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25 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 1,9Weiterempfehlung: 52%
Score-Details

25 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Man könnte viel bewegen, wenn man dürfte.

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Hildesheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders positiv sind der starke Kollegenzusammenhalt, der Teamgeist und die junge Altersstruktur. Auch flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, ein grundsätzlich gutes Gehalt und verschiedene Benefits tragen zu einem angenehmen Arbeitsumfeld bei.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Verbesserungsbedarf sehe ich vor allem bei der internen Kommunikation, der Transparenz und den Zuständigkeiten. Dazu kommen alte Systeme, eintönige Aufgaben, wenig technische Einbindung sowie ausbaufähige Möglichkeiten bei Weiterbildung und Karriereentwicklung.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz bei Entscheidungen, Zuständigkeiten und Weiterbildungen. Besprechungen könnten deutlich effizienter gestaltet werden: gezielte Planung, relevante Themen, kompakte Vorbereitung, nur notwendige Teilnehmer sowie klare Ergebnisse und Zuständigkeiten. Statt weniger umfangreicher Besprechungen wären regelmäßige kurze Updates oft hilfreicher. Führungskräfte sollten Mitarbeitende aktiver bei Weiterbildungen und der beruflichen Entwicklung unterstützen und passende Schulungen proaktiv empfehlen. Außerdem wäre eine stärkere Einbindung der Mitarbeitenden in technische und organisatorische Themen und Projekte wünschenswert, auch wenn aktuell aufgrund der bestehenden Strukturen nicht alle Aufgabenbereiche für jeden zugänglich sind. Insgesamt sollte stärker auf eine verbindliche Umsetzung von Ideen und Verbesserungen geachtet werden.

Arbeitsatmosphäre

Auf persönlicher Ebene versteht man sich mit den Kollegen sehr gut und der Umgang untereinander ist grundsätzlich immer angenehm. Gleichzeitig stößt man bei Veränderungen oder eigenen Ideen / Vorschlägen immer wieder an alt eingefahrene Strukturen und begrenzte Handlungsspielräume. Dadurch bleibt man häufig bei den gleichen, teilweise monotonen Aufgaben, was auf Dauer die Motivation deutlich senken kann. Gerade weil Veränderungen dadurch nur schwer angestoßen werden können, ist die anfängliche Motivation, Dinge aktiv mitzugestalten, mit der Zeit spürbar zurückgegangen. Zusätzlich erschweren aus meiner Sicht teilweise veraltete und wenig zeitgemäße Softwarelösungen den Arbeitsalltag. Einige der eingesetzten Programme wirken technisch überholt und bieten im Vergleich zu moderneren und teilweise kostengünstigeren Alternativen deutlich weniger Möglichkeiten. Statt auf eine möglichst einheitliche und gut integrierte Produktumgebung zu setzen, bestehen viele unterschiedliche, teils ältere Systeme nebeneinander. Das macht Arbeitsabläufe unnötig komplex und erschwert es, effizient und einheitlich zu arbeiten.

Image

Nach außen gibt es durchaus gute Ansätze, insbesondere durch die zunehmende Präsenz auf Instagram und in den sozialen Medien. Hier wird bereits ein modernerer Weg eingeschlagen, der aus meiner Sicht durchaus dazu beitragen kann, das Image langfristig zu verbessern. Gleichzeitig entsteht durch negative Berichterstattung über den Landkreis immer wieder ein schwieriges Bild in der Öffentlichkeit. Teilweise geraten dadurch auch Mitarbeitende in das Kreuzfeuer der öffentlichen Wahrnehmung, obwohl viele von ihnen bereits am Rand ihrer Möglichkeiten arbeiten und auf strukturelle oder politische Entscheidungen nur begrenzten Einfluss haben. Ich würde mir deshalb insgesamt ein authentischeres Auftreten wünschen. Weniger reine Außendarstellung und mehr Einblicke in die tatsächliche Arbeit, die Herausforderungen und auch die Erfolge der Mitarbeitenden könnten aus meiner Sicht ein realistischeres Bild vermitteln. Gerade positive Entwicklungen und gute Arbeit sollten stärker sichtbar gemacht werden.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist durch das flexible Arbeitszeitmodell grundsätzlich gegeben. Auch die Möglichkeit, einmal pro Woche aus dem Homeoffice zu arbeiten, bietet zusätzliche Flexibilität. Gleichzeitig führt die enge Einbindung in die Arbeitsabläufe der IT jedoch immer wieder dazu, dass berufliche und private Themen miteinander kollidieren. So wird beispielsweise teilweise die Nutzung von dienstlichen Anwendungen auf privaten Geräten nötig oder man bleibt auch im Urlaub für bestimmte Themen erreichbar, wenn spezielles Wissen nur bei einzelnen Personen vorhanden ist. Hier fehlt es aus meiner Sicht teilweise an einer breiteren Verteilung des Wissens, beispielsweise durch gezielte Schulungen und eine bessere Dokumentation. Dadurch entsteht unnötig eine persönliche Abhängigkeit und es fällt schwerer, außerhalb der Arbeitszeit vollständig abzuschalten.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen sind grundsätzlich möglich. Dafür stehen externe Weiterbildungskataloge sowie das Internet zur Verfügung, aus denen sich Mitarbeitende passende Schulungen selbst heraussuchen sollen. Anschließend wird geprüft, ob und in welchem Rahmen die gewünschte Weiterbildung genehmigt werden kann. Aus meiner Sicht ist dieser Prozess allerdings nicht besonders transparent. Es ist teilweise unklar, welche Möglichkeiten tatsächlich bestehen, nach welchen Kriterien Schulungen genehmigt werden und in welchem Umfang diese wahrgenommen werden können. Zudem fehlt häufig eine richtige Beratung durch Vorgesetzte oder Führungskräfte.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist durchaus zufriedenstellend. Gerade im Vergleich zu vielen Einstiegsgehältern in der freien Wirtschaft, insbesondere bei Stellen mit einem hohen Anteil an Supporttätigkeiten, ist die Vergütung nach der Ausbildung durchaus ordentlich und bietet eine solide Grundlage.

