7 von 17 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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Sehr aufgeschlossenes Team
Auch im Praktikum durfte ich flexibel Home-Office Tage einrichten, wenn diese nötig waren. Überstunden wurden versucht zu vermeiden und wenn doch welche entstanden waren, konnten die direkt in den kommenden Tagen abgebummelt werden.
Wurde direkt am ersten Tag herzlich ins Team mit aufgenommen. Gemeinsame Mittagessenrunden haben dazu beigetragen sich zügig wohl zu fühlen.
Die Themenvielfalt bei der Labo ist sehr groß. Ich durfte an einer Fortbildung teilnehmen, verschiedene Drehs begleiten und Sets aufbauen.
Erstklassige Arbeitsatmosphäre mit sehr tollen Kolleg:innen
Grenzen können offen kommuniziert werden und werden respektiert
Viel Unterstützung statt Ellenbogen
Sehr bodenständig und auf Augenhöhe
Offen und klar
Abwechslungsreich und viel eigene Gestaltungsmöglichkeiten
wenn es geht, zahlt Praktikant*innen mehr Gehalt oder ein Jobticket oder so :)
Als Praktikantin habe ich mich dort sehr wohl gefühlt. Ich mochte das schöne Büro und die Officekultur. Es ist schön, mit jungen und offenen Kolleg*innen zu arbeiten. Auch wenn ich es als Praktikantin nicht abbekommen habe, ist doch spürbar gewesen, dass oft unter Druck gearbeitet werden muss und daher ab und zu viel Anspannung auf dem Individuum lastet. Generell sind alle vom HR Team bis zum Schnitt super freundlich und herzlich.
Als Teil der Gen Z finde ich 40h Wochen (vor allem in Berlin, wo man überallhin mindestens 40 min fährt) unvereinbar mit einem ausgewogenen Privatleben. Ich hatte als Praktikantin aber nie Probleme, Urlaub zu bekommen, mal früher zu gehen usw. und wurde von verschiedenen Seiten darin bekräftigt, mir frei zu nehmen wenn ich es brauche. Überstunden habe ich auch nicht gemacht, wurde auch oft von Kolleg*innen dazu angehalten das nicht zu tun.
Ich glaube, dass ich viel gelernt habe und durch Teilnahme an internen Weiterbildungen auch meine Fähigkeiten erweitert habe.
Für ein Praktikum branchenüblich oder sogar etwas mehr, aber dennoch zu wenig.
Kann ich nichts zu sagen.
Kolleg*innen begegnen einander meiner Erfahrung nach verständnisvoll, rücksichtsvoll und freundlich. Regelmäßige gemeinsame Mittagspausen auch im erweiterten Team sind keine Seltenheit, und in meiner Redaktion bemüht man sich, einander dazu anzuhalten, keine Überstunden zu machen und aufeinander zu achten.
Es gibt (meines Wissens nach) kaum ältere Kollegen.
Ich habe meine Vorgesetzten als sehr unterstzützend und fördernd erlebt.
Super moderne Ausstattung und Büro.
Die Formate und die Leute, die operativ an den Produkten arbeiten. Kreative, inspirierende Atmosphäre, starker Zusammenhalt. Man kann schnell herausfordernde Aufgaben übernehmen und lernt dazu.
Verhalten und Kommunikation der Geschäftsleitung. Wie mit Mitarbeitenden umgegangen wird, intransparente Kündigung und arbeitsrechtliche Missstände.
Unter den Teams super. Mit der Geschäftsführung und auf Leitungsebene ist es schwierig. Extreme Arbeitsüberlastung und zu wenig Personal an allen Stellen.
Die Formate, die hier entstehen sind super!
Alles andere als gut, es gibt Burn-Out Fälle. Alle arbeiten am Limit und darüber hinaus. Wenn man sich an die Unternehmensführung wendet, wird "Entlastung" zuerst versprochen aber dann passiert nichts. Im Gegenteil, teilweise wird einem ein schlechtes Gewissen gemacht und man wird unter Druck gesetzt, wenn man nicht noch mehr Aufgaben übernimmt, länger arbeitet etc. Viele sind komplett überlastet. Obwohl dies bekannt und offen kommuniziert wird, passiert nichts.
