25 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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25 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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25 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich hatte die Möglichkeit, mein Praktikum in dieser Agentur zu absolvieren und bin insgesamt sehr zufrieden mit der Erfahrung. Besonders positiv hervorzuheben sind die flachen Hierarchien und die freundlichen, hilfsbereiten Mitarbeiter:innen, die mich von Anfang an gut aufgenommen haben.
Die flexiblen Arbeitsbedingungen, insbesondere die Möglichkeit, jederzeit im Home Office zu arbeiten, tragen zu einer guten Work-Life-Balance bei und zeigen das Vertrauen des Arbeitgebers in seine Mitarbeiter:innen.
Ein besonderes Highlight waren die monatlichen Kruger Days, bei denen es nicht nur ein gemeinsames Lunch gibt, sondern auch spannende Workshops, durch die man viel dazulernen kann.
Die Betreuung während meines Praktikums war sehr gut, und ich konnte wertvolle Einblicke in die Abläufe einer Agentur gewinnen. Insgesamt eine sehr empfehlenswerte Erfahrung!
Home Office, super Zusammenhalt innerhalb der meisten Teams (Freunde fürs Leben)
Leere Versprechungen, Kommunikationsbarriere, unberechenbare Gemüter
Mehr Wertschätzung, mehr auf Feedback eingehen, bessere Kommunikationsstrukturen entwickeln, mehr Beteiligung an Entscheidungen, bei den Kruger Days nicht jedes Mal das Organigramm vor die Nase halten
Innerhalb der einzelnen Kundenteams habe ich fast nur schöne Atmosphären erfahren. Für mehrere Projekte arbeitete ich unter derselben Teamleiterin, die immer Arbeit und Bemühungen wertschätzt und sich nie zu schade ist, selbst bei nervigen Aufgaben zu unterstützen. Von ihr habe ich definitiv am meisten gelernt während meiner Zeit bei Kruger Media. Die Wertschätzung durch Director oder CEO waren nicht greifbar. Oftmals kam nicht einmal ein "Danke" nach gelieferter Arbeit oder dieselbe Standardfloskel im morgendlichen Meeting, die nach ein paar Wiederholung nicht mehr aufrichtig klang sondern eher performativ.
Die Agentur gewinnt viele Awards. Aber während meiner Bewerbungen bei anderen Agenturen war das Innenleben der Agentur nicht unbekannt.
Schwierig zu sagen. Mir war bewusst, dass der Job so manche Ausnahmen mitbringt. Theoretisch wäre es mir meistens möglich gewesen nach 8-8,5 Stunden den Laptop zu schließen und bis zum nächsten Tag nicht mehr zu öffnen. Da es aber so viel zu tun gab, wäre dadurch entweder mehr Stress in den nächsten Tagen entstanden oder es kamen Schuldgefühle auf, weil jemand anderes dafür Überstunden machte. Ausgleich musste gut koordiniert werden, aber für mich war es immer machbar. Von einigen Kolleg*innen habe ich jedoch erfahren, dass Ausgleichstage oder Urlaub abgelehnt wurden.
Speziell für Events hätte ich mir mehr Initiative des Managements gewünscht, um direkt im Anschluss Überstunden auszugleichen. Ich meine aber vor meines Verlassens der Agentur ein paar Verbesserungsschritte gesehen zu haben.
Ein Plus ist die Möglichkeit den Großteil im Home Office zu verbringen. So konnte ich wenigstens mit Katze auf dem Schoß arbeiten.
Mir wurde letztendlich die Übernahme als Junior nicht angeboten, die vorher mündlich besprochen wurde. Von Kolleg*innen habe ich mitbekommen, dass Beförderungen schwierig sind.
Im Vertrag zugestandene Weiterbildungen kamen nur durch viel Eigeninitiative zustande.
Interne Weiterbildungen im Rahmen des "Permanent Boardings" sind ausbaufähig. Die andere Unit hat der PR Unit etwas voraus, deren Workshops noch in den Kinderschuhen standen, als ich die Agentur verließ.
Für PR Assistants liegt das Gehalt unter Mindestlohn. Zu Beginn meiner Zeit bei Kruger Media vielleicht noch zeitgemäß, aber nicht mit dieser Inflationsrate. Nach der Probezeit habe ich mit gesteigerter Verantwortung auch mehr Gehalt erwartet, was ausblieb. Das Sträuben gegen Gehaltserhöhungen haben mehrere Kolleg*innen erfahren.
Im Allgemeinen ist das Gehalt gering im Vergleich zu anderen Agenturen, besonders für übernommene Juniors.
