Es war einmal..
Gut am Arbeitgeber finde ich
Viele tolle und wirklich freundliche Kollegen. Bleibt wie ihr seid!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kein Vertrauen, zu hohes Mikromanagement und Überlastung der Mitarbeiter mit Panik Projekten. Es scheint, als wenn der Vorstand keine Krise kann.
Verbesserungsvorschläge
Dringend die eigene Strategie hinterfragen (Thema Fokus auf mechanische Produkte) und vor allem deutlich weniger micromanagement betreiben! Es kann nicht sein, dass sich von ganz oben bis ins kleinste Detail eingemischt wird und den Mitarbeitern damit ihre Entscheidungsgewalt geraubt wird. Die neue Unternehmensstrategie war vor allem auf Vertrauen und Mut aufgebaut, davon fehlt momentan jegliche Spur! Es ist am Ende doch wieder nur eine auf Papier niedergeschriebene Möchtegern Vision, die überhaupt nicht gelebt und umgesetzt wird.
Arbeitsatmosphäre
Aktuell wirklich unterirdisch. Wenn langjährige Mitarbeiter, die schon seit Jahrzehnten dabei sind, behaupten, dass sie solche Zustände wie aktuell noch nicht miterlebt haben, macht man sich schon Gedanken. Egal mit wem man spricht - alle sind unzufrieden und maßlos überlastet mit zusätzlichen Aufgaben und Projekten, die momentan wie am Fließband reinkommen. Alles nur, um auch den letzten Cent noch irgendwo herzubekommen, damit das Ausmaß an Schaden am Ende des Jahres noch irgendwie begrenzt werden kann. Stellen werden aus Kostengründen nicht nachbesetzt, die Aufgaben-Last wird immer höher und alles muss am besten morgen noch fertig sein. Das totale Chaos und Panik bis in die letzte Ebene.
Image
Image nach außen hin bei vielen noch positiv. Allerdings scheint das Bewusstsein und die Bekanntheit der Marke stetig abzunehmen und die Zielgruppen langsam auszusterben. Hier sind andere Wettbewerber einfach weiter voraus und vor allem mit der Zeit gegangen! Thema elektrische Reinigungsgeräte, die immer mehr den Markt dominieren, einfach ignorieren und auf mechanische Produkte setzen. Wie lange das noch gut geht, bleibt abzuwarten.
Work-Life-Balance
Überstunden werden aufgrund der höheren Aufgaben-Last und Unterbesetzung immer mehr, sollen aber gleichzeitig abgebaut werden, damit keine Rückstellungen für das kommende Jahr gebildet werden müssen. Welch Ironie!
Karriere/Weiterbildung
Man kann an Seminaren zur Weiterbildung grundsätzlich teilnehmen und dies wird auch vom Unternehmen unterstützt.
Gehalt/Benefits
Gehalt soweit okay allerdings besteht immer noch ein recht großes Gap zur Inflation der letzten Jahre. Die letzten Anpassungen waren alle relativ mau und die Bereitschaft, der Gewerkschaft beizutreten, scheint größer zu werden. Allerdings wurde versprochen, dass es in besseren Zeiten auch wieder bessere Vergütung/ Anpassungen geben wird. Abwarten und Tee trinken.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wurden erst vor kurzem E-Ladesäulen ausgebaut und auch die Produkte an für sich haben weiterhin die Anforderung, langlebig und hochwertig zu sein. Man beschäftigt sich schon länger mit Themen wie Recycling, nachhaltige Verpackungen etc.
Kollegenzusammenhalt
Nach wie vor top. Auch in schwierigen Phasen wie aktuell halten die Kollegen weitestgehend zusammen. Eine Eigenschaft, die Leifheit ausmacht.
Vorgesetztenverhalten
Mit Sicherheit von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich. Gibt wirklich tolle Vorgesetzte aber auch solche, denen eine Weiterbildung zum Umgang mit Mitarbeitern und Entwicklung von Führungskompetenzen nicht schaden würde! Nicht immer ist die fachlich beste Person auch gleichzeitig die geeignetste Führungskraft.
Arbeitsbedingungen
Der Standort muss dringend modernisiert bzw. zumindest instandgehalten werden. Heruntergekommene Büros, viele offene Baustellen, zu wenig Besprechungsräume (vor allem jetzt, wo die Mitarbeiter wieder angehalten sind häufiger vor Ort zu sein), Schimmel in den Gebäuden etc. Aber auch hier wird lieber Geld gespart und an anderer Stelle ausgegeben. Ein Glück spart man nicht an den Vorstandsgehältern!
Kommunikation
Absolut kein Geheimnis, dass das Thema Kommunikation zu einer der größten Schwächen des Unternehmens gehört.