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36 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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36 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Hardware und Büros sind top, daran gibt es nichts auszusetzen. Auch das eigene Rechenzentrum macht Eindruck. Die Arbeitskollegen waren zu etwa 95 % wirklich absolute Klasse warum ich auch lange dort gearbeitet habe.
Es gibt keine Boni, kein Weihnachtsgeld und kein Urlaubsgeld. Das Geld wird im Wesentlichen auf dem Rücken der Mitarbeitenden verdient, die bereit sind, Leistung zu bringen – während sich andere teilweise einfach mitziehen lassen. Trotz deutlich unterschiedlicher Arbeitsleistungen liegen die Gehälter oft auf einem ähnlichen Niveau.
Häufig fehlen klare Strukturen in Abläufen oder bei wiederkehrenden Problemen, was die Arbeit zusätzlich erschwert. Auch die bereits erwähnte Zwei‑Klassen‑Gesellschaft zeigt sich hier erneut deutlich.
Bitte weniger Image‑Projekte, Werbung und Champagner – dafür eine faire Bezahlung, die Einhaltung der Ruhzeiten nach Arbeitseinsatz und echte Wertschätzung.
Weniger Image, mehr Gehalt für die Mitarbeitenden. Kein Champagner, Statuen oder teuren Autos lösen IT‑Probleme – das tun nach wie vor die Menschen, die täglich die Arbeit leisten. Diese Leistung sollte deutlich stärker gewürdigt werden.
Es wäre außerdem sinnvoll, motivierte Mitarbeitende besser zu erkennen und gezielt zu fördern.
Es hängt meiner Erfahrung nach stark von der jeweiligen Abteilung und dem direkten Vorgesetzten ab.
Für mich persönlich war die Zusammenarbeit insgesamt positiv, da ich mit meinen Kollegen und Vorgesetzten gut zurechtgekommen bin.
Allerdings lässt die allgemeine Planung von Projekten, Prozessen und ähnlichen Themenbereichen teilweise zu wünschen übrig, was die tägliche Arbeit unnötig erschwert. Auch hier retten wieder die Motivierten den Tag.
Stress wird häufig unnötig an viele Mitarbeitende weitergegeben. „Der Kunde ist König“ wird hier sehr wörtlich genommen.
Leitwerk legt auf dieses Thema sehr viel Wert und investiert entsprechend Geld, unnötig. wie ich finde.
Mehrere Personen haben mich sogar gefragt, ob ich bei „LeiDwerk“ arbeite – so viel zum Image nach außen.
Man muss sich selbst organisieren, doch solange die allgemeine Arbeitsleistung stimmt, ist das akzeptabel. Zeiten verfallen zu bestimmen Zeitpunkten, wer das nicht einplant, geht leer aus.
z.B. Keine Urlaubsübernahme ins nächste Jahr möglich.
Problematisch sind jedoch die sogenannten „Notfall“-Einsätze. Aus meiner Sicht steht der dafür erforderliche Zeitaufwand in keinem fairen Verhältnis zur entsprechenden Vergütung, wenn diese überhaupt erfolgt.
Die Schulungen werden bezahlt, solange man sie tatsächlich absolviert. Die Planung dafür muss man jedoch selbst übernehmen, und sie fließen auch in die Gehaltsentwicklung mit ein. Die Schulungen selbst waren durchweg gut. Viele der Inhouse‑Trainings wurden zudem von erfahrenen Mitarbeitern durchgeführt.
Auch hier gilt: Wer motiviert ist, kann sich fachlich sehr gut weiterentwickeln.
Das Gehalt ist im Vergleich zum aktuellen Markt leider niedrig. Es gibt weder Urlaubs‑ noch Weihnachtsgeld, ebenso keine Bonus‑ oder Gewinnbeteiligungen. Gehaltserhöhungen sind in der Regel nur durch erheblichen zusätzlichen Zeit‑ und Arbeitsaufwand erreichbar. Selbst bei außergewöhnlicher Mehrarbeit wurde teilweise nur widerwillig reagiert.
Bonuszahlungen wurden in meinem Fall einmal nur auf ausdrücklichen Nachdruck ausgezahlt (z. B. „Werbe einen Mitarbeiter“).
Man kann jedoch – für IT‑Mitarbeitende eher fragwürdig als „Goodie“ – Champagner im firmeneigenen Onlineshop erwerben. Besonders bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass die Leitwerk selbst Hardware verkauft: Die 20 % Rabatt im Octo‑Shop wären für die Techniker nach meiner Meinung deutlich attraktiver als das angebotene Getränk.
