95 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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95 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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95 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Hardware und Büros sind top, daran gibt es nichts auszusetzen. Auch das eigene Rechenzentrum macht Eindruck. Die Arbeitskollegen waren zu etwa 95 % wirklich absolute Klasse warum ich auch lange dort gearbeitet habe.
Es gibt keine Boni, kein Weihnachtsgeld und kein Urlaubsgeld. Das Geld wird im Wesentlichen auf dem Rücken der Mitarbeitenden verdient, die bereit sind, Leistung zu bringen – während sich andere teilweise einfach mitziehen lassen. Trotz deutlich unterschiedlicher Arbeitsleistungen liegen die Gehälter oft auf einem ähnlichen Niveau.
Häufig fehlen klare Strukturen in Abläufen oder bei wiederkehrenden Problemen, was die Arbeit zusätzlich erschwert. Auch die bereits erwähnte Zwei‑Klassen‑Gesellschaft zeigt sich hier erneut deutlich.
Bitte weniger Image‑Projekte, Werbung und Champagner – dafür eine faire Bezahlung, die Einhaltung der Ruhzeiten nach Arbeitseinsatz und echte Wertschätzung.
Weniger Image, mehr Gehalt für die Mitarbeitenden. Kein Champagner, Statuen oder teuren Autos lösen IT‑Probleme – das tun nach wie vor die Menschen, die täglich die Arbeit leisten. Diese Leistung sollte deutlich stärker gewürdigt werden.
Es wäre außerdem sinnvoll, motivierte Mitarbeitende besser zu erkennen und gezielt zu fördern.
Es hängt meiner Erfahrung nach stark von der jeweiligen Abteilung und dem direkten Vorgesetzten ab.
Für mich persönlich war die Zusammenarbeit insgesamt positiv, da ich mit meinen Kollegen und Vorgesetzten gut zurechtgekommen bin.
Allerdings lässt die allgemeine Planung von Projekten, Prozessen und ähnlichen Themenbereichen teilweise zu wünschen übrig, was die tägliche Arbeit unnötig erschwert. Auch hier retten wieder die Motivierten den Tag.
Stress wird häufig unnötig an viele Mitarbeitende weitergegeben. „Der Kunde ist König“ wird hier sehr wörtlich genommen.
Leitwerk legt auf dieses Thema sehr viel Wert und investiert entsprechend Geld, unnötig. wie ich finde.
Mehrere Personen haben mich sogar gefragt, ob ich bei „LeiDwerk“ arbeite – so viel zum Image nach außen.
Man muss sich selbst organisieren, doch solange die allgemeine Arbeitsleistung stimmt, ist das akzeptabel. Zeiten verfallen zu bestimmen Zeitpunkten, wer das nicht einplant, geht leer aus.
z.B. Keine Urlaubsübernahme ins nächste Jahr möglich.
Problematisch sind jedoch die sogenannten „Notfall“-Einsätze. Aus meiner Sicht steht der dafür erforderliche Zeitaufwand in keinem fairen Verhältnis zur entsprechenden Vergütung, wenn diese überhaupt erfolgt.
Die Schulungen werden bezahlt, solange man sie tatsächlich absolviert. Die Planung dafür muss man jedoch selbst übernehmen, und sie fließen auch in die Gehaltsentwicklung mit ein. Die Schulungen selbst waren durchweg gut. Viele der Inhouse‑Trainings wurden zudem von erfahrenen Mitarbeitern durchgeführt.
Auch hier gilt: Wer motiviert ist, kann sich fachlich sehr gut weiterentwickeln.
Das Gehalt ist im Vergleich zum aktuellen Markt leider niedrig. Es gibt weder Urlaubs‑ noch Weihnachtsgeld, ebenso keine Bonus‑ oder Gewinnbeteiligungen. Gehaltserhöhungen sind in der Regel nur durch erheblichen zusätzlichen Zeit‑ und Arbeitsaufwand erreichbar. Selbst bei außergewöhnlicher Mehrarbeit wurde teilweise nur widerwillig reagiert.
Bonuszahlungen wurden in meinem Fall einmal nur auf ausdrücklichen Nachdruck ausgezahlt (z. B. „Werbe einen Mitarbeiter“).
Man kann jedoch – für IT‑Mitarbeitende eher fragwürdig als „Goodie“ – Champagner im firmeneigenen Onlineshop erwerben. Besonders bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass die Leitwerk selbst Hardware verkauft: Die 20 % Rabatt im Octo‑Shop wären für die Techniker nach meiner Meinung deutlich attraktiver als das angebotene Getränk.
