5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Mehr Transparenz und offene Kommunikation sowie ein besserer Umgang mit Kritik wären aus meiner Sicht besonders wichtig. Außerdem braucht es klarere Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben, verlässlichere Strukturen und eine bessere Personalplanung. Weniger Fokus auf die Außenwirkung und mehr Fokus auf die eigenen Mitarbeiter wäre wünschenswert.
Das Image von lehof ist eine der größten Diskrepanzen zur tatsächlichen Arbeitsrealität. Es wird sehr viel dafür getan, nach außen ein perfektes und professionelles Bild aufrechtzuerhalten, ob durch Presse Beiträge, dem Auftritt online sowie offline, während interne Probleme dadurch kaum sichtbar werden.
„Balance“ bei lehof leider nicht vorhanden. Durch die kleine Teamgröße sind gute Übergaben häufig nicht möglich, sodass man teilweise auch im Urlaub gezwungenermaßen Kunden und Aufgaben weiterbetreuen muss. Private Termine außerhalb der Arbeitszeit wurden nicht ausreichend respektiert und als unwichtig empfunden.
Karrieremöglichkeiten sind grundsätzlich vorhanden, insgesamt würde ich sie jedoch als eher durchschnittlich einschätzen. Durch die frühe Übernahme von Verantwortung kann man schnell Erfahrungen sammeln.
Über Gehaltserhöhungen konnte grundsätzlich gesprochen und verhandelt werden. Bei den Benefits wurden allerdings immer wieder neue Strategien und Versprechungen vorgestellt, die nach kurzer Zeit wieder verworfen wurden, sodass diese wenig verlässlich waren.
Vorschläge und Anregungen der Mitarbeiter zu nachhaltigeren oder sozialeren Maßnahmen wurden kaum aufgegriffen oder umgesetzt.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen war grundsätzlich gut oft durch Druck und interne Stimmung aber stark belastet.
Ältere bzw. erfahrenere Kollegen sind im Unternehmen kaum vertreten.
Auf den ersten Blick wirkt bei lehof vieles professionell und positiv. Wenn die Vorgesetzten eines können, dann ist es, mit ihrem Charme zu überzeugen und einen guten Eindruck zu vermitteln. Je länger man dort arbeitet, desto mehr erkennt man jedoch die Diskrepanz zwischen der Außenwirkung und der tatsächlichen Arbeitsrealität.
Die Arbeitsumgebung war hinsichtlich der Ausstattung gut. Die Arbeitsplätze waren modern und gut ausgestattet, sodass die notwendigen Arbeitsmittel zur Verfügung standen. Da man aber sehr oft unter großen Zeitdruck arbeitet leiden eigene Fähigkeiten und die Ausführung der eigenen Arbeit was ich als sehr schade empfunden habe.
Die Kommunikation innerhalb des Unternehmens habe ich als wenig transparent und teilweise widersprüchlich empfunden. Gerade in einem kleinen Unternehmen hätte ich mir kurze, direkte und vor allem ehrliche Kommunikationswege gewünscht.
Kein Kommentar, ein Blick auf das Instagram reicht.
Durch das junge und sehr kleine Team übernimmt man regelmäßig Aufgaben, die nicht unbedingt zum eigentlichen Tätigkeitsbereich gehören. Dadurch lernt man zwar viel Neues und sammelt vielseitige Erfahrungen, allerdings muss man diese Art von Aufgaben und die fehlende klare Abgrenzung der Zuständigkeiten mögen.
Vor allem das junge Team, die lockere und gleichzeitig professionelle Atmosphäre und den starken Zusammenhalt. Man bekommt früh Verantwortung, wird als Werkstudent und auch Praktikant wirklich ins Team eingebunden und kann durch abwechslungsreiche Aufgaben viel lernen.
Eigentlich wenig. Wenn überhaupt, könnten manche Aufgaben und Abläufe zu Beginn noch etwas strukturierter erklärt werden, wobei man bei Fragen jederzeit Unterstützung bekommt.
Aus meiner Zeit im Unternehmen fallen mir keine konkreten Verbesserungsvorschläge ein. Die bestehenden Strukturen und die Zusammenarbeit habe ich als sehr angenehm empfunden. Außerdem entwickeln sich viele Prozesse mit dem Unternehmen auch weiter.
Die Arbeitsatmosphäre war sehr angenehm und wertschätzend. Ich habe mich von Anfang an wohlgefühlt und wurde direkt gut ins Team aufgenommen.
Das Unternehmen hat ein junges, modernes und dynamisches Image, das auch gut zur tatsächlichen Arbeitsatmosphäre passt. Besonders durch das junge Team, die offene Unternehmenskultur und die modernen Arbeitsweisen wirkt das Unternehmen sympathisch und zeitgemäß. Die Atmosphäre ist locker, ohne dabei unprofessionell zu sein.
Die Arbeitszeiten waren fair und insgesamt ließ sich die Arbeit gut mit dem Privatleben vereinbaren.
Man bekommt die Möglichkeit, schnell Verantwortung zu übernehmen und sich fachlich weiterzuentwickeln. Gerade durch die praktische Mitarbeit an verschiedenen Aufgaben konnte ich viel dazulernen.
Das Gehalt war für die Stelle wirklich sehr fair und angemessen. Insgesamt war ich mit den Rahmenbedingungen sehr zufrieden.
