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Hildesheim
Azubi Bewertungen

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2 von 25 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Auszubildende:r
kununu Score: 2,2Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen, die bei Landkreis Hildesheim eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 2,2 von 5 Punkten.

Gute Work-Life-Balance, aber starke Mängel bei Ausbildungsqualität, Führung und Aufstieg

2,1
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat eine Ausbildung im Bereich IT in Hildesheim gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Work-Life-Balance und die flexiblen Arbeitszeiten durch das Gleitzeitmodell (unkomplizierte Flexibilität bei der Einhaltung der Service- und Funktionszeiten im Support).

Der starke Zusammenhalt, der Austausch und der Spaß in der täglichen Zusammenarbeit mit einzelnen, direkten Kolleginnen und Kollegen auf gleicher Ebene.

Eine insgesamt faire und angemessene Ausbildungsvergütung im soliden Mittelfeld.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mangelnde Ausbildungsqualität: Starke Diskrepanz zwischen dem Berufsbild des Fachinformatikers für Systemintegration und den tatsächlichen Aufgaben (überwiegend monotone Routinearbeiten, Kabeltausch, Passwort-Resets per Kommandozeile).

Ausgeprägte Zweiklassengesellschaft: Spürbares Hierarchiegefälle zwischen dem First-Level-Support und höheren Ebenen (Anwendungsbetreuung/Second-Level). Während akademischen Graden volles Vertrauen geschenkt wird, dominieren im Support Rechtfertigungsdruck und kritische Blicke bei offenen Tickets.

Fehlende Perspektiven nach der Übernahme: Übernahme verläuft oft erst nach großem Ringen, meist in niedrigen Entgeltgruppen (z. B. E7) trotz Aufgaben, die weit über die Stellenbeschreibung hinausgehen.

Eingeschränkte Flexibilität für Azubis: Generelles Homeoffice-Verbot für Auszubildende, obwohl feste Angestellte je nach Team mobil arbeiten dürfen.

Verbesserungsvorschläge

Ausbildung praxisnah & fachgerecht gestalten: Auszubildende zum Fachinformatiker für Systemintegration nicht als reine First-Level-Support-Kräfte oder günstige Ticket-Abwickler einsetzen. Echte Fachthemen wie Netzwerkinfrastrukturen, Serverkonfigurationen und Systemarchitekturen aktiv vermitteln und Vertrauen für eigenständige Projekte schenken.

Qualifizierte & präsente Ausbildungsbetreuung sichern: Eine verlässliche, fachlich und pädagogisch qualifizierte Ausbildungsleitung bereitstellen, die kontinuierlich vor Ort oder gut erreichbar ist, statt Betreuungsaufgaben vollständig an sehr junge Nachwuchskräfte ohne Erfahrung auszulagern.

Vertrauenskultur statt Micromanagement: Den enormen Kontrolldruck im Support-Bereich abbauen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Augenhöhe behandeln und fachliche Kompetenz anerkennen, anstatt ständige Steuerung von oben vorauszusetzen.

Transparente Kommunikation & faire Aufstiegschancen: Die fachbereichsübergreifende Kommunikation verbessern. Aufgabenmehrwert und tatsächliches Engagement auch bei den Entgeltgruppen und Aufstiegsmöglichkeiten nach der Übernahme angemessen berücksichtigen.

Homeoffice-Regelungen modernisieren: Zeitgemäße Homeoffice-Optionen auch für Auszubildende prüfen und gestalten.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist spürbar von Druck, ständiger Rechtfertigung und einer ausgeprägten Zweiklassengesellschaft geprägt. Ein Großteil des operativen Leistungsdrucks wird gezielt auf den First-Level-Support abgewälzt, wo Arbeitszeiten, Ticketzahlen und Bearbeitungsstände unter dauerhafter Beobachtung stehen. Bereits ein einzelnes offenstehendes Ticket führt schnell zu kritischen Blicken und Rechtfertigungsdruck, was ein permanentes Gefühl von Kontrolle und Misstrauen erzeugt.