Nicht mehr und nicht weniger als anderswo.
Das ist es, was Leitwerk (Appenweier) ausmacht: der starke Zusammenhalt unter den Kollegen. Teilweise arbeiten dort sehr erfahrene Techniker und echte Koryphäen auf ihrem Gebiet. Ich bin dankbar, dass ich dort einige großartige Menschen kennenlernen durfte.
Alles normal würde ich sagen.
Ich hatte in sechs Jahren bei der Leitwerk drei Teamleiter.
(T)eamleiter (O)ne (W)ar (E)infach gut.
Die anderen beiden wirkten auf mich teilweise überfordert und überlastet. Ich hatte das Gefühl, dass sehr viel Druck aufgrund von Faktura‑Zielen und teilweise nicht funktionierenden Mitarbeitern auf die Führungskräfte ausgeübt wurde.
Gerade bei der Leitwerk ist das, meiner Meinung nach, eine ziemlich undankbare Position – besonders dann, wenn man nicht die nötige Durchsetzungskraft hat.
Manche Vorgesetzte waren nicht einmal in der Lage, einfachste Arbeitsanweisungen, geschweige denn nützliche Informationen oder Unterstützung, zu geben.
Die Büroausstattung ist top, hier gibt es nichts zu bemängeln. Allerdings fällt auf, dass einige Mitarbeitende offenbar nicht in der Lage sind, die Toilette ordnungsgemäß zu benutzen.
Mit meinem letzten Vorgesetzten gestaltete sich die Zusammenarbeit eher schwierig. Auch die Kommunikation mit der Geschäftsführung empfand ich im Nachhinein als unnötig kompliziert und wenig zielführend.
Es gab jedoch auch Vorgesetzte, mit denen die Kommunikation hervorragend funktionierte und bei denen das allgemeine Arbeitsklima sehr angenehm war.
In einigen Situationen entsteht der Eindruck einer Zwei‑Klassen‑Gesellschaft: Mitarbeitende, die hohen Einsatz zeigen, erhalten spürbar mehr Freiheiten als Personen, die beispielsweise häufiger zu spät kommen oder weniger Engagement zeigen.
Frauen und Männer wurden meiner Wahrnehmung nach jedoch gleich behandelt
Wer technisch Lust hat, sich auszutoben, kann hier auf jeden Fall aufgehen. Es gibt genügend Technologien und Bereiche, in denen man Fuß fassen kann. Wenn man das Glück hat, von den erfahrenen Technikern zu lernen, steht einer soliden IT‑Ausbildung bzw. Weiterbildung nichts im Weg.
Allerdings ist auch hier ein hohes Maß an Eigenmotivation erforderlich, damit etwas vorangeht oder überhaupt wahrgenommen wird.
Man ist relativ flexibel. Die Ausstattung der Mitarbeiter ist sehr gut.
Es wäre schön endlich einen Benefit wie JobRad zu haben.
Hat in den letzten Jahren stark nachgelassen.
Von außen wirkt alles perfekt. Von innen bekommt man recht viele Imperfektionen mit.
Kommt auf die Position an. In manchen Positionen kann Urlaub und Freizeit genommen werden an es passt. In anderen ist es abhängig von Arbeitslast und Projektstatus.
Wenn man sich dafür einsetzt und sich für den Themenbereich interessiert, kann man auch Weiterbildungen besuchen und passende Zertifizierungen einsammeln.
Teilweise werden aber auch Leute verpflichtet Zertifizierungen für Partnerstati zu erledigen.
Wenn man in der passenden Position ist, ist das Gehalt auch angemessen.
Zusatzleistungen wie hansefit, oder sonstiges gibt es nicht.
Wenn einer dringend Unterstützung braucht, bekommt er sie auch. Auch Wenn dadurch eigene Arbeit liegen bleibt.
Räume Arbeitsplätze sind eher klinisch gestaltet. Kaum Dekoration an den Wänden, die einfach nur dekorativ sind; wenn dann immer an den Solution Walk gebundene Wandbilder o.Ä.
Besprechungsräume werden nicht technisch hochwertig und zur Arbeitsweise passend ausgestattet, sondern mit Displays, die "halt da sind". Dadurch tritt eher Frust bei der Bedienung auf.
Es werden größtenteils nur Quartals- und Jahreszahlen präsentiert.
Wenn man sich dafür einsetzt, bekommt man auch spannende und neue Aufgaben.