Das Unternehmen geht bewusst mit Ressourcen um und viele Abläufe sind digital. Insgesamt hatte ich hier einen positiven Eindruck.
Es ist ein sehr junges und cooles Team. Allgemein herrschte ein freundlicher und entspannter Umgang miteinander.
Die Kollegen waren generell in ähnlichen Altersgruppen, wobei Werkstudenten und Praktikanten sowie die Festangestellten jeweils ungefähr in einem Alter waren. Dadurch war der Umgang untereinander sehr unkompliziert und auf Augenhöhe.
Ich empfand unsere Chefs als sehr angenehm. Man wurde ernst genommen, bekam viel Vertrauen und konnte sich bei Fragen oder eigenen Ideen jederzeit einbringen.
Die Arbeitsbedingungen waren wirklich sehr gut. Es gab eine große Auswahl an kostenlosen Drinks und Snacks, moderne Technik wie Macs und ein großes, modernes Büro. Trotz der offenen Gestaltung gab es genug Möglichkeiten, sich für konzentriertes Arbeiten oder Calls zurückzuziehen.
Die Kommunikation war immer unkompliziert und auf Augenhöhe. Bei Fragen konnte man sich jederzeit an die Kollegen wenden und hat schnell Unterstützung bekommen.
Gleichberechtigung wird im Unternehmen selbstverständlich gelebt. Ich habe den Umgang miteinander unabhängig von Position oder Geschlecht als sehr respektvoll erlebt.
Die Aufgaben waren abwechslungsreich und ich konnte schnell Verantwortung übernehmen. Besonders gut fand ich, dass ich an echten Projekten mitarbeiten und dabei viel lernen konnte.
Die Kolleg*innen sind größtenteils offen und hilfsbereit. Viele versuchen, trotz hoher Belastung füreinander da zu sein.
„Für mich persönlich eine der enttäuschendsten und ernüchterndsten Erfahrungen meiner gesamten beruflichen Laufbahn.“
Ich war mehrere Monate im Unternehmen tätig und habe in dieser Zeit einen klaren Einblick in Abläufe, Führungsverhalten und die tatsächliche Unternehmenskultur erhalten. Genau diese Erfahrungen möchte ich zukünftigen Bewerber*innen ersparen.
Führung & Umgangston
Das Führungsverhalten der beiden Geschäftsführer habe ich als äußerst unausgewogen, impulsiv und unprofessionell erlebt. Entscheidungen wirken häufig spontan, emotional und ohne klare Linie. Kritik oder Rückfragen werden nur sehr eingeschränkt toleriert. Man hat oft das Gefühl, dass Transparenz und Verlässlichkeit eher zufällig passieren.
Arbeitskultur & Belastung
Von außen wird ein junges, lockeres, „kreatives“ Team präsentiert. Innen sieht die Realität anders aus.
Es herrscht eine dauerhaft hohe Belastung, strukturelle Überforderung und eine Atmosphäre, in der viele Mitarbeiter*innen aus Angst funktionieren, statt aus Motivation.
Ich habe miterlebt, wie Kolleg*innen sichtbar an ihre Grenzen kommen, sich aber trotzdem loyal verausgaben, weil sie Angst vor Konsequenzen haben. Diese Dynamik finde ich persönlich sehr bedenklich.
Arbeitsbedingungen
Die Vergütung steht in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Arbeitspensum und zu den unausgesprochenen Erwartungen.
Der Satz „wir suchen Mitarbeiter, die brennen“ bekommt hier eine ganz andere Bedeutung, nämlich dass viele schlichtweg „verheizt“ werden. Das Wort „Work-Life-Balance“ existiert praktisch nur auf dem Papier.
Personalentscheidungen
Kündigungen passieren hier schnell, abrupt und ohne jede Vorwarnung oder Klärung. Gespräche, Feedback oder konstruktive Lösungsversuche finden nicht statt. Entscheidungen wirken willkürlich und oft emotional motiviert. Auch Kolleg*innen werden bei solchen Situationen grundsätzlich außen vor gelassen – selbst direkte Teammitglieder.
Teamdynamik
Viele Mitarbeitende sind eigentlich offene, gute Menschen – aber die Strukturen erzeugen Angst, Anpassung und ein Klima, in dem viele lieber schweigen, als für jemanden einzustehen. Das spricht weniger gegen die Menschen, sondern gegen das System, das hier geschaffen wurde.
Fazit
Ich kann zukünftigen Bewerber*innen nur empfehlen, sich SEHR genau zu überlegen, ob diese Arbeitsumgebung die richtige ist.
Wer auf Wertschätzung, klare Kommunikation, Stabilität und faire Bedingungen Wert legt, sollte nach meiner persönlichen Erfahrung lieber andere Optionen prüfen.
• Klare, strukturierte und vorhersehbare Führungsebene etablieren
• Überlastung aktiv erkennen und Arbeitsvolumen realistisch planen
• Transparente und fachlich angemessene Personalentwicklung
• Wertschätzender Umgang sowie echte Feedbackkultur
• Faire Vergütung, nachvollziehbare Arbeitszeiten, korrekte Abrechnungen
• Professioneller Umgang mit Krankheit und persönlichen Ausnahmesituationen
• Verlässlichkeit und Planungssicherheit statt kurzfristiger / impulsiver Entscheidungen