17 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Tolles Produkt
Umgang der Geschäftsführung mit dem Personal verbessern
Die neue Geschäftsführung hat wenig Führungskompetenz
Normal
Supertoll
Geschäftsführung :-(
Wenig Transparenz, widersprüchlich, sprunghaft
Tolles Produkt
Ich hatte recht viel Freiheiten, was die Arbeitszeit anbelangt (wobei das wie gesagt eingeschränkt wurde) und konnte viele Sachen ausprobieren und lernen. Ich hoffe die verbliebenen Kollegen verstehen sich immer noch gut.
Es ist schon sehr bemerkenswert, wie stark die eigene Motivation und Arbeitsmoral durch ein Management gedrückt werden kann. Hätte ich bei mir vorher in der Weise nie für möglich gehalten.
Sofern sich nicht drastisch was geändert hat bzw. ich mich nicht komplett täusche, ist jeglicher Verbesserungsvorschlag hier vergeudete Mühe. Aber wenn ich es doch versuchen soll, wäre es wohl offener für Vorschläge der Mitarbeiter sein (und damit meine ich nicht nur zwei spezielle Mitarbeiter, sondern die anderen)
Schwierig zu beschreiben. Unter den Kollegen herrschte eine gute Atmosphäre. Ich bin mit den meisten sehr gut klargekommen, Ausreißer gibt es immer. Aus Richtung Geschäftsleitung sieht das anders aus, es wird viel gemeckert, aber auch nichts dagegen getan, worüber gemeckert wird. Das ist anstrengend und trübt die sonst gute Atmosphäre zwischen den Kollegen.
Sehr vereinzelt könnte es auch Mitarbeiter geben, die anscheinend sehr gegen andere gewettert haben und wohl einen guten Draht zur Geschäftsleitung haben. Sowas finde ich ziemlich nervig, wenn auf einzelne gehört wird, auf andere nicht oder weniger, und es keinen besonderen Grund für diese Unterscheidung gibt. Wenn diese „Beschwerden“ dann auch noch haltlos und vollkommen unbegründet sein sollten, wäre das wirklich ärgerlich und würde die Moral und Motivation der eigentlichen Entwickler zusätzlich stören.
Das ist nach außen hin wohl immer noch sehr gut, was hauptsächlich der Marketingabteilung zu verdanken ist. Aber das erkennt man ja auch am Auftritt auf der Website und auf sozialen Medien.
Die Arbeitslast war für mich in Ordnung, mal mehr mal weniger, empfand ich als übliches Niveau. Arbeitszeit war recht flexibel, wobei 2025 mit Kernarbeitszeiten etwas entgegengesteuert wurde. Homeoffice war möglich, einzelne hatten auch 100% Homeoffice, was für neue Mitarbeiter aber wohl nicht mehr gewünscht war.
Nicht wirklich existent meines Erachtens. Ich habe mir das Wissen eben von den Kollegen gezogen. Messebesuche sind möglich.
Es wurde über 1,5 Jahre immer wieder versprochen, dass man Karrieremöglichkeiten und Mitarbeiterförderung einführen/etablieren möchte und dabei auch zwischen Fach- und Führungskarriere unterscheiden möchte bzw. diese Förderung individuell auf die Vorlieben und Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeiter in der Entwicklung anpassen möchte. Hat sich super angehört. Vielleicht bin ich auch der Einzige, der außer den Versprechen nichts davon mitbekommen hat.
Gehalt war in Ordnung, es gab VWL, kein Bahnticket, kein Bike-Leasing.
Ich wüsste nicht, dass darauf besonderen Wert gelegt worden wäre.
Wie beschrieben, Verhältnis unter den direkten Kollegen und den direkten Vorgesetzen empfand ich als sehr gut. Es gibt immer mal jemand, mit dem man nicht 100% klarkommt, aber das ja normal. Es wurde auch mal nach der Arbeit noch zusammengesessen. Den ein oder anderen Zwischenfall unter den Kollegen gab es, hat sich aber wieder eingerenkt.