Nicht mehr und nicht weniger als anderswo.
Das ist es, was Leitwerk (Appenweier) ausmacht: der starke Zusammenhalt unter den Kollegen. Teilweise arbeiten dort sehr erfahrene Techniker und echte Koryphäen auf ihrem Gebiet. Ich bin dankbar, dass ich dort einige großartige Menschen kennenlernen durfte.
Alles normal würde ich sagen.
Ich hatte in sechs Jahren bei der Leitwerk drei Teamleiter.
(T)eamleiter (O)ne (W)ar (E)infach gut.
Die anderen beiden wirkten auf mich teilweise überfordert und überlastet. Ich hatte das Gefühl, dass sehr viel Druck aufgrund von Faktura‑Zielen und teilweise nicht funktionierenden Mitarbeitern auf die Führungskräfte ausgeübt wurde.
Gerade bei der Leitwerk ist das, meiner Meinung nach, eine ziemlich undankbare Position – besonders dann, wenn man nicht die nötige Durchsetzungskraft hat.
Manche Vorgesetzte waren nicht einmal in der Lage, einfachste Arbeitsanweisungen, geschweige denn nützliche Informationen oder Unterstützung, zu geben.
Die Büroausstattung ist top, hier gibt es nichts zu bemängeln. Allerdings fällt auf, dass einige Mitarbeitende offenbar nicht in der Lage sind, die Toilette ordnungsgemäß zu benutzen.
Mit meinem letzten Vorgesetzten gestaltete sich die Zusammenarbeit eher schwierig. Auch die Kommunikation mit der Geschäftsführung empfand ich im Nachhinein als unnötig kompliziert und wenig zielführend.
Es gab jedoch auch Vorgesetzte, mit denen die Kommunikation hervorragend funktionierte und bei denen das allgemeine Arbeitsklima sehr angenehm war.
In einigen Situationen entsteht der Eindruck einer Zwei‑Klassen‑Gesellschaft: Mitarbeitende, die hohen Einsatz zeigen, erhalten spürbar mehr Freiheiten als Personen, die beispielsweise häufiger zu spät kommen oder weniger Engagement zeigen.
Frauen und Männer wurden meiner Wahrnehmung nach jedoch gleich behandelt
Wer technisch Lust hat, sich auszutoben, kann hier auf jeden Fall aufgehen. Es gibt genügend Technologien und Bereiche, in denen man Fuß fassen kann. Wenn man das Glück hat, von den erfahrenen Technikern zu lernen, steht einer soliden IT‑Ausbildung bzw. Weiterbildung nichts im Weg.
Allerdings ist auch hier ein hohes Maß an Eigenmotivation erforderlich, damit etwas vorangeht oder überhaupt wahrgenommen wird.
Hat in den letzten Jahren stark nachgelassen.
Von außen wirkt alles perfekt. Von innen bekommt man recht viele Imperfektionen mit.
Kommt auf die Position an. In manchen Positionen kann Urlaub und Freizeit genommen werden an es passt. In anderen ist es abhängig von Arbeitslast und Projektstatus.
Wenn man sich dafür einsetzt und sich für den Themenbereich interessiert, kann man auch Weiterbildungen besuchen und passende Zertifizierungen einsammeln.
Teilweise werden aber auch Leute verpflichtet Zertifizierungen für Partnerstati zu erledigen.
Wenn man in der passenden Position ist, ist das Gehalt auch angemessen.
Zusatzleistungen wie hansefit, oder sonstiges gibt es nicht.
Wenn einer dringend Unterstützung braucht, bekommt er sie auch. Auch Wenn dadurch eigene Arbeit liegen bleibt.
Räume Arbeitsplätze sind eher klinisch gestaltet. Kaum Dekoration an den Wänden, die einfach nur dekorativ sind; wenn dann immer an den Solution Walk gebundene Wandbilder o.Ä.
Besprechungsräume werden nicht technisch hochwertig und zur Arbeitsweise passend ausgestattet, sondern mit Displays, die "halt da sind". Dadurch tritt eher Frust bei der Bedienung auf.
Es werden größtenteils nur Quartals- und Jahreszahlen präsentiert.
Wenn man sich dafür einsetzt, bekommt man auch spannende und neue Aufgaben.
Familiär bleiben, als Externer beobachte ich weiterhin das Unternehmen und stehe im Kontakt. Ab einer gewissen Größe wird ein Unternehmen oft zu komplex und mit Prozessen einer Konzerngesellschaft überrannt. Zu viel Wachstum schadet.
