Destruktive Führungskultur
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die eigentliche technische Service- und Projektarbeit ist abwechslungsreich und hochgradig motivierend. Zudem ist der Zusammenhalt unter den Kollegen vor Ort absolut erstklassig – man unterstützt sich in jeder Situation bedingungslos gegenseitig.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Führungskultur ist extrem mangelhaft. Der schlechte Umgang mit dem Personal führt zu einer extrem hohen Fluktuation im Team.
Verbesserungsvorschläge
1. Hinterfragen Sie den eigenen Führungsstil, anstatt die Schuld für Probleme arrogant auf die Techniker abzuwälzen.
2. Schaffen Sie ein angstfreies Arbeitsklima für alle Mitarbeiter.
3. Gestalten Sie die Reiserichtlinien und Planungen wieder mitarbeiterfreundlicher und nehmen Sie Rücksicht auf die Belastungen im Außendienst.
4. Nutzen Sie das Praxiswissen der erfahrenen Kollegen bei der Projektplanung, um das Planungschaos zu stoppen.
5. Beschleunigen Sie die Spesenerstattung drastisch – Mitarbeiter sind kein zinsloses Darlehen für die Firma.
Arbeitsatmosphäre
Anstatt eines offenen Austausches herrscht ein Klima der Einschüchterung, was die Stimmung im gesamten Team massiv belastet.
Image
Das Image leidet intern massiv unter den starren und veralteten Führungsstrukturen. Die Unzufriedenheit mit den Entscheidungen des Servicemanagements ist im gesamten Team extrem hoch und die Führung genießt unter der Belegschaft kaum noch Vertrauen.
Work-Life-Balance
Die Reise- und Projektplanung ist völlig realitätsfern und erzeugt permanentes Chaos. Anträge auf Urlaub oder den verdienten Überstundenabbau werden regelmäßig ohne triftigen Grund blockiert.
Karriere/Weiterbildung
Wer „an der Front“ beim Kunden abliefert, wird für interne Weiterentwicklungen oder Führungsrollen im Unternehmen so gut wie nie berücksichtigt.
Gehalt/Benefits
Das Grundgehalt kommt pünktlich, aber die Abrechnung von Spesen verzögert sich regelmäßig um Monate. Außendienstler müssen erhebliche Summen über viel zu lange Zeiträume für die Firma privat auslegen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein wertschätzender und sozialer Umgang mit der eigenen Belegschaft sieht anders aus.
Kollegenzusammenhalt
Der absolute Fels in der Brandung. Die Kollegen auf den Baustellen und im Service halten bedingungslos zusammen, unterstützen sich gegenseitig und fangen den Druck von oben gemeinsam ab.
Umgang mit älteren Kollegen
Das jahrzehntelange Fachwissen und der wertvolle Erfahrungsschatz älterer Kollegen werden bei Planungen ignoriert. Erfahrene wie junge Mitarbeiter werden gleichermaßen als reine Nummern behandelt.
Vorgesetztenverhalten
Arrogant, praxisfern und von Kontrollwahn geprägt. Die Führungsebene agiert ohne nennenswerte eigene Erfolge im aktiven Service und ist gefühlt nach nur wenigen Jahren nach oben gestolpert. Der Umgang mit den Mitarbeitern ist menschlich absolut rücksichtslos und von einer nachtragenden, destruktiven Grundhaltung geprägt.
Arbeitsbedingungen
Schlechte Organisation und null Rückhalt bei Problemen.
Kommunikation
Wichtige Informationen werden auffällig oft erst am Freitag kurz vor Feierabend kommuniziert, um Rückfragen strategisch aus dem Weg zu gehen. Es mangelt völlig an Transparenz.
Gleichberechtigung
Mitarbeiter im Außendienst werden im direkten Vergleich zur internen Verwaltung systematisch abgehängt und bei internen Aufstiegen oder Führungsrollen kaum berücksichtigt.
Interessante Aufgaben
Die eigentliche technische Arbeit im Service und an den Projekten macht großen Spaß, ist hochgradig motivierend, abwechslungsreich und bringt viel Eigenmotivation mit sich.

