Augen zu und durch
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man kann mit dem Strom schwimmen ohne großartig aufzufallen. Geld kommt pünktlich. Im HR wird sich immer um Anliegen bemüht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Von Oben nach Unten drücken. Viel Schein als sein.
Verbesserungsvorschläge
Sich wieder mehr auf das produktive konzentrieren und nicht alles auf dem Papier jonglieren. Die Qualtätsprobleme kommen nicht von der Mannschaft, sondern von den fehlenden Wissen aus der Praxis, der Schulbankabgänger. Auch wenn diese frische neue Ideen haben, haben etliche Mitar eiter sehr viel Know-how, welches nicht geschätzt wird.
Arbeitsatmosphäre
Sehr verhalten. Der Druck von Oben nach untern in den Hierarchien ist deutlich merkbar.
Image
Realität und Image sind sehr unterschiedlich. Es läuft intern schlechter als es nach außen popliziert wird.
Work-Life-Balance
In dee Produktion durch Schichtarbeit ist hier die WLB etwas starr. Es kann zwischen den Schichten getauscht werden nach Rücksprache mit Kollegen und Vorgesetzte. Kommt auf den Zusammenhalt und vorgesetzen an.
In den Büros wird das erreichen der vollen Wochenarbeitszeit gefordert. Auch hier ist es mal mehr mal weniger geduldet früher zu gehen und oder die Arbeitszeit zu unterbrechen. Homeoffice ist nur bei bestimmten Abteilungen möglich. Regel 50:50. Anwesenheit sollte über 50% sein.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung ja aber bitte keine Karriere. Karriere ist nur demjenigen vorbehalten, der in der oberen Hierarchieebene Bekanntschaften hat. Es werden auch bei Fehlverhalten der Vorgesetzten andere Stellen geschaffen, um dieses auf gleicher Ebene zu halten und nicht aus dem Boot fallen und diese ehemals besetzte Stelle geht meist an bevozugte ehemalige unterstellte Mitarbeiter. Kurz - man sollte Rang und Namen haben.
Gehalt/Benefits
Ist zufriedenstellend und für viele Mitarbeiter auch der Grund, dass Unternehmen nicht zu verlassen. Benifits haben etwas abgenommen. Werden aber nicht zwingend vermißt. Hier gibt es immer wieder Angebote und Rabatte über das Inside oder Betriebsrat.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hat Verbesserungenspotenzial. Es wird sehr viel Material einfach weggeworfen und verschottet, weil aktuell kein Bedraf vorhanden ist. Meist wird dieser Bedarf ein paar Tage später erneut erzeugt und das weggeworfene Bauteil jeglicher Grösse erneut produziert. Die allgemeine Mülltrennung oder Trennen der einzelnen verschiedenen Materialarten funktioniert gut.
Kollegenzusammenhalt
Stark abhängig von der jeweiligen Abteilung und ggf auch Schichtgruppe. Hier gibt es häufig Grüppchenbildung und durch private Sympathie auch Distanz zu den jeweiligen Gegenschichten oder einzelnen Mitarbeitern.
Umgang mit älteren Kollegen
Es herrscht ein sehr hoher Altersdurchschnitt. Ältere Mitarbeiter erhalten bei körperlichen Problemen durchaus Unterstützung. Werden aber nicht immer ernst genommen in ihren Erfahrungswerten. Der Neuling der frisch von der Schulbank kommt, erhält meist mehr Zuspruch.
Vorgesetztenverhalten
Dass Wort "Naja" ist hier recht treffend. Vorrangig ist die Sympathie entscheident, ob hier die Mitarbeiter gleich oder "gleicher" behandelt werden. Unklarheiten und Konflikte werden eher sporadisch mit einer kurzen Ansprache an Alle oder dem jeweiligen Personen vorgenommen. Klare Konsequenzen finden nicht statt. Feuer wird oberflächlich gelöscht aber die Glutnester bleiben.
Arbeitsbedingungen
Es wird immer wieder renoviert und erneuert. Einige Baustellen sind aber vorhanden. Teils regent es in die Hallen rein und die Lichtquellen lassen zu wünschen übrig.Die Wartung der Lüftunsgsanlagen und Klimageräte könnte weitaus besser sein. Technische Arbeitsmittel wie Laptop Handys und co sind immer up to Date.
Kommunikation
Durch das Inside kann man Informationen gewinnen. Sehr viel läuft über den sogenannten Flurfunk. Erzeugt meist weitere Fragen und Unruhe.
Gleichberechtigung
Klares Nein bei Gleichberechtigung. Die Erwartungen an Frauen sind höher als die an die männlichen Kollegen. Frauen mit besserer Qualifikation und mehr Erfahrung werden eher als Konkurrenz betrachtet und es wird versucht, diese eher klein zu halten, als zu unterstützen.
Interessante Aufgaben
Ja und nein. Aufgaben im Adminbereich sind abwechslungsreich aber auch nicht immer an die Qualifikationen gerichtet. Positiv wie negativ. Zusatzaufgaben im Sinne von Aushilfe durch fehlen anderer Mitarbeiter, die diese Aufgabe normalerweise übernehmen, werden im Anschluss als selbstverständlichkeit angesehen. Mitarbeiter, die etwas vorran bringen möchten und gute Lösungsansätze haben, werden eher diskretiert.
Im maschinellen Bereich wird durch vorgabe der Programme und abzuarbeitenden Aufträgen eher weniger Abwechslung geboten. Auch hier sind Verbesserungen oder Optimierung nicht immer gewünscht.