Auch hier habe ich nicht negatives mitbekommen. Die Erfahrung der Kollegen wurde genutzt und sie waren auch immer bereit, ihr Wissen zu teilen.
Auch hier muss ich unterscheiden. Direkte Vorgesetzte (Teamleiter, Leiter meines Standorts) waren gut, war ein gutes Miteinander ähnlich wie mit den Kollegen.
Darüber (C-Level) kann ich nur schwer beurteilen. Trotz der recht flachen Hierarchie habe ich nicht viel Kontakt mit den beiden Geschäftsführern gehabt. Den technischen Leiter habe ich nach circa acht Monaten das erste Mal gesehen (und gesprochen), als ein Geschäftszweig verkauft wurde. Das zweite Mal war er nochmals 5 Monate später zusammen mit dem kaufmännischen Leiter (den ich dann zum ersten Mal getroffen habe) an unserem Standort, als ich und die anderen Kollegen vom Standort unsere betriebsbedingten Kündigungen erhalten haben. Über die Standortschließung wurden wir frühzeitig 3 Wochen zuvor im Onlinemeeting informiert. Nach meinem Empfinden wurde kein Wert auf Kontakt zu den Mitarbeitern gelegt.
Altes Gebäude, im Winter eher kalt (Heizung im Haus wurde erst spät angeschaltet), im Sommer sehr sehr warm.
Mein Laptop war irgendein Consumer-Teil, war okay. Restliche Ausstattung (Bildschirme, höhenverstellbarer Schreibtisch) war gut. Werkzeug war manchmal so eine Sache.
Es gab Wasser und Sprudel und eine Küche, wo ich mit den Kollegen manchmal gekocht habe oder das mitgebrachte aufgewärmt.
Wissensweitergabe, Hilfe und Informationsweitergabe war zwischen den Kollegen top. Ich konnte zu jedem hin, konnte immer Fragen stellen und habe dabei sehr viel gelernt.
Information und Kommunikation von der Geschäftsleitung ist nur sehr eingeschränkt existent. Früher gab es 3-4 Mitarbeiterinformationen pro Jahr, die Geschäftsleitung war regelmäßig auch am anderen Standort und hat mit den Leuten gesprochen. Durch die neue Geschäftsleitung wurden die regelmäßigen Mitarbeiterinformationen nach und nach eingestellt, es gab eher ereignisbasierte Informationsveranstaltungen. Diese Ereignisse waren beispielsweise Verkauf von Geschäftsbereichen, Schließung der eigenen Produktion und Verlagerung an einen externen Dienstleister oder Niederlassungsschließung, also nur wirklich harte Einschnitte. Zahlen zum Geschäft oder Planungen über Geschäftsausrichtung gab es kaum mehr. Für mich fehlte daher der als Arbeitnehmer wichtigste Punkt einer Geschäftsleitung praktisch gänzlich.
Ich glaube da gibt es wenig Probleme, zumindest ist mir nichts aufgefallen.
Die Arbeit an sich fand ich sehr spannend und abwechslungsreich, auch wenn man meines Erachtens manchmal etwas zu stolz auf sein Produkt war. Ich konnte von meinen Kollegen sehr viel lernen und mir neues Wissen aneignen. Die Tatsache, dass die Produkte in der eigenen Fertigung hergestellt wurden (zumindest bis zur Schließung der Produktion und deren Verlagerung zu einem externen Dienstleister) war für mich mit ein Grund, in der Firma anzufangen. Allerdings wurde sehr oft von der Produktion direkt an die Entwicklung eskaliert, selbst wenn es sich um produktionsinterne Probleme handelte. Da musste man dann noch spontan an den Produktionsstandort. Der Kontakt zur Produktion machte die Arbeit aber durchaus abwechslungsreich.
Leider kann ich KUNBUS derzeit nicht als Arbeitgeber empfehlen. Wer einen Einstieg in das Unternehmen in Betracht zieht, sollte sich vor einer Entscheidung gründlich über die Entwicklung des Unternehmens in den letzten Jahren sowie über die vor kurzem organisatorischen Veränderungen informieren.
