61 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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61 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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61 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich möchte meine Erfahrungen mit meinem ehemaligen Arbeitgeber teilen, da mich insbesondere die Art und Weise, wie mit meiner Beschäftigung umgegangen wurde, bis heute beschäftigt.
Ich war etwa ein halbes Jahr dort beschäftigt und habe in dieser Zeit an einer Schule mit einem besonderen Kind gearbeitet. Gerade diese Tätigkeit war für mich persönlich sehr wertvoll. Ich konnte eine wirklich tolle Bindung zu dem Kind aufbauen und hatte das Gefühl, dass es sich zunehmend an mich gewöhnt und mir vertraut. Auch zur Schule selbst und zu den dort arbeitenden Menschen habe ich eine gute Verbindung aufgebaut und mich in meinem Arbeitsumfeld sehr wohlgefühlt.
Was mich allerdings sehr enttäuscht hat, war die fehlende Begleitung und Wertschätzung durch meinen eigentlichen Arbeitgeber. Während des gesamten halben Jahres hat sich meines Erachtens kaum jemand dafür interessiert, wie meine Arbeit vor Ort läuft. Es wurde nicht nachgefragt, wie es mir geht, wie die Zusammenarbeit mit dem Kind funktioniert oder ob sich das Kind mit mir wohlfühlt. Gerade in einem sozialen Beruf hätte ich erwartet, dass solche Dinge von Bedeutung sind.
Wenn man mit Kindern und Menschen arbeitet, sollte meiner Meinung nach nicht ausschließlich die Erfüllung von Formalitäten im Vordergrund stehen. Natürlich sind bestimmte Unterlagen und Voraussetzungen in sozialen Berufen wichtig und müssen eingehalten werden. Gleichzeitig sollte man aber auch die Menschen sehen, die hinter diesen Formalitäten stehen – sowohl die Mitarbeitenden als auch die Kinder und Jugendlichen, die von ihnen betreut werden.
Besonders enttäuschend war für mich daher die Kündigung aufgrund eines fehlenden Führungszeugnisses. Diese Kündigung wurde mir ausgerechnet einen Tag vor Ende meiner Probezeit ausgesprochen. Ich hatte angeboten, das Führungszeugnis schnellstmöglich nachzureichen, und war bereit, mich unmittelbar darum zu kümmern. Dieses Angebot wurde jedoch nicht akzeptiert. Stattdessen wurde die Zusammenarbeit beendet.
Für mich ist dabei vor allem die Verhältnismäßigkeit und die fehlende persönliche Kommunikation enttäuschend. Ich hatte in den sechs Monaten eine gute Beziehung zu dem Kind aufgebaut und war in einer Schule tätig, in der ich mich wohlgefühlt habe. Niemand hatte während dieser Zeit nachgefragt, ob meine Arbeit gut funktioniert oder wie sich die Betreuung entwickelt. Als es dann um eine fehlende Formalie ging, wurde sehr schnell eine Entscheidung getroffen.
Gerade in einem sozialen Beruf hätte ich mir mehr Menschlichkeit, Kommunikation und Wertschätzung gewünscht. Meiner Meinung nach sollte ein Arbeitgeber in diesem Bereich nicht nur darauf achten, dass alle Unterlagen vollständig vorliegen, sondern auch sehen, welche Arbeit die eigenen Mitarbeitenden tatsächlich leisten und welche Beziehungen sie zu den ihnen anvertrauten Kindern aufbauen.
Ich nehme aus meiner Zeit dort trotzdem etwas Positives mit: Die Verbindung zu dem Kind und die Erfahrungen an der Schule waren für mich sehr wertvoll. Genau deshalb finde ich es umso bedauerlicher, dass die Zusammenarbeit letztendlich aufgrund einer Formalie beendet wurde, obwohl ich bereit war, diese schnellstmöglich nachzureichen.
Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass für mich bei einem sozialen Arbeitgeber nicht nur organisatorische Abläufe und Formalitäten zählen. Entscheidend ist für mich auch, ob Mitarbeitende gesehen, begleitet und wertgeschätzt werden und ob das Wohl der betreuten Kinder tatsächlich im Mittelpunkt steht. Genau diese persönliche und menschliche Seite hat mir während meiner Beschäftigung leider gefehlt.