Familiär bleiben, als Externer beobachte ich weiterhin das Unternehmen und stehe im Kontakt. Ab einer gewissen Größe wird ein Unternehmen oft zu komplex und mit Prozessen einer Konzerngesellschaft überrannt. Zu viel Wachstum schadet.
Also, einige Kommentare hier kann ich leider nicht nachvollziehen. Bzw - was glauben manche eigentlich, dass Sie ohne viel Eigeninitiative immer weiter befördert oder gehaltstechnisch verändert werden sollten?
Wir sprechen hier über eine IT-Systemhaus, ein IT-Dienstleister. Der Dienstleister sollte im Bestfall den Kunden über neue Features / Architekturen in Kenntnis setzen - und nicht andersrum. Was bedeutet das aber? Lernen lernen lernen, Weiterbildung ist das höchste Gut, zumindest aus meiner technischen Sicht. Das muss eben mal abends oder am WE stattfinden. Man kann nicht erwarten, dauerhaft auf Arbeitszeit eine Schulung nach der nächsten besuchen zu können. Schulungsumgebungen haben sowieso nichts mit Real-World Umgebungen beim Kunden zu tun. Der Dienstleister verdient schließlich Geld im Stundengeschäft. Als Techniker sollte IT aber auch ein Teil des Hobbys sein, dann machts auch "Spaß" überdurchschnittlich zu leisten.
Wem das nicht passt - völlig ok - aber dann ist die Kundenseite als IT-Administrator evlt. besser geeignet. Das Dienstleistungsgeschäft muss einem liegen und ist generell stressiger.
Zwei Sterne, aus ganz logischem Grund - wer Vollgas gibt und erfolgreich im Dienstleistungsumfeld sein möchte, hat einen Großteil seiner Zeit eben mit der Arbeit zu tun. Anders kommt man nur sehr erschwert weiter. Migration am Wochenende heißt nicht, dass Montag + Dienstag dafür ausgeglichen wird. Nach der Migration muss man parat stehen.
Schulungsmöglichkeiten sowie interne Labor / Demoumgebungen fördern sehr aktiv die Weiterbildung (wenn man die Zeit auch dafür nutzt!). Durch Weiterbildung -> Aufstiegschancen
Wie oben beschrieben, aktives Engagement wurde von Führungskräften anerkannt und entsprechend entlohnt.
Nichts zu meckern. Zusammenhalt war immer da, egal ob Eskalationen beim Kunden, Migrationen Abends / am WE, auf die technischen Kollegen war verlass. Man hat zusammen gerockt.
Der Führungskreis der Leitwerk sieht und erkennt ganz genau, wer sich weiterentwickelt und Vollgas gibt. Das wird gefördert.
Nein, man wird nicht befördert oder bekommt keine überdurchschnittlichen Gehälter, wenn man festen Wert auf max. 40h / Woche setzt. Das kann vielleicht in einem Großkonzern eine Zeit funktionieren, weil man unterm Radar schwimmt. Leitwerk hat nach wie vor eine familiäre Größe und hier fallen nun beide Seiten auf - wenn man sich nicht bemüht und nur auf Arbeit wartet - oder wenn man sich selbst entsprechend engagiert.
Hatte immer die aktuellste Ausstattung (Notebook, Smartphone, Tablet, Firmenwagen) - nichts auszusetzen.
In Ordnung, Punktabzug gibts für großen Zeitinvest an internen Meetings / Abstimmungen / Projekt-KickOffs / ... die dann doch einen entsprechenden Teil der Arbeitswoche einnehmen. Schließlich steht das Doing beim Kunden normalerweise im Vordergrund.
Es kommt vor, dass man ins kalte Wasser geworfen wird. Kundenthemen oder technische Projekte umsetzen, die man zuvor noch nie gesehen hat. Bei dieser Vorgehensweise hat man jedoch den höchst möglichen Lerneffekt. Ich kam damit sehr gut klar und hab's aufgesaugt wie ein Schwamm. Auf Feedback wurde Wert gegeben, sei es für Verbesserung der internen Prozesse, aber auch bei potentiellen neuen Produkten für Kunden.
Nach meiner persönlichen Erfahrung gibt es keine Punkte, die ich hier positiv hervorheben kann. Insbesondere im Umgang mit Auszubildenden und in der Gestaltung der Ausbildung habe ich keine Aspekte erlebt, die den Erwartungen an einen professionellen Ausbildungsbetrieb gerecht werden.
Insgesamt habe ich überwiegend negative Erfahrungen gemacht. Besonders problematisch sind die Führungskultur, der Umgang mit Auszubildenden, fehlende fachliche Anleitung sowie ein stark zahlengetriebener Führungsstil.