Mittlerweile Standard aber dennoch gut ist die steuerfreie Vergütung des Deutschlandtickets.
Strom wird durch regenerative Energien bezogen, was vom CEO öfters betont wurde. Aber der Müll wird nicht getrennt.
Ein tolles Team. Der Zusammenhalt innerhalb der meisten Kundenteams war super. Verständnis von allen Seiten, wenn gerade bei jemanden zu viel auf dem Tisch liegt oder man einen wichtigen Termin hat. Events, bei denen man gemeinsam bis nach Mitternacht schuftet, haben auch noch einmal mehr zusammengeschweißt. Ich bin mir sicher, einige dieser Kolleg*innen werde ich auch privat noch lange sehen.
Es gab allerdings auch Personen, die sehr offensichtlich die meiste ihrer Arbeit bei anderen abluden und alle Werkstudis und Praktis für sich vereinnahmten.
Abgesehen vom CEO gibt es keine "älteren" Kolleg*innen.
Generell machte es den Eindruck neue Kolleg*innen werden (zumindest öffentlich) weit mehr geschätzt als die, die schon etwas länger da sind.
Das Vorgesetztenverhalten war oft fragwürdig. Vor dem Team wird etwas zugesichert, aber dem Kunden etwas ganz anderes versprochen. Generell war der Director so mit Meetings zugeschüttet, dass man oft stundenlang keine Antworten auf dringende Fragen erhielt. Es gab auch Situationen, bei denen ich glatt ignoriert wurde und nie Antworten bekam.
Mit dem CEO hatte ich wenig Kontakt. Er wusste bis zum Ende nicht, auf welchen Kunden ich arbeitete, aber so musste ich mich immerhin nicht persönlich mit seinem wechselhaften Verhalten auseinandersetzen.
Zweimal hatte der CEO das Bedürfnis sich detailliert einzumischen und über die meisten Köpfe hinweg die Teams ein bisschen durcheinanderzuwerfen. Berechtigte Beschwerden wurden ignoriert.
Laptop und Diensthandy waren ausreichend.
Das Büro ist im Altbau und daher kalt. Das Internet im Büro ist so schlecht, dass sich auch Kunden mehrfach beschwerten. An den obligatorischen Team-Tagen im Büro war es oft eng, sodass man sich Tische teilen musste. Die Lautstärke war für mich teilweise nur mit Kopfhörern erträglich (aber ich neige auch zu Geräuschempfindlichkeit).
Ich stand mehrfach vor verschlossener Tür und musste auf jemanden mit Schlüssel warten.
Ich hätte mir offenere Kommunikation gewünscht. Insbesondere was einen bestimmten Kunden betraf, bei dem selbst die Teamleiterin manchmal nicht zu Terminen eingeladen wurde. So musste das Team sich auf Informationen von Director oder CEO verlassen, die manchmal spärlich oder widersprüchlich waren. Daraus z. B. ein Konzept zu erstellen, war eine Herausforderung, die durch bessere Kommunikationswege viel einfacher hätte ausfallen können.
Bei konstruktivem Feedback und Verbesserungsvorschlägen erhielt ich eher negative Reaktionen und es wurde (ohne mich vorher darüber zu informieren) HR hinzugeholt.
Die Führungsebene (Directors und CEO) ist männlich und mit weitem Abstand am längsten in der Agentur. Daran ist wenig zu rütteln.
Meines Empfindens nach wurde männlichen Kollegen etwas mehr Raum für Fehler gegeben. Und nach ein paar eher von Unwissen geprägten Aussagen hielt eine Kollegin ein internes Seminar zu gendergerechter Sprache. Die Wirkung dessen kann ich leider nicht beurteilen, da ich kurz danach die Agentur verließ.
Zu dem sexistischen Verhalten eines Kunden haben mehrere Kolleginnen Beschwerden geäußert, auf die Management reagierte. Allerdings hatten sich die Beteiligten mehr erhofft.
Größtenteils waren die Aufgaben sehr interessant. Zu Beginn meiner Zeit in der Agentur mehr als zum Ende hin. Manche Kunden insbesondere zum Thema Musik sind im Team sehr begehrt. Viele sind extra deswegen zu Kruger Media gewechselt. Weniger begehrte oder schwierige Kunden werden manchmal einfach jemanden gegeben, der kein Interesse hat oder schon mehr als genug zu tun hat.
Welche Aufgaben einem zuteil werden, liegt meistens in der Hand der Teamleitung. Also heißt es bei manchen viel Abwechslung, weil jede*r überall mit anpackt, bei anderen aber nur Telefonieren.