Dennoch sehe ich bei der Eingruppierung und bei den Benefits noch Verbesserungspotenzial. Der Einstieg erfolgt nach der Ausbildung grundsätzlich in TVöD VKA EG 7, während vergleichbare öffentliche Arbeitgeber in der Region teilweise eine höhere Eingruppierung vorsehen.

Bei den Benefits gibt es mit Hansefit, betrieblicher Altersvorsorge, Sportmöglichkeiten und externen Kursen bereits einige gute Angebote. Gleichzeitig sind weitere bei Arbeitgebern inzwischen verbreitete Benefits, wie Mitarbeiterrabatte oder vergünstigte Verpflegungsangebote bisher weiterhin nur wünschenswert. Insgesamt ist die Vergütung für den Einstieg aus meiner Sicht gut, bei der Weiterentwicklung des Gesamtpakets besteht jedoch noch Potenzial.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist aus meiner Sicht eine der positiven Seiten des Arbeitsumfelds. Gerade durch den vergleichsweise niedrigen Altersdurchschnitt in der IT versteht man sich untereinander sehr gut und kann bei anstehenden Aufgaben unkompliziert zusammenarbeiten. Bei bestimmten Themen besteht ein kräftiger Zusammenhalt und auch der Teamgeist ist deutlich spürbar. Besonders auf der direkten Arbeitsebene herrscht ein harmonischer und kollegialer Umgang, der gerade auch den Austausch und die Zusammenarbeit unter den jüngeren Kollegen fördert. Insbesondere Auszubildende sind sehr gut in das tägliche Geschehen integriert und werden von den Kollegen schnell als Teil des Teams aufgenommen. Insgesamt fühlt man sich im Kollegenkreis gut aufgehoben und kann sich bei Bedarf gegenseitig unterstützen.

Vorgesetztenverhalten

Höhere Führungsebenen sind im täglichen Praxisgeschehen der unteren Ebenen teilweise kaum involviert, wodurch insbesondere für Mitarbeitende, die nach der Ausbildung übernommen werden, der direkte Kontakt und eine persönliche Einschätzung der weiteren Entwicklung fehlen.

Positiv ist jedoch, dass die Teamleitungen seit einiger Zeit verstärkt versuchen, die Arbeitsqualität und Zusammenarbeit zu verbessern. Dazu finden beispielsweise halbjährliche bzw. jährliche Gespräche mit den Mitarbeitenden einzelner Teams statt.

Gleichzeitig würde ich mir von den Vorgesetzten mehr Struktur und eine transparentere Informationsverteilung wünschen. Regelmäßige Updates zu aktuellen Themen und Anliegen könnten dabei helfen, Mitarbeitende stärker in laufende Entwicklungen einzubinden. Auch bei der beruflichen Weiterbildung sehe ich noch Potenzial. Gezielte Schulungen könnten beispielsweise proaktiv angeboten werden, um Wissenslücken zu schließen und die fachliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden zu fördern.

Arbeitsbedingungen

Besonders der kollegiale und freundliche Umgang miteinander trägt zu einem angenehmen Arbeitsumfeld bei. Trotz des teilweisen erheblichen Platzmangels sind die Büros technisch gut ausgestattet, auch wenn sich teilweise bis zu vier Personen ein Büro teilen. Positiv hervorzuheben sind außerdem die guten Lagerkapazitäten, die für die tägliche Arbeit ausreichend Möglichkeiten zur Unterbringung von Geräten und Materialien bieten.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist verbesserungswürdig. Ideen und Vorschläge werden zwar eingebracht, allerdings erhält man häufig keine Rückmeldung dazu, wie damit weiter verfahren wird oder ob sie überhaupt weiterverfolgt werden. Auch ein regelmäßiger und konstruktiver Austausch wird durch die bestehenden Strukturen teilweise erschwert. Dadurch entsteht leider oft der Eindruck, dass in Gesprächen viele Themen und Möglichkeiten angesprochen werden, anschließend aber nur wenig davon tatsächlich umgesetzt wird. Gleichzeitig findet zwischen den einzelnen Teams teilweise kaum Abstimmung statt. Das führt immer wieder dazu, dass Aufgaben unklar sind oder nicht deutlich ist wer für ein Thema eigentlich zuständig ist. Eine transparentere Kommunikation, verbindlichere Rückmeldungen und eine konsequentere Nachverfolgung von Themen würden hier aus meiner Sicht viel verbessern.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben empfinde ich als nicht abwechslungsreich und fachlich oft unpassend zum eigentlichen Job des Fachinformatiker für Systemintegration. Die Tätigkeiten von Auszubildenden und Fachkräften unterscheiden sich kaum voneinander, die einen haben nur mehr Verantwortung. Viele Mitarbeitende mit Kundenkontakt verfügen zwar über sehr gute Fähigkeiten im Support und im Umgang mit den Anliegen der Nutzer, von den eigentlichen systemintegrativen Tätigkeiten ist im Arbeitsalltag jedoch vergleichsweise wenig zu sehen.