Also, einige Kommentare hier kann ich leider nicht nachvollziehen. Bzw - was glauben manche eigentlich, dass Sie ohne viel Eigeninitiative immer weiter befördert oder gehaltstechnisch verändert werden sollten?
Wir sprechen hier über eine IT-Systemhaus, ein IT-Dienstleister. Der Dienstleister sollte im Bestfall den Kunden über neue Features / Architekturen in Kenntnis setzen - und nicht andersrum. Was bedeutet das aber? Lernen lernen lernen, Weiterbildung ist das höchste Gut, zumindest aus meiner technischen Sicht. Das muss eben mal abends oder am WE stattfinden. Man kann nicht erwarten, dauerhaft auf Arbeitszeit eine Schulung nach der nächsten besuchen zu können. Schulungsumgebungen haben sowieso nichts mit Real-World Umgebungen beim Kunden zu tun. Der Dienstleister verdient schließlich Geld im Stundengeschäft. Als Techniker sollte IT aber auch ein Teil des Hobbys sein, dann machts auch "Spaß" überdurchschnittlich zu leisten.
Wem das nicht passt - völlig ok - aber dann ist die Kundenseite als IT-Administrator evlt. besser geeignet. Das Dienstleistungsgeschäft muss einem liegen und ist generell stressiger.
Zwei Sterne, aus ganz logischem Grund - wer Vollgas gibt und erfolgreich im Dienstleistungsumfeld sein möchte, hat einen Großteil seiner Zeit eben mit der Arbeit zu tun. Anders kommt man nur sehr erschwert weiter. Migration am Wochenende heißt nicht, dass Montag + Dienstag dafür ausgeglichen wird. Nach der Migration muss man parat stehen.
Schulungsmöglichkeiten sowie interne Labor / Demoumgebungen fördern sehr aktiv die Weiterbildung (wenn man die Zeit auch dafür nutzt!). Durch Weiterbildung -> Aufstiegschancen
Wie oben beschrieben, aktives Engagement wurde von Führungskräften anerkannt und entsprechend entlohnt.
Nichts zu meckern. Zusammenhalt war immer da, egal ob Eskalationen beim Kunden, Migrationen Abends / am WE, auf die technischen Kollegen war verlass. Man hat zusammen gerockt.
Der Führungskreis der Leitwerk sieht und erkennt ganz genau, wer sich weiterentwickelt und Vollgas gibt. Das wird gefördert.
Nein, man wird nicht befördert oder bekommt keine überdurchschnittlichen Gehälter, wenn man festen Wert auf max. 40h / Woche setzt. Das kann vielleicht in einem Großkonzern eine Zeit funktionieren, weil man unterm Radar schwimmt. Leitwerk hat nach wie vor eine familiäre Größe und hier fallen nun beide Seiten auf - wenn man sich nicht bemüht und nur auf Arbeit wartet - oder wenn man sich selbst entsprechend engagiert.
Hatte immer die aktuellste Ausstattung (Notebook, Smartphone, Tablet, Firmenwagen) - nichts auszusetzen.
In Ordnung, Punktabzug gibts für großen Zeitinvest an internen Meetings / Abstimmungen / Projekt-KickOffs / ... die dann doch einen entsprechenden Teil der Arbeitswoche einnehmen. Schließlich steht das Doing beim Kunden normalerweise im Vordergrund.
Es kommt vor, dass man ins kalte Wasser geworfen wird. Kundenthemen oder technische Projekte umsetzen, die man zuvor noch nie gesehen hat. Bei dieser Vorgehensweise hat man jedoch den höchst möglichen Lerneffekt. Ich kam damit sehr gut klar und hab's aufgesaugt wie ein Schwamm. Auf Feedback wurde Wert gegeben, sei es für Verbesserung der internen Prozesse, aber auch bei potentiellen neuen Produkten für Kunden.
Versprechungen gibt es viele – leider scheitert es regelmäßig an der Umsetzung. Die Verantwortung wird dann meist auf die Mitarbeitenden abgewälzt, obwohl von Anfang an klar ist, dass bestimmte Ziele in dem Rahmen gar nicht realistisch erreichbar sind. Das sorgt nicht nur für Frust, sondern auch für ein dauerhaft angespanntes Arbeitsklima.
Was ich auf jeden Fall positiv hervorheben möchte, ist der Kollegenzusammenhalt. Das Team war klasse – hilfsbereit, menschlich und jederzeit zur Stelle, wenn jemand Unterstützung gebraucht hat. Auch in schwierigen Situationen und wenn es die Zeit zugelassen hat, konnte man sich aufeinander verlassen.