Es wird gesagt, dass man Weiterbildungen machen kann und wenn man sich proaktiv darum bemüht funktioniert das auch. Allerdings macht es das hohe Arbeitspensum kaum möglich, sich für Schulungen, Workshops etc. "rauszuziehen".
Urlaubstage werden individuell verhandelt. Hier gibt es teilweise große Unterschiede. Home Office ist möglich.
Die Menschen, die operativ arbeiten sind super. Nur so wird das "Unmögliche" möglich gemacht. Weil sich alle reinhängen, sich verpflichtet fühlen und gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Geschäftsleitung arbeitet allerdings wirtschaftsorientiert, hat offiziell "immer ein offenes Ohr" aber handelt letztendlich intransparent oder gar nicht, setzt Leute teilweise unter Druck und wird persönlich.
Ohne das tolle Team würde es die ganzen coolen und wichtigen Formate nicht geben. Um so schlimmer ist es zu sehen, wie unfair und wenig wertschätzend mit dem Personal umgegangen wird.
Siehe Punkte "Kommunikation" und "Work-Life-Balance". Entscheidungen werden nicht oder zu spät kommuniziert, sind intransparent und teilweise werden Kolleg*innen persönlich unter Druck gesetzt. Was besonders auffällt: Kündigungen am letzten Tag der Probezeit, ohne Vorwarnung und/oder Vorgespräch haben System. Einen Betriebsrat gibt es nicht, wie intern mit Mitarbeitenden umgegangen wird ist höchst unprofessionell. Damit beziehe ich mich allerdings vor allem auf die Geschäftsleitung und Instanzen auf ähnlichem Level. Die einzelnen Redaktions- und Teameiter*innen kämpfen für ihr Team und machen einen tollen Job - so gut es in den vorgegebenen Strukturen geht.
Okay.
Von der Geschäftsleitung unterirdisch. Kündigungen am letzten Tag der Probezeit haben System, werden weder vorher kommuniziert und kommen "aus dem Nichts". Teilweise werden die Leute bis zum Schluss "bei der Stange "gehalten, ihnen kommuniziert, dass sie tolle Arbeit machen und dann am letzten Tag der Probezeit fallen gelassen. Dabei handelt es sich definitiv nicht mehr um Einzelfälle, mittlerweile bewegen wir uns hier im zweistelligen Bereich.
Viele junge, moderne und inspirierende Kolleg*innen. Macht Spaß in dem Klima zu arbeiten.
Die Aufgaben und Formate, die aktuell in dem Laden produziert werden, sind super spannend und es macht Spaß daran mitzuwirken. Ohne die Menschen, die in den Redaktionen, der Produktion und operativ arbeiten würden die qualitativ hochwertigen Formate nicht stattfinden. Man kann schnell Verantwortung übernehmen und lernt so sehr viel. Eine richtige Einarbeitung findet allerdings in den wenigsten Fällen statt, was teilweise auch zu Überforderungen führen kann.
- Moderner Arbeitsplatz (schönes Büro, moderne Technik etc.)
- Super nette Belegschaft - danke an Alle, die mich und meine Zeit begleitet haben
- Journalistisch könnte man hier viel lernen, da es wirklich sehr gute Journalisten*innen vor Ort gibt, die ihre Sache mit Herz machen. Ich wollte immer mehr "Kreatives" machen, hab leider nicht ganz die Chance vor Ort bekommen (was hier aber keine direkte Kritik ist).
- Coole Events (Mitarbeiterfeiern)
*Alle Bewertungspunkte sprechen für meine Jobbezeichnung und meine Erlebnisse, es kann bei anderen Qualifikationen anders sein. :)
- Leider zu wenig freie Entscheidungsmöglichkeiten (Home-Office, Selbstständiges Arbeiten etc.)
- zu wenig Vertrauen gegenüber dem Arbeitnehmer ( bspw. Wunsch auf Arbeitsreduzierung o.ä.)
- Hohes Stress- bzw. Belastungspotentital
- New Work Arbeitsstyle, aber leider nicht direkte Umsetzung
- Leere Aussagen und lange Wartezeiten
- Mehr Ehrlichkeit/Vertrauen/Offenheit in der Kommunikation
- Mehr Feedback/Austausch
- Mehr Selbstständigkeit trotz Angestelltenverhältnis
- Mehr Weiterbildungen/Fortbildungen
- Mehr in die Richtung "doch wieder Küchendienst" - für die Ordnung und Sauberkeit und den Wohlfühlcharakter - aber die Kochevents waren schon grandios und köstlich!
