Lautsprecher Teufel GmbH Logo

Lautsprecher 
Teufel 
GmbH
Bewertung

Der Teufel hat die richtigen Werte.

5,0
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ich kann natürlich nur meine Eindrücke aus der eigenen Abteilung bzw. nahestehenden schildern, aber habe durch verschiedene interdisziplinäre Projekte viel Einblick gewonnen. Ich halte die Arbeitsatmosphäre bei Teufel für hochgradig angenehm - professionell aber persönlich und gut gestimmt, respektvoll aber durchaus immer mit Blick auf Fortschritt und Verbesserung. Begründetes Feedback jeder Art konnte ich jederzeit platzieren.

Image

Als Nerd mache ich natürlich in meiner persönlichen Bubble immer sofort Pluspunkt, wenn ich Teufel als Arbeitgeber nenne. Aber auch darüber hinaus ist die Marke mehr und mehr Begriff - und alle, die ich bisher dazu sprach, hatten ein positives Grundgefühl, verbinden mit Teufel moderne Ingenieurskunst mit echter Berliner Geschichte. "Das ist doch nur China-Zeug", was sich ewig hielt, sollte sich auch langsam egalisiert haben, da den allermeisten klargeworden ist, dass Produktion in Deutschland für diesen Markt schlicht unmöglich ist und gleichzeitig die Vorreiterrolle in Sachen Technologie wohl mithin inzwischen auch eher in China als Deutschland liegt.

Work-Life-Balance

In der IT ist Work-Life-Balance ja oftmals eher ein scherzhaft belegter Begriff, gerade im Mittelstand kann man natürlich nicht auf ein dutzende Köpfe großes Oncall-Team oder unendliche lange Vertretungsketten zurückgreifen. Ich habe aber nie Druck empfunden, außerhalb der von mir selbst angemeldeten Arbeitszeiten zu agieren, tat es umso lieber dann selbständig, wenn es eben nötig war. Ich habe auch nie erlebt, dass Arzttermine, spontan notwendige Abmeldung für Kinderbetreuung o.Ä. zu einem Nein führten.

Karriere/Weiterbildung

Wie beschrieben: Meine Entwicklung fühlte sich natürlich an; Potentiale wurden erkannt und vieles vorgeschlagen, gleichzeitig erfuhr ich immer Förderung, wo ich als erster neue Gebiete erkannte und erarbeiten wollte. Teufel ist kein Unternehmen, in dem man Zertifikate sammelt - sondern eines, das immer alles bereitstellt, um alles zu erlernen, was wirklich weiterbringt.

Gehalt/Benefits

Ich war nie der Mensch, der regelmäßig das Gehalt verhandeln möchte, sondern habe für mich auch immer gesehen, dass die enormen Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten, die Teufel gibt, Teil des Paketes sind. Dennoch gab es stets Anpassungen, die ich für mehr als wettbewerbsfähig und mehr als fair halte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein Unternehmen existiert mit dem Zweck des Selbsterhalts oder idealerweise gar Wachstums - also: Geld verdienen. Und aus meiner Perspektive schafft Teufel den Spagat zwischen dieser Verpflichtung und der Umsetzung tatsächlicher Nachhaltigkeitsmaßnahmen herausragend. Diese Maßnahmen werden nicht vollzogen, um ein marketingwirksames Gütesiegeln zu erhalten, sondern wirklich durch alle Abteilungen von Grund gedacht; vom Stromverbrauch und der Sicherstellung eines wirklich sauberen Strombezuges bis hin zu Verpackungsmaterialien oder Vorreiterprojekten wie vollständig selbst wart- und erweiterbarer Lautsprecher. Nach meinem Dafürhalten hat der Fakt, dass Nachhaltigkeit nicht mehr optional ist, aber erst in der Zukunft wirklich belohnt wird, wer sich auch heute damit beschäftigt, wirklich Einzug in die tiefste Unternehmenskultur erhalten. Erneut: Meine Perspektive, aber ich glaube, hier Blick in viele verschiedene Bereiche erhalten zu haben und sehe, wie das auch regelmäßig und in großer Tiefe als wichtiges Thema auch im Middle Management und damit indirekt allen platziert und besprochen wird.