Trotz regelmäßiger Meetings und interner Kommunikation erfährt man als "normaler" Mitarbeiter von wichtigen Neuerungen oft viel zu spät – im schlimmsten Fall erst, wenn man das Unternehmen verlässt. Das vermittelt leider nicht das Gefühl, wirklich eingebunden oder wertgeschätzt zu werden.
Die gute Arbeitsatmosphäre hat in den letzten Jahren deutlich nachgelassen. Viele erfahrene und langjährige Techniker haben das Unternehmen verlassen, was eine spürbare Lücke hinterlassen hat. Die verbleibenden Kollegen, die das nötige Fachwissen haben, sind stark überlastet und tragen die Hauptverantwortung dafür, dass der Betrieb überhaupt läuft. Das führt zu hohem Druck und einer allgemein angespannten Stimmung.
Auf der positiven Seite steht der Umgang unter den Kollegen. Die meisten sind zwischen 20 und 30 Jahre alt, wodurch ein lockeres, freundschaftliches Arbeitsklima herrscht. Dieses gute Verhältnis mildert die Belastung etwas und macht die Zusammenarbeit angenehm.
Von der Führungsebene hingegen kommt kaum Unterstützung, sondern hauptsächlich Druck. Der Fokus liegt fast ausschließlich auf den Zahlen, und wer besonders viel leistet, bekommt mehr Freiheiten – leider oft auch auf Kosten anderer. Insgesamt wäre es wichtig, die Mitarbeitenden mehr wertzuschätzen und gezielt zu entlasten, um die Atmosphäre nachhaltig zu verbessern.
Nach außen hin gibt sich die Firma bemüht, ein gutes und verantwortungsbewusstes Image zu präsentieren. Doch intern zeigt sich zunehmend, dass hinter der Fassade einiges bröckelt. Die tatsächlichen Arbeitsbedingungen und die gelebte Unternehmenskultur stimmen oft nicht mit den nach außen kommunizierten Werten überein, was bei vielen Mitarbeitenden zu Unzufriedenheit führt.
Die Work-Life-Balance hängt stark davon ab, was man selbst anstrebt. Wer mit seinem Gehalt zufrieden ist, kann seinen Job in der Regel entspannt erledigen und nach acht Stunden den Feierabend genießen. Sobald jedoch Gehaltserhöhungen – selbst für einen Inflationsausgleich – ins Spiel kommen, wird es schwierig. Ohne sichtbare Leistung und Entwicklung bleibt man oft unter dem Radar.
Ein weiteres Problem ist die Erwartungshaltung: Es wird nicht gern gesehen, wenn Mitarbeitende sich nicht freiwillig zur Rufbereitschaft melden, und es scheint selbstverständlich, dass man regelmäßig „mehr leisten muss als nur Dienst nach Vorschrift“. Dieser unausgesprochene Druck kann die Balance empfindlich stören, wenn man nicht klar Grenzen zieht.
Schulungen, Weiterbildungen und Zertifizierungen werden gerne gesehen, solange sie zweckmäßig sind.
Wer sich als Überflieger beweist, kann ganz gutes Gehalt verdienen. Allerdings wird, wie bereits erwähnt, mit Dienst nach Vorschrift kaum eine Gehaltserhöhung realisiert.
Positiv ist, dass vermögenswirksame Leistungen (VWL) gezahlt werden, jedoch gibt es weder Weihnachts- noch Urlaubsgeld.
Der Fuhrpark besteht größtenteils aus Dieselfahrzeugen, was in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein eher fragwürdig ist. Viele Fahrten zwischen den Standorten könnten durch virtuelle Meetings ersetzt werden, was nicht nur Kosten, sondern auch Emissionen reduzieren würde.
Positiv hervorzuheben ist, dass regelmäßig für soziale Einrichtungen gespendet wird und das Unternehmen an einem guten Image arbeitet.
Die Kollegen untereinander unterstützen sich in den meisten Fällen und pflegen ein freundschaftliches Verhältnis miteinander. Viele sind im Privatleben miteinander befreundet, entsprechend steht man füreinander ein und unterstützt sich gegenseitig.
Solange man Leistungsträger ist und sich entsprechend engagiert und bei den Vorgesetzten platziert, ist es vollkommen egal, welches Geschlecht oder Alter der- oder diejenige hat.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist stark von den Vorgaben der Vorstandsebene geprägt. „Schneller, höher, weiter“ scheint das Motto zu sein, mit dem Fokus auf neue Kunden und Projekte, um die Zahlen zu sichern. Dabei bleibt jedoch die interne Struktur oft auf der Strecke: Es wird wenig investiert, und Probleme innerhalb des Unternehmens scheinen nicht die nötige Priorität zu haben.