Vor Ort herrschte eine gute Atmosphäre. Es gab genug Rückzugsmöglichkeiten, das Büro ist groß und geräumig. Wem man nicht begegnen wollte, konnte man also gut aus dem Weg gehen. Kollegen*innen sorgten für gute Vibes. Was die Laune an so manchen Tagen echt gerettet hat.
Das Image und damit das Wohlfühlen unterhalb der Kollegen*innen ist schon gut, weil man sich sehr schätzt. Ich habe viele tolle und damit liebe neue Leute kennengelernt und bin sehr dankbar für alle Gespräche, Abendessen, Mittagessen, einfach die Zeit und die Erfahrung, die ich dadurch bekommen habe. Ich sehe hier aber noch durchaus Luft nach oben.
Die Medienwelt kann eine gute (vielleicht sogar bis sehr gute) Work-Life-Balance haben. In meinem Job habe ich davon nicht so wirklich was gemerkt. Es gab feste Zeiten (wobei man hier fairer Weise von einem entspannten Start sprechen kann = 09:00-09:30 Uhr) und dann je nach Arbeitszeitmodell, auch ein faires Ende (18:00-18:30 Uhr). Allerdings finde ich (egal welchen Job man konkret ausübt), sollte es hier eine Gleichheit für Alle geben, denn über meine gesamte Zeit hab ich vermehrt festgestellt, dass ich deutlich mehr Home-Office hätte haben können, da vor Ort ein freies Modell für die Belegschaft gewählt wurde (Home-Office/Remote/Büro) und wir auch recht zeitmoderne Kommunikationsmöglichkeiten haben (Slack, Teams, Zoom, Diensthandy's, moderne Laptop's - alles vorhanden), sodass man außer zu Meetings/Terminen immer gut erreichbar war. Wie oft mir von meinen Leuten gesagt wurde: "Was machst du hier, warum bist du nicht im Home-Office" und ich nur jedes Mal knapp antworten konnte und mit viel Humor "Ja gute Frage". Zu diesen Beispielkonversationen waren dann auch nur wenige Leute im Office, was mein Dasein meiner Meinung nach nicht immer gerechtfertigt hat. Es war mehr Work als Life.
Muss ich ehrlich sagen habe ich schon deutlich besser erlebt. Die Ansätze waren auch hier da - keine Frage, aber in der Umsetzung hat es einfach zu lange gedauert. Es wird aktuell viel gearbeitet innerhalb des Unternehmens, um auch beispielsweise diesen Punkt anzugehen. Ich kann es nur nochmal sagen, es sollte ehrlich und direkt mit jemanden gesprochen und nicht einfach hinter dem Rücken entschieden werden und dann plötzlich wird es an einen kommuniziert (Positionsänderungen - die nicht so angedacht waren etc.). Hier sehe ich deutliche Verbesserung.
Gehalt war branchenmäßig und für meine Position ok - gut. Ich war zu kurz da, um über Punkte wie Verhandlungsbereitschaft etc. zu urteilen. Es kam immer pünktlich, bei Rückfragen war der Bereich Buchhaltung top! Es gab aber leider keine weiteren Zahlungen (wie Weihnachtsgeld, Sozialleistungen, Zielerreichungsprämien etc.).
Im Großen und Ganzen war es hier stabil (gute Ansätze wie Mülltrennung, helle Räume, gutes Licht ((durch Umbau)), Lagerraum für Getränke, Snackbär, große Küche etc.). Die Ordnung der Küche war dann aber leider final mies. Es haben immer die gleichen Leute für Ordnung gesorgt, was ich nicht für Gut heiße. In einem Büro sind meiner Meinung nach Alle gleich zuständig für die Sauberhaltung und Ordnung. Es gab hier tagweise Zustände, wo einem echt Übel wurde (Kühlschrankinhalte die leben, Spülbecken dreckig, Geschirrspülmaschinen überfüllt teilweise, oder einfach wieder benutzt, obwohl sie gerade sauber war etc.