Kruger Days, Klassenfahrt, Bürosnacks, das PR-Team und Events.
Es gibt nachtragende Menschen, Kollegen, die dazu neigen, andere auszunutzen und ihnen ein schlechtes Gewissen einzureden. Die Agentur wirbt mit Musik, obwohl die meisten Kunden nichts mit Musik zu tun haben (Auto, Krankenpflege, Fahrräder, Wohnen..). Gelegentlich werden Versprechungen gemacht, die letztendlich nicht eingehalten werden.
Es wäre wünschenswert, auf Feedback einzugehen und die Mitarbeiter mehr zu schätzen. Negative Situationen sollten nicht mit Schreien beantwortet werden, wenn etwas nicht wie geplant läuft. Ebenso sollte man keine Projekte aufdrängen, die einem nicht interessieren, insbesondere wenn Kolleg*innen versuchen, die Arbeit auf andere abzuwälzen und auszunutzen.
Das Team ist großartig und zeigt eine starke gegenseitige Unterstützung. Viele Teammitglieder sind sehr hilfsbereit und teilen ihr Wissen, was besonders wertvoll ist, da das Onboarding-Verfahren noch Verbesserungspotenzial hat. Es gibt ein paar "schwierige" Mitarbeiter, und es ist sehr wichtig, Kunden realistische Erwartungen zu vermitteln(vor allem durch die Directors/Associate Directors), ohne zu viel zu versprechen.
Nicht wirklich. Einige Kollegen haben ihre Aufgaben auf uns abgewälzt. Man macht Überstunden, und es war schwierig, Urlaub oder Ausgleichstage zu nehmen.
Im Team lernen wir viel voneinander, und es werden auch Fortbildungsseminare angeboten, was toll ist.
Im Vergleich zu anderen Agenturen ist es leider zu wenig.
Wie bereits betont, schätze ich meine PR-Kolleginnen sehr, daher war es für mich sehr traurig, die Agentur zu verlassen.
Es gibt nicht viele ältere Mitarbeiter, aber diejenigen, die schon länger in der Firma arbeiten, erhalten nicht viel Anerkennung, abgesehen von zusätzlicher Arbeit und einer geringfügigen Gehaltserhöhung. Anstatt neue Mitarbeiter einzustellen, sollte man die derzeitigen Mitarbeiter mehr wertschätzen.
Der CEO kann herausfordernd sein und zeigt manchmal nachtragendes Verhalten. Die Directors sind schwer zu erreichen und ihre Zuverlässigkeit ist fragwürdig.
Die Internetverbindung ist schlecht, die Räume sind kalt, jedoch ist dies hauptsächlich auf das alte Gebäude zurückzuführen, und es gibt zu wenige Arbeitsplätze. Außerdem sollten mehreren Personen Zugang zu einem Schlüssel gewährt werden.
Bedauerlicherweise erfolgt häufig keine ausreichende oder nur oberflächliche Kommunikation. Wiederholt haben wir konstruktives Feedback gegeben, das bedauerlicherweise nicht umgesetzt oder ignoriert wurde.
Ich hatte oft das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, da Entscheidungen über unsere Köpfe hinweg getroffen wurden. Wenn man unzufrieden war, wurde darauf nicht eingegangen. Obwohl oft von "flachen Hierarchien" die Rede war, wurde die Hierarchie ständig durch PowerPoint-Präsentationen betont. Es vermittelte mir den Eindruck, dass ich mich am unteren Ende der Hierarchie befand und wenig Einfluss hatte.
Manchmal. Nach fünf Monaten gibt es nicht mehr viel Neues zu lernen, da einige Aufgaben sich wiederholen. Die Zeiten um Festivals, Fashion Weeks und Events herum sind jedoch äußerst aufregend, da hier die Möglichkeit besteht, neue Erfahrungen zu sammeln.
Geregelte Arbeitszeiten
Kommunikation und Teamspirit. Das Team wirkt mehrheitlich unzufrieden und/oder überarbeitet. Es fehlt an inspirierender und motivierender Atmosphäre.
Zudem kommt eine schlechte Meeting Kultur und un- & überorganisierte Doppelspitze in der Teamleitung.
Kommunikation, Prozesse und Strukturen, Talentmanagement
Höflich, allerdings nicht dynamisch oder inspirierend
Onboarding teilweise zu langatmig, teilweise inhaltlich nicht ausreichend
Büro ist ok, fällt im Vergleich zu anderen Agenturen in punkto Modernität oder Ausstattung durch.