Ausbildungsinhalte und persönliche Entwicklung stehen nicht im Vordergrund, stattdessen werden Auszubildende häufig als günstige Arbeitskraft eingesetzt. Kommunikation ist wenig transparent, Kritik wird selten direkt geäußert und Verbesserungsvorschläge werden kaum aufgegriffen.
Auch Themen wie Arbeitszeiten, Homeoffice, Vergütung, Benefits und Gleichbehandlung werden inkonsequent und überwiegend zu Ungunsten von Auszubildenden gehandhabt. Insgesamt entsteht der Eindruck eines Umfelds, das weder fair noch förderlich für eine professionelle Ausbildung ist.
Der größte Verbesserungsbedarf liegt eindeutig in der Führungskultur. Der aktuell gelebte Führungsstil wird von vielen Mitarbeitenden als intransparent und manipulativ wahrgenommen. Statt offener Kommunikation und echter Führung wird häufig über Kontrolle und Druck gearbeitet.
Zudem sollte stärker auf qualifiziertes Führungspersonal geachtet werden. Führungskräfte sollten sowohl fachlich kompetent als auch sprachlich sicher sein. Es ist problematisch, wenn Vorgesetzte weder ausreichende Kenntnisse der Fachbereiche haben noch die deutsche Sprache sicher beherrschen, insbesondere in einem deutschen Unternehmen.
Auffällig ist außerdem, dass Führungskräfte ohne ausreichendes Fachwissen starkes Mikromanagement und Controlling betreiben. Dies wirkt nicht nur ineffektiv, sondern untergräbt auch Vertrauen und Motivation.
Kritisch zu betrachten ist auch die interne Unternehmensstruktur. In mehreren Fällen arbeiten private Paare oder familiär verbundene Personen in Abhängigkeiten zusammen. Dadurch entsteht der Eindruck von Ungleichbehandlung, etwa bei Arbeitszeiten oder Homeoffice-Regelungen, die nicht für alle Mitarbeitenden gleichermaßen gelten.
Insgesamt sollte Leitwerk die Führungsstruktur transparenter, fachlich fundierter und fairer gestalten, um Machtmissbrauch, Ungleichbehandlung und Vertrauensverlust gegenüber Mitarbeitenden nachhaltig zu vermeiden.
Die Arbeitsatmosphäre ist stark von Druck von oben geprägt. Team- und Bereichsleitungen fokussieren sich hauptsächlich auf Kennzahlen, während der menschliche Faktor und der Ausbildungsauftrag in den Hintergrund rücken.
Kritik oder Probleme werden selten direkt angesprochen, sondern zunächst hinter dem Rücken an Vorgesetzte weitergegeben. In Gesprächen heißt es dann oft, man habe dies aus „mehreren Ecken“ gehört, ohne konkrete Rückmeldungen zu geben.
Verbesserungsvorschläge werden meist mit dem Hinweis abgetan, dass es früher deutlich schlimmer gewesen sei.
Als Auszubildender steht man klar am unteren Ende der Hierarchie. Trotz Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration werden überwiegend administrative Tätigkeiten übernommen.
Besonders kritisch ist der Umgang mit Kunden: Auszubildende sollen ihren Status bewusst verbergen, unter anderem durch das Entfernen des Ausbildungsstatus aus der E-Mail-Signatur. Gleichzeitig werden Leistungen gegenüber Kunden wie von vollwertigen Technikern abgerechnet, obwohl die Betreuung faktisch durch nicht vollständig ausgebildete Auszubildende erfolgt.
Die Karrierechancen hängen stark davon ab, ob man das Unternehmen verlässt oder dort verbleibt. Innerhalb von Leitwerk sind die Entwicklungsmöglichkeiten aus meiner Sicht begrenzt, insbesondere für Auszubildende.
Außerhalb des Unternehmens eröffnen sich deutlich bessere Perspektiven. Der Wechsel zu einem anderen Arbeitgeber ermöglicht häufig mehr fachliche Entwicklung, größere Wertschätzung und realistische Aufstiegsmöglichkeiten. Rückblickend betrachtet waren die Chancen nach dem Weggang klar besser als während der Zeit im Unternehmen.
Im Bewerbungsgespräch wird Flexibilität bei den Arbeitszeiten in Aussicht gestellt. In der Praxis beschränkt sich diese jedoch auf feste Modelle wie 8–17 Uhr oder 9–18 Uhr. Mit viel Einsatz ist vereinzelt auch 7–16 Uhr möglich, echte Wahlfreiheit besteht jedoch nicht.
