Luft nach oben, jedoch keine Katastrophe.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die diversen Benefits, den oft abwechslungsreichen Arbeitsalltag. Die Einführung eines Betriebsrats.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die vorherrschende Vetternwirtschaft und die damit verbundene Arroganz, die anscheinend nach wie vor vorherrschende Diskriminierung diverser Mitarbeiter, die veraltete Technik. Teilweise kommen demotivierende E-Mails, dass die Konkurrenz besser sei. Natürlich schläft die Konkurrenz nicht, es jedoch regelmäßig zu hören befeuert bei manchen Angestellten die Angst, irgendwann arbeitslos zu sein, wo manche doch 120% geben. Dies sollte definitiv mehr wertgeschätzt werden.
Würden diese Punkte verbessert, wäre die AMG, für mich persönlich, ein spitzen Arbeitgeber.
Verbesserungsvorschläge
- Hört euren Mitarbeitern zu.
- Passt die Löhne eventuell inflationsbedingt an.
- Befördert die richtigen Leute mit Ahnung und nicht die, die (nett formuliert), besonders sympathisch sind.
Arbeitsatmosphäre
Zwei Sterne, lediglich weil man zum größten Teil gute Kolleg:innen hat, die im selben Boot sitzen. Zur Personalabteilung kann ich nur sagen, dass diese vielleicht mal genauer hinschauen sollten, wer wirklich arbeitet und wer die Füße hochlegt. Habe in einer vorherigen Bewertung gelesen, dass eine gewisse Vetternwirtschaft existiert und kann dies leider nur bestätigen. Unabhängig von Qualitäten und Erfahrung werden Titel wie z.b. der sogenannte "Team-Leader" vergeben. Dies sollte vielleicht mal strenger begutachtet werden.
Image
Der Geschäftsführer bemüht sich ein gutes Image zu pflegen. Oft hört man jedoch, dass die Akkustik bei diversen Konzerten nicht gut sei. Schätze das hängt jedoch viel mit dem jeweiligen Veranstalter zusammen, eventuell auch mit dem gewählten Platz. Auf Social-Media wird ordentlich die Werbetrommel geschlagen, hier werden den Gästen auch mal Blicke hinter die Kulissen gewährt.
Work-Life-Balance
In meiner Abteilung war es in Ordnung, in anderen Bereichen eine Vollkatastrophe.
Karriere/Weiterbildung
Es werden einem regelmäßig interne Schulungen angeboten. Man kann sich zum Team-Leader ernennen lassen. Wie zuvor gesagt, wird dies nach einer Art Sympathie-Prinzip entschieden. Hierbei wird leider weniger auf die Eignung oder Leistung geschaut.
Gehalt/Benefits
Man wird nach Tarif bezahlt. Das dieser leider trotz Erhöhung recht niedrig ist, ist eine andere Sache. Urlaubs-, und Weihnachtsgeld gibt es einmal jährlich in Form einer Sonderzahlung/Prämie, wovon die Höhe abhängt ist mir nicht bekannt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man versucht an manchen Stellen etwas für die Umwelt zutun, vieles ist jedoch verbesserungswürdig z.B. im Bereich der Energiesparmaßnahmen oder dem Ressourcensparen, jedoch müsste man dafür zunächst eine ganze Menge Geld in die Hand nehmen. Beispiel: Wiederverwendbare Verpackungen sind ein guter Schritt, jedoch nicht, wenn die uralten Spülmaschinen nicht mehr in der Lage sind die Verpackungen mit einem Spülgang hygienisch sauber zu reinigen, wodurch unnötig viel Wasser verbraucht wird. Dort sollte das Qualitätsmanagement vielleicht mal genauer hinsehen und es nicht nur belächeln.
Kollegenzusammenhalt
In meiner Abteilung war der Zusammenhalt zum größten Teil vorhanden, was jedoch nicht Abteilungsübergreifend bedeutete. Ganz schlimm ist die Warenannahme. Dort sollte man vielleicht ein paar mehr Leute einstellen, in der Hoffnung das man nicht permanent als Störenfried behandelt wird, sollte man mal etwas von den dort zuständigen Leuten brauchen.
Umgang mit älteren Kollegen
Die älteren Kolleg:innen welche eventuell nicht so Technik-Affin sind und eventuell mal eine leicht verständliche Einweisung benötigen könnten, werden hier leider im Regen stehen gelassen. Bei manchen Kolleg:innen hört man, sie hätten das Gefühl, rausgeekelt zu werden.
Vorgesetztenverhalten
"Happy Chef:in, Happy Life.", würde ich mal behaupten. War der/die Chef:in gestresst, mussten leider alle darunter leiden, was die gesamte Belegschaft runter zieht. Professionalität ist da leider oft ein Fremdwort. Soviel zur Abteilung. Hier möchte ich gerne nochmal etwas zur Personalabteilung sagen: Fangt an, euren Mitarbeiter:innen zuzuhören. Ich bin mir sicher, die kündigungsbedingte Mitarbeiterfluktuation würde sich dadurch erheblich senken. Wer darauf keine Lust hat, sollte seine Position eventuell nochmal überdenken.
Arbeitsbedingungen
Je nach Abteilung bestimmt gut, in einigen Bereichen jedoch aufgrund von Personalmangel unzumutbar.
Kommunikation
Man wird halt teilweise in seinen Bereich geworfen, ohne großartig gebrieft zu werden. Einmal im Monat kommt ein Newsletter, der über den neusten Stand informiert. Ansonsten wird man meist erst vor vollendete Tatsachen gestellt.
Gleichberechtigung
Aufgrund diverser E-Mails scheinbar nicht in allen Köpfen angekommen. Leider folgen kaum Maßnahmen.
Interessante Aufgaben
Eventbedingt immer wechselnde Aufgaben, bei manchen findet es Anklang, bei anderen halt nicht.