Weniger meckern und ehrlich kritisieren - Labklin ist viel besser als hier dargestellt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die oberste Führungsebene hat Verstärkung bekommen, die wohl längst nötig war - da höre ich nur Gutes. Auch bis zu mir runter.
Man reagiert bei Chaos ruhig und anschließend auch mit "Wiedergutmachung". Das rettet nicht immer alles ist aber das richtige Verhalten. Hier reagiert man oft positiv obwohl man für den Schaden auch nichts konnte.
Das Sommerfest ist einfach super!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wirklich schlecht finde ich nichts. Kritik muss man äußern dürfen und bei so vielen Kollegen passt nicht immer alles, aber wenn es mir hier nicht gefallen würde, kann ich ja jederzeit auch gehen.
Verbesserungsvorschläge
Mehr investieren in Teambuilding und Kommunikation, ist und bleibt überall ein Thema.
Schwarze Schafe, auch wenn sie schon lange da sind, in jeder Ebene, die sichtlich ärger machen und oder Geld kosten - müssen gehen. Mut zur Veränderung! Hier tut sich das Unternehmen noch sehr schwer was ich so mitbekomme.
Offener kommunizieren, transparenter austauschen: Was machen wir? Was haben wir vor? Wie ist der Plan für die nächsten 5 Jahre? Wie geht es uns? Wer ärgert uns? Wie gehen wir mit den weltlichen Themen um? Wenn nicht immer im großen Stil dann aber für die Abteilung gesprochen - wir sind schließlich ein Teil davon.
Die Betriebsversammlung müsste mal positiver ausfallen, danach hat man immer so ein komisches Gefühl im Bauch.
Arbeitsatmosphäre
Ich möchte mich von den meisten Bewertungen hier distanzieren und bin traurig, dass man einfach so frei heraus hier Dinge beschreiben kann, ohne das dies vernünftig gegengeprüft oder ggf. klar gestellt werden. Anonymität schafft Narrenfreiheit, ein bekanntes Problem im WWW. Die Arbeitsatmosphäre ist sehr gut. Wir haben genügend Arbeit und das ist in dieser Region nicht mehr überall der Fall. Wenn ich mich links und rechts im Labor umschaue, sind eigentlich alle froh, dass wir hier arbeiten können, in einem sehr interessanten medizinischen Bereich und auch vor KI und der Welt da draußen erstmal keine Angst haben müssen.
Image
Aus meiner Sicht hier bei kununu zu unrecht ins negative gezogen. Fachlich kann ich es kaum bewerten aber aus Laborsicht können wir mit anderen großen Laboren (auch in der Nähe) super mithalten. Aber ich weiß, dass wir große fachliche Konkurrenz haben, auch international und das es immer wieder ein Kampf ist, hier auf Augenhöhe zu bleiben. So höre ich es zu mindestens von den Ärzten. Ich erzähle gerne wo ich arbeite und was ich da mache und habe auch noch nie dadurch eine komische Reaktion von meinen Freuden /Bekannten bekommen.
Work-Life-Balance
Wir haben viel Arbeit, viel. Und wir stellen Prozesse um, bekommen neue Geräte, Software und auch neue Kollegen. Das ist an manchen tagen einfach zu viel. Aber das kenne ich auch von Unternehmen aus meiner Vergangenheit. Der Betriebsrat und die Führungsebene sind im Austausch und wollen sich der Sache annehmen, mal sehen was da noch kommt. Aber wenn ich mal früher los musste oder erst später kommen konnte, egal wie spontan, man hat immer eine Lösung gefunden und das ohne komische Kommentare. Es ist wie überall ein Geben und Nehmen und dann übernimmt auch selber mal den Dienst des anderen. Schwarze Schafe gibt es überall und das ist halt so. Ich fühle mich NICHT dauerhaft überlastet und ungehört - aber ich kämpfe auch für meinen Ausgleich. Der Dienstplan ist sicherlich nicht einfach und da ist immer Handlungsbedarf.
Karriere/Weiterbildung
Ist natürlich in meinem Bereich begrenzt. Liegt an dem Beruf an sich. Man muss immer aufpassen wie wem man sich vergleicht und ob dies überhaupt zusammenpasst. Hier und da kann man zur Teamleitung werden oder fachliche Bereiche leiten, aber die Leiter ist nicht hoch. Weiterbildung wird gefördert, auch weiterdenkend. Ausbilderschein, Elektroschein, Onlinefortbildungen, Sprachschulen und teilweise kann und darf man auch zu Herstellern fahren.
Gehalt/Benefits
Ich kann mich nicht beklagen, nach oben geht immer was aber ich bin ja auch nicht das Ende der Fahnenstange. Man kann offen über seine Wünsche im Jahresgespräch (wenn es denn stattfindet) reden und wenn man sich gut anstellt und investiert, bekommt man es auch zurück. Wer nur malen nach zahlen macht kann auch nichts verlangen.