Mangelhaft, zu viele Meetings ohne konkrete Ziele oder Struktur und nicht ausreichende Klarheit bei Aufgabenverteilung
Führungspositionen ausschließlich männlich
Mehrheitlich abarbeiten, wenig kreative Ideen oder gemeinsames Erarbeiten solcher
Hier habe ich ein wahres Handwerk vermittelt bekommen.
Ein Mentor fürs Leben. Sympathisch, direkt und fair.
Es war in diesem Unternehmen seit der Corona Pandemie für viele möglich, dauerhaft (!!) im Home Office zu arbeiten. Es gab sogar mehrere Mitarbeiter, die nur per remote tätig waren.
Innerhalb der ersten 2 Tage bekam man seinen eigenen, schicken Laptop inkl. Tastatur, zweitem Bildschirm und Desktop Erhöhung, um für den Home-Office Alltag gewappnet zu sein.
Die "Kruger Days" fanden zumindest vor der Pandemie in wirklich tollen Locations statt und es war ein schönes, gemeinsames Coworking.
Die Referenzen zeigen, dass sich hier große Kunden verirren und das macht auch richtig Spaß. Es gibt wirklich gute Seiten an Kruger Media! Aber das (Personal)management und die fehlenden Strukturen sind - sorry - so untragbar, dass viele viele tolle Mitarbeiter gehen müssen.
Lernt endlich aus euren Fehlern. Euer Team leistet so viel, wozu das völlig unnötige Kleinhalten des Arbeitnehmers? Wären hier nur Hanseln angestellt, die nie ihren Job machen, würde ich das verstehen. Aber verdammt, hier arbeiten fantastische Menschen, die an Wochenenden bis in die Puppen aufbleiben, um große Projekte (egal wo in Deutschland!) umzusetzen. Lernt bitte, richtig (!) Wertschätzung zu zeigen (nein, Geschenkpakete sind keine Wertschätzung!!) Zuckerbrot und Peitsche sind hier selten dämlich.
Wenn ich heute in einem Jahr auf die Webseite von Kruger Media gehe - dann werde ich höchstwahrscheinlich kein einziges, bekanntes Gesicht sehen.
Selbstreflektion? Fehlanzeige.
Dieses Unternehmen lockt mit Home-Office und tollen Events. Wer mit seinem Aussehen wirbt, hat nicht viel unter der Haube. Komisch, dass beinahe jeder Kruger Newsletter neue Mitarbeiter vorstellt. Das Team müsste ja mittlerweile wie groß sein? 100?
Schade, dass die negativen Bewertungen im Management unter den Tisch gekehrt werden, als wären es böse, böse Menschen, die sie schreiben.
"Toxisches Arbeitsumfeld!!!!", "die Geschäftsführung verschließt davor die Augen" , " Mitarbeiter sind extrem überlastet und können sich nicht krankmelden, da zu wenige übernehmen können", "Kollegen werden als "zu fordernd" bezeichnet oder sind nicht tough genug" .... klasse Headlines. Das muss doch nicht sein.
Es ist doch Wahnsinn, dass die Mitarbeiter ernsthaft um eine Zeiterfassung bitten (!!!) Aus Selbstschutz (!!!!!)
Und - Oh Gott - das Onboarding.......
Das Team - liebe es. Höchst Kompetente Menschen, die durch fehlende interne Strukturen an ihre Grenzen kommen und darüber hinaus. Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie das Team zusammenwächst, obwohl jeden Monat die Hälfte geht. Herzlichen Glückwunsch an diese Meisterleistung.
Schade finde ich, dass oft allgemein von der Geschäftsführung gesprochen wird. Machtspielchen, Kontrollzwang, Kritikunfähigkeit, manipulatives und extrem unreflektiertes (zickiges) Verhalten und Negativität kommen eigentlich aus einer bestimmten Richtung. Leider lässt sich der andere Part gut um den Finger wickeln und in seiner Meinung gern mal um 180 Grad drehen. Empfehlung: Abgabe des Personalmanagements. Könnte funktionieren.
Dauerhaft Home Office möglich. Aber die Negativität und toxische Umgebung haben es unzumutbar gemacht.
Tolle Kunden und Projekte, die leider die Kapazitäten des Teams oft übersteigen und zu unzumutbaren Arbeitszeiten führen.