Meiner Ansicht nach wirft die Entwicklung des Unternehmens in den letzten Jahren Fragen hinsichtlich seiner strategischen Ausrichtung und der Qualität seiner Unternehmensführung auf. In weniger als zweieinhalb Jahren wurde die Mitarbeiterzahl von rund 150 auf etwa 30 bis 40 reduziert. Besonders zu bemerken ist, dass in einem Unternehmen mit Schwerpunkt auf Technologie und Ingenieurwesen nur noch ein sehr kleiner Teil der ursprünglichen Entwicklungsabteilung bzw. der Entwickler übrig geblieben ist.
Nachdem das Unternehmen Teile des Geschäfts verkauft hat, die eigene Produktion eingestellt und die Organisation erheblich umstrukturiert hatte, wurde anschließend die Niederlassung, in der ich tätig war, geschlossen. Was dies besonders enttäuschend machte, war der Zeitpunkt: Die Geschäftsführung informierte uns über die Schließung erst wenige Tage, nachdem unsere Abteilung ein Großprojekt zur Verlagerung der unternehmensinternen Produktion auf einen externen Fertigungspartner erfolgreich abgeschlossen hatte. Nachdem wir dazu beigetragen hatten, einen so bedeutenden Meilenstein zu erreichen, kam mir die Ankündigung wie eine dürftige Belohnung für die Bemühungen des Teams vor.
Die angekündigte Schließung des Standorts und die damit verbundenen Entlassungen wurden mit einer strategischen Neuausrichtung begründet. Nach Angaben der Unternehmensleitung würden die Hardware-Entwicklung und die damit verbundenen Führungspositionen künftig nicht mehr benötigt, da das Unternehmen nicht mehr vorhabe, Hardware-Entwicklung und -Fertigung im eigenen Haus durchzuführen.
Diese Erklärung ließ sich nur schwer mit den nachfolgenden Ereignissen in Einklang bringen. Während des Kündigungsverfahrens erhielt ich Informationen, die darauf hindeuteten, dass das Unternehmen trotz der laufenden Entlassungen weiterhin neue Ingenieure einstellte. Darüber hinaus begann KUNBUS, sobald die Kündigungsverfahren rechtlich abgeschlossen waren, öffentlich neue Stellen auszuschreiben, die den Qualifikationen und Erfahrungen der gerade entlassenen Mitarbeiter sehr nahe kamen. Der Zeitpunkt und die Art dieser Stellenausschreibungen warfen ernsthafte Fragen darüber auf, ob die Stellen tatsächlich überflüssig geworden waren oder ob die Umstrukturierung stattdessen dazu genutzt wurde, bestehende Mitarbeiter zu ersetzen.
Zudem wurde den Mitarbeitern trotz erheblicher Personalabbau, wiederholter organisatorischer Umstrukturierungen und einer oft schwer nachvollziehbaren strategischen Ausrichtung immer wieder versichert, dass die Umstrukturierungsphase abgeschlossen sei und keine weiteren Kündigungen geplant seien. In der Praxis folgten jedoch zusätzliche Umstrukturierungsmaßnahmen und weitere Stellenstreichungen. Diese Diskrepanz zwischen der Kommunikation und den tatsächlichen Entwicklungen untergrub das Vertrauen vieler Mitarbeiter erheblich.
Aus diesen Gründen ist mein Vertrauen in die derzeitige Geschäftsführung gleich null. Potenzielle Bewerber sollten die jüngste Unternehmensgeschichte, die Fluktuation der Mitarbeiter und die umfangreichen Umstrukturierungsmaßnahmen sorgfältig prüfen, bevor sie eine Entscheidung treffen.
Es ist jedoch anzumerken, dass das Produkt an sich grundsätzlich gut ist. Meiner Ansicht nach ist es vor allem den Bemühungen der Marketingabteilung zu verdanken, dass die Marktpräsenz des Unternehmens weiterhin aufrechterhalten wird. Meiner Ansicht nach hat die Marketingabteilung eine wichtige Rolle dabei gespielt, die Sichtbarkeit und Marktposition der verbleibenden Kernprodukte des Unternehmens aufrechtzuerhalten.
