69 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
69 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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69 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe mehrfach an Hospitationen in städtischen Kitas teilgenommen und dabei festgestellt, dass Bewerber*innen häufig eingeladen werden, obwohl die Stelle unter Umständen gar nicht frei ist oder die gewünschten Arbeitszeiten nicht passen. Nach der Hospitation werden dann oft Gründe für eine Absage genannt, wie beispielsweise zu viele Stunden, die Stelle sei nicht frei oder das Team wünsche sich eine Kollegin mit spezieller Erfahrung, zum Beispiel im Kindergarten.
Diese Vorgehensweise ist aus meiner Sicht nicht optimal organisiert. Wenn bereits im Vorfeld klar wäre, dass bestimmte Anforderungen wie Vollzeit oder spezifische Erfahrung entscheidend sind, könnten Lösungen gefunden werden, bevor die Hospitation stattfindet – z. B. Anpassung der Arbeitszeiten oder Übernahme von Minusstunden.
Während der Hospitation selbst bringen Bewerber*innen viel Motivation, Freude, eigene Erfahrung und Freundlichkeit mit, nehmen aktiv Kontakt zu den Kindern und dem Team auf, stellen Fragen zum Konzept und Tagesablauf und beteiligen sich engagiert. Es ist enttäuschend, wenn diese Bemühungen am Ende nicht berücksichtigt werden, weil die Entscheidung auf Kriterien basiert, die bereits vor der Hospitation bekannt waren.
Ich wünsche mir für den Bewerbungsprozess mehr Transparenz und klare Kommunikation von Anfang an, damit Bewerber*innen und Teams effizienter zusammenfinden und unnötige Enttäuschungen vermieden werden
Ich habe mich im November 2024 auf die Stelle als IT-Projektleiter bei der Stadt München beworben. Heute, nach über vier Monaten kam die Absage.
Zum Vergleich: Alle anderen Unternehmen, bei denen ich mich beworben habe, gaben innerhalb weniger Tage bis maximal zwei Wochen eine Rückmeldung. Die Stadt München hingegen agiert wie ein schwarzes Loch – keine Kommunikation, kein Feedback, keinerlei Transparenz.
In der Zwischenzeit hatte ich bereits aus mehreren interessierten Unternehmen die Wahl und habe mich längst für eine neue Stelle entschieden. Ich habe lediglich abgewartet, um zu sehen, wie lange die Stadt München für eine Rückmeldung tatsächlich benötigt. Ernüchternd.
Wer in der IT-Branche aktiv ist, weiß, dass Fachkräfte sich ihren Arbeitgeber aussuchen können. Warum sollte man sich für einen Arbeitgeber entscheiden, der nicht einmal einen zeitgemäßen Bewerbungsprozess hat? Besonders in Kombination mit einer unterdurchschnittlichen Bezahlung ist es fragwürdig, wie hier überhaupt geeignete Kandidaten gefunden werden sollen.
Und bevor das Marketing-Team jetzt die übliche Copy-and-Paste-Antwort á la „Unser Bewerbungsprozess erfordert eine intensive Prüfung, daher kann es länger dauern…“ aus der Schublade zieht: Daran liegt es, wie wir alle wissen, nicht.
Mein Fazit: Der Bewerbungsprozess ist langsam, rückständig und nicht konkurrenzfähig. Wer auf professionelle Abläufe und wertschätzende Kommunikation Wert legt, sollte sich lieber woanders bewerben.
egal. Bewerbe mich nie wieder.
Tests nicht so schwer machen die nur begabte lösen können
Eine Wartezeit von über drei Monaten, zwischen Bewerbung und einer Reaktion (Bewerbungsgespräch od. Absage), sind für den Interessenten unattraktiv. Bei der momentanen Arbeitsmarktlage, erhält man in dieser Zeit diverse verbindliche Angebote. Hier muss im öffentlichen Dienst transparenter mit Bewerbern kommuniziert werden (Einstellungsdatum) und die Prozesse müssen erheblich beschleunigt werden. Ich habe die Bewerbung zurückgezogen und eine Stelle im privaten Sektor angenommen.
Zeitnahe und verbindliche Rückmeldung! Drei Monaten nach Bewerbungsfristende habe ich eine erste Rückmeldung erhalten und darin hieß es man bräuchte noch Zeit.
Und ab dann wurde die Kommunikation schwierig.
Die Bereichsleitung ruft auf LinkedIn auf sich zu bewerben und das man noch Leute sucht aber die Personalabteilung lässt einen wissen, dass es ungewiss sei, ob überhaupt noch Stellen zu besetzen seien.
Als soziale Arbeitgeberin sollte die Stadt München hier definitiv nachbessern!
Ich habe mich bei der LHM als Mitarbeiter*in soziale und ökonomische Entwicklungsplanung beworben. Die Bewerbungsfrist endete am 09.01., eine erste Reaktion der LHM mit einer Einladung zum Vorstellungsgespräch kam am 16.02.2024. In der Einladungsmail wurde mir ein Termin mit einem Datum und einer - aus welchen Gründen auch immer - etwas merkwürdigen Uhrzeit von 11:55 Uhr vorgeschlagen. Außerdem wurde im Vorfeld darauf hingewiesen, dass das Vorstellungsgespräch sowohl ein Assessment-Center-Element als auch ein strukturiertes Interview mit standardisierten Fragen beinhalten würde. Über den genauen Inhalt der Elemente wurden keine Angaben gemacht. Im Folgenden werde ich den Ablauf kurz und möglichst objektiv beschreiben und anschließend meinen eigenen Eindruck wiedergeben.
