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Krones 
AG
Bewertung

Oberflächlich gut, aber hinter den Kulissen geht sehr viel schief.

2,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Krones AG (Neutraubling / Deutschland) in Neutraubling gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen sind schon wirklich super manchmal. Mit einem guten Team vor Ort macht die Arbeit einfach spaß!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Management, Kommunikation und Bürokratie. Wenig Leute sind wirklich daran interessiert irgendwas zu verbessern. Probleme sind bekannt aber werden nicht angepackt. Probleme ansprechen ist ein absolutes no-go. Persönliche belange der Monteure werden meistens Ignoriert. Serviceleitung Jagen irgendwelchen imaginären Verbesserungen nach nach denen niemand gefragt hat und Jahre alte Probleme werden einfach nicht angepackt.

Verbesserungsvorschläge

Baut Bürokratie ab, ich brauche keine 10 Meetings für jede kleine Änderung. Werdet mal modern. "Wir machen das schon immer so" ist -KEINE- gute Argumentation wenn Sachen nicht funktionieren. Werdet endlich mal flexibler! GERADE im extrem schweren Arbeitsalltag der Monteure MUSS die Firma auch flexibel sein, nicht nur die Mitarbeiter. Wenn die Mitarbeiter im Service belange haben, HÖRT BITTE MAL DARAUF.

Arbeitsatmosphäre

Kommt stark auf die Kollegen auf Baustelle an. Man sieht selten die selben Leute (auch weil viele Kündigen oder neue dazu kommen) Es ist generell -immer- Zeitdruck weil wieder irgendwelche Termine nicht eingehalten wurden oder Projektleiter dem Kunden das blaue vom Himmel versprechen. Lob für gute Arbeit gibts eigentlich garnicht seitens der Führungskräfte. "Nicht jgemeckert ist das beste Lob!"

Image

War mal gut, aber auch Kunden haben ein immer schlechteres Bild von Krones. Teuer, schlechte Leistung, unrealistische versprechen usw.

Work-Life-Balance

Im Service? -5 Sterne.
Projekte werden so knapp geplant, dass immer Zeitdruck ist. 10h sind meistens Mindestanforderung. Samstag wird jedes Wochenende gearbeitet. Es gibt Fälle wo auch deutlich über die maximale Arbeitszeit gearbeitet wird und man sich dann beim Stundenschreiben selbst betrügt und Arbeitszeit herschenkt. Die Regel, dass man alle 3 Wochen (EU) und alle 6 Wochen (weltweit) mal Heim darf ist auch eher eine ungefähre empfehlung als eine wirkliche Zusage. Gern sind es auch mal 8..12..14..16 Wochen.

Karriere/Weiterbildung

die Letzte Schulung ist gute 6 Jahre her und Aufstiegschancen sind ziemlich gering.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist nicht angemessen für die Lebenszeit die man im Service für die Firma opfert. Lohnanpassung finden auch nach Jahren nicht statt. Generell muss man für alle Reisekosten erstmal in Vorkasse gehen und die Firma zahlt sie aus wenn sie irgendwann mal mit der Bearbeitung fertig sind. Zahlungsziel ist 3 Wochen, 10 Wochen aufwärts ist die Regel. Werkzeug zahlen viele aus der eigenen Kasse weil das gestellte Werkzeug der Firma entweder einfach nicht verfügbar ist oder weils schrott ist. Abrechnungen werden abgelehnt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Also was bei uns Containerweise weggeschmissen wird weil zurückschicken zu teuer ist lässt für mich zumindest nicht den Schein erzeugen, dass wir sonerlich Umweltbewusst handeln.

Kollegenzusammenhalt

Aus sicht im Service ist der Kollegnzusammenhalt definitiv gegeben. Natürlich ist das von jedem ein wenig abhängig aber im großen und ganzen ganz gut. Firmenintern allerdings garnicht. In der Inbetriebname wird Leuten hinterrücks das Messer in den Rücken gestochen damit man selbst einen Vorteil hat. Fälle von Mobbing sind mir auch schon öfter unter die Augen gekommen und wenn es gemeldet wird, wird alles so schnell wie möglich im Keim erstickt damit die Manager kein ärger bekommen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt fast nur ältere Kollegen. Deren verhalten oft nicht in Ordnung gegen den jüngeren ist.