Nachdem der Arbeitgeber meine sehr ehrliche Bewertung (und alle weiteren negativen Bewertungen) per Anwalt hat entfernen lassen, möchte ich hier erneut sagen: reflektiert euch doch bitte mal! Seht eure Fehler ein und steht dazu, anstatt so zu tun, als wäre alles super und als hätte es die ganzen negativen Bewertungen nie gegeben. Die haben schon ihre Berechtigung!
Leider herrscht keine gute Arbeitsatmosphäre. Das Problem hierbei liegt definitiv bei der Geschäftsführung. Schade – diese Agentur hätte das Potenzial, durch ihre Kunden und Ihr Team, ein sehr guter Arbeitgeber zu sein.
Außen hui, Innen pfui.
Auf die Work-Life-Balance wird leider kaum geachtet. Mitarbeiter:innen müssen sich Urlaubstage oder Ausgleichstage erkämpfen. Überstunden werden nicht geschätzt.
Ein klassischer Fall von „Sie war stets bemüht“!
Gute Ideen und Ansätze münden leider in Kruger Days Monologe. Wirklich brauchbares kommt hier leider nicht zusammen. Den zweiten Stern gibt es aber für die Bemühung.
Man spricht ja immer wieder den bitteren Berliner Agentur-Standard an. Was hier passiert, ist allerdings eine komplett neue Dimension. Eine Dimension fernab jeder menschlichen Würdigung. Aber ey, wenn ein Gymnastikball irgendwann der neue Bitcoin wird, dann ändere ich meine Bewertung auf 5 Sterne ab - versprochen.
Am “Fridays for Future” teilgenommen. Für mich nicht ausreichend, sich als Umwelt-/Sozialbewusst auf LinkedIn und Co. auszugeben.
Kolleg:innen halten zusammen, auch in anstrengenden Zeiten. Tatsächlich ist es das einzige Positive an dieser Agentur. Die Geschäftsführung hat anscheinend ein gutes Auge für kompetente, loyale und liebenswerte Mitarbeiter:innen.
Kurz und knapp: keine vorhanden. Passt nicht in das Image.
Der Umgang und die Ausdrucksweise der Geschäftsführung gegenüber den Mitarbeiter:innen muss sich definitiv ändern. Es ist mir unbegreiflich, wie man sich selbst so sehr hoch loben und pushen kann und die Leistung der Mitarbeiter:innen als “Vollkatastrophe“ bezeichnet.
Gute Technik wird den Mitarbeiter:innen zur Verfügung gestellt. Ein sehr großes Problem jedoch ist, dass nicht allen Mitarbeiter:innen Arbeitshandys angeboten werden, sodass das E–Mail Postfach auf das private Handy eingerichtet werden muss. Dadurch wird man auch außerhalb der Arbeitszeiten und auch im Urlaub mit Mails oder Anrufen konfrontiert.
Aber vielleicht gibt es ja eine Begründung, warum nur Unitleiter Arbeitshandys gestellt bekommen.
Eine Kommunikationsagentur bei der jegliche Kommunikation fehlt!
Unter Kommunikation wird hier keine Transparenz, sondern das “Sich-in-Selbstlob-Verlieren” der Geschäftsführung verstanden.
Geschäftsführung: männlich
Management : weiblich
Senior 1: männlich
Senior 2: männlich
Projektmanager:innen: weiblich
Volontär:innen: weiblich
Azubis: weiblich
Manchmal ja - manchmal nein.
Schließe mich den letzten Bewertungen zu 100% an. Ein TOXISCHES Arbeitsumfeld und noch ein viel toxischere Führungsebene (damit sind beide gemeint). Bleib fern, du ersparst dir viel Stress und sehr viel Seelenkummer. Wie die Führungsebene es mit dem eigenen Gewissen vereinbaren kann, SO VIELE kompetente Mitarbeiter zu verbrennen, ist mir ein wahres Rätsel.