Für das Team gesprochen, war die Kommunikation im Gesamten gut. Man hat sich aber sehr schnell seine Vertrauenspersonen gesucht (und auch glücklicher Weise gefunden), wo man sich dann öfters entladen musste. Auch in diesem Punkt hat es an Vertrauen/Ehrlichkeit/Integration gefehlt. Was ich sehr schade finde, da ich meines Verständnisses nach nie für einen negativen Eindruck sorgte (weder persönlich noch erfahrungsmäßig). Es gab auch gute Gespräche, die mit der Zeit ihre Wirkung zeigten (so mein Gefühl). Diese hätte es rückwirkend betrachtet vielleicht aber besser eher geben sollen.
Wir hatten eher wenige wirklich ältere Kollegen*innen, aber die die da waren wurden genauso behandelt wie die Jüngeren. Die älteren Hasen sozusagen waren total korrekt, man hätte das Alter nicht direkt gemerkt, wenn man nicht eh den Überblick über sämtliche Daten hatte :D
Es braucht immer seine Zeit, um in einer neuen Welt anzukommen. Und Zeit ist nicht in Kürze erledigt. Ist mir alles bekannt. Wie ich aber vermehrt jetzt schon ansprach, haben mir die wichtigsten Komponenten für den Job und die damit effiziente Ausführung, um seinem Job "perfekt" ausführen zu können, am Ende deutlich gefehlt. In meinen Verhandlungsgesprächen wurde mir mehr versprochen an Möglichkeiten, die ich leider in meiner Zeit nicht so erfüllt bekommen habe (Vertrauen, Ehrlichkeit, Einbindung, flexibles Arbeiten trotz New-Work Style innerhalb des Unternehmens, Home-Office, selbstständiges Arbeiten...), um nur ein paar zu nennen. Zum Anfang meiner Zeit war ein deutliches Entgegenkommen zu spüren, was aber schnell nachließ.
Das Büro (was ja nun zu 90%) mein Arbeitsort war, war schön, groß, modern und es gab tolle Mitarbeiterpositionen (wie bspw. Technik, IT), die sich sehr gut bemüht haben, wenn es Probleme gab, oder man Upgrades hatte/brauchte etc. Beim Diensthandy hätte ich gerne mehr Freiheiten gehabt, da ich aber sehr anpassungsfähig bin, hat mich das final nicht gestört.
Die internen Meetings wurden zu meiner Zeit probiert regelmäßig einzuführen. Immer getaktet auf eine gute halbe Stunde. Fand ich persönlich manchmal zu wenig, oder besser gesagt inhaltlich für eine halbe Stunde zu leer. Die News hätte man auch anders kommunizieren können (durch Newsletter, ein Intranet allgemein), oder einfach regelmäßiger Meetings (wöchentlich, wenn es relevante Inhalte zum teilen gibt) führen. Teamintern war die Kommunikation gut (hier gab es den wöchentlichen Jour-Fix, persönliches Zusammensetzen und die anfallenden Themen besprechen etc.). Ingesamt hätte ich mir mehr Ehrlichkeit und das Gefühl von Vertrauen und mehr involvieren gewünscht. Ansonsten war ich aber durchaus zufrieden.
Meine Aufgaben waren gut, eigentlich fachlich und zeitlich machbar, wenn man es besser eingeteilt hätte (vielleicht durch noch mehr Austausch, ehrlicher, vertrauenswürdiger etc.). Ich habe mich leider (gerade anfangs und zum Ende) wie eine persönliche Unterstützung gefühlt. Es wurden dann immer mehr Aufgaben, die dann leider nicht mehr machbar waren. Auch persönliche Einschläge im Leben, die meine Leistung stark beeinflusst haben wurden nicht gehört, so mein Gefühl. Man hat immer probiert zu funktionieren und zu leisten, weil man Privates möglichst fern halten wollte. Ergebnis man war schnell an seinen Grenzen, was vor Ort gelegentlich zu Stress/Reizungen führte. Ich hätte mir mehr Dankbarkeit und zeitweise etwas mehr Unterstützung gewünscht.
Die tolle Atmosphäre im Team. Toll ist, dass man wirklich sehr selbstbestimmt entscheiden kann, welchen Weg man gehen und welche Aufgaben man übernehmen möchte. Wer engagiert ist und Bock hat, kann eigene Ideen einbringen und quasi alle Gewerke und Abteilungen einer Produktionsfirma miterleben und mitgestalten und auch ziemlich schnell viel Verantwortung übernehmen.
