3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre war über längere Zeit stark belastet. Aus Mitarbeitendensicht wurde insbesondere durch das Verhalten einer stellvertretenden Vorstandsperson wiederholt unsachlicher Druck ausgeübt, vor allem dann, wenn eigene Positionen nicht der Mehrheitsentscheidung des Gesamtvorstands entsprachen. Dieser Druck wurde teilweise in aggressiver Form an Angestellte weitergegeben, um gewünschte Ergebnisse durchzusetzen.
Der Vorstand insgesamt hat aus unserer Wahrnehmung zu wenig unternommen, um den sozialen Frieden, die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden und einen respektvollen Umgang wirksam zu schützen oder eskalierende Situationen frühzeitig zu unterbinden. Während der Antrags- und Projektphase bestand zudem eine große Unsicherheit hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherung, der nicht ausreichend begegnet wurde, was die Belastung weiter verstärkte.
Die Arbeit erforderte ein hohes Maß an Eigeninitiative und persönlichem Einsatz. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen wurden innerhalb kurzer Zeit mit erheblichem Mehraufwand inhaltlich gute Ergebnisse erzielt, oft getragen vom Engagement der Mitarbeitenden selbst und nicht durch klare strukturelle Unterstützung.
Die Stelle bot kaum Entwicklungsperspektiven und stellte faktisch eine berufliche Sackgasse dar. Es existierten weder transparente Aufstiegsmöglichkeiten noch strukturierte Entwicklungs- oder Weiterbildungsangebote. Das Gehalt war gemessen an Qualifikation, Verantwortung und Arbeitsbelastung niedrig. Auch mit Masterabschluss erfolgte die Eingruppierung lediglich in Anlehnung an TV-L EG 9b, ohne echte tarifliche Absicherung oder Perspektive auf eine Weiterentwicklung.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen war sehr hoch. In einer belastenden und unsicheren Situation haben wir uns gegenseitig unterstützt, Informationen geteilt und gemeinsam für faire Arbeitsbedingungen eingesetzt. Der starke kollegiale Rückhalt war einer der wenigen stabilen Faktoren und hat wesentlich dazu beigetragen, die Situation überhaupt bewältigen zu können.
Das Verhalten der Führungsebene war in zentralen Fragen nicht transparent und wenig verlässlich. Entscheidungen mit unmittelbaren Auswirkungen auf Vergütung und Existenzsicherung wurden einseitig getroffen, ohne vorherige Kommunikation, nachvollziehbare Begründung oder rechtzeitige Klärung. Kritische arbeitsrechtliche Fragen wurden ausgesessen statt offen adressiert. Dieses Vorgehen hat Vertrauen nachhaltig beschädigt und entsprach nicht dem Anspruch an verantwortungsvolle Führung.
> Hohe Eigenverantwortung und inhaltlicher Gestaltungsspielraum
> Sinnstiftende Projektinhalte und gesellschaftlich relevantes Arbeitsfeld
> Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit fachlich anspruchsvolle Ergebnisse zu erzielen
Freundlich, aufgeschlossen, fair
Es wird versucht ein guter Ausgleich zu finden
Sehr gut
Bestimmt aber flache Hierarchien
Offen und konstruktiv
Abwechslungsreich