Tolles Team und dadurch gute Arbeitsatmosphäre, vielfältige Aufgaben und spannende Projekte sowie flache Hierarchien, die die Chance und Förderung zum persönlichen Wachstum bieten
Hier und da mehr Struktur reinbringen und durchsetzen, Feedbacks der Mitarbeiter*innen regelmäßig einholen und in den Agenturalltag einbauen sowie umsetzen, konsistenterer Umgang mit Mitarbeiter*innen
Ich bin fast jeden Tag gern zur Arbeit gefahren, gerade weil die Atmosphäre wirklich gut war. Sie war familiär, kollegial, regelmäßig gab es gemeinsame Mittagspausen, Burger Fridays - die nicht nur für Instagram stattfanden. In einer Kommunikationsagentur mit verschiedenen Kunden wechseln sich je nach Themenlage sehr ruhige und dann wieder sehr turbulente Zeiten (Events etc.) ab. Kommt es dann zu Überstunden - ja. Gibt es dann wieder andere Zeiten - ja! Ich möchte eine PR-Agentur sehen, in der das nicht so ist. Was die Feedbackkultur angeht, so hat sich mir während meiner Zeit bei Kurger ein positives Bild gezeigt. Verbesserungsvorschläge wurden sehr wohl gehört und auch eingeholt und das regelmäßig. Feedbacks waren vornehmlich konstruktiv und haben das Weiterarbeiten produktiv gefördert. Bekannte aus anderen Agenturen oder Unternehmen mussten im letzten Jahr regelmäßig ins Office fahren. Ich weiß, dass das bei Kruger nicht der Fall war. Dass sich Corona-Lockerungen auf die Arbeitswelt übertragen, ist meiner Meinung nach logisch. Das gilt übrigens auch für die anderen Punkte. Sicherlich könnten viele Dinge noch besser laufen, sie gehören aber brachenübergreifend zum Alltag.
Wenn ich mich mit ehemaligen Krugers über das Unternehmen unterhalte, dann kommen auch Situationen zur Sprache, die nicht optimal liefen. Allerdings gibt es auch viel Dankbarkeit, für die Chancen die man bekommen hat und die Möglichkeiten, die sich daraus für das weitere Berufsleben ergeben haben. Ich bin jetzt schon eine Weile raus und empfinde das tatsächlich genauso. Ich möchte die Zeit und vor allem die Lernkurve, die ich in an deren Agenturen oder Unternehmen in der kurzen Zeit vermutlich nicht gehabt hätte, nicht missen. Dass die Highlights aus dem Agenturleben, seien es Projekte oder aber Teamevents auf den Social Media Kanälen geteilt werden, ist meiner Meinung nach nur logisch. Schließlich ist das ja der Sinn dieser Plattformen. Ich möchte ein Unternehmen sehen, das es anders macht. Im übrigen wurde damals niemand dazu gezwungen eine POSITIVE Bewertung zu verfassen, es wurde lediglich auf die Plattform Kununu verwiesen mit der Bitte, dort eine Bewertung zu schreiben.
Könnte in heißen Projektphasen besser sein. Bei verantwortungsvollen Positionen wird auch vorausgesetzt, dass Überstunden gemacht werden, wenn die Projektlage das nun mal verlangt. Trackt man diese, kann man sie ausgleichen. Manko war aber tatsächlich, dass es keine einheitliche und transparente Methode zum Erfassen von Überstunden gab. Bei Volontär*innen oder Praktikant*innen wurde zu meiner Zeit darauf geachtet, dass die Arbeitszeiten eingehalten werden. Urlaubstage und Arzttermine waren nie ein Problem. Wir wurden immer frühzeitig gefragt, wie es mit der Urlaubsplanung aussieht.
Dass man an Feiertagen und Wochenenden arbeiten muss - well, das ist nun mal die Branche und der Job, oder? Wenn Kunden mit entsprechenden Events um die Ecke kommen, kann man ja schlecht ablehnen. Wollte man Kolleg*innen im Urlaub schreiben (auf die Arbeit bezogen), wurde darum gebeten, das zu unterlassen. Als ich während meiner Urlaubszeit mal eine berufliche E-Mail geschrieben habe, wurde ich ebenfalls gebeten, den Urlaub als solchen zu nutzen. All in all: Es ist keine Behörde sondern eine Agentur und dessen sollte man sich bewusst sein.
Für Volontär*innen gibt es Workshops, für alle Mitarbeitenden die Kruger Days. Diese sind für Seniors sicherlich weniger lehrreich als für Praktikant*innen. Meiner Meinung nach ist diese Agentur aber vor allem für Auszubildende, Volontär*innen und Junior-Positionen eine wahre Lehrschmiede. Ich hab innerhalb kurzer Zeit so unfassbar viel gelernt, viel Verantwortung bekommen und dafür aber auch Wertschätzung erhalten. Wünsche nach neuen Aufgaben und mehr Verantwortung wurden auch bei damaligen Kolleg*innen erhört - jeweils in dem Ausmaß und zeitlichen Aufwand wie es jeweils möglich war. Ich hatte auch den Eindruck, dass die im Vertrag festgehaltenen Laufzeiten einer Karrierestufe sehr wohl eingehalten werden und dementsprechend Gespräche für anschließende Karriereoptionen geführt werden. Ein Punkt Abzug, weil sicherlich mehr Workshops und Weiterbildungen möglich wären.