Ich würde mir wünschen, dass mehr für eine gemeinsame Identität, ein gemeinsames Ziel getan wird, z.B. durch firmenübergreifende Workshops, Mitarbeiter*innen-Umfragen. Genug Zeit und Ressourcen für Weiterbildungsmaßnahmen. Mehr Vorsorge für und Support in Krisenzeiten. Und wirklichen Änderungswillen nach Feedback durch die Mitarbeitenden.
Die Atmosphäre innerhalb der verschiedenen Projektteams ist in der Regel richtig gut. Man merkt, dass die meisten Mitarbeitenden für ihren Job brennen und richtig Bock auf gute und erfolgreiche journalistische Formate mit gesellschaftlichem Impact haben. In allen Teams/Redaktionen, in denen ich bis jetzt gearbeitet habe, herrscht eine gute Fehlerkultur und neue Ideen können auch von allen Beteiligten eingebracht werden.
Ich sag's wie es ist: Labo M ist nicht der Prototyp der typischen hippen Berliner Agentur/ Prod-Firma (auch, wenn es eine Tischtennisplatte gibt) – und ehrlich gesagt finde ich das auch gut so, denn dafür stehen andere Werte im Vordergrund. Allerdings finde ich auch, dass mehr für eine gemeinsame Identität, einen gemeinsamen Spirit getan werden könnte. Es gibt schon richtig viele coole Initiativen (z.B. die tolle Jogginghosen-Aktion während der Corona-Zeit), aber da geht meiner Meinung nach noch mehr: Umgestaltung der Büroräume, mehr Events/Teambuildingmaßnahmen, mehr Präsenz auf Social Media... Habe das Gefühl, dass solche Aktionen immer im Daily Business untergehen. Das finde ich schade.
Grundsätzlich wird den Mitarbeitenden extrem viel Vertrauen entgegengebracht, ihre Zeit selbst einzuteilen, was zu einer guten Work-Life-Balance beiträgt. Mal zum Arzt oder zum Frisör? Kein Ding. Überstunden muss man sich selbstständig wieder zurückholen. Der Workload ist projektabhängig, gefühlt sind aber alle immer sehr stark ausgelastet und ich habe den Eindruck, dass oft hart an der Kapazitätsgrenze gearbeitet wird. Würde mir für einige Projekte wünschen, dass da einfach mehr Schultern wären, auf die man die Arbeit verteilen kann. Für (zumindest in meinem Team selten anfallende) Arbeit am Wochenende gibt es Ausgleichstage. Es wird dafür gesorgt, dass alle möglichst den Urlaub nehmen können, den sie nehmen wollen. Durch die dünne Personalbesetzung kann sich die Urlaubsvertretung aber schwierig gestalten, sodass ich schon öfter mal mit schlechtem Gewissen in den Urlaub fahren musste bzw. das Gefühl hatte, dass ich meinen Kolleg*innen zu viel auflaste. Homeoffice ist möglich und zu 100% flexibel, das finde ich wirklich mega.
Mein Gefühl ist, dass sich so gut wie jede*r Mitarbeitende in jede Richtung hinentwickeln kann. Klare "Karrierestufen" oder Positionen gibt es nicht. Man muss selbst wirklich sehr genau wissen und auch immer wieder stark einfordern, wohin man will. Gerade für Berufseinsteiger*innen fehlt da meiner Meinung nach ein bisschen Guidance von "oben". Ich würde mir auch definitiv mehr Möglichkeiten zur Weiterbildung wünschen, damit alle auf dem neusten Stand bleiben und sich gut weiterentwickeln können (z.B. Projektmanagement, Führungskräfte/Leading-Seminare oder auch ganz konkret thematische Fortbildungen z.B. im Social-Bereich). Ein 1:1 Coaching/eine enge Begleitung für die interne Entwicklung der Mitarbeiter*innen fänd' ich super.
Ich bin zufrieden mit meinem Gehalt und empfand die Verhandlungen bisher auch immer als fair.
Die Atmosphäre und der Zusammenhalt innerhalb der Teams ist einfach unglaublich gut und für mich das größte Argument für Labo M als Arbeitgeber. Ich komme trotz Homeoffice-Möglichkeit einfach super gern ins Büro, um meine Kolleg*innen (und die Office-Doggooos) zu sehen. Auch in Situationen, in denen der Druck hoch ist, halten alle zusammen und supporten sich gegenseitig. Im Office trifft man sich mittags zum gemeinsamen Mittagessen – und abends geht's auch mal auf ein Feierabendbier ins Freya Fuchs.
