9 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nach der jüngsten Neubesetzung der Führungspositionen kann man sich nur wundern. Es drängt sich der Eindruck auf, dass hier die Ziegen zum Gärtner des Kohls gemacht wurden. Bleibt abzuwarten, was von dem einstigen "Kohl" überhaupt noch übrig bleibt.
Die Erwartungshaltung an uns Mitarbeiter ist eindeutig: Wir sollen uns reibungslos in die bestehenden Prozesse einfügen, unsere Aufgaben zuverlässig erfüllen und den Anforderungen des Arbeitgebers jederzeit nachkommen. Wenn man sich anpasst und Kritik vermeidet, gilt die Zusammenarbeit in der Regel als unkompliziert und ‚alles ist okay‘.Hinter den Kulissen gibt es jedoch Aspekte, die den Arbeitsalltag prägen, aber schwer in einfachen Worten abzubilden sind. Beispielsweise findet oft kein strukturiertes Feedback oder eine offene Abschiedskultur statt, wenn sich Wege trennen – das Ausscheiden von Kollegen wird meist einfach hingenommen, auch wenn viele Mitarbeitende ‚gegangen werden‘. Gleichzeitig gibt es anhaltende Belastungen unseres Systems. Um diese Entwicklungen ehrlich und wertfrei zu bewerten, müsste man viele strukturelle Themen auf den Tisch bringen und Lösungsansätze konsequent im Interesse aller Mitarbeiter umsetzen.
Ein langes und scheinbar sorgenfreies Leben gelingt oft jenen, die sich konform verhalten, wenig anecken und sich den vorgegebenen Systemen anpassen. Echte gesellschaftliche Weiterentwicklung und ein freies, glückliches Miteinander erfordern es jedoch, Vielfalt bewusst zuzulassen und starre Normen aufzubrechen.
Das propagierte Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben wirkt oft wie eine bloße Worthülse. Was im Bewerbungsprozess hoch angesetzt wird, ist in der Realität kaum spürbar. Strukturelle Hürden verhindern echte Vereinbarkeit – ein Zustand, der kritisch beleuchtet werden muss.
Erwartungen an die zeitliche Flexibilität werden vor allem von kinderlosen Beschäftigten und Führungskräften mit bereits älteren Kindern gestellt. Demgegenüber geraten die Bedürfnisse junger Eltern häufig in den Hintergrund. Zudem stoßen private Anliegen von Mitarbeitenden im Arbeitsalltag oft auf Unverständnis und Missmut, wenn sie den reibungslosen Ablauf stören.
Weiterbildungen sind zentral für die berufliche Entwicklung, sind aber stark von Budgetrestriktionen betroffen. Angebote stehen unter dem Vorbehalt stabiler Finanzen und werden oft kontingentiert, sodass die Vergabe stark von Priorisierungen oder Förderrichtlinien abhängt.
Der vorgebliche Kollegenzusammenhalt wirkt vielerorts konstruiert und dient augenscheinlich vor allem dazu, künstliche Reibeflächen zu schaffen, an denen sich Teams abarbeiten können. Echte Wertschätzung wird durch diese Dynamik jedoch untergraben.
Der Umgang mit älteren Kollegen ist nicht einheitlich, sondern stark typabhängig. Er erfordert Fingerspitzengefühl, da Hierarchien, persönliche Erfahrungswerte und "Seil-schaften" zu wichtigen Entscheidern eine zentrale Rolle spielen können.
Das Verhalten von Führungskräften ist individuell sehr unterschiedlich. Konflikte entstehen jedoch häufig, wenn Vorgesetzte von ihren Teams Standards einfordern, die sie selbst nicht vorleben. Dies betrifft beispielsweise die Regelungen zu Dienstreisen, Homeoffice, hybriden Arbeitszeiten, Dienstwagen, festen Absprachen, Anwesenheitspflichten, Feierabendzeiten und vielem mehr.
Die Arbeitsbedingungen werden zunehmend unattraktiv und sind von spürbaren Einschränkungen geprägt. Der wachsende Unmut und die Frustration einzelner Kollegen übertragen sich zunehmend auf das gesamte Team. Zudem erleben wir eine starke Uneinigkeit innerhalb der Gruppen und einen fehlenden teamübergreifenden Austausch. Ein ‚Teile-und-Herrsche‘-Verhalten ist leider zum bedrückenden Führungsalltag geworden.
Die Kommunikation ist häufig einseitig. Bei Kritik wird der Spieß umgedreht und die kritisierende Person selbst zum Ziel von Vorwürfen. Das System stabilisiert sich durch starre Hierarchien. Echte Wertschätzung wird Mitarbeitenden erst dann zuteil, wenn deren Frust offensichtlich wird.
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass das Gehalt im Jugendamt in der Regel in Ordnung ist und eine solide Basis bietet. Betrachtet man jedoch den tatsächlichen Aufwand, die hohe Verantwortung und die Zeit, die man tagtäglich in dieses Berufsfeld investiert, steht die Entlohnung in keinem angemessenen Verhältnis mehr zur erbrachten Leistung.Vergleicht man dieses Arbeitsfeld mit privaten Trägern oder ähnlichen Tätigkeiten in anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes, gelangt man leider zu der traurigen Erkenntnis, dass man hier spürbar unterbezahlt ist. Diese Diskrepanz wiegt umso schwerer, da der Beruf extrem fordernd ist: Die tägliche Arbeit geht permanent an die körperliche und psychische Substanz. Eine faire Anpassung der Vergütung wäre daher nicht nur angemessen, sondern auch ein notwendiges Zeichen der Wertschätzung für diese emotionale und physische Dauerbelastung.