Ja, die Gehälter könnten besser sein. Das kommt aber auch auf die Position an. Volontär*innen werden beispielsweise besser bezahlt, als es in anderen Agenturen der Fall ist. Gehaltsgespräche wurden in meinem Fall von der Führungsebene gesucht und meine Arbeit und Einsatz wurden sehr wohl wertgeschätzt. Trotzdem muss man sagen, dass nicht mit Boni, Gehaltserhöhungen und Spitzengehältern rum geschmissen wird. Ehrlich gesagt sehe ich da aber die Schuld nicht allein bei der Agentur. Agenturen bezahlen häufig nicht so, wie Unternehmen es tun. Eine Agentur ist ein wirtschaftliches Unterfangen und Agenturen werden häufig kundenseitig eben nicht exorbitant bezahlt. Das ist kein Geheimnis, das weiß man. Man sollte sich dem also bewusst sein. Es wurden zu meiner Zeit auch keine neuen Menschen eingestellt, um Gehaltserhöhungen zu umgehen, sondern um das Team zu entlasten und auch zu wachsen. Meiner Meinung nach nur logisch. Dass es regelmäßig Benefits, kleine Aufmerksamkeiten oder Lunch aufs Haus gibt, ist natürlich kein adäquater Ersatz für eine Gehaltserhöhung - soll es doch aber ziemlich sicher auch nicht sein. Ich habe das damals also für das wahrgenommen was es ist: nett.
Sicherlich einer der Punkte, der besser sein könnte. Dass die Maßnahmen, die ergriffen werden, einstig für die Außenwahrnehmung stattfinden, stimmt nach meiner Erfahrung nach nicht. Der Punkt mit den „unnötigen“ Flugreisen hat mich damals auch gestört. Aber auch hier: Die Haltung gegenüber unnötigen Businessreisen, die auch ein Videocall hätten sein können, muss sich generell - vor allem Kundenseitig - ändern. Man ist eben Dienstleister und gewissermaßen in der Bringpflicht.
Hier wurde in anderen Bewertungen schon viel gesagt und ich kann das genauso unterstreichen. Kruger stellt immer wieder tolle Leute ein. Die Agentur hat ein Händchen dafür Menschen einzustellen, die ins Team passen. Kolleg*innen helfen sich gegenseitig, springen ein, wenn Not da ist und fangen sich auf. Als ich bei Kruger gearbeitet habe, gab es viele gemeinsame Unternehmungen auch nach der Arbeit. Ich habe hier Freunde fürs Leben gefunden. Sicherlich ist die Arbeit nicht in erster Linie dafür da. Schön ist es trotzdem. Dennoch gibt es eine hohe Fluktuation, das stimmt. Ich will es nicht schon wieder schreiben, aber: Das ist tatsächlich keine Seltenheit bei Agenturen und nicht nur auf das Versagen einer Agentur zurück zu führen. Die Kundenlage ändert sich, der Lieblingskunde ist weg. Interessen werden nicht mehr bedient oder man sieht seine berufliche Zukunft einfach nicht mehr in einer Agentur. Manchmal klappt es aber auch einfach nicht mehr in genau dieser Agentur und so weiter. Keine Seltenheit und das hat auch Kruger Media nicht erfunden. Das dauerhaft mit Ex-Krugers auf der Website geworben wird, stimmt nicht. Die Website wird regelmäßig geupdated.
Bezogen auf eine andere hier getätigte Bewertung: Zu bewerten, ob die Mitarbeiter*innen zu meiner Zeit irgendein Schönheitsideal erfüllt haben, steht mir nicht zu. Fest steht aber, dass die Kommunikationsbranche schon eine sehr weiblich Domäne ist. Das liegt auch daran, dass in den Studiengängen, aus denen die Mitarbeiter*innen kommen, der Frauenanteil meist sehr hoch ist. Dementsprechend sind Volontär*innen häufig jung und weiblich. Dennoch wurden, als ich bei Kurger gearbeitet habe, auch regelmäßig Männer eingestellt. Ich nehme an, das ist in diesem Zusammenhang also was Gutes - yeah! Es gibt tatsächlich aber wenig „ältere“ Kolleg*innen. Das ist nach meiner Erfahrung aber nicht auf Diskrimierung dieser zurück zu führen, sondern der Tatsache geschuldet, dass man in Agenturen oft einfach nicht „alt“ wird, sondern diese häufig ein Sprungbrett in der beruflichen Laufbahn sind.
