Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 23.8.2026
Krones AG genießt ein positives Gesamtbild als Arbeitgeber. Die Arbeitsatmosphäre wird von vielen als angenehm und respektvoll beschrieben, wobei Kolleg:innen häufig als Stärke hervorgehoben werden. Der Kollegenzusammenhalt gilt vielen als bestes Merkmal des Unternehmens – je weiter unten in der Hierarchie, desto ausgeprägter. Die Work-Life-Balance profitiert von einer 35-Stunden-Woche, flexiblen Arbeitszeiten und Home-Office-Möglichkeiten, wobei Mitarbeiter:innen im Außendienst und in der Produktion deutlich weniger Flexibilität erleben. Das Gehalt wird durch den IG-Metall-Tarifvertrag als solide eingestuft, jedoch kritisieren einige die dienstaltersbasierte Gehaltsentwicklung und fehlende leistungsabhängige Erhöhungen.
Kritischer fällt das Bild beim Vorgesetztenverhalten und der Kommunikation aus. Die Führungsqua...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Krones AG wird von Nutzer:innen positiv bewertet, wobei das Bild je nach Abteilung und direkten Vorgesetzten variiert. Besonders der kollegiale Zusammenhalt und eine offene, respektvolle Umgangskultur werden gelobt. Einige Nutzer:innen beschreiben die Atmosphäre als harmonisch, mit der Möglichkeit, Probleme und Wünsche offen anzusprechen.
Kritischere Stimmen bemängeln jedoch strukturelle Schwächen: Zeitdruck, fehlende Wertschätzung durch Vorgesetzte sowie eine wahrgenommene Kluft zwischen Büro und Produktion trüben das Bild. Einige Nutzer:innen berichten, dass das obere Management die Stimmung negativ beeinflusst, während das direkte Kollegium positiv hervorgehoben wird. Auch unklare Aufgabenverteilungen und mangelnde Anerkennung werden kritisiert. Die Atmosphäre hängt damit stark vom jeweiligen Team und der Führungskraft ab, was sie für manche als Glückssache erscheinen lässt.
Die Kommunikation bei Krones AG erhält gemischte Bewertungen. Besonders kritisch sehen viele Nutzer:innen den Informationsfluss: Aufgaben werden oft unvollständig erklärt, Informationen kommen zu spät oder nur im Eskalationsfall an, und die Top-down-Kommunikation wird als zu langsam empfunden. Einige berichten zudem von einem Ungleichgewicht zwischen unwichtigen und relevanten Inhalten sowie von mangelnder Transparenz seitens des Managements. Die organisatorische Transparenz wird ebenfalls gespalten bewertet – während manche das Kommunikationsniveau als angemessen empfinden, kritisieren andere eine beschönigende Darstellung der Realität.
Positiver fällt hingegen das Feedback zu den genutzten Kommunikationsformaten aus. Einige Nutzer:innen loben die offene und abteilungsübergreifende Kommunikation sowie den professionellen Einsatz zentraler Kanäle wie CEO-Videos, Betriebsversammlungen und digitaler Plattformen. Relevante Themen wie Marktlage und Unternehmensentwicklung werden dabei aktiv kommuniziert.
Das Vorgesetztenverhalten bei Krones AG wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Einerseits heben einige Bewertungen positive Aspekte hervor: Vorgesetzte werden als kompetent, respektvoll und auf Augenhöhe agierend beschrieben, und einige berichten von einem offenen, familiären Umgang mit realistischen Erwartungen. Andererseits überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Viele bemängeln eine stark schwankende Führungsqualität – je nach Person und Abteilung. Entscheidungen werden laut einigen Nutzer:innen häufig einseitig getroffen, ohne Einbindung der Mitarbeiter:innen, und Druck von oben wird ungefiltert weitergegeben.
Auch die Auswahl von Führungskräften wird kritisch gesehen: Wenige Nutzer:innen bezweifeln, dass Beförderungen auf Kompetenz basieren, und bemängeln eine zu starke Ausrichtung an Sympathien. Zudem berichten einige, dass Führungskräfte durch eigene Projekte stark eingebunden sind und kaum Zeit für Teamprozesse aufbringen.
Die Work-Life-Balance bei Krones AG wird von den Nutzer:innen insgesamt positiv bewertet. Besonders die 35-Stunden-Woche, flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Möglichkeiten stoßen auf Zustimmung. Viele Mitarbeiter:innen schätzen zudem die unkomplizierte Urlaubsplanung und die Rücksichtnahme auf familiäre Belange. Einige Bewertungen heben hervor, dass verständnisvolle Vorgesetzte die Balance zwischen Beruf und Privatleben spürbar verbessern.
Jedoch gibt es auch kritische Stimmen: Wenige Nutzer:innen berichten von Abteilungs- und vorgesetztenabhängigen Unterschieden sowie von Überstunden, die die offizielle Wochenarbeitszeit regelmäßig überschreiten. Im Bereich Service und Produktion empfinden einige die Balance als deutlich schwieriger, unter anderem wegen Schichtarbeit, langer Reisezeiten und enger Projektfristen. Auch die Home-Office-Regelungen sorgen für gemischte Einschätzungen, da deren Umsetzung je nach Abteilung variiert.
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