Netzwerktechnisch oder infrastrukturell anspruchsvollere Aufgaben bleiben häufig einem kleineren Personenkreis vorbehalten. Teilweise haben Mitarbeitende auch nach ihrer Ausbildung noch kaum praktische Berührungspunkte mit Server- oder Netzwerkinfrastrukturen. Dadurch besteht der Arbeitsalltag für viele überwiegend aus der Einrichtung und Verwaltung von Geräten, der Bearbeitung von Tickets und der Hotline. Auf Dauer führt diese starke Fokussierung auf wiederkehrende Aufgaben zu einem sehr monotonen Arbeitsalltag und bietet aus meiner Sicht zu wenig Möglichkeiten, die während der Ausbildung erworbenen technischen Kenntnisse weiterzuentwickeln und praktisch anzuwenden.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Puls

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Gute Work-Life-Balance, aber starke Mängel bei Ausbildungsqualität, Führung und Aufstieg

2,1
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat eine Ausbildung im Bereich IT in Hildesheim gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Work-Life-Balance und die flexiblen Arbeitszeiten durch das Gleitzeitmodell (unkomplizierte Flexibilität bei der Einhaltung der Service- und Funktionszeiten im Support).

Der starke Zusammenhalt, der Austausch und der Spaß in der täglichen Zusammenarbeit mit einzelnen, direkten Kolleginnen und Kollegen auf gleicher Ebene.

Eine insgesamt faire und angemessene Ausbildungsvergütung im soliden Mittelfeld.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mangelnde Ausbildungsqualität: Starke Diskrepanz zwischen dem Berufsbild des Fachinformatikers für Systemintegration und den tatsächlichen Aufgaben (überwiegend monotone Routinearbeiten, Kabeltausch, Passwort-Resets per Kommandozeile).

Ausgeprägte Zweiklassengesellschaft: Spürbares Hierarchiegefälle zwischen dem First-Level-Support und höheren Ebenen (Anwendungsbetreuung/Second-Level). Während akademischen Graden volles Vertrauen geschenkt wird, dominieren im Support Rechtfertigungsdruck und kritische Blicke bei offenen Tickets.

Fehlende Perspektiven nach der Übernahme: Übernahme verläuft oft erst nach großem Ringen, meist in niedrigen Entgeltgruppen (z. B. E7) trotz Aufgaben, die weit über die Stellenbeschreibung hinausgehen.

Eingeschränkte Flexibilität für Azubis: Generelles Homeoffice-Verbot für Auszubildende, obwohl feste Angestellte je nach Team mobil arbeiten dürfen.

Verbesserungsvorschläge

Ausbildung praxisnah & fachgerecht gestalten: Auszubildende zum Fachinformatiker für Systemintegration nicht als reine First-Level-Support-Kräfte oder günstige Ticket-Abwickler einsetzen. Echte Fachthemen wie Netzwerkinfrastrukturen, Serverkonfigurationen und Systemarchitekturen aktiv vermitteln und Vertrauen für eigenständige Projekte schenken.

Qualifizierte & präsente Ausbildungsbetreuung sichern: Eine verlässliche, fachlich und pädagogisch qualifizierte Ausbildungsleitung bereitstellen, die kontinuierlich vor Ort oder gut erreichbar ist, statt Betreuungsaufgaben vollständig an sehr junge Nachwuchskräfte ohne Erfahrung auszulagern.

Vertrauenskultur statt Micromanagement: Den enormen Kontrolldruck im Support-Bereich abbauen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Augenhöhe behandeln und fachliche Kompetenz anerkennen, anstatt ständige Steuerung von oben vorauszusetzen.

Transparente Kommunikation & faire Aufstiegschancen: Die fachbereichsübergreifende Kommunikation verbessern. Aufgabenmehrwert und tatsächliches Engagement auch bei den Entgeltgruppen und Aufstiegsmöglichkeiten nach der Übernahme angemessen berücksichtigen.

Homeoffice-Regelungen modernisieren: Zeitgemäße Homeoffice-Optionen auch für Auszubildende prüfen und gestalten.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist spürbar von Druck, ständiger Rechtfertigung und einer ausgeprägten Zweiklassengesellschaft geprägt. Ein Großteil des operativen Leistungsdrucks wird gezielt auf den First-Level-Support abgewälzt, wo Arbeitszeiten, Ticketzahlen und Bearbeitungsstände unter dauerhafter Beobachtung stehen. Bereits ein einzelnes offenstehendes Ticket führt schnell zu kritischen Blicken und Rechtfertigungsdruck, was ein permanentes Gefühl von Kontrolle und Misstrauen erzeugt.

Gleichzeitig herrscht ein tief sitzendes Hierarchiegefälle gegenüber höheren Funktionsebenen wie dem Second-Level-Support oder der Anwendungsbetreuung. Während diesen Bereichen aufgrund von akademischen Titeln oder höheren Qualifikationen uneingeschränktes Vertrauen, fachliche Autonomie und breite Freiräume gewährt werden, begegnet man dem First-Level-Team oft mit einer spürbaren Von-oben-herab-Haltung. Anstatt das Team eigenverantwortlich arbeiten zu lassen, dominieren ständiges Micromanagement und die pauschale Annahme, das Support-Personal besitze keine ausreichende Expertise und benötige durchgehend eine straffe, weisende Hand von oben.

Karrierechancen

Die beruflichen Perspektiven nach der Ausbildung sind äußerst überschaubar. Eine Übernahme erfolgt oft erst nach großem Ringen, und auch dann wird man in der Regel in einer vergleichsweise niedrigen Entgeltgruppe (z. B. E7) eingestuft – obwohl das tatsächliche Aufgabenportfolio weit über die eigentliche Stellenbeschreibung hinausgeht.

