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Zuletzt aktualisiert am 26.7.2026
Krones AG genießt ein positives Gesamtimage als Weltmarktführer im Maschinenbau. Die Arbeitsatmosphäre fällt auf Kollegenebene gut aus: Viele beschreiben das Miteinander als harmonisch und respektvoll. Jedoch berichten einige Bewertungen von Druck aus höheren Hierarchieebenen sowie einer spürbaren Kluft zwischen Büro und Produktion. Wertschätzung durch Vorgesetzte bleibt ein wiederkehrendes Kritikpunkt.
Die Work-Life-Balance profitiert von der 35-Stunden-Woche und flexiblen Homeoffice-Regelungen, doch in Produktion und Außendienst ist die Belastung durch Überstunden deutlich höher. Das nach IG-Metall-Tarif geregelte Gehalt gilt mehrheitlich als fair, wobei leistungsabhängige Gehaltserhöhungen jenseits des Tarifvertrags kaum möglich scheinen. Bei Karriere und Weiterbildung scheiden sich die Meinungen: Während intern...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Krones AG wird von den Nutzer:innen positiv bewertet, wobei der kollegiale Zusammenhalt besonders hervorsticht. Viele beschreiben das Miteinander als harmonisch und respektvoll, mit offener Kommunikation unter Kolleg:innen. Die Atmosphäre gilt als angenehm und vergleichsweise wertschätzend, auch im Vergleich zu anderen Branchen.
Allerdings äußern einige Nutzer:innen Kritik an der Führungsebene: Lob und Anerkennung durch Vorgesetzte bleiben oft aus, und Zeitdruck durch unrealistische Versprechen oder verpasste Deadlines belastet das Klima. Zudem empfinden manche einen spürbaren Unterschied zwischen Büro- und Produktionsbereichen. Wiederholt wird erwähnt, dass die Atmosphäre stark vom jeweiligen Team oder der Abteilung abhängt, was auf eine uneinheitliche Unternehmenskultur hindeutet. Wertschätzung seitens des Managements wird als langjähriges Thema genannt, das noch nicht zufriedenstellend gelöst sei.
Die Kommunikation bei Krones AG erhält eine gemischte Bewertung. Auf der einen Seite loben einige Nutzer:innen, dass relevante Themen wie Auftragslage, Marktentwicklungen und Messeauftritte kommuniziert werden und dass Informationen auf Nachfrage zugänglich sind. Abteilungsintern erleben manche Mitarbeiter:innen die Kommunikation als offen und ehrlich, unterstützt durch Videos, interne Kanäle und regelmäßige Meetings.
Auf der anderen Seite überwiegen kritische Stimmen zur organisationsweiten Kommunikationsstruktur. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass der Informationsfluss vom oberen Management nach unten zu langsam verläuft und Facchwissen dabei wenig Anerkennung findet. Wenige berichten von einer zweispurigen Kommunikation, die die Realität beschönigt, während andere Informationen hauptsächlich über inoffizielle Kanäle erhalten. Zudem empfinden wenige Mitarbeiter:innen Meetings als wenig zielführend, da wichtige Inhalte selten besprochen werden und Aufgaben unscharf formuliert sind.
Das Vorgesetztenverhalten bei Krones AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Ein zentrales Thema ist die stark ausgeprägte Inkonsistenz in der Führungsqualität: Viele Bewertungen kritisieren, dass diese stark abteilungs- und personenabhängig ist. Einige Nutzer:innen bemängeln Mikromanagement, fehlende Entscheidungsfreiheit sowie Druck von oben, der zu undifferenzierten Entscheidungen führe. Zudem wird Vetternwirtschaft bei der Besetzung von Führungspositionen angesprochen, und wenige Nutzer:innen empfinden Entscheidungen als einseitig diktiert ohne Einbindung der Mitarbeiter:innen.
Positiver äußern sich die Nutzer:innen hingegen zur direkten Zusammenarbeit mit Vorgesetzten: Viele beschreiben ihre unmittelbaren Führungskräfte als kompetent, unterstützend und auf Augenhöhe agierend. Offene und respektvolle Kommunikation wird dabei mehrfach hervorgehoben. Allerdings berichten wenige Nutzer:innen auch hier von unqualifizierten oder durch Beziehungen eingesetzten Vorgesetzten, was das ansonsten moderate Bild etwas trübt.
Die Work-Life-Balance bei Krones AG wird insgesamt positiv bewertet. Viele Mitarbeiter:innen schätzen die flexiblen Arbeitszeiten, die Möglichkeit zum Homeoffice sowie die 35-Stunden-Woche. Auch die Urlaubsplanung und die Rücksichtnahme auf familiäre Bedürfnisse werden als Stärken genannt. Verständnisvolle Vorgesetzte tragen laut einigen Bewertungen ebenfalls zu einer guten Balance zwischen Berufs- und Privatleben bei.
Allerdings zeigen sich je nach Abteilung und Bereich deutliche Unterschiede. Besonders im Außen- und Servicedienst berichten Mitarbeiter:innen von langen Arbeitszeiten, häufiger Wochenendarbeit und uneinheitlichen Regelungen beim Zeitausgleich. Auch in der Produktion schränkt Schichtarbeit die Flexibilität erheblich ein. Einige Nutzer:innen kritisieren, dass Überstunden durch Unterbesetzung entstehen und von Vorgesetzten nicht ausreichend adressiert werden. Die Erfahrungen variieren zudem stark je nach Führungskraft und Bereich.
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