Homeoffice ist für Auszubildende grundsätzlich nicht vorgesehen, mit Ausnahme einzelner Teams. Gleichzeitig nutzen Führungskräfte ab Teamleiterebene regelmäßig Homeoffice oder passen ihre Arbeitszeiten flexibel an die eigenen Bedürfnisse an.
Bei Auszubildenden hingegen wird streng auf minutengenaue Pünktlichkeit geachtet. Die versprochene Flexibilität entpuppt sich damit als reine Formsache und gilt faktisch nur für höhere Hierarchieebenen.
Als besondere Benefits werden vor allem ein kostenloser Parkplatz, ein Obstkorb und ein Wasserspender genannt. Der tatsächliche Mehrwert dieser Leistungen ist jedoch sehr begrenzt. Der Obstkorb ist qualitativ wechselhaft und ersetzt keine echten Zusatzleistungen.
Zusätzlich wird einmal jährlich hauseigener Champagner den Mitarbeitenden vergünstigt zum Kauf angeboten. Dies wirkt weniger wie ein Benefit, sondern eher wie ein Verkaufsangebot an die eigene Belegschaft und steht in keinem sinnvollen Verhältnis zu fehlenden finanziellen Zusatzleistungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld.
Insgesamt erscheinen die angebotenen Benefits eher symbolisch und werden deutlich größer dargestellt, als sie im Alltag tatsächlich sind.
In diesem Unternehmen fehlt es spürbar an strukturierter und fairer Ausbildungsbetreuung. Entweder ist kein Ausbilder greifbar oder man wird kaum beachtet, sobald man organisatorisch einem anderen Team zugeordnet ist.
Zudem entsteht der Eindruck, dass einzelne Auszubildende bevorzugt werden. Das sollte in einer Ausbildung grundsätzlich keinen Platz haben. Leistung und Lernbereitschaft sollten zählen, nicht Sympathie.
Besonders problematisch ist der Umgang mit Kritik und Problemen. Statt offen das Gespräch mit den Auszubildenden zu suchen, werden Schwierigkeiten hinter dem Rücken an Teamleiter weitergegeben. Ein konstruktives Feedback oder eine Chance zur Verbesserung findet so nicht statt.
Nach meinem Ausscheiden habe ich zudem erfahren, dass bei externen Bewerbungen negative Rückmeldungen intern weitergegeben wurden, ohne dass mir jemals konkrete Kritikpunkte direkt kommuniziert wurden. Auch mehrere aktuelle und ehemalige Mitarbeitende berichten von sehr ähnlichen Erfahrungen.
Insgesamt fehlt es hier an Transparenz, Fairness und einer professionellen Ausbildungskultur.
Solange keine Vorgesetzten anwesend sind, herrscht ein kollegiales und angenehmes Arbeitsklima. Sobald jedoch Führungskräfte im Büro sind, wird eine sehr starre Arbeitsatmosphäre durchgesetzt. Spaß oder lockerer Umgang werden als Zeitverschwendung betrachtet, mit der Ausnahme, dass Vorgesetzte sich diese Freiheiten selbst nehmen.
Auffällig ist zudem, dass ein starkes Maß an Mikromanagement betrieben wird, ohne dass dafür die fachliche Grundlage vorhanden ist. Es wird bis ins Detail in Tickets eingegriffen, etwa bei einzelnen Wörtern, Buchstaben oder der Groß- und Kleinschreibung von internen Notizen, die lediglich der Fallbeschreibung dienen.
Gleichzeitig fehlt es an fundiertem IT-Fachwissen seitens der Führungskräfte, insbesondere im First-Level-Support oder bei technischen Fragestellungen. Anstatt Wissen zu vermitteln und Auszubildende fachlich zu entwickeln, liegt der Fokus auf formalen Kleinigkeiten.
Insgesamt wirkt es widersprüchlich, dass Auszubildende einem intensiven Kontroll- und Korrekturdruck ausgesetzt sind, während fachliche Anleitung und qualifizierte Unterstützung weitgehend ausbleiben.
Je nach Teamzuordnung unterscheidet sich die Ausbildungsqualität erheblich. In manchen Teams erhält man sinnvolle Aufgaben und kann tatsächlich fachlich dazulernen. In anderen Teams hingegen wird man überwiegend als günstige Arbeitskraft eingesetzt, insbesondere für Tätigkeiten, die reguläre Techniker ungern übernehmen, wie etwa dauerhaften Telefon-Support.
