Würde ich nicht weiterempfehlen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Work-Life-Balance war sehr gut, und es ist schön, dass hier den meisten Mitarbeiter*innen entgegengekommen wurde.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeitsausstattung im Softwarebereich fand ich veraltet, und das Führungspersonal fand ich arrogant und hat für meinen Geschmack zu wenig Verantwortung abgegeben an Leute, die sich auskennen. Ich habe Mobbing erlebt und habe nicht mitbekommen, dass etwas dagegen getan wurde.
Verbesserungsvorschläge
Der Führungsstil sollte sich ändern - Mitarbeitern, die sich auskennen, sollte mehr Vertrauen entgegengebracht werden. Die Arbeitsmittel v.a. bei Software ist großteils veraltet, und die Entwicklungsprozesse sind zu sehr von Wunschdenken und zu wenig von Expertise getrieben. Hier sollte meiner Meinung nach dringend über den Tellerrand geschaut werden.
Arbeitsatmosphäre
In meinem 3er-Büro wurde für mein Gefühl selten bis kaum miteinander gesprochen, alle waren fleißig in die Arbeit am Computer versunken. ich habe auch selten gemeinsames Essen erlebt, weswegen ich soweit möglich ins Home Office ging.
Work-Life-Balance
Zu meiner Zeit war Home Office noch großteils möglich, wurde meines Wissens firmenweit aber Schritt für Schritt eingeschränkt. Die Meetings wurden meistens zu Zeiten gehalten, die für alle Personen günstig waren, und im Notfall wurde verschoben. Das war definitiv gut so!
Karriere/Weiterbildung
Mir wurde innerhalb von 3 Jahren keine Schulung genehmigt. Karrieremöglichkeiten gibt es kaum, und Leistung wurde meiner Erfahrung nach auch nicht besonders gewürdigt.
Kollegenzusammenhalt
Es gab zwei, drei Kolleg*innen, mit denen ich öfter Kontakt hatte, ansonsten empfand ich die Zeit bei LayTec eher als einsam. Der wenige Kontakt war aber positiv.
Vorgesetztenverhalten
Der Schwachpunkt meiner Erfahrung. Generell sind hier meinem Gefühl nach viele Egos von promovierten, männlichen Naturwissenschaftlern am Werk, was ich als sehr arrogant wahrgenommen habe, v.a. in der Führungsriege.
Ich habe Mobbing erlebt, sowohl durch eine aktuell für LayTec in höherer Position arbeitende Person, als auch durch eine Person, die nach ihrem Ausscheiden als Berater mitarbeitete. Von meinem Vorgesetzten habe ich hier keine Unterstützung wahrgenommen - im gegenteil, es wurde eher relativiert.
Mein Vorgesetzter hat für mein Gefühl außerhalb der Gruppennmeetings sehr wenig mit mir kommuniziert und es kam für mich absolut überraschend, dass er nach einem Jahr voller positiver Rückmeldung aller Kolleg*innen, mit denen ich in Kontakt war, so unzufrieden mit meiner Leistung war, dass es zu meinem Ausscheiden kam. Da hätte ich mir definitiv frühzeitigere und offenere Kommunikation gewunschen.
Arbeitsbedingungen
Ich kann nur über Bürojobs am Computer berichten. Für durchschnittliche Aufgaben passt es gerade so. Meiner Meinung nach sollte mehr Geld und v.a. Know-How in Hardware und moderne Infrastruktur für Softwareentwicklung und Datenanalyse gesteckt werden. Das Management setzt die Prioritäten aber gerade nicht dort, und vertraut meiner Meinung nach Angestellten nicht, die sich damit auskennen.
Kommunikation
Es gibt regelmäßige Betriebsmeetings, in denen die aktuellen Zahlen und Neuigkeiten mitgeteilt werden. Auf Abteilungsebene wird viel in wöchentlichen Meetings berichtet und kontrolliert. Ansonsten hatte ich im Arbeitsalltag wenig Kontakt mit Vorgesetzten und Kolleg*innen.
Gehalt/Benefits
Unteres Mittelfeld. Außer einem Inflationsausgleich gibt es keine finanzielle Weiterentwicklung.
Gleichberechtigung
Sehr hoher Anteil an männlichen Kolleg*innen, was dem Betriebsklima nicht gut tut.
Interessante Aufgaben
Teils sehr spannende Aufgaben, teils sehr monoton. Es ist definitiv Potential da.