1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Es gab 100% Urlaubsgeld.
Leider alles andere.
Dringend auf Rückmeldungen von Mitarbeitern hören - nicht nur zur Kenntnis nehmen, sondern auch umsetzen.
Für gute Arbeit erhält man kein Lob, hier gilt das Motto "Nicht geschimpft ist Lob genug!" Freiwillige, teils unvergütete Zusatzarbeiten werden vorausgesetzt,
Wer kein Privatleben hat und die Firma über alles stellt, der ist hier gut aufgehoben. Sowas wie Home-Office bzw. mobiles arbeiten ist absolut unerwünscht. Auf Nachfragen reagieren Vorgesetzte kritisch und drohen mit Abmahnungen.
Weiterbilden darf man sich in seiner Freizeit. Angeboten wird firmenintern gar nichts. Die gesetzlich festgelegten Tage zum Bildungsurlaub werden gekonnt ignoriert.
Das Beste während meiner Arbeit dort waren die Kollegen, die wenigstens zusammen gehalten haben.
Eigentlich Null Sterne. Vorgesetzte schreiben häufig vernichtende E-Mails, aber spricht man diese direkt darauf an heißt es "Ist ja keine große Sache". Fehler werden gerne auf die Mitarbeiter geschoben zusammen mit der Aussage "Es wurden schon Leute für weniger gekündigt!", wird dann festgestellt, dass der Fehler vom Vorgesetzten verursacht wurde, wird das Problem fallen gelassen. Der Vorgesetzte selbst gab einmal zu, "Druck von oben" zu bekommen und diesen an die Angestellten weiterzugeben. Ein Vorgesetzter sollte meiner Meinung nach kritikfähig sein - das trifft hier absolut nicht zu.
Das Gebäude, die Büros und generell die Ausstattung sind stark veraltet und müssten erneuert werden. Selbst ältere Mitarbeiter, welche krankheitsbedingt einen Höhenverstellbaren Tisch benötigen, bekommen diesen verweigert. Eine Lackfabrik, die nicht in der Lage ist mal ein Geländer oder die Fassade zu streichen ist doch mehr als erbärmlich.
Kommunikation findet nur unter Kollegen statt, seitens Vorgesetzten gilt das Motto "Je weniger der Mitarbeiter weiß, desto besser!" Kritik wird jedoch gerne weitergeleitet, auch wenn diese teilweise gar nicht angebracht ist. Möchte man ein Gespräch mit dem Vorgesetzten führen, hat dieser meist keine Zeit und ist auch sonst nur selten erreichbar.
Auch wenn das Unternehmen im Chemie Tarifvertrag ist, gibt es genug Schlupflöcher um die daraus resultierenden Vorteile für Mitarbeiter zu umgehen: Grundsätzlich werden Mitarbeiter falsch eingestuft und trotz mehrjähriger Ausbildung und Erfahrung als "ungelernte Arbeitskraft" eingestellt. Rückfragen hierauf werden von Vorgesetzten wieder gekonnt ignoriert.
Es herrscht eine 2 Klassen Gesellschaft: wer einfach nur ja und Amen sagt, der hat keine Probleme. Sollte man jedoch eine eigene Meinung haben und diese auch noch vertreten, bekommt man Probleme.