigenlaune
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist wirklich sehr gut. Man fühlt sich sehr schnell wohl und kommt mit allen Kollegen sehr gut klar.
Image
Das Image spricht aufjedenfall für sich, da im Unternehmen auch Profisportler in und um Kiel versorgt werden und der Name des Unternehmens auch weitläufig Bekanntheit hat.
Work-Life-Balance
Die langen Arbeitszeiten muss man natürlich abkönnen. Des Weiteren gibt es leider kein Stundenkonto, um evtl. mal einen Zeitausgleich vorzunehmen. Es gibt allerdings auch einen kurzen Tag.
Kollegenzusammenhalt
Man kommt mit allen Kollegen sehr gut klar. Es finden auch regelmäßige Events unter den Kollegen statt.
Vorgesetztenverhalten
Die Junge Geschäftsführung ist sehr bemüht und versucht nah am Mitarbeiter zu agieren. Das Verhalten durch diese ist sehr respektvoll. In der älteren Geschäftsführung gibt es leider auch eine Person, welche leider häufig nicht so respektvoll agiert und die eigene Laune an Mitarbeitern rauslässt. Dort könnte sich ein wenig mehr am Führungsstil der jüngeren Generation orientiert werden.
Arbeitsbedingungen
Manchmal hakt die Technik ein wenig, aber dort wird sich bemüht daran zu arbeiten.
Kommunikation
Monatliche Teamsitzungen werden abgehalten, sowie eine jährliche Betriebsversammlung.
Gehalt/Sozialleistungen
Ohne mögliche Provisionen wäre das Grundgehalt im Vergleich zur aktuellen Marktlage nicht das aller höchste. Dementsprechend ist es ein wenig Erfolgsabhängig.
Interessante Aufgaben
Man hat natürlich einige Bereiche in denen man arbeitet. Dort befinden sich natürlich äußerst interessante Aufgaben und einige sind eher weniger interessant.
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Produktion in Kiel gearbeitet.
Verbesserungsvorschläge
Kritik annehmen, auf Vorschläge eingehen und den Mitarbeitern Vertrauen schenken.
Arbeitsatmosphäre
Lob seitens der Geschäftsführung gab es meiner Meinung nach nur, um die Arbeitnehmer zu beschwichtigen. Von Fairness und Vertrauen kann auch nicht die Rede sein. Einige Mitarbeiter wurden bevorzugt behandelt. Die abgetrennte Chefetage mit unbekanntem Zugangscode spricht nicht für flache Hierarchien.
Image
Außen Hui, innen Pfui.
Work-Life-Balance
40 Std. Woche. Keine flexiblen Arbeitszeiten, kein Überstundenkonto (zumindest hatte ich keine Einsicht und keine Möglichkeit eventuelle Überstunden abzubauen). Urlaub sollte direkt zu Beginn des Jahres komplett verplant werden.
Karriere/Weiterbildung
Hier kommt man nicht weit. Das lässt die Unternehmensgröße aber auch einfach nicht zu.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt lag sehr nah an der unteren, gesetzlichen Grenze. Die Geschäftsleitung hat auf mich einen sehr geizigen Eindruck gemacht, was Gehälter anging. Es gab Mitarbeiterrabatte und ein paar übliche Sonderzahlungen, unter Anderem auch eine Gesundheitsprämie. Die Gesundheitsprämie halte ich jedoch für schädlich, weil sie Mitarbeiter motiviert krank zur Arbeit zu kommen.
Kollegenzusammenhalt
Natürlich gab es hier und da Lästereien, aber im Großen und Ganzen hat man sich gut verstanden.
Umgang mit älteren Kollegen
Auch ältere Bewerber wurden eingestellt.
Vorgesetztenverhalten
Einer der drei Geschäftsführer hat erhebliche Stimmungsschwankungen. Wenn es brodelt, sollte man am besten auf Abstand gehen und kuschen. Kritik wurde ungern gesehen. Entscheidungen waren nicht immer nachvollziehbar und ich habe mich öfter kontrolliert gefühlt ("Wird hier gearbeitet?"), obwohl das Arbeitspensum immer erfüllt wurde.
Arbeitsbedingungen
Die Räumlichkeiten und Geräte sind modern ausgestattet. Schade, dass die die Absaugvorrichtungen für Materialspäne und Klebedämpfe nicht immer einwandfrei funktioniert haben.
Kommunikation
Die drei Köpfe der Geschäftsführung schienen sich nicht immer einig zu sein, was Anweisungen anging. Meetings gab es eine Zeit lang gar nicht, was jedoch vermutlich am Corona-Virus lag.
Gleichberechtigung
Als Frau fühlte man sich hier und da schon außen vor und nicht so ernstgenommen wie männliche Mitarbeiter. Die Produktion ist eine Männer-Domäne.
Interessante Aufgaben
In meinem Bereich gab es nicht sonderlich viel Abwechslung. Alte Hasen hatten ihre festen Aufgaben, während Neulinge sehen mussten, wo sie bleiben.