Wäre gern geblieben, leider gab es nach Schließung des Unternehmenszweiges keinen alternativen Job
- TVÖD
- 30 Tage Urlaub
- Interessante Aufgaben
- oft den 2. oder 3. Schritt zuerst machen um an Ende festzustellen, dass der 1. Schritt angezeigt hätte, Schritt 2 und 3 hätte man sich sparen können
- Fachkräfte werden zu wenig wertgeschätzt.
- Es herrscht Angst und Resignation vor der Willkür der der Aufsichtsperson im Vorstand.
Man fragt sich, wie sich hier das Blatt noch zum positiven wenden kann, wenn man nicht auch mal die richtigen Stellen hinterfragt.
Hierzu gibt es ja eigentlich Aufsichtsgremien, die gewisse Mechanismen in Gang setzen können und auch müssen. Nur warum passiert das nicht? Das ist eine zentrale Frage für den Verbesserungsprozess.
Ein Mechanismus bisher war es den GF auszuwechseln. Ein leichtes Mittel nur tiefer betrachtet überhaupt nicht zielführend. Sie mussten gehen und sind in Ungnade gefallen weil Sie gewisse Dinge nicht mittragen wollten.
Das Unternehmen hat tolle Fachpersonaler an der Front, die jeden Tag alles geben um die Ziele des Unternehmen zu erfüllen. Hier muss man nicht mehr ansetzen.
Darum noch einmal als formulierten Verbesserungsvorschlag:
Das Aufsichtsgremium muss "unabhängig" von "der Stiftungsleitung" seinen Job machen und die Prozesse hinterfragen. In der Unabhängigkeit natürlich auch die jeweiligen Personen hinterfragen und auf den Prüfstand stellen. Aktuell entsteht der Eindruck das dieses Gremium befangen ist und deshalb nicht tätig wird.
Es gibt immer wieder Mitarbeiterbefragungen und auch Benchmarking mit anderen Werkstätten. Aus diesen Ergebnissen werden keine Erkenntnisse oder spürbare Maßnahmen abgeleitet. Trauriges Beispiel: Ein dreizeiliges Statement zur letzten Mitarbeiterbefragung gab es ca. 1 Jahr nach der Durchführung der Befragung ohne weiteren Effekt. Wenn das so gewollt ist, sollte man darüber nachdenken ob es wirklich sinnvoll ist.
Resignation auf allen Ebenen. Ein tiefer Graben zwischen Führung und Basis ist entstanden.
Die Führung, insbesondere die Aufsichtsperson im Vorstand, setzt Ihre Ideen und Maßnahmen nach belieben um. Einwände oder abweichende Ideen der Fachpersonaler (BAsis) kommen dabei zu kurz oder finden keine Berücksichtigung.
Als negatives Beispiel kann man die Raumplanung an den Standorten heranziehen. Das hat und sorgt für ganz viel Frust im Arbeitsalltag.
Image passt nicht zur Realität. Es herrscht eine große Resignation in allen Bereichen.
Das vorhandene Arbeitszeitmodell könnte dies eigentlich fördern. Die Arbeitsbelastung ist enorm. Man nimmt sehr viel Arbeit (in Gedanken) mit nach Hause.
Denke das passt.
Eine sinnvolle und zielgerichtete Planung von Weiterbildungen hat mal stattgefunden. Gerät aber mehr und mehr in den Hintergrund um Geld einzusparen.
Es gibt noch versprengte Teams und Kollegen die zusammenhalten und die versuchen das beste aus der Lage zu machen. Die TL sind sehr bemüht es zu fördern.
Bewertung richtet sich ausdrücklich an die Ebene oberhalb TL. Es wird zwar immer wieder gesagt, dass sich die Teams selbst organisiert im Unternehmen entwickeln und bewegen können. Mein Eindruck ist aber, das dieses Mittel dieser Strukturen nur zum Selbstzweck der Stiftungsleitung eingeführt worden ist um noch mehr in Prozesse eingreifen zu können da gewisse Ebenen wie Teamleitungen übergangen werden können. Die unterste Ebene mit den Fachpersonalern fühlt sich dann zwangsläufig nicht gut informiert und durch den nächst höheren Vorgesetzten nicht mehr vertreten.
