1 Mitarbeiter:innen, die bei LamaPoll eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 2,1 von 5 Punkten.
Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.
Misstrauen First und Toxische Führung.
2,1
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker Anwendungsentwicklung im Bereich IT in Berlin absolviert.
Arbeitsatmosphäre
Auf den ersten Blick wirkt die Kultur einladend, doch der Schein trügt. Hinter dem Rücken wird viel über Kollegen gelästert. Besonders belastend: Über Personen, die sich krankmelden, wird sich im Büro lauthals beschwert, sodass jeder mitbekommt, wer fehlt und warum. Das erzeugt enormen Druck.
Karrierechancen
Perspektive, Motivation und echte Wertschätzung werden hier leider klein gehalten. Man hat nicht das Gefühl, dass in die eigene berufliche Zukunft investiert wird.
Arbeitszeiten
Es herrscht eine klassische 40-Stunden-Woche. Was jedoch fehlt, ist zeitgemäße Flexibilität. Home-Office wird kategorisch abgelehnt. Im Vergleich zu meiner Berufsschulklasse gehörten wir zu der absoluten Minderheit, die keinerlei Möglichkeit zur mobilen Arbeit hatte.
Dahinter steckt eine spürbare 'Misstrauens-Kultur': Die Geschäftsführung lehnt Home-Office basierend auf negativen Anekdoten aus dem eigenen Umfeld ab, statt den eigenen Mitarbeitern zu vertrauen. Das Thema sachlich anzusprechen ist kaum möglich, da es sofort persönlich genommen wird.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung liegt über dem Branchendurchschnitt für Azubis. Finanziell wird man hier fair behandelt. Schade ist nur, dass eine gute Bezahlung allein keine gute Ausbildung und wertschätzende Führung ersetzen kann.
Die Ausbilder
Leider mangelt es an Kompetenz. Als Azubi hat man es mit einer unklaren Führungsstruktur zu tun (bis zu 4 Vorgesetzte), wobei oft diejenigen das meiste Sagen haben, die das geringste Interesse an einer qualifizierten Ausbildung zeigen. Zudem werden Azubis nicht individuell gefördert, sondern pauschal als Gruppe bewertet.
Spaßfaktor
Die eigentliche Tätigkeit, das Programmieren, bereitet mir große Freude. Anfangs war die Motivation daher hoch.
Leider wurde dieser Spaß durch die Rahmenbedingungen systematisch gedämpft. Das ständige Misstrauen der Geschäftsführung und das Gefühl, Probleme nicht offen ansprechen zu können, rauben einem die Energie. Man kommt gerne für den Code, aber mittlerweile ungern für das Umfeld.
Aufgaben/Tätigkeiten
Grundsätzlich macht mir das Programmieren großen Spaß, aber die internen Strukturen machen das Arbeiten unnötig anstrengend. Im Frontend zum Beispiel, fehlt es an erfahrener Seniorität, was dazu führt, dass Code-Reviews ewig dauern und sich oft nur in kosmetischen Kleinigkeiten verlieren, statt fachlichen Mehrwert zu bieten.
Auch die Auswahl der Software-Tools richtet sich eher nach den persönlichen Vorlieben der Geschäftsführung als nach der Nutzbarkeit für die Entwickler.
Der gravierendste Punkt: Es findet kaum aktive Wissensvermittlung statt. Ich musste mir fast alles im Selbststudium beibringen oder den Azubi aus dem Lehrjahr über mir fragen
Ein positiver Aspekt: Die technische Ausstattung und die bereitgestellten Geräte waren super und auf einem modernen Stand.
Variation
Ein Abteilungswechsel, wie er in einer fundierten Ausbildung üblich ist, um die betrieblichen Zusammenhänge zu verstehen, fand leider nicht statt. Man bleibt isoliert in der Entwicklung.
Innerhalb der Programmierung war die Abwechslung jedoch gegeben: Positiv war, dass man sich Tickets eigenständig aus dem Backlog ziehen konnte. Dadurch hatte ich die Freiheit, sowohl im Frontend als auch im Backend Aufgaben zu übernehmen, statt immer nur das Gleiche zu machen.
Respekt
Mündliche Zusagen und Konditionen, die im Vorstellungsgespräch oder bei Vertragsunterzeichnung gemacht wurden, wurden später nicht eingehalten. Privilegien wurden mit der Zeit eher ab- als aufgebaut. Besonders der Umgang mit Gesundheit ist respektlos: Krankheiten werden einem teils abgesprochen (Kommentare wie 'trink mehr Wasser'), und Diskretion ist ein Fremdwort.
Basierend auf 1 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird LamaPoll durchschnittlich mit 2.5 von 5 Punkten bewertet. 0 der Bewertenden würden LamaPoll als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Basierend auf 1 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Gleichberechtigung an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich LamaPoll als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.