Meiner Ansicht nach ist es vor allem notwendig, dass die Unternehmensleitung die Entscheidungen und Entwicklungen der letzten Jahre kritischer hinterfragt. Eine offene Kultur der Verantwortlichkeit, mehr Selbstreflexion und eine konsequentere Berücksichtigung der Auswirkungen strategischer Entscheidungen auf die Belegschaft könnten dazu beitragen, das verlorene Vertrauen wieder aufzubauen.
Zum Zeitpunkt der Entlassungen war die Atmosphäre verständlicherweise angespannt. Dennoch blieb meine Zusammenarbeit mit Kollegen und direkten Vorgesetzten – abgesehen von der Geschäftsleitung – professionell, unterstützend und konstruktiv.
Tatsächlich war das Arbeitsklima, bevor das derzeitige Führungsteam ins Unternehmen kam, trotz hoher Arbeitsbelastung und gelegentlicher organisatorischer Herausforderungen von starkem Engagement und Teamgeist geprägt. Die Arbeitsbelastung selbst war für die Branche nicht ungewöhnlich und mit der vieler anderer Technologieunternehmen vergleichbar. Das änderte sich unter der neuen Führung.
Strukturierte Schulungs- oder Entwicklungsprogramme waren in den letzten Jahren nur in begrenztem Umfang vorhanden. Gerade für ein technologieorientiertes Unternehmen wäre eine stärkere Fokussierung auf die berufliche und persönliche Entwicklung der Mitarbeiter wünschenswert.
Der Zusammenhalt im Team war über viele Jahre hinweg außergewöhnlich stark. Selbst in schwierigen Zeiten arbeiteten die Teammitglieder konstruktiv zusammen und unterstützten sich gegenseitig. Wiederholte Umstrukturierungsmaßnahmen und die daraus resultierende Unsicherheit haben diese positive Kultur jedoch zunehmend belastet.
Ich bin überzeugt, dass das derzeitige Führungsteam vollständig ersetzt werden muss. Ein echter Neuanfang mit einer neuen Unternehmensleitung ist aus meiner Sicht die einzige realistische Chance, das Unternehmen wieder nachhaltig auf Erfolgskurs zu führen.
immer ansprechbar
momentan fällt mir nichts ein
Klimaanlage im Büro
Nach meinem Empfinden angenehm. Wie man in den Wald rein ruft.....
ich denke anständige, schlechtes hab ich noch nicht vernommen
Ich habe einen 8 Studen Tag in dem mir viel Spielraum bleibt wenn meine Kernaufgaben erledigt werden
kriegt man wenn man sich aktiv bemüht
Gehalt, das wars
Auf Umweltbelange wird sehr geachtet
Die Kollegen mit denen ich arbeite, sehe ich gerne und wir halten auch zusammen
ich bin ein älterer Kollege und mir wird viel Respekt und Verständnis entgegen gebracht
mein Vorgesetzter ist jederzeit erreichbar und hat ein offenes Ohr wenn ich etwas ansprechen will
viel Homeoffice, wenn notwendig dann Arbeit in der Niederlassung
Man muss sich aktiv um Information kümmern, nicht alles wird auf einem Tellerchen serviert
kann ich nicht sagen, ich bin nur ich und fühle micht nicht benachteiligt
habe ich in der Entwicklung jeden Tag
Spannende Produkte und Freiraum sich im Opensource Umfeld einzubringen. Es wird nicht nur konsumiert sondern auch zurückgegeben
Change Management besser kommunizieren. Umstrukturierung war lange überfällig, aber nicht immer optimal in der Kommunikation. Man arbeitet aber schon dran
Bekanntes Produkt im entsprechenden Marktsegment
Da geht noch was, wie z.B. Aufarbeitung von RMA Geräten oder CO2 neutrale Produkte
Bei Interesse werden Konferenzen, Messen etc ermöglicht. Es wird wert darauf gelegt, dass das Wissen weitergegeben wird
Zwischen älteren und jüngeren Kollegen wird kein Unterschied gemacht. Wissenstransfer findet in beide Richtungen statt
Kommt immer auf die Abteilung an, noch Luft nach oben - wo aber nicht?
