23 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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23 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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BENIMMKURS für alle Beteiligten - vom Mitarbeiter bis zum Amtsleiter: korrektes professionelles Vorstellen, höfliches respektvolles Verhalten, gesellschaftlich souveränes Interview.
Anleitung zur DEMUT in Anbetracht der Finanzierung durch den Steuerzahler.
RESPEKT und Bewußtsein entwickeln für gesellschaftlichen STATUS QUO von Bewerber und Teilnehmern: postgrd. selbständiger Architekt (Uni.) versa Amtsleiter (FH) &Col.
Ausschluß tendenziöser, den Bewerber mobbender Behördenteilnehmer.
Ich habe mich in den vergangenen Wochen zwei Mal auf eine Stelle bei der Landeshauptstadt Wiesbaden beworben, da ich nach einer ersten Anstellungsperiode von 2010 - 2016 sehr gerne wieder in der öffentlichen Verwaltung arbeiten würde.
Für meine erste Bewerbung beim Wahlamt kann ich nur ein großes Lob aussprechen. Ich wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, dass von sehr netten und zugleich professionellen Menschen geführt wurde. Auch wenn ich die Stelle schlussendlich nicht bekommen habe, bin ich überaus zufrieden mit dem Bewerbungsverfahren!
Die zweite Bewerbung beim Grünflächenamt hingegen war eine der niederschmetterndsten und demoralisierendsten Erfahrungen meines Berufslebens. Die dortige Ansprechperson setzte verpflichtend ein Arbeitszeugnis oder Beurteilungen aus früheren Positionen voraus. Beides kann ich jedoch nicht vorweisen, da ich dergleichen nie erhalten habe. Deshalb war ich gezwungen, meine Bewerbung zurückzuziehen, obwohl ich mir sicher bin, alle Qualifikationen- menschlich wie fachlich - zu erfüllen. Ich hätte aber definitiv eine Absage erhalten, da ich nun mal die gewünschten Unterlagen nicht hätte vorlegen können.
Diese Stelle hätte mir sehr viel bedeutet und entsprechend niedergeschlagen bin ich durch den Verlust dieser einmaligen Chance. Allgemein hatte ich bei meiner zweiten Bewerbung das Gefühl, dass hier alte Abneigungen meine Person betreffend im Spiel waren. Meine erste Anstellung bei der Stadt Wiesbaden ging damals nicht im Guten zu Ende, was voll und ganz mein Verschulden ist! Ich gehe davon aus, dass daher mein Name ausreicht, um im Bewerbungsverfahren aussortiert zu werden.
Wie gesagt: Das verstehe ich voll und ganz! Ich hatte bereits bei der ersten Bewerbung auf dem Wahlamt nie damit gerechnet, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Umso herzlicher noch einmal mein Dank an alle Beteiligten, dass Sie mir diese Chance gegeben haben! Ich wünsche Ihnen nur das Beste und Ihrem neuen Teammitglied einen guten Start!
Nach meiner Erfahrung mit dem Grünflächenamt akzeptiere ich nun, dass weitere Bewerbungen von mir nicht gewünscht sind, und sehe daher von einer Rückkehr zur Stadtverwaltung ab. Es tut mir sehr leid, wie unsere Zusammenarbeit 2016 geendet ist, ich hätte es sehr gerne wiedergutgemacht!
Ihnen allen wünsche ich dennoch alles erdenklich Gute!
P.S. Die folgende Sterne-Bewertung bezieht sich ausschließlich auf das erste Bewerbungsverfahren beim Wahlamt. Mein langer Text hier dient einzig als Feedback, in der Hoffnung, dass Sie die verpflichtende Vorlage von Arbeitszeugnissen und Beurteilungen in der Zukunft noch einmal überdenken und allen motivierten Bewerbern eine Chance geben.
Es lief alles sehr gut und mit viel Wertschätzung. Es hat bis zur Einladung und dann von der Zusage bis zur Einstellung etwas länger gedauert.