Gleichzeitig herrscht ein tief sitzendes Hierarchiegefälle gegenüber höheren Funktionsebenen wie dem Second-Level-Support oder der Anwendungsbetreuung. Während diesen Bereichen aufgrund von akademischen Titeln oder höheren Qualifikationen uneingeschränktes Vertrauen, fachliche Autonomie und breite Freiräume gewährt werden, begegnet man dem First-Level-Team oft mit einer spürbaren Von-oben-herab-Haltung. Anstatt das Team eigenverantwortlich arbeiten zu lassen, dominieren ständiges Micromanagement und die pauschale Annahme, das Support-Personal besitze keine ausreichende Expertise und benötige durchgehend eine straffe, weisende Hand von oben.

Karrierechancen

Die beruflichen Perspektiven nach der Ausbildung sind äußerst überschaubar. Eine Übernahme erfolgt oft erst nach großem Ringen, und auch dann wird man in der Regel in einer vergleichsweise niedrigen Entgeltgruppe (z. B. E7) eingestuft – obwohl das tatsächliche Aufgabenportfolio weit über die eigentliche Stellenbeschreibung hinausgeht.

Echte Aufstiegschancen gibt es kaum. Weiterentwicklungen oder höhere Eingruppierungen setzen oft jahrelanges Bohren voraus und werden meist erst dann frei, wenn interne Führungskräfte ihre Positionen aufgeben. Selbst in solchen Fällen bleiben die Entwicklungsschritte minimal. Es entsteht stark der Eindruck, dass der Betrieb versucht, engagierte Nachwuchskräfte möglichst klein und auf kostengünstigem Niveau zu halten, anstatt Eigeninitiative und Leistung entsprechend zu fördern und zu vergüten.

Arbeitszeiten

Die Arbeitszeitregelung gehört definitiv zu den größten Pluspunkten beim Arbeitgeber. Durch Gleitzeit und hohe zeitliche Flexibilität lässt sich der Alltag super gestalten: Solange der Service im First-Level-Support abgedeckt ist sprich morgens und nachmittags bis zum Ende der Funktionszeiten immer jemand erreichbar ist, ist es völlig unkompliziert möglich, früher zu gehen oder später anzufangen. Das ist wirklich sehr positiv.

Ein deutlicher Wermutstropfen bleibt jedoch beim Thema Homeoffice: Während fest Angestellte (je nach Team) von mobilem Arbeiten profitieren können, ist Homeoffice für Auszubildende generell nicht vorgesehen. Hier fehlt es an zeitgemäßen und flexiblen Regelungen für den Nachwuchs.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung bewegt sich in einem soliden Mittelfeld. Es gibt sicherlich Unternehmen, die deutlich schlechter zahlen, aber auch einige, die spürbar mehr bieten. Insgesamt ist das Gehalt während der Ausbildung vollkommen in Ordnung und absolut im Rahmen.

Die Ausbilder

Über einen Zeitraum von mehreren Monaten war die zuständige Ausbildungsleitung überwiegend im Homeoffice tätig und für Rückfragen oder fachliche Unterstützung praktisch nicht erreichbar.

Die Betreuung wurde teilweise an sehr junge Nachwuchskräfte übergeben, die selbst erst vor Kurzem ihre Ausbildung im Haus abgeschlossen haben. Obwohl das persönliche Engagement vorhanden ist, fehlt es hier schlichtweg an der nötigen Berufserfahrung und pädagogischen Qualifikation, um eine qualitativ hochwertige Ausbildung und fundierte Einarbeitung zu gewährleisten.

Spaßfaktor

Die Zusammenarbeit mit direkten Kolleginnen und Kollegen macht teils großen Spaß und das Arbeitsklima ist in den richtigen Teams sehr angenehm. Allerdings unterscheidet sich diese Erfahrung je nach Teamkonstellation stark.

Zusätzlich verläuft die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams oft sehr zäh. Die Kommunikation untereinander lässt deutlich zu wünschen übrig und führt im Ergebnis häufig eher zu Missverständnissen oder negativen Resultaten als zu einem konstruktiven Miteinander.

Aufgaben/Tätigkeiten

Die vermittelten Praxisinhalte weichen leider massiv vom offiziellen Rahmenlehrplan und dem eigentlichen Anspruch des Berufsbildes "Fachinformatiker für Systemintegration" ab. Anstatt schrittweise an komplexe Themen wie Netzwerkinfrastrukturen, Serverkonfigurationen, Virtualisierung oder Sicherheitskonzepte herangeführt zu werden, wird man über die gesamte Ausbildungszeit hinweg primär als reine First-Level-Support-Kraft eingesetzt.