Echte Aufstiegschancen gibt es kaum. Weiterentwicklungen oder höhere Eingruppierungen setzen oft jahrelanges Bohren voraus und werden meist erst dann frei, wenn interne Führungskräfte ihre Positionen aufgeben. Selbst in solchen Fällen bleiben die Entwicklungsschritte minimal. Es entsteht stark der Eindruck, dass der Betrieb versucht, engagierte Nachwuchskräfte möglichst klein und auf kostengünstigem Niveau zu halten, anstatt Eigeninitiative und Leistung entsprechend zu fördern und zu vergüten.

Arbeitszeiten

Die Arbeitszeitregelung gehört definitiv zu den größten Pluspunkten beim Arbeitgeber. Durch Gleitzeit und hohe zeitliche Flexibilität lässt sich der Alltag super gestalten: Solange der Service im First-Level-Support abgedeckt ist sprich morgens und nachmittags bis zum Ende der Funktionszeiten immer jemand erreichbar ist, ist es völlig unkompliziert möglich, früher zu gehen oder später anzufangen. Das ist wirklich sehr positiv.

Ein deutlicher Wermutstropfen bleibt jedoch beim Thema Homeoffice: Während fest Angestellte (je nach Team) von mobilem Arbeiten profitieren können, ist Homeoffice für Auszubildende generell nicht vorgesehen. Hier fehlt es an zeitgemäßen und flexiblen Regelungen für den Nachwuchs.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung bewegt sich in einem soliden Mittelfeld. Es gibt sicherlich Unternehmen, die deutlich schlechter zahlen, aber auch einige, die spürbar mehr bieten. Insgesamt ist das Gehalt während der Ausbildung vollkommen in Ordnung und absolut im Rahmen.

Die Ausbilder

Über einen Zeitraum von mehreren Monaten war die zuständige Ausbildungsleitung überwiegend im Homeoffice tätig und für Rückfragen oder fachliche Unterstützung praktisch nicht erreichbar.

Die Betreuung wurde teilweise an sehr junge Nachwuchskräfte übergeben, die selbst erst vor Kurzem ihre Ausbildung im Haus abgeschlossen haben. Obwohl das persönliche Engagement vorhanden ist, fehlt es hier schlichtweg an der nötigen Berufserfahrung und pädagogischen Qualifikation, um eine qualitativ hochwertige Ausbildung und fundierte Einarbeitung zu gewährleisten.

Spaßfaktor

Die Zusammenarbeit mit direkten Kolleginnen und Kollegen macht teils großen Spaß und das Arbeitsklima ist in den richtigen Teams sehr angenehm. Allerdings unterscheidet sich diese Erfahrung je nach Teamkonstellation stark.

Zusätzlich verläuft die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams oft sehr zäh. Die Kommunikation untereinander lässt deutlich zu wünschen übrig und führt im Ergebnis häufig eher zu Missverständnissen oder negativen Resultaten als zu einem konstruktiven Miteinander.

Aufgaben/Tätigkeiten

Die vermittelten Praxisinhalte weichen leider massiv vom offiziellen Rahmenlehrplan und dem eigentlichen Anspruch des Berufsbildes "Fachinformatiker für Systemintegration" ab. Anstatt schrittweise an komplexe Themen wie Netzwerkinfrastrukturen, Serverkonfigurationen, Virtualisierung oder Sicherheitskonzepte herangeführt zu werden, wird man über die gesamte Ausbildungszeit hinweg primär als reine First-Level-Support-Kraft eingesetzt.

Selbst im dritten und letzten Ausbildungsjahr, wo eigenständiges Arbeiten an der IT-Infrastruktur im Vordergrund stehen sollte beschränkt sich der Arbeitsalltag fast ausschließlich auf simple Ticket-Abarbeitung und Basis-Service. Die Tätigkeiten bewegen sich größtenteils auf dem Niveau einfacher Hardware-Hilfeleistung (wie dem Anschließen von Peripheriegeräten, Kabeltausch oder dem Beheben von einfachen Anwenderproblemen) und minimalen administrativen Routineaufgaben wie dem Zurücksetzen von Passwörtern per Kommandozeile.

Anspruchsvolle, fachlich vertiefende Projekte oder Einblicke in moderne Systemarchitekturen fehlen im Alltag nahezu vollständig. Wer hier eine fundierte, zukunftssichere IT-Ausbildung mit echtem Lerneffekt und technischem Tiefgang

Variation

Die tägliche Arbeit bietet leider kaum Abwechslung und fühlt sich sehr monoton an. Der Arbeitsalltag wiederholt sich ständig, da man fortlaufend mit denselben einfachen Standardaufgaben betraut wird.

Die einzige gelegentliche Veränderung im Alltag besteht darin, Außeneinsätze an anderen Standorten oder Außenstellen wahrzunehmen. Allerdings ändern auch diese Fahrten nichts an der Inhaltslosigkeit der Tätigkeit, da vor Ort exakt dieselben schematischen Routinearbeiten anfallen wie am Hauptstandort. Eine inhaltliche Vielfalt oder methodische Abwechslung ist im Prinzip nicht vorhanden.

Respekt

Wie respektvoll man behandelt wird, hängt stark vom eigenen Auftreten ab. Ruhigere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich weniger in den Vordergrund drängen, werden im Alltag häufig übersehen oder mit Arbeitsaufträgen überhäuft, ohne dass ihre Leistung angemessene Wertschätzung erfährt.

Wer hingegen Präsenz zeigt und aktiv auf sich aufmerksam macht, verschafft sich zwar eher Gehör und Akzeptanz, trifft dabei aber nicht zwingend auf Offenheit. Seitens der Führungskräfte entsteht oft der Eindruck, dass eher „angepasste“ Nachwuchskräfte gewünscht sind, die Aufgaben klaglos abarbeiten und wenig kritische Rückfragen stellen. Ein aufrichtiger, auf Augenhöhe geführter Austausch sieht leider anders aus.