Zwar gibt es regelmäßige Gespräche mit Team- oder Bereichsleitern, doch Aussagen und Versprechungen haben leider nur selten Verbindlichkeit. Jedes Team wird anders geführt, wodurch klare, einheitliche Strukturen fehlen. Viele visionäre Ideen werden zwar kommuniziert, doch eine Umsetzung bleibt meist aus – wodurch die Unzufriedenheit unter den Mitarbeitenden wächst.
Insgesamt hinterlässt das Verhalten der Führung einen negativen Eindruck. Der Satz „Der Fisch stinkt vom Kopf“ beschreibt die Situation zwar hart aber treffend, denn einige Kündigungen lassen sich mittlerweile auf das Verhalten von der Führungsebene zurückführen.
Die Büros sind modern und gut ausgestattet, und man bekommt alles zur Verfügung gestellt, was man für die Arbeit benötigt. Besonders positiv ist, dass man die Arbeitsmittel auch privat nutzen darf. Zudem gibt es die Möglichkeit, an 3 von 5 Tagen im Homeoffice zu arbeiten – in Einzelfällen kann dies auch flexibler gehandhabt werden, was die Work-Life-Balance unterstützt.
Die Kommunikation unter den Kollegen ist überwiegend locker, unkompliziert und freundlich. Man ist per „du“, und auch mit neuen Kollegen kommt man schnell ins Gespräch. Dieses offene Miteinander schafft ein positives Arbeitsklima, das die Zusammenarbeit erleichtert.
Anders sieht es bei der Kommunikation mit der Führungsebene aus. In Meetings mit dem Vorstand wird hauptsächlich Druck aufgebaut. Kick-offs und Besprechungen wiederholen oft die gleichen Phrasen wie „gut, aber da geht noch mehr“. Diese ständigen Wiederholungen wirken zunehmend leer und demotivierend.
Gerade in den letzten Jahren entsteht der Eindruck, dass hier nicht ehrlich oder transparent kommuniziert wird. Die tatsächlichen Herausforderungen werden entweder beschönigt oder heruntergespielt, was das Vertrauen in die Führung schwächt. Mehr Offenheit und authentische Kommunikation wären dringend notwendig, um wieder Motivation und Glaubwürdigkeit herzustellen.
Solange man Leistungsträger ist und sich entsprechend engagiert und bei den Vorgesetzten platziert, ist es vollkommen egal, welches Geschlecht oder Alter der-oder diejenige hat.
Die Qualität der Kunden und Projekte ist stark durchwachsen. Mit etwas Glück landet man in einem interessanten Projekt, bei dem aktuelle Technologien zum Einsatz kommen. Häufiger wird jedoch nach Kundenwunsch „hauptsache billig“ gearbeitet, was sich oft negativ auf die Arbeitsqualität auswirkt.
Es kommt vor, dass Azubis auf Projekte angesetzt werden, die sie alleine kaum bewältigen können. Später müssen dann die erfahrenen Kollegen – trotz ohnehin voller Terminpläne – einspringen und retten, was zu retten ist. In anderen Fällen werden provisorische Lösungen implementiert, die später niemand mehr anfassen möchte.
Wer auf innovative und anspruchsvolle Kundenprojekte hofft, könnte bei anderen IT-Dienstleistern womöglich besser aufgehoben sein. Bei LEITWERK stehen Kosten oft vor Qualität und langfristiger Strategie.
- technische Ausstattung
- freie und flexible Arbeitsgestaltung
- Übertragung von Verantwortung, mit denen nicht jeder klar gekommen ist
- eine Art 5-Jahres-Plan nicht für die Umsatzzahlen vorlegen, sondern auch für die Services, die man selbst bereitstellen möchten
- klare Kommunikation ob man nun den 5-Mann-Betrieb oder den 100-Personen-Betrieb als Kunden sieht
Da die IT-Dienstleistung von Zahlen lebt, wurden diese auch regelmäßig bekannt gegeben um auch einen Ausblick darüber zu erhalten, wie die Auslastung in den kommenden Quartalen werden kann.
Da es sich um ein IT-Dienstleister handelt, gibt es hin und wieder Fälle, die bei einem Kunden dringend gelöst werden mussten. Das konnte am Nachmittag oder früher Abend oder auch am Wochenende der Fall sein.
In der Regel waren es aber reguläre Arbeitszeiten und es wurde auch auf familiäre Situationen Rücksicht genommen.