Gut, aber nicht repräsentativ in der Entwicklung
Die fehlende Kommunikation und mangelnde Struktur lassen die Geschäftsleitung unglaubwürdig erscheinen. Gerüchte verbreiten sich, ohne dass ihnen entgegengewirkt wird
Leider keine erkennbaren Verbesserungsansätze – Lernbereitschaft fehlt.
Die Arbeitsatmosphäre variiert je nach Abteilung; im Verhältnis zur Geschäftsleitung ist sie jedoch deutlich negativ.
Weiterbildungs- oder Entwicklungsmöglichkeiten werden nur auf insistierende Nachfrage bewilligt oder überhaupt angeboten
Der Kollegenzusammenhalt ist in den meisten Abteilungen sehr gut – etwas, das die Geschäftsleitung offenbar nicht wahrnimmt oder nicht wahrnehmen möchte.
Nicht vorhanden!
Die Kommunikation unter den Mitarbeitenden funktioniert gut, Richtung Geschäftsleitung jedoch kaum.
Die Aufgaben sind durchaus interessant, jedoch werden die erzielten Ergebnisse kaum wertgeschätzt.
Innovative Produkte, legerer Umgang unter Kollegen
Geiz ist geil aber privilegierte Kollegen dürfen problemlos Geld rauswerfen oder sinnlos verheizen
Kommunikation verbessern. Wichtige Infos kommen immer erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Viel Freiheit im eigenen Tätigkeitsbereich. Homeoffice. Vertrauensarbeitzeit. Teils gute Kollegen (es gab neben den Zecken auch ein paar wirklich coole Socken in der Firma)
Gehalt.
Nach 10+ Jahren immer noch "Startup-Kultur" (das ist aber dann nicht mehr fluffig, das ist schlicht unprofessionell).
Es fehlten zumindest in meiner Zeit die einfachsten Strukturen/Arbeitsabläufe, damit wurde manche Tätigkeit unnötig aufwändig. Kein Wunder, dass Kunbus die ISO-Zert. nur über die Muttergesellschaft Pilz führt.
Effizienzgedanke kaum spürbar, oft wurde geblockt bei Verbesserungsvorschlägen.
Favoritentum mit eindeutiger Tendenz zum Bossing.
Abteilungsübergreifende Grabenkämpfe, Revierverhalten. Kompetenzgerangel....the whole enchilada dessen, was einem den Arbeitstag so richtig vermiesen kann.
Im Innendienst fair bezahlen. Endlich mal zuhören. Ihr wisst ja, machen ist wie wollen, nur krasser.
War zu meiner Zeit eine Mischung aus lockerem Miteinander und einem Kampf gegen Windmühlen. Viele Windmühlen.
Selbsternannter Branchenriese....die Konkurrenz sieht das wahrscheinlich anders :-)
Im Grunde ganz gut. Home Office war kein Problem (ok, in der C-Zeit mussten es ja viele Firmen ermöglichen), aber bei dem Thema wirkte Kunbus (zumindest zu meiner Zeit) per se echt aufgeschlossen und kulant, auch mit der Vertrauensarbeitzeit.
Man bezahlte mir eine teure Schulung bei der IHK, gab mir aber nie die Gelegenheit, dieses Wissen für die Firma anzuwenden. Wiederholte Nachfragen meinerseits wurden stets abgewiegelt, null Interesse. Nunja, war ja nicht mein Geld. Ich kann das Zertifikat jedenfalls immer noch gut brauchen :-)
Fast nirgends wurde ich je so unsagbar mies bezahlt. 2900 Euro für 40 Wochenstunden mit 4 Ausbildungsabschlüssen und Jahrzehnten relevanter Berufserfahrung im Vertrieb ! Nach fast 2 Jahren Firmenzugehörigkeit kam dann nach langem Tamtam eine Erhöhung von sagenhaften 100 Euro. Kein Urlaubs-, kein Weihnachtsgeld....aber an Weihnachten kredenzte der CEO superteure Luxuslebkuchen. "Sollen sie doch Kuchen essen" Mir wäre eine kleine finanzielle zusätzliche Zuwendung an Weihnachten als Geste lieber gewesen, ganz ehrlich (das Paket war all in all gute 50 Euro wert). Ein Fresspaket mit Spirituosen und Gourmetartikeln bezahlt nunmal keine Rechnungen bei explodierenden Lebenshaltungskosten.
