3 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sehr umfangreicher Prozess für eine kleine Agentur! Positiv war, dass die Rückmeldung nach der Bewerbung schnell erfolgte. Zunächst gab es dann ein kurzes Gespräch mit einer Recruiterin. Sie sprach darin von einem insgesamt dreistufigen Prozess: Angeblich gäbe es anschließend ein Gespräch mit einem der Geschäftsführer (virtuell) und daraufhin ein weiteres sehr ausführliches persönliches Gespräch, nach Möglichkeit vor Ort. Faktisch war es jedoch so, dass nach dem Zweitgespräch eine Aufgabe gegeben wurde, die es für das Drittgespräch zu erfüllen galt. Die Aufgabe war fachlich Ordnung und vom Umfang her angemessen.
Im über zweistündigen Gespräch vor Ort, zu dem die erfüllte Aufgabe mitzubringen war, hieß es dann, dass es – bei Weiterkommen – zusätzlich auch noch eine vierte Stufe geben würde, und zwar ein Probearbeiten (wieder nach Möglichkeit vor Ort). Dies stellt eine weitere umfangreiche Gratisleistung dar und ist auf Professional-Level schon wirklich sehr unüblich. Ebenfalls unüblich und meines Erachtens ebenfalls nicht ganz fair: Es war davon die Rede, dass während der Einarbeitungszeit ein niedrigeres Gehalt gezahlt werden solle und es wurde gefragt, ob man bereit wäre, dies in Kauf zu nehmen. Zur Höhe der Einbußen wollte man sich an dem Punkt noch nicht äußern. Insgesamt meines Erachtens ein aktives Ausnutzen der aktuell angespannten Marktsituation.
Was ebenfalls negativ auffiel, ist, dass man in allen Gesprächen ziemlich gestresst wirkte und parallel andere Aufgaben erfüllte wie Chatnachrichten zu beantworten. Auch habe ich leider meine Zweifel daran, ob man fachliche Fähigkeiten mit wirklich klarem, möglichst subjektivem Blick bewertet und sich in den Lebenslauf reingedacht hat. Bspw. wirkte es als wenn es für die nicht-studierten Inhaber durchaus herausfordernd war, die Mehrwerte eines jahrelangen Studiums für diesen Job zu durchdringen. Für den einen oder anderen Nicht-Studierten kann das ein Vorteil sein, für mich wiederum transportierte es eher ein Gefühl des stark unterschätzt werdens.
Was mich ebefalls irritiert hat, ist folgende Gesprächsführungsstrategie: das wiederholte Beantworten von Fragen mit Gegenfragen a la „Was denkst du denn, wie es ist?“ Das ist nicht der Sinn von sorgfältig vorbereiteten Fragen und ist eine Art der Kommunikation, die nicht unbedingt für Augenhöhe, Wertschätzung und Transparenz steht. Man fragt ja nicht, wenn man die Antwort kennt und einen dann dazu aufzufordern, irgendwas zu vermuten, wirkt eher als solle man ein wenig in die Enge getrieben werden. Ich persönlich halte von dieser Strategie rein gar nichts – zumindest nicht, wenn sie in hohen Dosen angewendet wird, was hier der Fall war.
Der Prozess war insgesamt trotzdem in Ordnung und man hat sich im Rahmen seiner Möglichkeiten sicherlich Mühe gegeben, aber es gibt meines Erachtens noch deutliches Verbesserungspotenzial bei der Transparenz, Gesprächsführungsskills und der sachlich angemessenen Bewertung. Trotzdem vielen Dank!
Ich habe mich vor Kurzem bei der Leadeffect GmbH auf eine Position im Bereich Marketing beworben und möchte meine positive Erfahrung teilen.
Der Bewerbungsprozess:
Die Bewerbung verlief sehr strukturiert und zügig. Schon kurz nach dem Absenden meiner Unterlagen bekam ich eine Rückmeldung mit einer Einladung zu einem ersten Gespräch. Die Kommunikation war stets freundlich, professionell und transparent – ich wusste immer, woran ich bin.
Das Vorstellungsgespräch:
Das Gespräch fand per Videocall statt und war sehr angenehm. Der Gesprächspartner war gut vorbereitet, offen und interessiert. Besonders positiv fand ich, dass das Gespräch auf Augenhöhe stattfand – es ging nicht nur um meinen Lebenslauf, sondern auch darum, ob wir zueinander passen. Es war eher ein Dialog als ein klassisches „Verhör“.
Transparenz & Feedback:
Nach dem Gespräch bekam ich zeitnah ein wertschätzendes Feedback. Selbst als sich das Unternehmen letztlich für eine andere Person entschieden hat, wurde mir dies respektvoll mitgeteilt – inklusive ehrlicher Einschätzung, was den Ausschlag gegeben hat. Das ist leider nicht selbstverständlich und spricht für die Professionalität des Unternehmens.
Fazit:
Auch wenn es nicht zur Zusammenarbeit gekommen ist, habe ich Leadeffect GmbH als professionellen, modernen Arbeitgeber erlebt.
Eine Absage ist immer netter als gar keine Antwort. Es wirkt befremdlich wenn während des Videointerviews der Ansprechpartner eigentlich nur auf seinen PC aber nicht auf dem Kandidaten ins Gesicht schaut. Zudem schätze ich Pünktlichkeit und erwarte dies auch von meinem potentiellen neuen Arbeitgeber im Bewerbungsprozess.
Wie stellst du dir einen klassischen Tag bei uns in deiner gewünschten Position vor?