Wir haben es geschafft! Die Zeiten der komplizierten Bevorzugung sind vorbei. Echte Gleichberechtigung bedeutet schließlich nicht, dass es allen fantastisch geht – sondern dass wir endlich alle gleich mies behandeln.
Die Arbeit im Jugendamt bietet ein unglaublich erfüllendes und dynamisches Berufsfeld, das jeden Tag neue, spannende Einblicke bereithält. Mit jedem gelösten Fall und jeder begleiteten Familie steigt der eigene Erfahrungswert rasant. Diese wachsende Expertise macht die täglichen Aufgaben extrem interessant, da man komplexe menschliche Dynamiken immer besser versteht und tiefgründige, positive Veränderungen im Leben von Kindern und Jugendlichen bewirken kann. Jede Herausforderung wird so zu einer Chance, fachlich und persönlich über sich hinauszuwachsen.So faszinierend und motivierend diese Arbeit durch den tiefen Sinn und den stetigen Wissenszuwachs auch ist – das volle Potenzial dieser Aufgaben könnte noch viel leichter entfaltet werden, wenn die aktuellen institutionellen Rahmenbedingungen nicht wären. Die strukturellen Vorgaben, der hohe Verwaltungsaufwand und der chronische Personalmangel legen dem leidenschaftlichen Engagement oft Steine in den Weg.
Sicherer Arbeitsplatz
Auf die Probleme der Mitarbeiter eingehen. Schauen wo wirklich Stellen gebraucht werden, um die Kollegen zu entlasten. So vermeidet man auch Dauerkrank. Mehr Flexibilität, weniger Kontrolle einiger Führungskräfte, weil der jetzige den anderen nichts gönnt. Mehr Schulungen der Fachdienstleiter und sie auf ihre Rechte und Pflichten einweisen, viel spielen sich gern als Oberchef auf. Die Probleme bestehen nicht erst seit gestern, aber es muss was passieren.
Auf die Probleme der Mitarbeiter eingehen. Schauen wo wirklich Stellen gebraucht werden, um die Kollegen zu entlasten. So vermeidet man auch Dauerkrank. Mehr Flexibilität, weniger Kontrolle einiger Führungskräfte, weil der jetzige den anderen nichts gönnt. Mehr Schulungen der Fachdienstleiter und sie auf ihre Rechte und Pflichten einweisen, viel spielen sich gern als Oberchef auf. Die Probleme bestehen nicht erst seit gestern, aber es muss was passieren.
Die Kollegen untereinander verstehen sich kaum, sowie auch das Verhältnis zum Fachdiemstleiter
Viel Frust hat sich auch unter den Kollegen aufgebaut
Abteilungsabhängig
Wenn man es selber zahlen kann, dann ja
Stellenweise sind die Stellen falsch eingegruppiert, Verständnis wird wenig gezeigt oder drauf eingegangen
Wenig bis gar nicht
Zum Amtsleiter gut, aber stellenweise zu den Fachdienstleiter unmöglich
IT meist veraltet und kompliziert. Könnte alles moderner und einfacher gestaltet sein
Es muss definitiv mehr für HO und digitales gemacht werden.
An sich gut, wenn nicht wieder die Technik anderes vor hat
je nach Amt
Gut
Flexible Arbeitszeiten
Die Stellenbewertung ist mitunter nicht nachvollziehbar. Es gibt gut bezahlte Stellen, aber andere sind schlichtweg falsch bewertet
In den einzelnen Bereichen sehr gut. Betritt man eine andere Etage ist man froh, wenn die Kollegen dein Gesicht kennen.
Wenn mich etwas stört, sage ich dies sofort. Das wünsche ich mir auch von unseren Mitarbeitern
Bei der großen Anzahl an Ämtern und Sachbereichen kommen gibt es dementsprechend viele interessante und wichtige Aufgaben.
Flexible Arbeitszeiten, Telearbeit in vielen Bereich möglich, ausreichend Urlaubstage
Das Vertrauen zwischen Mitarbeiter*innen, Personalebene, Landrat und Personalrat
Die Personalstruktur muss verbessert werden. Wir müssen uns interessanter gestalten um neue Kollegen*innen zu finden.
Muss verbessert werden
Arbeitgeber müsste sich interessanter präsentieren
Wird leider nicht immer unterstützt und muss oft eigenfinanziert werden um voranzukommen
Stellen sind nicht immer gerechtfertigt eingestuft
Vom Team her unterschiedlich
Nicht jeder ist als Vorgesetzter geeignet und steht nicht zu seinen Mitarbeiter*innen im Team
IT müsste auf aktuellen Stand gesetzt werden
Abteilungsabhängig und von den Interessen des einzelnen Mitarbeiter*innen abhängig.
Nichts!
Absoluter Egoismus und Ignoranz gegenüber der Kindertagespflege. Man spürt, dass der Landrat diese tolle, individuelle und familienorientierte Betreuungsalternative abschaffen will.
Weg von der Theorie! Weg von der Arroganz! Weg vom hohen Ross! Weg von Vorurteilen! Weg vom Hass gegen Kindertagespflegepersonen.