2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Trotz der Herausforderungen schätze ich die moderne technische Ausstattung und die flachen Hierarchien, die eigentlich kurze Entscheidungswege ermöglichen. Der Kollegenzusammenhalt ist solide, sodass Projekte meist erfolgreich umgesetzt werden. Auch das Gehalt ist marktüblich und die Arbeitszeiten bieten je nach Bereich flexible Gestaltungsmöglichkeiten.
Das Unternehmen wirkt von außen ambitioniert und dynamisch – doch die internen Strukturen sind von Ungleichheit, Machtspielchen und fehlender Menschlichkeit geprägt. Wer nicht Teil des „inneren Zirkels“ ist, arbeitet unter schwierigen Bedingungen und muss mit mangelnder Führung und Anerkennung leben. Ich kann das Unternehmen nur sehr eingeschränkt empfehlen – und nur für Personen, die bereit sind, sich durchzubeißen, ohne Rückhalt zu erwarten.
Klare, transparente Kommunikation etablieren
Führungskräfte sollten Vorbilder sein, nicht Selbstdarsteller
Gleichbehandlung aktiv leben – nicht nur behaupten
Kritikfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein in der Führung entwickeln
Mitarbeitende nicht als bloße „Ressourcen“ behandeln
Die Arbeitsatmosphäre ist stark von Gruppenzugehörigkeit abhängig. Es gibt eine erkennbare Trennung zwischen bevorzugten Mitarbeitenden („Lieblingen“) und dem restlichen Team bzw. den Freelancer. Wer nicht zur engen Führungsclique gehört, arbeitet weitgehend unter dem Radar – ohne echte Anerkennung, Unterstützung oder Wertschätzung. Das erzeugt Frust, Demotivation und Unsicherheit.
Das Image nach außen wirkt professionell, modern und ambitioniert. Alles gestylt und "gephotoshopt" für Social Media. Intern erlebt man jedoch eine ganz andere Realität – geprägt von unausgeglichener Führung, schlechter Kommunikation und systematischer Ungleichbehandlung.
Je nach Position und Projekt sehr unterschiedlich. In Spitzenzeiten wird viel erwartet, Ausgleich dafür ist nicht selbstverständlich. Pausen oder Rücksicht auf Privatleben sind vom guten Willen der Führung abhängig. Urlaubssperren werden nicht frühzeitig kommuniziert.
Keine klare Förderung. Wer sich eigeninitiativ kümmert, kann sich fachlich weiterentwickeln – strukturiert begleitet wird das allerdings nicht. Persönliche Entwicklung scheint kein wirkliches Ziel des Unternehmens zu sein.
Gehalt marktüblich, aber nicht überdurchschnittlich. Teils interessante Gespräche zu Überstundenausgleich und Auszahlungen. Sozialleistungen sind überschaubar. Wer nicht zu den „wichtigen“ Personen zählt, bekommt keine zusätzlichen Anreize. Entwicklungsmöglichkeiten werden nicht kommuniziert. Dann bleibt mehr Gewinn für die beiden "Unternehmer".
Nach außen gibt es das Bemühen, modern und verantwortungsbewusst aufzutreten – intern fehlt es aber oft an Substanz. Soziales Bewusstsein im Umgang mit Mitarbeitenden oder der Umwelt ist kaum spürbar.
Der Zusammenhalt im Team ist grundsätzlich gut. Echte Freundschaften sind selten, aber man arbeitet zuverlässig zusammen, damit die Projekte erfolgreich sind. Gelegentlich gibt es kleine Ausnahmen im Verhalten einzelner Kollegen, die aber den Teamgeist nicht wesentlich beeinträchtigen.
Man konnte deutlich sehen, wie ausgebrannt viele ältere Kollegen – meist Ende dreißig bis Ende vierzig – waren. Leider wurden einige von ihnen auch spürbar unter Druck gesetzt oder systematisch an den Rand gedrängt. Der Umgang mit erfahrenen Mitarbeitenden ließ oft zu wünschen übrig, was zu hoher Belastung, Unzufriedenheit und Erschöpfung führte. Viele wirkten ausgelaugt, und es ist fraglich, wie lange sie unter diesen Bedingungen noch im Unternehmen bleiben.
Ein Teil der Geschäftsführung ist fachlich sehr kompetent und durchsetzungsstark – menschlich aber enttäuschend. Das Verhalten ist oft autoritär, egozentrisch und intransparent. Auf Mitarbeiterebene wird Härte demonstriert, die offenbar eher dem Selbstschutz als der Führung dient. Empathie oder echtes Interesse an Mitarbeitenden fehlt weitgehend. Entscheidungen erscheinen teils impulsiv und selbstbezogen. Subtile Diskriminierung und Sprüche gegen Randgruppen sind leider keine Ausnahme - wohl aus der eigenen Unsicherheit heraus.
Es wird mit modernen Mitteln gearbeitet, technisch ist vieles auf gutem Niveau. Doch die Rahmenbedingungen sind stark vom Projekt und der jeweiligen Führungskraft abhängig. Einige Mitarbeitende werden wie „Human Resources mit Akku“ behandelt – funktionieren, bis der Akku leer ist, dann wird der Mitarbeiter ersetzt. Ist er nicht mehr im Unternehmen, Häme und die Schuld und Schwäche wird bei Individuum gesucht. Systematisch mal sich selbst hinterfragen? ... Wohl kaum. Hauptsache der Kontostand der beiden Chefs stimmt.
Trotz angeblich flacher Hierarchien ist die Kommunikation unkoordiniert, widersprüchlich oder findet gar nicht statt. Informationen werden unvollständig weitergegeben, Anweisungen ändern sich kurzfristig, und wichtige Dinge werden oft nur informell über Ecken kommuniziert. Transparenz fehlt, und Rückfragen werden nicht gerne gesehen. Die beiden Geschäftsführer scheinen sich nicht gut abzustimmen untereinander. An der eigenen Kommunikationsfähigkeit nach innen arbeiten? - selten so gelacht.
Formal ist Gleichberechtigung gegeben – in der Realität existiert jedoch eine klare Bevorzugung einzelner Personen. Wer im „inneren Kreis“ ist, bekommt Informationen, Schutz und Freiräume. Alle anderen arbeiten im Schatten und werden kaum wahrgenommen. Kritik oder Verbesserungsvorschläge sind nicht erwünscht, sofern sie nicht von den bevorzugten Personen kommen.
Die Aufgaben und Projekte selbst können durchaus spannend sein, abhängig vom Einsatzbereich. Allerdings fehlt oft die Zeit oder Struktur, sich wirklich mit den Inhalten auseinanderzusetzen – man wird ins kalte Wasser geworfen, mit dem Motto: „Funktionieren, nicht fragen.“ Die Premium-Projekte dürfen die Lieblinge der Chefs abarbeiten.