Unverständnis und Enttäuschung trotz Zugehörigkeitsgefühl
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich sehe dies als einzigen Weg mein Unverständnis und meine Betroffenheit zu schildern. Nach neun Jahren Tätigkeit in einer Wohngemeinschaft, habe ich mich entschieden, mich in einem anderen Berufsfeld zu erproben. Rasch habe ich gemerkt, dass ich meine Stärken in der Eingliederungshilfe am besten einsetzen kann. Ich fühle mich nach wie vor als ein Teil der Lebenshilfe und verkörpert ihre Werte. Die Lebenshilfe wollte mich auch wieder einstellen. Super! Zum Zeitpunkt meiner Kündigung war ich seit drei Jahren in Erfahrungsstufe vier. Mir wurde gesagt, dass man bei Wiedereinstellung laut Tarifvertrag der Lebenshilfe Berlin automatisch eine Erfahrungsstufe herabgestuft wird. In meinem Fall bedeutet das, ich würde sechs Jahre verlieren, was für mich als Familienvater finanziell nicht tragbar ist. Infolge dessen wird man also bestraft, falls man sich anders orientieren möchte und dann feststellt man war am richtigen Ort. Was hat das mit Mitarbeiterbindung zu tun? Ich bin sehr betroffen und enttäuscht über einen sozialen Träger wie die Lebenshilfe.