Immer wieder interessant Aufgabenstellungen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ganz besonders möchte ich die Entscheidung auf Kurzarbeit während der Corona-Lockdowns hervorheben. Da insbesondere das Liefergeschäft in Richtung Gastronomie seinerzeit zusammenbrach und andere in dieser Branche zur Kurzarbeit griffen, war dies bei Stroetmann nicht der Fall. In dieser Phase wurden Mitarbeiterauf andere Bereiche der Firmengruppe verteilt. Somit konnte man für die MitarbeiterEinkommenseinbußen verhindern.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wenn ich etwas überaus schlecht am Unternehmen gefunden hätte, wäre ich sicherlich nicht so lange für Stroetmann tätig gewesen.
Arbeitsatmosphäre
Gute, angenehme Atmosphäre in den unterschiedlichen Teams und mit den Vorgesetzten, wobei es sicherlich gelegentlich auch mal Unstimmigkeiten gab. Aber wo passiert das nicht. Zwischenmenschlich hat es eigentlich gut gepasst.
Image
Aus Sicht der Kunden bzw. potentiellen Kunden galt L. Stroetmann Großverbraucher als besonders zuverlässig, innovativ aber auch als leicht hochpreisig. Gerade langjährige Kunden wussten die Zuverlässigkeit zu schätzen.
Die Sichtweise einiger Mitarbeiter über das Unternehmensimage war nicht immer so positiv, wobei es eigentlich überall den ein oder anderen "Unzufriedenen" gibt. Die "Unzufriedenen" haben das Unternehmen auch schnell wieder verlassen.
Work-Life-Balance
Sicherlich ist dieser Bereich schwierig zu bewerten. Meine wesentlichen Aufgabenbereiche waren Vertriebsunterstützung bzw. Vertrieb mit dem Schwerpunkt Gastronomie. Schon der Aspekt "Öffnungszeiten" der Gastronomie bedingt andere Arbeitszeiten als das im klassischen "9 to 5 Job" der Fall ist, besonders dann, wenn man kundenorientiert arbeitet. Letztlich muss man für sich selbst entscheiden, ob man 24/7 für "seine" Kunden, Kollegen und Vorgesetzten erreichbar ist. Mich hat das nicht gestört und ich habe stets meine Freiräume gehabt.
Karriere/Weiterbildung
Ich hab meinen Weg im Unternehmen gemacht, auch wenn sich Aufstiegsmöglichkeiten nicht ergeben haben. Durch die verschiedensten Aufgabenstellungen in den unterschiedlichen Bereichen konnte ich mich kontinuierlich auch persönlich weiterentwickeln.
Kollegenzusammenhalt
Während meiner Zeit habe ich in oder mit unterschiedlichsten Teams gearbeitet. Die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Teammitgliedern und Kollegen war eigentlich immer recht gut. Jeder in den Teams hatte seine individuellen Stärken, die er einbringen konnte.
Umgang mit älteren Kollegen
Was soll ich dazu sagen, irgendwann war ich womöglich der Mitarbeiter mit den meisten Lebensjahren.
Vorgesetztenverhalten
Aus meiner Sicht absolut in Ordnung, es wurden klare Zielvorgaben gegeben und, wenn nötig, entsprechend Unterstützung angeboten. Auf welchen Wegen man die vorgegebenen Zuele erreichte, blieben meist der eigenen Kreativität überlassen, so lange man sich in den gesetzten "Leitplanken" bewegte.
Arbeitsbedingungen
In den Bereichen, in denen uch tätig war, konnte ich stets über ausreichend moderne Arbeitsmaterialien verfügen. Laptop, Handy, Fahrzeug etc. entsprachen dem aktuellen Stand der Technik, Software wurde regelmäßig aktualisiert. Während meiner Bürozeit teilte ich mein Büro mit den Teamkollegen, was kurze Kommunikatioswege ermöglichte.
Kommunikation
Meist klare Kommunikation, i.d.R. eindeutig definierte Aufgabenstellungen und Vorgaben. Dennoch wäre die Kommunikation von oben nach unten hin und wieder verbesserungswürdig. Relevante Ergenisinformationen habe ich für die Bereiche, die ich zu verantworten hatte, regelmäßig und ausführlich erhalten
Gehalt/Benefits
Das Gehalt entsprach den tariflichen Vereinbarungen, zumindest bei mir gab es jährliche Gehaltserhöhung. Neben dem monatlichen Gehalt gab es Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Sämtliche Zahlungen erfolgten stets überaus pünktlich.
Gleichberechtigung
Der Frauenanteil nicht nur in der Führungsebene war zu meiner Zeit sicher gering.
Interessante Aufgaben
Ich bin während meiner Zeit in den unterschiedlichsten Bereichen tätig gewesen, die zum großen Teil von meiner ursprünglichen Berufsausbildung meilenweit entfernt waren. Selbst die Kassentätigkeit im Stroetmann-E-Center während d der Corona-Einschränkungen fand ich interessant, auch wenn es nicht meine Lebensaufgabe geworden wäre. Es kommt halt immer darauf an, was man aus seiner Aufgabe macht.