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Verwaltung² – Sicherheit trifft Stillstand

3,0
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Hildesheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der öffentliche Dienst bietet ein hohes Maß an Sicherheit und Planbarkeit fürs Leben. Die Arbeitszeiten sind sehr gut und – je nach Position – auch individuell gestaltbar. Wer Wert auf eine stabile Lebensplanung, verlässliche Rahmenbedingungen und eine klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit legt, findet hier einen passenden Arbeitgeber.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der größte Vorteil ist gleichzeitig der größte Nachteil: öffentlicher Dienst.
Entscheidungsprozesse dauern lange, Veränderungen verlaufen zäh und Digitalisierung kommt nur kleinteilig voran. Motivierte Mitarbeiter*innen laufen Gefahr, durch die bestehenden Strukturen schrittweise in einen reinen „Dienst nach Vorschrift“-Modus gedrängt zu werden. Engagement zahlt sich nur selten sichtbar aus, was auf Dauer frustriert.

Das Kreishaus wirkt organisatorisch und technisch seit Jahren stark zersplittert. Viele Strukturen sind historisch gewachsen und nicht mehr zeitgemäß, sodass eine einfache Kurskorrektur kaum möglich erscheint. Es fehlen klare, verbindliche Vorgaben aus der Leitungsebene, eine übergeordnete Digitalisierungsstrategie sowie ein erkennbarer Wille zur strukturellen Veränderung.

Wer beim Landkreis arbeitet, muss sich darüber im Klaren sein, dass die Verwaltung stark politisch geprägt ist. Politische Diskussionen und Mehrheitsverhältnisse sind in den letzten Jahren deutlich präsenter geworden und werden in vielen Ämtern wahrgenommen. Dieses politische Spannungsfeld kann sich bis in operative Entscheidungen auswirken – auch auf Mitarbeiter*innen, die eigentlich lediglich ihre fachliche Arbeit erledigen möchten.

Verbesserungsvorschläge

Anerkennen, dass es nicht mehr 2010 ist und sich die Welt außerhalb der Verwaltung deutlich weiterentwickelt hat.
Die Leitungsebene sollte proaktiv klare Strukturen, Ziele und Prioritäten für eine erfolgreiche Digitalisierung definieren.
Darüber hinaus wäre es sinnvoll, operative Steuerung und strategische Außendarstellung stärker voneinander zu trennen, um den internen Betrieb effizienter zu führen. Bestehende Leitungsebenen sollten kritisch überprüft und – falls notwendig – organisatorisch neu ausgerichtet werden.

Arbeitsatmosphäre

Im Alltag überwiegend sachlich und kollegial. Persönliche Konflikte sind selten, strukturelle Reibungen dafür umso häufiger.

Image

Nach außen wird großer Wert auf mediale Darstellung gelegt, insbesondere über Social-Media-Kanäle. Gezeigt werden vor allem positive Anlässe wie neue Mitarbeiter*innen, Auszeichnungen oder bürgernahe Termine.
Intern wirkt dieses Bild teilweise surreal, da die organisatorische und strukturelle Realität eher einem unfertigen Gesamtbild gleicht, in dem viele Teile noch nicht zusammenpassen.

Work-Life-Balance

Sehr gut. Geregelte Arbeitszeiten und planbare Abläufe sind eine der größten Stärken des Arbeitgebers.

Karriere/Weiterbildung

Der Landkreis hängt stark an veralteten Strukturen. Stellen werden nicht nach tatsächlichem fachlichem Bedarf, sondern nach festen Stellenanteilen geplant.
In der Praxis führt das dazu, dass Aufgaben künstlich aufgesplittet oder kombiniert werden, um formale Vorgaben zu erfüllen. Es entstehen teils realitätsferne Stellenbeschreibungen, in denen Aufgaben mit minimalen Zeitanteilen versehen sind, die eine sinnvolle Bearbeitung kaum zulassen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Mitarbeiter*innen ausdrücklich nur Tätigkeiten ausführen sollen, die in der Stellenbeschreibung aufgeführt sind. Was grundsätzlich dem Schutz der Beschäftigten dient, führt bei strikter Anwendung zu einem erheblichen Verlust an Flexibilität und Eigenverantwortung.

Auch im Bereich Recruiting wirkt vieles nicht zeitgemäß. Aktuelle Stellen sind primär über die eigene Website oder Social Media auffindbar. Interne Bewerbungsbewegungen schließen zwar kurzfristig Lücken, öffnen jedoch an anderer Stelle neue.

Gehalt/Benefits

Bezahlung nach TVöD ist verlässlich und planbar. Gehaltsentwicklungen sind transparent, leistungsabhängige Differenzierung findet jedoch kaum statt. In der freien Wirtschaft sind – je nach Position – höhere Gehälter möglich, allerdings mit größerer Unsicherheit.
Das Verpflegungsangebot ist umfangreich, bei täglicher Nutzung jedoch kostenintensiv.

Kollegenzusammenhalt

Überwiegend gut. Probleme auf persönlicher Ebene sind selten, die Zusammenarbeit im Team ist meist harmonisch. Für einen offenen Austausch über strukturelle Probleme findet sich fast immer Gesprächspartner*innen.

Vorgesetztenverhalten

Sehr unterschiedlich. Neben engagierten Führungskräften gibt es auch Positionen, bei denen Führung eher formell als inhaltlich verstanden wird. Defizite werden selten offen reflektiert. Verallgemeinert entsteht der Eindruck, dass mit steigender Hierarchieebene die Distanz zur operativen Realität zunimmt.