Man hat mich sehenden Auges in ein Burnout laufen lassen. War es nur Gleichgültigkeit oder wollte man gar, dass ich von selbst gehe...ich weiss es nicht, ahne es aber.
Mit einzelnen Bereichen war die Zusammenarbeit sehr gut, mit anderen so gar nicht. Da fehlten oft rechtzeitige Infos, dringend auf den letzten Drücker sollten Sachen erledigt werden und das immer von den gleichen Pappenheimern...solche Dinge stressen unnötig, vorallem wenn absolut vermeidbar.
Urlaubsvertretung hiess : 1:1....eine Vollzeitkraft ersetzt 4 Wochen lang die zweite Vollzeitkraft, auch bei extrem hohem Arbeitsaufkommen. Ohne Hilfe und Zuspruch.
Es lief oft nicht fair ab. Auch im nächsten Teamumfeld gab es unmittelbar sabotierendes, unkollegiales Verhalten, bis hin zur aktiven Verweigerung (oder wie würden Sie es nennen, wenn Sie jemanden mehrfach mit Nachdruck bitten müssen Sie bei einem wichtigen Thema einzuweisen, wenn ein längerer Urlaub dieser Teamperson ansteht und Sie vollständig übernehmen müssen...es wird aber komischerweise immer wieder "vergessen" und rundweg ignoriert).
Gegen solche Zustände kommen Sie auf Dauer nicht an. Sie werden mental zermürbt. Sie kapitulieren. Und gehen. Hat Kunbus prima hinbekommen.
Tendenziell wurde meines Empfindens nach jungen und hippen Leuten mehr zugetraut als "alten Hasen".
Mein eigener Chef liess mich von Anfang an seine Abneigung mit abwertenden Kommentaren und Gesten deutlich spüren und immer war die Kollegin die "Goldmarie" ohne Fehl und Tadel. Raten Sie mal, wer dafür die "Pechmarie" war.
Man liess mich vollkommen allein in der Urlaubsvertretung im Sommer ersaufen. In der Zeit erlebte ich ein Burnout. Hat keinen interessiert, trotz zeitgleichem Trauerfall in der Familie. Meine Worte "Ich bin enttäuscht von der Firma." nach dieser schweren Zeit wurden quittiert mit einem lapidaren "Das tut mir leid." Kein Danke, kein Sorry....besagter Vorgesetzter agierte mir gegenüber stets mauernd, stets passiv-agressiv. Beschämend.
Perfekt ist selten was, man muss halt schauen, ob das Gesamtpaket für einen passt. Bei mir hat´s halt nicht gematcht.
Abteilungsübergreifend teilweise katastrophal, im Vertrieb intern war es ganz ok.
Naturgemäss ein sehr männerlastiges Umfeld, aber hie und da auch Frauen an der Front.
Nirgendwo sonst hatte ich so viele interessante Aufgaben. Langweilig war es wirklich nie. Die weltweiten Kunden zu betreuen hat mir viel Freude gemacht und fachlich konnte ich mich auch ein bisschen weiterentwickeln.
Sehr flexible Arbeitszeiten
Kaum Transparenz der GF
Mehr Transparenz von der GF
International extrem erfolgreiche Produkte, tolle Möglichkeiten, tolles Team
Die vergangenen Jahre vor 2021 haben viele echt geaschlaucht. Es sind noch einige Baustellen offen. An allen wird ernsthaft gearbeitet aber eben eins nach dem anderen. Es geht halt nicht alles zeitgleich sofort.