In diesen Fällen wird der eigentliche Ausbildungsauftrag klar verfehlt. Statt einer abwechslungsreichen und geplanten Ausbildung erfolgt eine langfristige Bindung an monotone Aufgaben. Mir wurde beispielsweise ausdrücklich mitgeteilt, dass ich das Unternehmen über einen Zeitraum von zwei Jahren nicht wechseln könne und ausschließlich im First-Level-Support eingesetzt werde.
Dies widerspricht dem Ausbildungsplan, der eine rotationartige Ausbildung durch mehrere Abteilungen vorsieht und keine dauerhafte Tätigkeit in nur einem Bereich. Die Rolle reduziert sich dadurch faktisch auf administrative oder sekretariatsähnliche Aufgaben, anstatt fachliche Kompetenzen systematisch aufzubauen.
In Kombination mit fachlich eingeschränkt aufgestellten Führungskräften, die eher kontrollierend als ausbildend agieren.
Ziel einer Ausbildung sollte es sein, fachliche Inhalte zu vermitteln und die berufliche Entwicklung zu fördern. Dieses Verständnis wird bei Leitwerk jedoch nur eingeschränkt gelebt. Statt einer vielseitigen Ausbildung stehen überwiegend gleichbleibende Tätigkeiten im Innendienst im Vordergrund.
Dazu zählen vor allem dauerhafter Telefon-Support und reine Kundenbetreuung, die sich inhaltlich kaum unterscheiden und nur begrenzten Lernfortschritt ermöglichen. Eine strukturierte fachliche Weiterentwicklung über diese Aufgaben hinaus findet nur selten statt.
Als Auszubildender nimmt man im Unternehmen häufig die unterste Position ein. Mitarbeitende aus Technik oder Vertrieb, die deutlich besser vergütet werden, begegnen Auszubildenden teilweise von oben herab und vermitteln den Eindruck, man sei fachlich kaum zu etwas fähig.
Auffällig ist zudem die stark propagierte Per-Du-Führungskultur. Nach außen wirkt sie modern und offen, wird intern jedoch eher einseitig gelebt. Zwar darf man Führungskräfte bis hin zur Geschäftsleitung mit Vornamen ansprechen, echte Augenhöhe oder ein offener Austausch entstehen daraus jedoch nicht.
Sobald Auszubildende versuchen, ihre eigene Meinung zu äußern oder Kritik anzubringen, werden diese Stimmen schnell relativiert oder unterdrückt. Die vermeintliche Nähe durch das „Du“ erleichtert dabei eher Kontrolle und Einflussnahme, als dass sie zu einem respektvollen Dialog beiträgt.
Persönlich halte ich einen professionellen Umgang auf Augenhöhe, gerne auch in der Sie-Form, für deutlich transparenter und fairer. Die hier gelebte Du-Kultur wird jedoch erkennbar genutzt, um Auszubildende in untergeordnete Rollen zu drängen und ihnen Grenzen aufzuzeigen.
Viele Freiheiten
Nicht transparent
Flachere Hierarchien
Die Führungskräfte sind oft der Meinung "den Markt genau zu kennen", es fällt aber in Meetings auf das hier der Kunde einfach mit viel übergriffigkeit zu etwas technisch nicht passendem gedrängt wird. Das wirkt sich auf die Qualität und die Stimmung mittlerweile sehr stark aus.
Das Unternehmen ist sehr bemüht um sein Image, sollte aber dabei darauf achten seinen Prinzipien treu zu bleiben.
Technisch und Fachlich gibt es hier eigentlich kein Limit. Finanziell ist halt trotzdem alles Verhandlungssache.
Um es mit den Worten eines deutschen Rappers auszudrücken: Da is noch Luft nach oben!
Manchmal hat man das Gefühl das es eine Hassliebe ist, aber dann überascht einen die GF mit dem beginn des Ausbaus von PV für 100% autarkie der Bürogebäude. Insgesamt hab ich den Eindruck das man den Umweltschutz zum Glück ernster nimmt als bei anderen regionalen Unternehmen, abereher wenig darüber spricht. Das könnte aber auch ein regionales Thema sein, das Unternehmen ist halt doch recht dörflich geprägt (nicht böse gemeint) ;)
Nach allem was ich erleben durfte, sehr Lobenswert! Es wird Rücksicht genommen und auch wenn die älteren Kollegen mal technisch nicht mitkommen habe ich in 80% der Fälle sehr viel Geduld erleben dürfen.