Arbeitsbedingungen

Teilweise veraltete Software und ein nicht mehr zeitgemäßer Umgang mit IT-Verantwortung. Probleme werden häufig pragmatisch gelöst, jedoch selten nachhaltig oder strategisch.
Bildlich gesprochen werden Systeme nicht mehr mit „Tesafilm“, sondern mit „Panzerband“ zusammengehalten – stabil im Moment, aber keine langfristig saubere Lösung.
Beispielhaft ist ein zentrales Dokumentenmanagementsystem, das sich seit vielen Jahren faktisch noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet.

Kommunikation

Ausbaufähig. Es existieren zahlreiche alte Regelungen und Anweisungen, die teilweise Jahrzehnte alt sind, nie aktualisiert wurden und selbst langjährigen Mitarbeiter*innen nicht mehr vollständig präsent sind. Zuständigkeiten und Abläufe sind daher oft unklar.

Interessante Aufgaben

Der Landkreis Hildesheim bietet sichere Arbeitsplätze mit gesellschaftlich relevanten Aufgaben, scheitert jedoch regelmäßig an eigenen Strukturen.
Wer Verwaltung verwalten möchte, wird sich hier wohlfühlen.
Wer Strukturen aufbauen, Risiken benennen und Verantwortung einfordern will, braucht ein sehr dickes Fell – oder sollte sich ehrlich fragen, wie viel Energie er bereit ist, dauerhaft gegen institutionelle Trägheit aufzubringen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

9Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Große Hoffnung, große Enttäuschung

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Hildesheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexible Arbeitszeiten, Bezahlung nach TVÖD-VKA

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unterdrückung neuer Ideen, wo es nur möglich ist, Diskriminierung neuer Kollegen wegen neuer Ideen, man muss um jeden Fortschritt und jede Verbesserung kämpfen.
Netzwerk wird von einer Person betreut, die in der Vergangenheit lebt und keinerlei technischen Fortschritt zulässt.
Person hat sich seit 30 Jahren nicht weitergebildet und attackiert jeden, der Verbesserung vorschlägt.
Involviert keine neuen Mitarbeiter und denkt er wäre der beste Administrator der Welt, weil er der Einzige ist, der sich in seinem antiken Netzwerk auskennt.

Verbesserungsvorschläge

Fortschritt zulassen, Menschen, die veraltete Ansichten haben nicht führen lassen.
Kollegen zu Führungskräften zu machen, die den selben, alten Kurs fahren ist kein Fortschritt.
Neuen Arbeitskräften die Möglichkeit geben eines Tages die Leitung zu übernehmen und nicht jede neue Idee unterdrücken und diskreditieren.
Leitung und stellv. Leitung austauschen.

Arbeitsatmosphäre

Sehr toxisch, hat man nicht studiert, ist man nichts wert

Image

Öffentlicher Dienst, Verwaltung, die Menschen sind überzeugt, dass hier nicht gearbeitet wird und für einige Menschen, die die Sicherheit des Arbeitsplatzes ausnutzen, trifft das zu.

Work-Life-Balance

flexible Homeoffice-Möglichkeit sehr gut, auch wenn die älteren Kollegen einen dafür offen verurteilen

Karriere/Weiterbildung

Sofern Geld verfügbar ist anteilig möglich

Gehalt/Benefits

Bezahlung nach TVÖD-VKA

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Fortschritt wird unterdrückt

Kollegenzusammenhalt

Besonders in der IT auf den unteren Ebenen gut, die höherbezahlten Gruppen halten sich für was Besseres und tragen nicht mal einen leeren Karton zum Mülleimer oder kümmern sich um den Umzug ihres eigenen Arbeitsplatzes, dafür sind die schlechter bezahlten da.
Ist man Teil der Besserbezahlten und folgt dieser Hierarchie nicht, wird man verteufelt und bei jeder Gelegenheit gemobbt und ausgeschlossen.

Umgang mit älteren Kollegen

Die älteren Kollegen setzen ihre veraltete Einstellung durch, Fortschritt wird mit Verachtung und Abwehr begegnet.
Versucht man Vorgänge zu verbessern, wird man mit Verachtung gestraft

Vorgesetztenverhalten

lässt Führung vermissen, traurig wenn der Vorgesetzte immer nur die Meinung der letzten Person im Büro vertritt und im Endeffekt zählen Arbeitsjahre im Landkreis nicht Erfahrung.
IT-Auszubildende sind Hotline- und billige Arbeitskräfte statt auf eine korrekte Ausbildung zu achten

Arbeitsbedingungen

flexibel, aber maximal toxisch, durch Kollegen, die auf die Art "wie es schon immer gemacht wurde" bestehen und alle ausgrenzen, die sich dem nicht unterordnen.
Auszubildende werden nicht als Lernende sondern als billige Arbeitskräfte ausgenutzt.
Ausbildung für Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration enthält keine Netzwerkinhalte, weil das Netzwerkteam (inklusive dem stellv. Amtsleiter) sich weigert Azubis etwas beizubringen, trotz zwei Personen im Netzwerkteam mit Ausbilderschein.
Tatsächliche Ausbildung zu mehr als Hotlinekräften findet hauptsächlich durch MDM-Admin statt

Kommunikation

nicht existent

Gleichberechtigung

In der IT gibt es hauptsächlich Männer

Interessante Aufgaben

Maximal eintönig und auf kleine Aufgabenbereiche beschränkt, schert man aus und versucht sich in anderen Bereichen der IT zu engagieren, in denen man wertvolle Erfahrungswerte hätte, wird man sabotiert, aufgehalten, ausgeschlossen und kritisiert

17Hilfreichfinden das hilfreich14Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Es wird jedes Potenzial zerstört: Vetternwirtschaft, Jugendwahn & pauschale Altersdiskriminierung

1,3
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Hildesheim gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

extrem unangenehm

Work-Life-Balance

Es bleibt einem nichts anderes übrig als buchstäblich als auf die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit zu bestehen. Es macht keinen Unterschied.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

weder noch vorhanden

Kollegenzusammenhalt

nicht erwünscht und durch Vetternwirtschaft giftig untergraben

Umgang mit älteren Kollegen

Je nach Beziehungsstatus, eingestellt werden keine, Perspektiven hat auch keiner der nicht zu einem Vetternclan oder Partei gehört.