Vorgesetztenverhalten

Managment ist meiner Meinung nach das allergrößte Problem im Konzern. Zuviele mittlere Manager. Dauerhaft in Meetings gefangen, nie erreichbar und absolut Machtlos. Selbst wenn sie einen versuchen zu helfen können sie sowieso nichts erreichen. Es gibt sehr sehr viele Manager die ihre Positionen lediglich auf Grund von irgendwelchen Gefallen und Kontakte haben oder sie wurden eben Wegbefördert. Die wenigsten sind leider wirklich gut in dieser Berufung.

Arbeitsbedingungen

Sehr Kundenbedingt, weil die Firma nichts stellt oder bezahlt. Wenn man vom Kunden keine Stühle oder Tische bekommmt ist man aufgeschmissen und sitzt auf der Holzpallette

Kommunikation

Kommunikation ist die letzten Jahre deutlich schlechter geworden. Jeden Morgen wird Zeit verschwendet mit belanglosen Meetings oder Shopfloors die entweder NULL mit der tatsächlichen Arbeit zu tun haben. Wichtige Sachen werden dort sehr selten besprochen oder dann tatsächlich später unter vier Augen geklärt. Sehr viele Leute sind nicht erreichbar weil sie jeden Tag 5 Meetings haben. Baustellenleiter sind vor Ort kaum erreichbar weil sie selbst in zig Meetings sind, aber nicht mit dem Kunden oder irgendwelchen Subcontractorn sondern firmenintern. Meldestellen antworten sehr träge, Reklamationen werden zwar bearbeitet aber Feedback ob Probleme gelöst wurden oder nicht gibt es nicht. Ich rede selbst mit meinem Chef maximal 1-2 im Jahr, sonst habe ich mit denen kein Kontakt.

Gleichberechtigung

Kann man nichts bemängeln. Jeder ist willkommen. Es gibt mehr Männer im Service als Frauen, aber das ist der Arbeit an sich geschuldet.

Interessante Aufgaben

Im Service ist die Arbeit schon wirklich interessant, Abwechslungsreich und an den Maschinen zu arbeiten macht schon sehr spaß und ist nach all den Jahren weiterhin sehr beeindruckend.

Im Innendienst ist es aber schon ziemlich sehr zäh. Gleicht oft einfach nur Fließbandarbeit.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR Recruiting and Employer BrandingFachthemen/Projektkoordinatorin HR Recruiting

Liebe Bewerterin, lieber Bewerter,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Ihr detailliertes Feedback zeigt, dass Ihnen Ihre Arbeit und der Servicebereich sehr am Herzen liegen. Wir wissen es zu schätzen, dass Sie sowohl positive Aspekte – insbesondere das Teamgefühl und die abwechslungsreichen Aufgaben im Service – als auch kritische Punkte offen ansprechen.

Wir bedauern, dass Sie die bestehenden Strukturen als hinderlich erleben und den Eindruck haben, dass wichtige Themen nicht die notwendige Aufmerksamkeit erhalten. Hinweise zu Bürokratie, Entscheidungswegen und Meetings nehmen wir sehr ernst und werden diese intern reflektieren. Unser Ziel ist es, Prozesse so zu gestalten, dass Mitarbeitende ihren Arbeitsalltag effizient und praxisnah bewältigen können.

Die Besonderheiten des weltweiten Serviceeinsatzes sind uns bewusst, dennoch möchten wir sicherstellen, dass gesetzliche Vorgaben und individuelle Belastungsgrenzen eingehalten werden. Hinweise wie Ihre sind für uns ein wichtiger Anstoß, hier weiter zu prüfen und Verbesserungen anzustoßen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie den persönlichen Austausch suchen, um Ihre Erfahrungen noch konkreter besprechen zu können. Hierfür können Sie sich gerne vertraulich an
Margit Liebl – margit.liebl@krones.com wenden.

Viele Grüße
Ihre Krones AG

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.