Mal so mal so, es gibt mittlerweile in den einzelnen Führungebenen Kollegen, die etwas zu sehr von ihrer Meinung überzeugt sind.
Naja, einerseits gibt man sich sehr viel mühe, dabei bleibt aber leider sehr oft die Info auf der Strecke, die besonders wichtig ist.
Alle Mitarbeiter sind gleichberechtigt, aber manche sind gleichberechtigter als andere.
Versprechungen gibt es viele – leider scheitert es regelmäßig an der Umsetzung. Die Verantwortung wird dann meist auf die Mitarbeitenden abgewälzt, obwohl von Anfang an klar ist, dass bestimmte Ziele in dem Rahmen gar nicht realistisch erreichbar sind. Das sorgt nicht nur für Frust, sondern auch für ein dauerhaft angespanntes Arbeitsklima.
Was ich auf jeden Fall positiv hervorheben möchte, ist der Kollegenzusammenhalt. Das Team war klasse – hilfsbereit, menschlich und jederzeit zur Stelle, wenn jemand Unterstützung gebraucht hat. Auch in schwierigen Situationen und wenn es die Zeit zugelassen hat, konnte man sich aufeinander verlassen.
Trotz regelmäßiger Meetings und interner Kommunikation erfährt man als "normaler" Mitarbeiter von wichtigen Neuerungen oft viel zu spät – im schlimmsten Fall erst, wenn man das Unternehmen verlässt. Das vermittelt leider nicht das Gefühl, wirklich eingebunden oder wertgeschätzt zu werden.
Die gute Arbeitsatmosphäre hat in den letzten Jahren deutlich nachgelassen. Viele erfahrene und langjährige Techniker haben das Unternehmen verlassen, was eine spürbare Lücke hinterlassen hat. Die verbleibenden Kollegen, die das nötige Fachwissen haben, sind stark überlastet und tragen die Hauptverantwortung dafür, dass der Betrieb überhaupt läuft. Das führt zu hohem Druck und einer allgemein angespannten Stimmung.
Auf der positiven Seite steht der Umgang unter den Kollegen. Die meisten sind zwischen 20 und 30 Jahre alt, wodurch ein lockeres, freundschaftliches Arbeitsklima herrscht. Dieses gute Verhältnis mildert die Belastung etwas und macht die Zusammenarbeit angenehm.
Von der Führungsebene hingegen kommt kaum Unterstützung, sondern hauptsächlich Druck. Der Fokus liegt fast ausschließlich auf den Zahlen, und wer besonders viel leistet, bekommt mehr Freiheiten – leider oft auch auf Kosten anderer. Insgesamt wäre es wichtig, die Mitarbeitenden mehr wertzuschätzen und gezielt zu entlasten, um die Atmosphäre nachhaltig zu verbessern.
Nach außen hin gibt sich die Firma bemüht, ein gutes und verantwortungsbewusstes Image zu präsentieren. Doch intern zeigt sich zunehmend, dass hinter der Fassade einiges bröckelt. Die tatsächlichen Arbeitsbedingungen und die gelebte Unternehmenskultur stimmen oft nicht mit den nach außen kommunizierten Werten überein, was bei vielen Mitarbeitenden zu Unzufriedenheit führt.
Die Work-Life-Balance hängt stark davon ab, was man selbst anstrebt. Wer mit seinem Gehalt zufrieden ist, kann seinen Job in der Regel entspannt erledigen und nach acht Stunden den Feierabend genießen. Sobald jedoch Gehaltserhöhungen – selbst für einen Inflationsausgleich – ins Spiel kommen, wird es schwierig. Ohne sichtbare Leistung und Entwicklung bleibt man oft unter dem Radar.
Ein weiteres Problem ist die Erwartungshaltung: Es wird nicht gern gesehen, wenn Mitarbeitende sich nicht freiwillig zur Rufbereitschaft melden, und es scheint selbstverständlich, dass man regelmäßig „mehr leisten muss als nur Dienst nach Vorschrift“. Dieser unausgesprochene Druck kann die Balance empfindlich stören, wenn man nicht klar Grenzen zieht.
Schulungen, Weiterbildungen und Zertifizierungen werden gerne gesehen, solange sie zweckmäßig sind.
Wer sich als Überflieger beweist, kann ganz gutes Gehalt verdienen. Allerdings wird, wie bereits erwähnt, mit Dienst nach Vorschrift kaum eine Gehaltserhöhung realisiert.
Positiv ist, dass vermögenswirksame Leistungen (VWL) gezahlt werden, jedoch gibt es weder Weihnachts- noch Urlaubsgeld.