Vorgesetztenverhalten

Verbeamtete Parteimitglieder.........

Arbeitsbedingungen

extremer Druck durch die negative Stimmung

Kommunikation

hinterhältig

Gleichberechtigung

In einer Vetternwirtschaft ist keine Gleichberechtigung gegeben.

Interessante Aufgaben

wären vorhanden.....


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

13Hilfreichfinden das hilfreich16Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Das Potenzial unserer Jugend wird hier zerstört

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Hildesheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

...

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Amt für Informations- und Kommunikationstechnik wird von einer fachfremden Person "geleitet", die durch Vetternwirtschaft in die Position gekommen ist. Verwandte sind in vielen anderen Ämtern vertreten, u.a. im Personalamt und im Personalrat.

Besonders schlecht ist am Arbeitgeber, dass er Anpassung und persönliche Loyalität höher bewertet als tatsächliche Leistung. Dadurch werden Kompetenz, kritisches Denken und Verantwortung systematisch entwertet. Leistungsträger werden übersehen, überlastet oder ausgenutzt, während Mittelmäßigkeit und Mitläufertum belohnt werden. Das führt zu Demotivation, Vertrauensverlust, schlechter Work-Life-Balance und der Abwanderung der Besten. Langfristig verarmt die Organisation fachlich, kulturell und strategisch.

Verbesserungsvorschläge

Ein Arbeitgeber sollte Leistung klar definieren und objektiv bewerten, statt Loyalität oder Nähe zur Führung mit Wirksamkeit zu verwechseln. Führungskräfte müssen darin geschult werden, Ergebnisse, Qualität und nachhaltigen Beitrag zu erkennen und eigene Verzerrungen zu reflektieren. Kritische Stimmen sind aktiv zuzulassen, da sie zur Qualität und Zukunftsfähigkeit beitragen. Leistungsträger dürfen nicht durch dauerhafte Mehrbelastung ausgebeutet werden, sondern brauchen klare Grenzen, faire Aufgabenverteilung und verlässliche Anerkennung. Führung sollte auch an Teamgesundheit, Fluktuation und Work-Life-Balance gemessen werden. Eine leistungsorientierte Kultur entsteht nicht durch Leitbilder, sondern durch konsequent gelebte und fair angewandte Belohnungs- und Anerkennungsmechanismen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist im Amt für Informations- und Kommunikationstechnik hochgradig toxisch in einer eigenen, verdrehten Welt, in der diejenigen, die zwar immer da sind, aber nichts leisten, wertgeschätzt und hochgelobt werden während sie die echten Leistungsträger denunzieren und diskriminieren und gleichzeitig dazu zwingen, ihre Arbeit zu erledigen, weil sie selbst zu faul und absolut inkompetent sind.

Work-Life-Balance

Im Amt für Informations- und Kommunikationstechnik ist die Work-Life-Balance für die Leistungsstarken schlecht, für die Faulenzer hingegen sehr gut.
Die Leistungsträger versuchten anfangs, das Ungleichgewicht „wegzuarbeiten“. Sie investierten mehr Zeit, Energie und Verantwortung – in der Hoffnung, doch noch gesehen zu werden. Ergebnis: längere Arbeitszeiten, null Entlastung, keine Anerkennung.

Wenn Leistung nicht zählt, entsteht kognitive Dissonanz: „Ich gebe alles, aber es macht keinen Unterschied.“ Das führt zu Dauerstress, Grübelschleifen, schlechtem Abschalten nach Feierabend und emotionaler Erschöpfung.

Weil sich andere entziehen oder loyal mitschwimmen, landen kritische Aufgaben bei den Leistungsstarken. Sie werden zur Feuerwehr des Systems – erreichbar sein, einspringen, kompensieren. Privatleben wird verhandelbar, Arbeit nicht.

Chronischer Stress ohne Einflussmöglichkeit ist einer der stärksten Burnout-Treiber. Typisch sind Schlafstörungen, Reizbarkeit, somatische Beschwerden – obwohl objektiv „nur gearbeitet wird“.

Kollegenzusammenhalt

Da im Amt für Informations und Kommunikationstechnik Anwesenheit und blinde Loyalität mit Leistung verwechselt werden, sind in den letzten zwei Jahren sämtliche, echte Leistungsträger zu anderen Arbeitgebern gewechselt und erhalten nun, was sie schon lange verdient haben.

Vorgesetztenverhalten

Das Amt für Informations- und Kommunikationstechnik wird von einer fachfremden Person "geleitet", die durch Vetternwirtschaft in die Position gekommen ist. Verwandte sind in vielen anderen Ämtern vertreten, u.a. im Personalamt und im Personalrat.

Wenn ein Vorgesetzter blinde Loyalität mit Leistung verwechselt und echte Leistungsträger übersieht oder ignoriert, hat das ziemlich verlässliche Folgen:

Top-Performer haben Optionen. Wenn sie merken, dass Anpassung wichtiger ist als Kompetenz, gehen sie dorthin, wo Leistung zählt. Zurück bleiben oft die Lauten, Angepassten oder Abhängigen.