Wertschätzender Umgang, Kollegen die einander nicht nur helfen sondern auf einander achten. Einspeingen und ermahnen, wenn jemand übertreibt oder mal ein Tief hat. Führungskräfte, engagieren sich von sich aus. Bieten z.B. von sich aus wie im Vertrieb Workshops zu Themen wie Stress an.
Die Kunden lieben den Revolution Pi und Kunbus. Ich war selber Kunde und kenne viele aus der RevPi User Gemeinde und von den Treffen auf den RevPi Days. Extrem innovativ.
Vertrauensarbeitszeit, Homeoffice, gar kein Problem, Familie und Beruf in einklang zu bringen. Auch wer eine Auszeit braucht, bekommt fürsorglichen Zuspruch und unterstützung. Im industriellen Mittelstand alles andere als selbstverständlich.
Wer eine Karriereleiter sucht, ist hier falsch. Flache hierarchien halt. Wer sich weiter entwickeln, mit dem Unternehmen wachsen, lernen, ausprobieren und Verantwortung übernehmen und ein Unternhmen mit gestalten, Abteilungen aufbauen und entwickeln will, ist hier goldrichtig.
Kommt auf die Abteilung an: In den vergangenen Jahren ist Kunbus immer erfolgreicher geworden, aber das Team ist eine lange Zeit lang nicht entsprechend mit gewachsen. Der Ärger über die Überforderung hat sich teils in Vorwürfen der Mitarbeiter unter einander entladen. Mit wachsendem Erfolg wird das jetzt angegangen. Es wurde in neue Büros investiert die die Teams gemeinsam einrichten. Die Teams werden zudem deutlich verstärkt. Man merkt einen tollen Wandel im Zusammenhalt. Für Vertrieb, Marketing, PM, und Support kann ich sagen ist der Zusammenhalt überwiegend super. In den meisten Entwicklungsbereichen auch. Der Rest muss sich noch etwas erholen und eingrooven. Aber das wird.
Im Vertrieb traumhaft. Man erhält vertrauen und viel Freiraum, wird transparent in alles eingebunden. Echt klasse. Die oberste Führungsebene findet gerade einen neuen Stil. Servant Leader wird gelebt. Ich kann jederzeit mit der Geschäftsführung reden. Misstände offen diskutieren und Lösungsideen diskutieren. Kritik und Ideen sind erwünscht, finden beachtung und werden umgesetzt.
Sag was du brauchst, und du bekommst es. Das ist echt toll. Betrifft Arbeitsmittel, Raumgestaltung, Werkzeug, Software, Schulungen. Bin extrem zufrieden. Worum ich woanders monatelang kämpfen musste, bekomme ich heute. Die Teams haben kürzlich sogar eigene Budgets bekommen, die sie frei selbst verwalten können.
Hier gibt es einiges zu lernen. Das ist dem Management aber auch bewußt. Nach langen Jahren des Wachstums ohne mehr Mitarbeitende hat die Kommunikation sehr gelitten. Aktuell wird auf Agile umgestellt. Das Team wird deutlich vergrößert. Und an den meisten Stellen sind die Veränderungen bereits sehr positiv und deutlich spürbar.
Ich bin zufrieden. Kunbus hat verstanden, dass es sich vom Hardware Hersteller zu einem Modernen IIoT Unternehmen wandeln muss.
Der Anteil an Frauen in der Entwicklung ist sehr überschaubar.
In leitenden Funktionen ebenfalls. Daran muss dringend gearbeitet werden. Der Wille der GF ist da. Als Mann kann ich es schlecht beurteilen, aber ich glaube, Frauen haben es in Firmen mit vielen altgedienten Männern nicht immer leicht. Beim Recruiting versucht man aktiv, mehr Frauen zu gewinnen. Anders als in anderen Betrieben sind planung von Familie und Eltern zeit gerne gesehen und kein Problem.
Der Spielplatz meines Lebens. Revolution Pi! Hardware, Software, Sensorik, Feldbusse, Elektronik, Fertigung, OpenSource, Linux, onPrem,
ItSec, Cloud... Die Vielfalt ist der Hammer. Und man bekommt jede Menge Möglichkeiten.
So verdient kununu Geld.