Das Office ist groß und hell und direkt am Leopoldplatz – und damit öffi-technisch super angebunden. Es gibt zwei "Großraumbüros", zwei verglaste Konferenzräume und ein paar sonnige Einzelbüros sowie eine große Küche, in der man sich Mittags zum Essen und an der Kaffeemaschine trifft. Für genug Wasser ist gesorgt, der Snackbär liefert zuverlässig Snacks und das Officemanagement kümmert sich darum, dass es auch mal Obst, Eis, Drinks etc. gibt. Die Inneneinrichtung könnte definitiv mal ein Update ertragen (mehr Call-Plätze, mehr Mittagessens-Plätze, mehr Wärme und Persönlichkeit) – daran wird aber gerade auch gearbeitet. Alle bekommen die technischen Geräte, die sie für ihre Arbeit brauchen (Macs, Arbeits-Smartphones...) Wenn mal etwas nicht funktioniert, wird schnell reagiert. Auch Büro-Ausstattung für's Homeoffice kann man bestellen.
Seit Corona gibt es regelmäßige Update-Calls mit dem gesamten Unternehmen, in denen neue Mitarbeiter*innen vorgestellt und News geteilt werden. Der Austausch im Unternehmen findet ansonsten hauptsächlich per Slack und per Mail statt – und funktioniert deshalb auch im Homeoffice voll gut. Mittlerweile kommen immer mehr Mitarbeiter*innen zurück ins Office (<3), was die Kommunikation erleichtert. Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, dass die Kommunikation zwischen den Teams und auch von der Geschäftsführung zu den Mitarbeitenden besser sein könnte (Wie geht es uns gerade? Was sind unsere gemeinsamen Ziele?). Ich finde, es könnte grundsätzlich mehr Möglichkeiten für Feedbackgespräche mit den Mitarbeiter*innen geben –aus denen dann auch konkrete Konsequenzen folgen. Für Sorgen, Probleme, Kritik gibt es zwar immer ein offenes Ohr, oft muss man Verbesserungsvorschläge aber sehr oft und mit Nachdruck äußern (oder es muss erst zu "Notsituationen" kommen), damit sich wirklich etwas ändert. Grundsätzlich erlebe ich die Kommunikation aber immer wertschätzend und auf Augenhöhe.
Ich habe mich als weibliche Angestellte bis jetzt immer gleichberechtigt und empowered gefühlt.
Klar, wenn man lange in einem Projekt in der selben Position gearbeitet hat, können die Aufgaben auch mal eintönig werden. Es gibt aber definitiv die Möglichkeit, sein Aufgabenfeld zu wechseln, wenn man das möchte. Hier ist Eigenverantwortung und aktives Einfordern gefragt. Dann kann man wirklich sehr vielfältige und interessante Aufgaben bekommen, in unterschiedliche Abteilungen reinschnuppern und sich ausprobieren. Gerade durch die wechselnden Produktionen/Projekte kam bei mir eigentlich keine Langeweile auf.
Ich habe mich stets unterstützt und wertgeschätzt gefühlt.
Als Werk-Student waren Probleme mit Überstunden o.ä. für mich nicht wirklich vorhanden. Es machte aber den Eindruck, dass dies bei den Kolleg*innen in Vollzeit nicht immer so aussah.
Ich kann nicht für alle Bereiche sprechen, aber das Team, in welchem ich am meisten gearbeitet habe, war offen, ehrlich, unterstützend und humorvoll.
Über meinen Team-Chef kann ich nur positives berichten . Zur Geschäftsführung hatte ich so gut wie keinen Kontakt und kann darüber deshalb auch nur wenig Auskunft geben.
Wenn viele Kolleg*innen im Büro sind, reichen die ruhigen Rückzugsorte für Calls nicht immer aus. Zudem sind manche Kabinen zum Telefonieren nicht ganz ideal belüftet.
Regelmäßige Calls im Team und auf Unternehmensebene haben über alle wichtigen Themen informiert.
Als Werkstudent waren die Aufgaben in Ordnung.