Durch die jährlichen Entwicklungsgespräche konnte man Wünsche und Erwartungen äußern und gemeinsam mit dem Vorgesetzten den Weg dorthin abklären (welche Schulungen / Fortbildungen werden benötigt?).
Es musste dabei keine Karriere mit Personalverantwortung sein, auch eine Fachkarriere war möglich.
Man kann auch von seiner Personalverantwortung zurücktreten ohne direkt das Unternehmen verlassen zu müssen.
Durch verschiedene Wechsel in verschiedenen Branchen (mit und ohne Tarifvertrag) habe ich nicht das Gefühl, dass sich das Gehalt am unteren Limit entwickelt. Nach oben ist immer Luft - egal bei welcher Firma.
Erfahrungsgemäß erhält man direkt nach der Ausbildung oder dem Studium nun nicht das Gehalt von berufserfahrenen Technikern mit 15 Jahren Berufs- und Betriebswissen.
E-Autos anstatt Diesel-PKWs würden das Umweltbewusstsein deutlich stärken.
Innerhalb des eigenen Bereichs herrschte ein sehr starker Zusammenhalt und man konnte auf das Wissen und die Erfahrung der langjährigen Mitarbeitenden zurückgreifen, unabhängig derer technischen Fachrichtung (Windows, Linux, Netzwerk, Storage, usw.).
Auch im Umgang mit anderen Bereichen waren Absprachen eigentlich immer möglich und der Zusammenhalt spürbar, wenn auch nicht immer direkt möglich.
Es gibt Ehrungen nach 5, 10, 15 etc. Jahren Betriebszugehörigkeit mit entsprechenden Laudatio - im Vergleich zum vorherigen Arbeitgeber eine klare Ecke persönlicher und individueller.
Mein direkter Vorgesetzter war für mich immer erreichbar und verfügbar, trotz der hohen Termindichte und teilweise unterschiedlichen Bürozeiten.
Es gab alle zwei Wochen Jourfixe mit dem Vorgesetzten, sodass diese Zeit in aller Regel für gegenseitige Absprachen geblockt war und genutzt wurde.
Höhenverstellbare Tische, zwei Bildschirme, in der Technik konnte ausgewählt werden ob man ein Macbook haben wollte oder ein Windows-Notebook von HP - und es handelte sich nicht um Einstiegsmodelle, sondern hochpreisige Geräte in beiden Kategorien.
Für zusätzliche Ausstattung abseits des Standards gab es nie Diskussionen und wurde genehmigt (hochwertiges Headset, Maus-Tastaturkombination, externe Festplatten, etc.).
Aufgrund der verteilten Arbeit über mehrere Standorte alleine in der Techniker, aber auch im Verbund mit dem Vertrieb, sowie der regen Arbeit im mobilen Home Office hat man sich nicht jeden Tag gesehen, teilweise wochenlang nicht.
Darunter leidet dann teilweise auch die Kommunikation miteinander, aber durch verschiedene Maßnahmen (Regeltermine) konnte das ganz gut aufgefangen werden.
Der Flurfunk war dennoch schneller wie die Kommunikation via Teams. ;-)
In der Technik gab es - wie in den bisherigen Stationen von mir - auch hier nicht sehr viele weibliche Personen. Diese wurden aber im Umgang untereinander aber sehr geschätzt.
Da diese aber in anderen Abteilungen tätig waren, kann ich nur den persönlichen Standpunkt mitteilen.
Interessante Aufgaben in jedem Fall, da auch anspruchsvolle Kunden, die für die bezahlten Gelder auch entsprechende Gegenleistung erwarten. Teilweise auch spannende Projekte nebenher und die Möglichkeit sich in Testumgebungen fortzubilden um "fremde" Themen zu beleuchten, z.B. als Windows-Admin auch eine Firewall konfigurieren.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen. Die Mitarbeiteraustattung. Flexible Arbeitszeiten
Sinnvolle Weiterbildungen genehmigen.
Sehr gut
Home Office kann man sich legen wenn es notwendig ist
Das meiste wird genehmigt
Man könnte weniger Diesel Fahrzeuge beschaffen
Sehr gut
Meistens gut
Top Arbeitsmaterial
- Wasserspender
- Wenn man einen "Paten" zur Seite hat, sollte man dementsprechend sich auch um seinen Kollegen kümmern.
- Technikmeetings mal nicht nur an Umsatzzielen basierend Vortragen. Die meisten Mitarbeiter haben leider daran kein Interesse.
