Bewerber/inHat sich 2022 in Schwerin als Sachbearbeiterin beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.
Verbesserungsvorschläge
Bereits in der Stellenanzeige angeben, dass die Stelle für Jahre sachgrundlos befristet werden soll. Angeblich ist dies bei allen Neueinstellungen der Fall, obwohl es einen Personalrat gibt. Die wenigsten Bewerber, die sich in unbefristeter und ungekündigter Anstellung befinden, werden einen Wechsel in Betracht ziehen.
Bewerbungsfragen
Es wurde viel gefragt, wie man sich in fiktiven Situationen verhalten würde und wie man mit unbekannten Personen im Unternehmen umgehen würde.
Der Werdegang wurde natürlich besprochen. Zum Teil sehr detailliert.
Grundsätzlich war es ein sehr angenehmer und strukturierter Bewerbungsvorgang und auch das Gespräch war an sich positiv. Einige Fragen haben mir eher das Gefühl gegeben, dass dort einige sehr eigensinnige und schwierige Leute/Vorgesetzte arbeiten.
Zum Ende des Gesprächs wurde mir mitgeteilt, dass alle Neueinstellungen zwei Jahre sachgrundlos befristet eingestellt werden (stand nicht in der Stellenanzeige) und die ersten neun Monate als Erprobung gewertet werden, in der man eine Tarifgruppe schlechter bezahlt wird. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich als Berufserfahrener in ungekündigter Anstellung überhaupt nicht beworben. Das erinnert eher an Arbeitgeber in 2008 und sollte doch wohl mittlerweile völlig unüblich sein.