Es ist mir bei mehreren Vorstellungsgesprächen aufgefallen, dass nie Vertreter des Personalrats oder der Schwerbehindertenvertretung anwesend waren. Mir wurde jedes Mal mitgeteilt, dass diese verhindert seien. Dies empfinde ich als äußerst auffällig. Zusätzlich zu der Tatsache, dass bei meinen Vorstellungsgesprächen nie Vertreter des Personalrats oder der Schwerbehindertenvertretung anwesend waren und mir jedes Mal mitgeteilt, wurde, dass diese verhindert seien, gab es auch Probleme mit der Terminplanung. Nach telefonischer Rücksprache wurde mir mitgeteilt, dass meine E-Mails angeblich nicht angekommen seien und die Personalabteilung Rücksprache mit mir haben wollte, da sie keine Terminbestätigung erhalten habe. Dies erweckt den Eindruck, dass ich nur aufgrund des AGG eingeladen wurde. Andere Bewerbungen in ähnlichen Zusammenhang lassen die Vermutung aufkommen, dass hier ein systematisches Problem vorliegt.
Transparenz bzw. mehr Kommunikation
Es beginnt bereits damit, dass nahezu 99 % der Mitglieder in den Gremien des Bewerbungsprozesses Deutsche sind und kaum jemand mit einer Schwerbehinderung vertreten ist. Wenn wirklich Verbesserungen angestrebt würden, sollte man die Perspektiven von abgelehnten Bewerbern einbeziehen – insbesondere von hochqualifizierten Menschen, die sich seit Jahren um eine Anstellung bemühen. Stattdessen scheint die Stadt Wiesbaden vor allem darin geübt zu sein, Kritik zu relativieren oder Probleme auszuwaschen, sobald diese an zuständige Stellen gemeldet werden. Das ist bedauerlich und widerspricht den geäußerten Werten von Vielfalt und Chancengleichheit.
Im Vorstellungsgespräch gibt die Personaldame u.a. die sozialen Standards der Landeshauptstadt Hessens wieder - Themen wie Gleitzeit und nicht mehr vorhandene Kernarbeitszeit in der Abteilung. Der Vorsitzende hingegen äußert seine persönlichen Belange, wie er wünscht, dass es trotz Dienstvereinbarungen abzulaufen hat. Das fand ich sehr spannend zu beobachten. Vor allem, wie steil das Hierarchiegefälle zwischen ihm und ihr ist.
Die Personaldame sagt zudem Dinge, die sich nie bewahrheiten. Ich habe Ihr STETS hinterher telefoniert. Der Hit ist, dass Sie mich zum einen weggedrückt hat und, als Sie dann doch abnimmt, mich sogar bzgl. der Übernahme der Reisekosten mutmaßlich anmogeln will. Ich habe mir dann die Kontaktdaten der Person im Personalamt geben lassen und mich selbst drum gekümmert. Und siehe da - 100 % Abweichung zu der Aussage der Personaldame vom Tiefbauamt. Anscheinend weiß die Dame nicht, was Ihr Aufgabengebiet en Detail zu leisten hat - oder Sie soll auch bei dem Thema so sein - wer weiss?!
Der Eindruck ist von Anfang zu Ende stimmig. Das hätte ich mir von einer Landeshauptstadt - welche wunderschön ist - nicht erwartet. Sehr schlechte Darstellung der Öffentlichen Verwaltung. Sehr schade.
Ein sehr sympathischer Mensch war zudem anwesend - er wies mich darauf hin, dass viele die vakante Stelle als Sprungbrett nutzen würden. Dies sagte er, als der Vorsitzende das Gespräch wortloß verließ. Es sei schon oft vorgekommen, dass nach kurzer Zeit die Stelle wieder vakant sei. Mit der Aussage darf sich jeder selbst seine Meinung bilden - ich hörte heraus: hohe Fluktuation.... Kein Wunder, bei dem, was ich dort wahrgenommen habe.
Das Unternehmen sollte aufhören, sich über einen Fachkräftemangel zu beschweren und viel lieber den Bewerbungsprozess neu definieren!!!
Eventuell angepasster Einstellungstest
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