- Fuhrpark austauschen und keine Diesel mehr raus geben
- Erreicht ein Mitarbeiter das Jahresziel, sollte man dementsprechend handeln (sonst gehen die guten)
- Auf die Mitarbeiter eingehen anstatt zu Kündigen.
- Teamleiter vielleicht mal zu Führungsseminaren schicken statt zu hoffen, die machen das schon
Je nachdem mit wem man im Team arbeitet kann das positiv aber auch negativ sein. Ansonsten wird man jeden Tag "dazu getrieben" möglichst seine Stunden auf die Kunden zu buchen, da man ja ein Jahresziel zu erreichen hat.
Von außen versucht die Leitwerk das gute Image aufzubehalten. Von Innen merkt man leider, dass durch das zu schnelle Wachstum einiges falsch gelaufen ist.
Je nach Wissensstand kann es sein, dass man fast jedes Wochenende mit Kundenthemen beschäftigt ist. System patchen geht auch nur am Wochenende. Somit war ich jedes Wochenende mit der Arbeit beschäftigt.
Wenn man sein Ziel erreicht kann es schon sein, dass man auf das Jahr gerechnet 2000€ mehr bekommt, was aber bei derartigem Umsatz auch echt sehr wenig ist.
90% des Fuhrparks besteht aus Dieselfahrzeugen. Auch im Sommer wird der Campus beregnet, auch wenn wasserknappheit herrscht
Bei uns im Team war die Hilfe untereinander fast perfekt
Der Technikvorstand müsste eigentlich gesiezt werden, da sein verhalten auch dem entspricht. Sagt man etwas falsches, wird auch recht schnell freigestellt oder auch gekündigt. Manche Teamleiter reden auch von oben herab.
Für die, die gerne am Wochenende arbeiten, ist das sicher ein guter Ausgleich. Für Mitarbeiter mit Familie eher nicht
Zwischenmenschliches Verhalten: Eine Du-Kultur wird propagiert, jedoch mögen nicht alle Vorgesetzten gleichermaßen davon begeistert sein. Die Verteilung von Aufgaben und Tickets erfolgt teilweise ohne ausreichende Informationen. Ein Support Ticket kann auch ohne eigenen Wunsch weitergeleitet werden.
Je nachdem wie lange man dabei ist, oder wie gut man in der "Familie" aufgenommen wurde, kann das mehr oder weniger Interessant sein.
Mehr Selbstreflektion betreiben. Beim Ausscheiden wird die Schuld meist bei den Arbeitnehmern gesehen. Die Chefs fühlen sich verletzt, dass jemand die Firma verlässt. Die gängige Mentalität ist, dass es nicht am Arbeitgeber liegen kann. Der Mitarbeiter ist schuld, dass er nicht mit den Umständen zurecht kommt.
Die Kollegen sind top! Da lasse ich nichts drauf kommen, man kann viel Spaß im Team und darüber hinaus haben.
Naja intern belächelt man einzelne interne Prozesse. Jeder weiß, dass es nicht so läuft, wie es laufen muss, aber es ist halt, wie es ist. Wir sind alle Leidensgenossen.
Ich kann nur für den technischen Innendienst sprechen und da geht das schon in Ordnung. Gleitzeit wird als Benefit für extra brave Techniker verkauft. Home Office wird je nach Team unterschiedlich gehandhabt, aber in der Regel kann man davon ausgehen, dass man nur 2 Tage in der Woche ins Büro muss.
Weiterbildungen werden schon umworben, sofern dies für den Partnerstatus erforderlich ist, aber in der Realität muss man sich die Zeit für das Lernen während des regulären Tagesgeschäfts einplanen, wodurch man schnell in Verzug gerät.
Für erfahrene Techniker ist das Gehalt definitiv zu gering. Wenn man Glück hat, gibt es mal einen 50€ EDEKA-Gutschein.
Dazu gibt es noch vermögenswirksame Leistungen.
Es gibt quartalsmäßig Regeltermine, wo man sich selbst und die Zahlen feiert, wenn man dann jedoch seinen gerechten Anteil will, wird man schnell vertröstet.
Klar, die ganze Firma ist mit Solaranlagen bestückt, aber da geht es auch nur um die finanziellen Vorteile und ggf. ums Image.
Wenn man hilfe braucht, ist man meist auf sich allein gestellt. Gerade die erfahrenen Kollegen arbeiten meist im Außendienst und das macht es schwierig Unterstützung bei Themen zu bekommen.
Da gibt es keine Probleme.
Teamleiter sind zum größten Teil in Ordnung. Lediglich der Vorstand ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt und interessiert sich wenig für die Belange der Mitarbeiter. Wenn Leute unbequem werden, werden diese auch gerne mal außerhalb der Probezeit ohne Abmahnungen entlassen.