Selbst im dritten und letzten Ausbildungsjahr, wo eigenständiges Arbeiten an der IT-Infrastruktur im Vordergrund stehen sollte beschränkt sich der Arbeitsalltag fast ausschließlich auf simple Ticket-Abarbeitung und Basis-Service. Die Tätigkeiten bewegen sich größtenteils auf dem Niveau einfacher Hardware-Hilfeleistung (wie dem Anschließen von Peripheriegeräten, Kabeltausch oder dem Beheben von einfachen Anwenderproblemen) und minimalen administrativen Routineaufgaben wie dem Zurücksetzen von Passwörtern per Kommandozeile.

Anspruchsvolle, fachlich vertiefende Projekte oder Einblicke in moderne Systemarchitekturen fehlen im Alltag nahezu vollständig. Wer hier eine fundierte, zukunftssichere IT-Ausbildung mit echtem Lerneffekt und technischem Tiefgang

Variation

Die tägliche Arbeit bietet leider kaum Abwechslung und fühlt sich sehr monoton an. Der Arbeitsalltag wiederholt sich ständig, da man fortlaufend mit denselben einfachen Standardaufgaben betraut wird.

Die einzige gelegentliche Veränderung im Alltag besteht darin, Außeneinsätze an anderen Standorten oder Außenstellen wahrzunehmen. Allerdings ändern auch diese Fahrten nichts an der Inhaltslosigkeit der Tätigkeit, da vor Ort exakt dieselben schematischen Routinearbeiten anfallen wie am Hauptstandort. Eine inhaltliche Vielfalt oder methodische Abwechslung ist im Prinzip nicht vorhanden.

Respekt

Wie respektvoll man behandelt wird, hängt stark vom eigenen Auftreten ab. Ruhigere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich weniger in den Vordergrund drängen, werden im Alltag häufig übersehen oder mit Arbeitsaufträgen überhäuft, ohne dass ihre Leistung angemessene Wertschätzung erfährt.

Wer hingegen Präsenz zeigt und aktiv auf sich aufmerksam macht, verschafft sich zwar eher Gehör und Akzeptanz, trifft dabei aber nicht zwingend auf Offenheit. Seitens der Führungskräfte entsteht oft der Eindruck, dass eher „angepasste“ Nachwuchskräfte gewünscht sind, die Aufgaben klaglos abarbeiten und wenig kritische Rückfragen stellen. Ein aufrichtiger, auf Augenhöhe geführter Austausch sieht leider anders aus.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Gute Ausbildungsstätte

4,0
Empfohlen
Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten in Hildesheim gemacht.

Verbesserungsvorschläge

Die Arbeitszeiten sollten am Freitag ausgedehnt werden für die, die auch mal Stunden aufarbeiten oder vorarbeiten möchten.

Arbeitsatmosphäre

Alle sind freundlich und Zickereien und andere Streitigkeiten habe ich noch nicht erlebt.

Karrierechancen

Die Übernahme nach bestandener Abschlussprüfung ist sicher.

Arbeitszeiten

Es gibt ein flexibles Arbeitszeitmodell. Leider darf man freitags nur bis 15 Uhr arbeiten. Da wäre mehr Flexibilität gut.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung ist im Vergleich zu anderen Ausbildungen hoch.

Die Ausbilder

Die Ausbilder sind höflich und meistens auch korrekt mit der Bewertung. Manchmal fehlen jedoch sachliche Begründungen, um Kritikpunkte besser einschätzen und verbessern zu können.

Spaßfaktor

Man wird in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Dadurch ist die Ausbildung vielseitig. Natürlich gefällt einem nicht jeder Bereich gleich gut, aber es ist gut, um rauszufinden, wo man später mal eingesetzt werden möchte.

Aufgaben/Tätigkeiten

Man darf viel eigenständig arbeiten.

Variation

Meistens hat man ein festes Aufgabenfeld, sodass man sich in den Aufgabenbereich gut einarbeiten kann. Routine ist allerdings nicht jedermanns Sache.

Respekt

Es gibt keine unqualifizierten Äußerungen. Man wird überall freundlich aufgenommen.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 2 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird Landkreis Hildesheim durchschnittlich mit 1.9 von 5 Punkten bewertet. 10 der Bewertenden würden Landkreis Hildesheim als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Basierend auf 2 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Work-Life-Balance an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 2 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich Landkreis Hildesheim als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.