Ist ausbaufähig, das stimmt. Die Punkte, die hier schon in anderen Kommentaren kritisiert wurden, treffen zu, aber gehören nicht zum Alltag. Es kommt immer mal wieder dazu, aber es herrscht kein Klima der Angst. Das macht es natürlich nicht „gut“. Aber der Anschein, die Geschäftsführung würde hier wahllos und auf regelmäßiger Basis Mitarbeiter*innen terrorisieren, bloß stellen und schikanieren, der trifft nach meiner Erfahrung wirklich NICHT zu. Fehlentscheidungen oder überzogene und unverhältnismäßige Kritik wird in Feedbackgesprächen sehr wohl thematisiert und auch eingeräumt. Es gibt also sicherlich tadellosere Vorgesetzte aber auch wesentlich schlechtere. Das habe ich nach meiner Zeit bei Kruger selber erfahren dürfen :’)
Hätte zu meiner Zeit besser sein können, man arbeitet aber auch nicht mit zehn Jahre alter Technik. Das Office ist schön, etwas in die Jahre gekommen und war irgendwann auch zu klein. Es gab aber viele Bestrebungen ein neues Office zu finden - hier kam dann Corona dazwischen und ein Umzug war dementsprechend nicht sinnvoll.
Home Office war damals für mich möglich aber kein fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Welche Rolle Home Office nach Corona haben wird, wird sich Branchenintern zeigen. Mutmaßungen gehören daher für mich nicht in eine Bewertung.
Die Kommunikation war offen, ausführlich und fand regelmäßig statt - auch in großer Runde. Auch Erfolge wurden im ganzen Team kommuniziert und angepriesen. Neue Informationen und z.B. Kundenbriefings wurden pünktlich geteilt, sodass man damit arbeiten konnte. In heißen Projektphasen fielen ab und an Informationen runter oder Meetings fielen aus, weil keine Zeit da war. Dennoch konnte man immer weiterarbeiten und saß nicht auf dem "Trockenen" oder hat die Führungsetage nicht erreicht. Ganz im Gegenteil. Einige Meetings hingegen waren unnötig lang und manchmal auch zäh.
Meine Erfahrungen: Ein/e Praktikant*in hat andere Freiheiten als ein/e Senior. Dennoch sind die Hierarchien sehr flach. Alle Menschen sind gleich viel „wert“ und werden mit gleichem Respekt behandelt. Man wird für Projekte eingesetzt, für die man geeignet erscheint (Kompetenz) und weil man sich bewiesen hat - ganz ungeachtet des Geschlechts und des Alters (Stichwort Feminismus). Vor sexistischen Kunden springt die Führungsetage für einen in die Bresche. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung. Man kriegt die Chance sich zu beweisen. Das hat mich bei meiner beruflichen Entwicklung sehr gefördert.
Aus meiner Erfahrung wird hier also kein Geschlecht benachteiligt. Und wenn man Kritik äußert wird man daraufhin nicht unterdrückt oder schikaniert. Es gab auch nie so etwas wie einen Dress Code. Wenn man zum Event allerdings bauchfrei kommt (ja, das gab es), dann wird man darauf hingewiesen, dass das unpassend ist. Das empfinde ich aber nicht als grenzüberschreitend, sondern angebracht. Gleiches gilt für die Art, wie man sich gegenüber Kunden gibt. Das bezieht sich also, wenn überhaupt, auf die Außenwahrnehmung und ist dabei nicht herablassend gemeint sondern konstruktiv.
Es handelt sich um eine Kommunikationsagentur mit vielen verschiedenen Kunden. Regelmäßig kommen neue dazu. Die Aufgaben sind dementsprechend naturgemäß abwechslungsreich genauso wie der Arbeitsalltag. Dennoch kann es vorkommen, dass - je nach Projektlage - einige Aufgaben monoton sind und man über einen längeren Zeitraum der selben Aufgabe nachgehen muss. Das ist der Agenturalltag und es steht natürlich jedem frei, sich dagegen zu entscheiden.
Das Teamstrukturen bestehen bleiben und Aufgaben nicht intern nach Gusto jeden Tag neu verteilt werden, ist meiner Meinung nach logisch und impliziert strukturelles Arbeiten. Es ist schließlich immer noch Arbeit und keine Freizeitveranstaltung. Wer wissen will, ob die Arbeit in einer Agentur für einen geeignet ist, findet im Netz viele Infos dazu, welche Aufgaben zum Agenturalltag gehören und kann es sich demnach überlegen.
So verdient kununu Geld.