Die Hardware ist in Ordnung, allerdings sollte man früh da sein, sonst spielt man die Reise nach Jerusalem. Sitzplätze innerhalb der Räumlichkeiten des eigenen Teams können knapp sein.
Situationsbedingt unterschiedlich. Man darf nicht zu viel Kritik äußern. Der Vorstand hat einen Plan, wie das Unternehmen zu führen ist und davon wird auch nicht abgewichen.
Sollte man doch mal Kritik üben und dies auch noch über die Kommentarfunktion des internen Wikis machen, wird von der Geschäftsleitung angewiesen diese Funktion schnell zu deaktivieren.
Schwierig zu sagen. Frauen gibt es bei uns nicht, zumindest nicht in der Technik, bzw nur im unteren einstelligen Bereich.
Die Tätigkeiten im Innendienst werden mit der Zeit sehr eintönig. Oftmals geraten die technischen Tätigkeiten in den Hintergrund und man ist damit beschäftigt, die Tätigkeiten aus anderen Bereichen mit abzudecken.
Es wird damit geworben, dass man einfach zwischen Teams wechseln kann, wenn einem das Aufgabengebiet nicht mehr zusagt, in der Realität gestaltet sich dies jedoch umständlich.
Der Kollegenzusammenhalt generell ist wirklich ein USP, jeder hilft jedem. Es ist ein sehr persönliches Umfeld.
Den Zahlendruck minimieren, die Mitarbeiter nicht weiter verbrennen, wieder zum alten zurückfinden: Events nach den Technik Meetings / Vertrieb Meetings, richtige Jahreskickoffs mit der gesamten Mannschaft und das Gehalt anheben etc.
Diese war vor Corona top, es gab viele gemeinsame Events. Seit Corona wurde das eingespart, es steht jeder nur noch unter Druck/Stress und hat keine Zeit für Zwischenmenschlichkeiten.
Das Marketing funktioniert, dafür wird auch unverhältnismäßig viel Geld ausgegeben, was an anderen Stellen fehlt.
Wer lange dabei ist, bekommt immer mehr Aufgaben und Projekte, darf neue Kollegen einlernen etc. Überstunden sind normal, gedanklich nimmt man die Arbeit oft mit nach Hause.
Schulungen sind Verhandlungssache, wurden aber meist genehmigt, es war eher die Zeit die dazu gefehlt hat
Kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld, unterdurchschnittliche Bezahlung. Es wird eine Altersvorsorge mit schlechten Konditionen angeboten.
Die Fahrzeugflotte ist mehr Prestige als notwendig. Ansonsten gibt es PV-Anlagen auf den Dächern mit denen das eigene RZ mit versorgt wird und es gibt Elektro-Ladesäulen (ohne E-Autos bisher witzlos)
Der Zusammenhalt im Team und auch übergreifend ist wirklich sehr gut. Hier kann man Freunde fürs Leben finden.
Meine direkten Vorgesetzten waren stehts fair und ehrlich. Sobald ich aber Kritik geäußert habe, wurde das als Vertrauensmissbrauch gewertet. Es wird viel Druck gemacht von allen möglichen Seiten, man erhält von vielen unterschiedlichen Chefs/Vorständen zusätzliche Aufgaben. Ich habe mehrfach geäußert, dass die Masse an unterschiedlichsten Aufgaben nicht zu stemmen sind, das wurde dann klein geredet und nicht ernst genommen. Manch eine Persönlichkeit aus dem Management vergreift sich am Ton und zeigt keine Empathie für die Mitarbeiter. Strategische Entscheidungen von der Holding werden am Bedarf und am Markt vorbei von oben herab getroffen.
Die Räumlichkeiten sind schön, die Ausstattung ist gut. Das Techniker Gebäude ist jedoch stark renovierungsbedürftig.
In unserer Abteilung war die Kommunikation sehr gut, das ist stark von der Leitung abhängig.
Von der höheren Führungsetage hat man jedoch des Öfteren gehört, dass Frauen nicht befördert werden wenn sie im gebärfreudigen Alter sind etc. Es gibt auch kaum Frauen in der Geschäftsleitung.
Wenn man sich engagiert dann erhält man viele verantwortungsvolle und interessante Aufgaben. Allerdings wird man in diese kaum eingewiesen sondern ins kalte Wasser geworfen. Außerdem ist es quasi unmöglich uninteressante Aufgaben an andere abzugeben, es gab oft keine Redundanz.
So verdient kununu Geld.