Lehrer
Gut am Arbeitgeber finde ich
Beamtenstatus
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Naja, siehe oben.
Verbesserungsvorschläge
Kleine Klassen bis 10 Schüler. Da kann jeder Lehrer jeden Schüler sehr gut kennenlernen und für das Leben fit machen. Dann braucht man auch nicht ein, zwei, drei oder vier Integrationshelfer pro Klasse, die ein Haufen Geld kosten und deren Nutzen meines Erachtens sehr fraglich ist. Die Schüler lernen in kleinen Gruppen viel entspannter und auch dem Lehrer geht es gut.
Arbeitsatmosphäre
Liegt aber an den Kollegen.
Image
Ich empfehle niemandem, Lehrer zu werden.
Work-Life-Balance
In den Ferien der beste Job.
Karriere/Weiterbildung
kein Leistungsprinzip, eher wie bei Politikern, die schon lange im Amt sind, steigt auf. Noch viel schlimmer und aus der Not geboren: schlechte Mitarbeiter wird man außer durch Beförderung nicht los. So sitzen an den entscheidenden Stellen viele Wegbeförderte.
Gehalt/Benefits
Ich sehe es als Schmerzensgeld.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
ok.
Vorgesetztenverhalten
Liegt aber an den örtlichen Verhältnissen.
Arbeitsbedingungen
Die Stadt Frankfurt hat elektronische Tafeln angeschafft, die ständig Probleme bereiten. Bei 5000 € pro Klassenzimmer verdient irgendwer sehr gut. Blöd nur, wenn die Tafeln aus heiterem Himmel mal wieder anfangen, nicht zu schreiben, sich plötzlich tausend Programme öffnen, die Stifte ohne Berührung der Tafel irgendwelche Funktionen auslösen oder man nur mit den hausgemachten Schwierigkeiten kämpfen muss: Oh mein Schüler oder ich habe uns verschrieben... Dann klicken wir mal umständlich auf den Radierer, wählen die Größe aus, radieren, schalten dann wieder auf den Stift, wählen die Breite und vielleicht noch die Farbe...(gähn) und die Schüler im Rücken werden ungeduldig. Früher hatten wir ein SMARTBoard, da konnten die Kinder einfach mit der Hand wischen und der Lehrer während des Schreibvorgangs mittels einer Taste die Schreibfarbe wechseln, um didaktisch Dinge zu highlighten und so vieles mehr... Katastrophe...
Kommunikation
Ein Kollege bekam eine Androhung einer Disziplinarstrafe, weil er sich erdreistete, seiner obersten Aufsichtsbehörde (Chef), dem Kultusministerium, direkt einen Mangel anzuzeigen, ohne den Dienstweg einzuhalten. Als er gleichen Inhalt in Form einer E-Mail als besorgtes Elternteil formulierte, wurde ihm sofort und fürsorglich geantwortet. Danke.
Gleichberechtigung
Auf Gedei- und Verderb auf Gleichberechtigung zu pochen, ist nicht immer der beste Weg.
Interessante Aufgaben
100 000 Aufgaben Job. Kein einziger sehr schwer, aber in der Summe macht das einen wahnsinnig.