Labor Staber als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

Was lange hält, bleibt am längsten

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Labor Staber in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeit muss meist ad hoc erledigt werden. Mitarbeiter erhalten Aufgaben, die Ihrem Aufgabenbereich nicht passend sind bzw. Sie dafür nicht eingestellt sind. Auch Aufgaben die unter deren Niveau bzw. Gehaltsstufe liegt. Auch wenn die Hauptarbeit die genauso wichtig ist nicht erledigt werden kann und trotzdem nebenbei irgendwie erledigt werden muss laut Leitung.

Kommunikation

Viel Zeit für Nebensächliches. Kommuniziert wird viel, weil es zum guten Ton gehört viel zu reden. Entscheidend ist jedoch nie die Qualität der Kommunikation oder Feedback zu erhalten. Meetings finden statt. Jedoch muss jeder nur ingerndwie zeigen, dass alles gut läuft. Die meisten trauen sich nicht über die Wahrheit zu sprechen, nicht das Sie evtl. noch Ihren Job aufs Spiel setzen müssten.

Kollegenzusammenhalt

Alteingesessene kommen gut miteinander zurecht. Jeder schaut jedoch in erster Linie auf sich. Danach kommt erst der Nächste.

Work-Life-Balance

Wichtig ist, dass die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit eingehalten wird. Pausen nimmt jeder relativ individuell. Pausenräume schlicht. Pausenküche meist unsauber und ohne Geschirrspülmaschine (jeder spült Geschirr selbst mit Hand, trocknet es selbst ab und stellt es wieder ins Regal). Hygienisch ein guter Herd für die Verbreitung von Bakterien und Vieren.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte kümmern sich meist um Ihren eingenen Kopf. Neuer Betriebsrat setzt sich meist aus Vorgesetzte zusammen. Da bleibt wenig Spielraum für Entwickungen der einfachen Arbeiter.

Interessante Aufgaben

Wie die Arbeit kommt, so muss Sie auch erledigt werden.

Gleichberechtigung

Wiedereinsteiger haben es nicht leicht, da Sie sich erst dem vorherschendem System unterwerfen müssen und in dem System sich beweisen müssen.

Umgang mit älteren Kollegen

Sie haben meist den höchsten Respekt, weil Sie natürlich auch am längsten im Unternehmen sind. Sie gehören zum Inventar. Scheint so, als ob ohne Sie vieles zusammenbrechen würde.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsplätze grundsätzlich nicht ergonomisch. Tische sind nicht höhenverstellbar. Fasst alle nutzen die gleichen schnurgebundenen Mäuse und Tastaturen, teilweise ohne Mauspad. Computertechnik nicht Ideal aufeinander abgestimmt. Arbeitsplatzräume meist klein. Es fehlt an Räumlichkeiten zur Selbstentfaltung und -entwicklung. Körperlich kleinwüchsige oder besonnders große Personen müssen sich mit den Bedinungen am Arbeitsplatz abfinden. Teilweise lange Arbeitswege für bestimmte Bereiche, um die Arbeit fortzusetzen (z.B. 10 -15 Meter). Unlogische Systeme die lange vorherschen und als nicht änderbar tolleriert werden. Dadurch viel Zeitverlust.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Je länger du im Unternehmen bist, desto weniger bist du angreifbar.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehälter werden pünktlich bezahlt.

Image

Kunde bleibt König ohne Rücksicht auf Mitarbeiter.

Karriere/Weiterbildung

Aufstieg nur durch viel ducken, akzeptieren und aushalten evtl. möglich.

Arbeitgeber-Kommentar

Dr Stefan KopfGeschäftsführer

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

vielen Dank für Ihre Bewertung.

Aus Ihren Schilderungen kann ich eine deutliche Unzufriedenheit erkennen. Ich würde mich freuen, wenn wir dies in einem gemeinsamen Gespräch näher erläutern könnten und ich möchte Ihre „Wahrheit“ gerne hören. Meine Tür steht immer offen.

Der Betriebsrat wird von den Mitarbeitern gewählt, von daher kann ich hierzu nichts sagen und auch nichts ändern. Ich bin sehr stolz, dass wir viele „ältere Kollegen“ haben, die schon lange bei uns arbeiten. Sie sind eine wichtige Säule für unser Unternehmen.

Zum Thema „Arbeitsplatz“ kann ich Ihnen mitteilen, dass wir uns hier bald auf eine Verbesserung freuen dürfen.

Ich freue mich auf unser Gespräch und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Dr. Stefan Kopf
Geschäftsführer