Der Vorgesetzte hört nur noch das, was er hören will. Kritische Stimmen fehlen – Entscheidungen werden schlechter, realitätsfremder und oft selbstverstärkend falsch.

Blinde Loyalität ist ein Sicherheitsersatz. Sie signalisiert: „Ich brauche Zustimmung, um mich stabil zu fühlen.“ Kompetente Führung hält Widerspruch aus – inkompetente sucht Gefolgschaft.

Gute Führung erkennt Wirkung, Qualität und nachhaltige Ergebnisse.

Kommunikation

Im Amt für Informations- und Kommunikationstechnik herrscht eine laute, glatte, konfliktscheue Kommunikation mit wenig Wahrheitsgehalt.

Je weniger Kompetenz das System hält, desto stärker muss Sprache kompensieren. Der hier erreichte Grad der Konpetenzlosigkeit ist unmöglich zu kompensieren.

Meetings dienen mehr der Selbstdarstellung als der Klärung.
Kritische Rückfragen gelten implizit als Risiko.
Es entsteht eine Kultur der vorweggenommenen Loyalität: Man sagt, was anschlussfähig ist, nicht was zutreffend ist. Entscheidungen werden rhetorisch bestätigt, nicht inhaltlich geprüft.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

10Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Mobbing als etablierter Führungsstil, gerne auch gegen Kunden in wehrlosen Positionen. Für mich nicht vertretbar.

1,5
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Hildesheim gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

bedrückend

Image

gewollt schlecht, Abschreckung

Karriere/Weiterbildung

nur auf Basis von Beziehungen u./o. Parteimitgliedschaft

Gehalt/Benefits

passend zu anspruchslosen Inhalten

Kollegenzusammenhalt

unerwünscht

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt solche und solche, grundsätzlich werden sie pauschal verurteilt, abgelehnt, sind nicht gleichberechtigt und eingestellt werden nur unterwürfige Berufsanfänger mit entsprechender Gesinnung.

Vorgesetztenverhalten

unerträglich, geschützt weil verbeamtet und aktives Parteimitglied


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

14Hilfreichfinden das hilfreich19Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Filzig

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Hildesheim gearbeitet.

Image

Man gibt sich Mühe....

Karriere/Weiterbildung

Nur durch Beziehungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

nicht vorhanden

Umgang mit älteren Kollegen

pauschale, gelebte Altersdiskriminierung

Gleichberechtigung

Beziehungen dominieren


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

20Hilfreichfinden das hilfreich18Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Hier wird nur gemacht, was nicht verhindert werden kann.

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2020 im Bereich Administration / Verwaltung in Hildesheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Räumliche Nähe zum Wohnort.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles andere.

Verbesserungsvorschläge

Schlechte Führungskräfte kündigen, insbesondere in der EDV personell ausmisten. Die neuen Führungskräfte durch die Teams wählen lassen.
Eine vollständige Organisationsuntersuchung und die Entwicklung und Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie extern beauftragen.

Arbeitsatmosphäre

Toxisch und unkollegial.

Image

Sehr schlecht. Man schämt sich dafür, hier zu arbeiten. Öffentlich bekennen sich die wenigsten dazu, z.B. auf LinkedIn.

Work-Life-Balance

Für viele gilt pünktlich Feierabend, viele krankheitsbedingten Auszeiten, Urlaub unter Ausnutzung sämtlicher Brückentage und das trotz ständigem Gejammere über angeblich zuviel Arbeit. Für die wenigen, die den Laden am Laufen halten und dafür Null Wertschätzung bekommen, gilt das Gegenteil: Überstunden, Arbeit wenn man krank oder im Urlaub ist.

Karriere/Weiterbildung

Mittlerweile werden Personalentwicklungsmaßnahmen angeboten, die aber nichts bringen.

Gehalt/Benefits

Die richtigen Leute verdienen zu wenig und die falschen zuviel.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Verschwenderisch.

Kollegenzusammenhalt

Auf der Weihnachtsfeier wird gesoffen. Die alten Damen trinken im Restaurant selbst mitgebrachten Prosecco, den sie in den Handtaschen reinschmuggeln. Peinlich!!!!

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden ausgegrenzt und im Leerlauf gelassen.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskräfte sind seit 40 Jahren da und haben weder Fach- noch Führungskompetenz.

Arbeitsbedingungen

Veraltete Ausstattung, die schlecht gemanaged wird.

Kommunikation

Die Kommunikation ist grauenhaft. Gegen die reduzierte Aufmerksamkeitsspanne hat man keine Chance, weder schriftlich noch im persönlichen Gespräch. Die MA können keine E-Mails oder bebilderte Anleitungen lesen, geschweige denn verstehen. Außerdem ist hier Transparenz eine Einbahnstraße.

Interessante Aufgaben

Engagierte und qualifizierte MA können interessante Aufgaben finden und Probleme lösen, von denen die Verantwortlichen nichts verstehen. Die Leistung wird ignoriert.


Gleichberechtigung

20Hilfreichfinden das hilfreich18Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Der Job der Dir keinen Spaß bereitet, Dich geistig unterfordert und kaum Geld einbringt

1,5
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Hildesheim gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles Beziehungsverflochten und je boshafter mit schlecht gespielter Anteilnahme desto höher in der Hierachie

Karriere/Weiterbildung

gibt es nicht


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

22Hilfreichfinden das hilfreich20Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 25 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Landkreis Hildesheim durchschnittlich mit 1,9 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Öffentliche Verwaltung (3,5 Punkte). 10% der Bewertenden würden Landkreis Hildesheim als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 25 Bewertungen gefallen die Faktoren Work-Life-Balance, Arbeitsbedingungen und Kollegenzusammenhalt den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 25 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Landkreis Hildesheim als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.