Sanierungsbedarf der Räumlichkeiten, egal wohin man schaut. Planungen dies zu verbessern werden in schöner Regelmäßigkeit übern Haufen geworfen und nicht bis zum Ende verfolgt. Ein Running Gag in jeder Planungsrunde. Stattdessen immer neue Irrwitzige Ideen, Maßnahmen und Luftschlösser der obersten Führung die in der Bewertung eingekippt werden, die am Ende eine Menge Geld kosten und nicht umgesetzt werden oder eher gesagt das Unternehmen wirtschaftlich am Ende nicht weiterbringen und weiteres Minus verursachen. Somit dann auch der eigentliche Sanierungsbedarf nicht nur nur unzureichend angegangen werden kann.
In großer Gesamtpersonalveranstaltung wurden Jobs und Fachpersonaler einer Abteilung offen in Frage gestellt. Ohne dies im Vorfeld im mit betreffenden Personen zu kommunizieren.
Am Ende gibt es diese Jobs noch heute. Mein Eindruck ist das dies nachhaltig zu einer Verschlechterung in der Kommunikation zwischen Fachpersonaler und Führung beigetragen hat.
TVÖD, daher Top
Habe ich hier immer vorgefunden. Nur sehr strikt nach Vorgabe.
Das soziale Engagement für benachteiligte Menschen in unserer Gesellschaft
Angenehmes Miteinander!
Innovativer Arbeitgeber, vielfältige Arbeitswelt, persönliche Entwicklung wird gefördert
Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten
Viele Möglichkeiten der Weiterentwicklung
Der Region und der Gemeinnützigkeit angemessen.
Sozialbewusstsein ausgeprägt. Sinnstiftende Ausrichtung des Unternehmens.
Das wohlwollende Miteinander ist im Kollegenkreis den meisten wichtig.
Vorgesetzte sind auch nur Menschen
Von … bis. Sehr unterschiedlich.
Gut. Mehr roter Faden wäre noch besser.
Das den Mitarbeitern Mitsprache- und Mitwirkungsrecht zugesprochen wird, dieses aber insgeheim nicht erwünscht ist. Wenn jemand diese Sachen in Anspruch nimmt, aufpassen muss seinen Job zu verlieren und von der Leitung ignoriert wird.
Man sollte die Gesinnung, die man nach außen repräsentiert, vielleicht mal auch intern überdenken und leben.
Ganz schlechtes Verantwortungsbewusstsein den Mitarbeitern gegenüber
Sozialverhalten der Leitungen war sehr schlecht
Weiterbildung wurde nur denen zuträglich, die mit der Leitung immer im Einklang waren.
War sehr angemessen
Obwohl es immer gesagt wurde, dass alle Mitarbeiter gleichberechtigt wären, wurde dieses in keinster Weise umgesetzt
Schichtdienst mit Rufbereitschaft, muss man mögen
Mehr in Fachschulen nach Fachkräften werben.
Das jeder herzlich aufgenommen wird und immer geschaut wird was für einen das beste ist.
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Weihnachtsgeld einführen
Ich fühle mich sehr gut aufgenommen und es wird kein Unterschied zwischen Azubis und anderen Mitarbeitern gemacht
Die Übernahme Chancen stehen sehr gut
Sehr gut , da wir Gleitzeit haben
Ist ganz in Ordnung
Haben immer ein offenes Ohr.
Das Team ist super lieb und offen
Ich schaue in jede Abteilung und lerne dort die jeweiligen Aufgaben
Viel, da man alle paar Wochen/ Monate einen Abteilungswechsel hat. Außerdem lernt man mit der Zeit mehr und kriegt so mehr und auch schwerere Aufgaben.
Steht an erster Stelle
Es wird viel versucht alle mit ins Boot zu nehmen, allerdings gibt es aus meiner Sicht immer wieder Bereiche bzw. Personengruppen, die dann bevorzugt sind und andere fallen dann eben leider hintern runter.
Homeoffice ist möglich und nach wie vor kann man eigentlich über alles sprechen.
Sehr unterschiedlich unternehmensweit. Kein Weihnachtsgeld bzw. Urlaubgeld. Auch hier gibt es wenig Transparenz.
Das Gehalt kommt dennoch immer pünktlich.
Das ist vermutlich sehr individuell zu bewerten, aber für mein einzelnes Team kann ich sagen, dass ich selten so tolle Kollegen hatte.
Leider häufig nicht transparent, auch wenn das anders kommuniziert wird.
Aus meiner Sicht nicht immer transparent.
Nette und hilfsbereite Kollegen
Die Arbeit wird nicht weniger aber man kann private Termine immer wahrnehmen.
Man kann sich aufeinander verlassen
Wir offen Kommuniziert
So verdient kununu Geld.