Ablauf des Interviews:
Nachdem ich in der LHM angekommen war, wurde ich pünktlich von einer netten Mitarbeiterin empfangen und in einen kleinen Raum geführt. In dem Raum stand ein Tisch, auf dem ein paar Stifte, ein paar bunte Zettel und drei DIN A4 Blätter mit einer Aufgabenstellung lagen. Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich nun 30 Minuten Zeit hätte, eine 7 - 10 minütige Präsentation anhand der Aufgabenstellung vorzubereiten. Die Aufgabenstellung war so aufgebaut, dass sich die Präsentation an die Führungsebene richten sollte, um diese für die Einführung eines Gebäudeinformationssystems zu gewinnen. Innerhalb der Aufgabenstellung gab es einige Leitfragen, die beantwortet werden sollten. Zusätzlich gab es einen Anhang mit Informationen zu den einzelnen Leitfragen. Googeln etc. war nicht erlaubt.
Nach genau 30 Minuten wurde ich abgeholt und in einen anderen Raum geführt. Dort saßen mir drei Personen gegenüber, die das eigentliche Vorstellungsgespräch führten - zwei Mitarbeiter der Abteilung und eine Personalreferentin. Alle drei stellten sich kurz vor und übergaben mir dann das Wort. Ich erzählte kurz etwas zu meinem Werdegang und warum ich mich für die ausgeschriebene Stelle interessiere. Es gab keine Nach- oder Zwischenfragen.
Danach wurden mir nacheinander vier vertiefende Fachfragen gestellt. Der Aufbau der Fragen war so kompliziert, dass direkt vom Interviewer angeboten wurde, jede Frage noch einmal zu wiederholen. Während der Beantwortung wurden Notizen gemacht. Auch hier gab es keine Zwischen- oder Nachfragen, was aber vor allem daran lag, dass es sich um ein strukturiertes Interview handelte, d.h. jedem Bewerber wurden die gleichen Fragen gestellt.
Nach den vier Fachfragen kamen noch zwei Fragen der Personalerin, die ich weiter unten aufgelistet habe.
Danach hatte ich die Möglichkeit eigene Fragen zu stellen.
Zum Schluss ging es noch um Formalitäten: frühestmöglicher Eintrittstermin, Vollzeit/Teilzeit etc.
Nun zu meinem persönlichen Eindruck:
Wie bereits in anderen Kommentaren erwähnt, handelt es sich bei dem Interview weniger um ein Gespräch als vielmehr um einen Leistungstest. Das Interesse scheint nicht auf der Persönlichkeit des Bewerbers zu liegen, sondern rein auf seiner fachlichen Kompetenz. Insofern erscheint es mir fragwürdig, dass die gestellten Fachfragen nur in eine Richtung zielen und nicht das breite Spektrum der Stellenausschreibung abdecken. Erwähnenswert und auch ein wenig amüsant finde ich in diesem Zusammenhang, dass ich bei passender Gelegenheit noch einmal nachgefragt habe, welche Kompetenzen von den Bewerbern verlangt werden und speziell noch einmal nach den geforderten Kompetenzen in Bezug auf ein Fachgebiet - in meinem Fall die empirische Sozialforschung - gefragt habe. Daraufhin erhielt ich die Antwort, dass die Methoden der empirischen Sozialforschung nicht Teil des Kompetenzbereichs seien. Interessanterweise war diese Kompetenz aber in der Stellenausschreibung an erster Stelle genannt. Die Antwort des Abteilungsleiters hat mich also doch sehr überrascht.
Generell empfand ich das ganze Verfahren als sehr steif und unpersönlich. Das Gespräch glich eher einer mündlichen Anhörung als einem "normalen" Vorstellungsgespräch. Die Atmosphäre war streng bis kühl. Teilweise fühlte ich mich wie in einem Verhör. Die Möglichkeit, meine Stärken zu präsentieren, war bis auf die kurze Vorstellung zu Beginn nicht gegeben. Alles lief sehr formell und konservativ ab. Die Hierarchien waren klar festgelegt. Insgesamt ein Rahmen, in dem ich mich nicht wohl gefühlt habe und in dem ich generell nicht gerne arbeiten würde.
Meiner Meinung nach sollte es in der heutigen Zeit darum gehen, Prozesse zu vereinfachen und von bürokratischen und langwierigen Verfahren wegzukommen. Bewerbungsgespräche müssen nicht immer steif sein. Dialoge sollten auf Augenhöhe stattfinden. Überhaupt sollten einmal Dialoge stattfinden. Im Grunde geht es bei einem Bewerbungsgespräch doch darum, sich ein umfassendes Bild von seinem Gegenüber zu machen und nicht nur punktuelle Kompetenzen abzuprüfen.
Auch die spätere Arbeit besteht schließlich nicht nur aus Prüfungssituationen unter absolutem Stresserleben. Hoffe ich zumindest.
Die LHM zeigt, dass s
In den Benefits mit Verlässlichkeit und Wertschätzung zu werben und dann nicht mal eine Absage zu kommunizieren, zeugt nicht gerade von Respekt!
So verdient kununu Geld.