Wir bekommen jährlich eine Erhöhung die zwar nicht riesig ist, aber immer versucht zur Welt den Ausgleich zu schaffen. Und dafür müssen wir gar nichts tun.
Die Benefits sind teilweise überwertet, aber wir haben sie! Das ist auch heutzutage nicht mehr überall der Fall.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das was ich mitbekomme ist gut. Mülltrennung, nachhaltiger Einkauf (und die nerven ständig), offene Kommunikation und Transparenz. Aber ich kann nicht fürs gesamte Unternehmen sprechen. Sozialbewusstsein ist vorhanden, definitiv.
Kollegenzusammenhalt
Wir haben angefangen auch mit anderen aus verschiedenen Abteilungen Zeit zu verbringen, in der Pause oder direkt nach Feierabend oder auch in der Freizeit. Das ist gut und tut gut. Da merkt man, dass alle irgendwie dieselben "Probleme" haben und man eigentlich nicht alleine ist. Hier hat sich auch schon so einiges heraus klären können, weil man es gemeinsam angesprochen hat. Man kann und muss nicht mit jedem Kollegen klar kommen, das geht in keiner Firma - aber zu mindestens bei mir gibt es diese Fälle wie hier beschrieben nicht und ich habe das auch noch nie in diesem Ausmaß von meine Kollegen der anderen Abteilungen gehört. Das klingt für mich wie eine persönliche Abrechnung.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich finde, das ist überhaupt kein Thema, aber ich bin auch noch jung und gut erzogen. Das müssten die älteren bewerten und Feedback geben.
Vorgesetztenverhalten
Auch hier kann ich mich der anderen Kommentare nicht anschließen. Welcher Vorgesetzte ist schon perfekt. Wir können das alle immer besser und sind auch beim Fußballspiel immer schneller und treffsicher wie die anderen, aber wirklich machen wollen wir die Position ja auch nicht wirklich. Meine Leitungen haben immer ein offenen Ohr, wenn nicht immer gleich sofort bekomme ich aber bei Problemen zeitnah ein Gespräch. Und die Kommunikation zu deren Leitung ist ebenfalls super. Und auch hier habe ich noch von keinen Kollegen gehört, dass sie fertig gemacht werden oder ständig zu Hause weinen müssen. Wie schon erwähnt, manche bewerten nicht das Unternehmen sondern rechnen hier persönlich ab. Da gehören aber immer zwei dazu.
Arbeitsbedingungen
Und auch hier, oft im negativen berichtet was persönlich ausgetragen wurde. Die Arbeitsbedingen sind nicht perfekt, aber auf einem hohen und guten Standard. Es wurde in den letzten Jahren viel verändert und investiert. Neue Stühle, im Labor wie auch Büro. Überall wurde die Tischhöhe angepasst, Klimaanlagen und Raumluftbedingungen sind völlig ausreichend, es ist sauber. Sicherheit wohl im Gefahrstoff wie auch Brandschutz ist auf einem hohen Level. Arbeitssicherheit ebenfalls. Unsere PSA ist Standard und ja, es ist laut aber wir arbeiten auch. da wo man denkt, man müsste austauschen oder handeln, kann man es ansprechen und es wird sofort angenommen, wenn es denn auch realistisch ist. Es gefällt mir nicht, das man hier so lügen darf, ich habe schon ganz andere Labore Unternehmen gesehen und Laboklin ist hier sicherlich positiv und weit oben zu nennen.
Kommunikation
Bei mir ist diese sehr gut, da wir das meiste auch schnell erfahren. Entweder es hängt aus oder man hat Besprechungen. Klar, einiges ist immer ausbaufähig aber oft hängt es auch an einem selbst wie man kommuniziert und was man vom Gegenüber erwartet. Das ist zu Hause wie auf Arbeit immer "Arbeit" auf beiden Seiten. Wir kommen gut mit den Tierärzten klar und ich habe nicht das Gefühl, das die das anders sehen.
Gleichberechtigung
100%. Sowohl Männlein Weibelin, Menschen mit Behinderung und VZ und TZ. Das machen die hier wirklich sehr gut.
Interessante Aufgaben
Hier kann ich nur für mich sprechen und finde meine Job sehr interessant. Und! ich habe den nicht gelernt und darf ihn trotzdem ausüben. Das macht auch nicht jedes Unternehmern einfach so mit. Es ist ein wichtiges Thema in der Gesellschaft und wir sind ein wichtiger Teil in der Medizin. Die Woche ist oft von Dingen gespickt, die man nicht erwartet hätte und ja, das ist zwar anstrengend, macht das ganze aber auch spannend. Es ist nie langweilig und wochenlang immer dasselbe. Aber ist nun mal auch ein Labor und kein Startup in Berlin mit ständigem lächeln im Gesicht. Ich kann mich entfalten, Ideen oder Probleme werden angesprochen und teilweise dann auch umgesetzt.