Kollegenzusammenhalt

In meinen Augen eine der größten Stärken von Teufel. In allen Situationen, die ich selbst miterlebte, standen Teams, Abteilungen, Gesamtunternehmung zusammen - auch in eher schweren Phasen wie der, in der die Welt sich eben derzeit befindet. Bittet jemand um Unterstützung, ob phasenweise oder gar durch größere Anpassungen des eigenen Tätigkeitsfeldes, trug das Team das stets mit, ohne im Geringsten ein negatives Gefühl zu vermitteln - im Gegenteil, stets mit einem "natürlich kriegen wir das so hin"-Vibe.

Umgang mit älteren Kollegen

Alter spielt nach meiner Wahrnehmung schlicht und einfach keine Rolle. Es kommt darauf an, was eine Person kann, zeigt, Motivation und der persönliche Fit für eine Rolle oder Aufgabe bestimmen, welche das eben wird; das gilt nicht nur für ältere, sondern eben auch jüngere Kollegen, die bspw. schon recht jung eine Führungsrolle übernehmen dürfen.

Vorgesetztenverhalten

Ich hatte fraglos immer riesiges Glück mit meinen vorgesetzten Personen und möchte auch nur für diese sprechen - aber ich fühlte ich mich immer gleichermaßen fair wie fördernd behandelt. Unangenehmes wurde adressiert, ohne dass es sich erst zu einem größeren Problem aufbauen musste, ohne dass ich mich persönlich schlecht fühlen musste; gleichermaßen erfuhr ich schon früh ein großes Vertrauen, Dinge auch mal neu zu denken, umzusetzen. Was ich entschied konnte ich immer entweder offen vorher diskutieren oder auch ohne weitere Rücksprache immer darauf vertrauen, Rückendeckung zu haben. Erneut: Transparent und fair und ein riesiger Grad an Entwicklungsraum, sowohl für unsere Umgebung als auch für mich persönlich.

Arbeitsbedingungen

Mir fehlte es nie an irgendeinem Stück an Ausstattung; gleichzeitig sind die Büros wirklich attraktiv. Der Rest ist eher das miteinander, und das habe ich in den anderen Punkten ja bereits als sehr motivierend beschrieben.

Kommunikation

Die Geschäftsführung und das Management teilen faktisch alles, was teilbar ist, mit der Belegschaft. Es ist stets klar, woran man ist, wie es der Unternehmung geht, mit Blick auf Markt und eigene Entwicklung. Schwierige Situationen, sei es weltpolitische Lage oder Pandemieausbruch, wurden transparent behandelt und stets Wege gefunden, relevante Informationen zu teilen ohn unprofessionell oder überwältigend zu wirken.

Es gibt klare Vereinbarungen, welche Werkzeuge für welche Art der Kommunikation gewählt werden; und auch wenn die sich im Detail zwischen Abteilungen unterscheiden mögen, hatte ich nie Probleme, Verantwortliche für Themenbereiche zu identifizieren und zu erreichen.

Gleichberechtigung

In einem traditionell eher männerdominierten Umfeld der Technologie hatte ich nie das Gefühl, dass für andere Nachteile irgendeiner Art, Diskriminierung entstanden oder andersherum Bevorzugung aufgrund von Dingen, die nichts mit der Aufgabe und den tatsächlichen eigenen Fähigkeiten zu tun hatten, stattfand.

Interessante Aufgaben

Hier ist natürlich immer erstmal ein großes Glück, wenn man wie im IT-Umfeld faktisch sein Hobby zum Beruf machen kann. Das geht hier zweifelsfrei, aber eben professionell und langfristig stabil. Neue Entwicklungen werden immer aufmerksam beobachtet, Impulse einzelner ernstgenommen und auch oft umgesetzt. Das heißt nicht "jeder kann jedes Feld beliebig erschließen und einführen, was er möchte" - das heißt, dass es keine Denkverbote gibt und alles auf Sinnhaftigkeit für den Einsatz im Unternehmen geprüft wird. Nicht alle Ideen, die ich hatte, nicht alle Technologien, die ich interessant fand, konnten diesen Test bestehen, das ist klar - aber rückblickend kann ich kaum noch aufzählen, in wie viele Themengebiete ich mich einarbeiten und da auch die Vorreiterrolle einnehmen durfte.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.