Der Fuhrpark besteht größtenteils aus Dieselfahrzeugen, was in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein eher fragwürdig ist. Viele Fahrten zwischen den Standorten könnten durch virtuelle Meetings ersetzt werden, was nicht nur Kosten, sondern auch Emissionen reduzieren würde.
Positiv hervorzuheben ist, dass regelmäßig für soziale Einrichtungen gespendet wird und das Unternehmen an einem guten Image arbeitet.
Die Kollegen untereinander unterstützen sich in den meisten Fällen und pflegen ein freundschaftliches Verhältnis miteinander. Viele sind im Privatleben miteinander befreundet, entsprechend steht man füreinander ein und unterstützt sich gegenseitig.
Solange man Leistungsträger ist und sich entsprechend engagiert und bei den Vorgesetzten platziert, ist es vollkommen egal, welches Geschlecht oder Alter der- oder diejenige hat.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist stark von den Vorgaben der Vorstandsebene geprägt. „Schneller, höher, weiter“ scheint das Motto zu sein, mit dem Fokus auf neue Kunden und Projekte, um die Zahlen zu sichern. Dabei bleibt jedoch die interne Struktur oft auf der Strecke: Es wird wenig investiert, und Probleme innerhalb des Unternehmens scheinen nicht die nötige Priorität zu haben.
Zwar gibt es regelmäßige Gespräche mit Team- oder Bereichsleitern, doch Aussagen und Versprechungen haben leider nur selten Verbindlichkeit. Jedes Team wird anders geführt, wodurch klare, einheitliche Strukturen fehlen. Viele visionäre Ideen werden zwar kommuniziert, doch eine Umsetzung bleibt meist aus – wodurch die Unzufriedenheit unter den Mitarbeitenden wächst.
Insgesamt hinterlässt das Verhalten der Führung einen negativen Eindruck. Der Satz „Der Fisch stinkt vom Kopf“ beschreibt die Situation zwar hart aber treffend, denn einige Kündigungen lassen sich mittlerweile auf das Verhalten von der Führungsebene zurückführen.
Die Büros sind modern und gut ausgestattet, und man bekommt alles zur Verfügung gestellt, was man für die Arbeit benötigt. Besonders positiv ist, dass man die Arbeitsmittel auch privat nutzen darf. Zudem gibt es die Möglichkeit, an 3 von 5 Tagen im Homeoffice zu arbeiten – in Einzelfällen kann dies auch flexibler gehandhabt werden, was die Work-Life-Balance unterstützt.
Die Kommunikation unter den Kollegen ist überwiegend locker, unkompliziert und freundlich. Man ist per „du“, und auch mit neuen Kollegen kommt man schnell ins Gespräch. Dieses offene Miteinander schafft ein positives Arbeitsklima, das die Zusammenarbeit erleichtert.
Anders sieht es bei der Kommunikation mit der Führungsebene aus. In Meetings mit dem Vorstand wird hauptsächlich Druck aufgebaut. Kick-offs und Besprechungen wiederholen oft die gleichen Phrasen wie „gut, aber da geht noch mehr“. Diese ständigen Wiederholungen wirken zunehmend leer und demotivierend.
Gerade in den letzten Jahren entsteht der Eindruck, dass hier nicht ehrlich oder transparent kommuniziert wird. Die tatsächlichen Herausforderungen werden entweder beschönigt oder heruntergespielt, was das Vertrauen in die Führung schwächt. Mehr Offenheit und authentische Kommunikation wären dringend notwendig, um wieder Motivation und Glaubwürdigkeit herzustellen.
Solange man Leistungsträger ist und sich entsprechend engagiert und bei den Vorgesetzten platziert, ist es vollkommen egal, welches Geschlecht oder Alter der-oder diejenige hat.
Die Qualität der Kunden und Projekte ist stark durchwachsen. Mit etwas Glück landet man in einem interessanten Projekt, bei dem aktuelle Technologien zum Einsatz kommen. Häufiger wird jedoch nach Kundenwunsch „hauptsache billig“ gearbeitet, was sich oft negativ auf die Arbeitsqualität auswirkt.
Es kommt vor, dass Azubis auf Projekte angesetzt werden, die sie alleine kaum bewältigen können. Später müssen dann die erfahrenen Kollegen – trotz ohnehin voller Terminpläne – einspringen und retten, was zu retten ist. In anderen Fällen werden provisorische Lösungen implementiert, die später niemand mehr anfassen möchte.
Wer auf innovative und anspruchsvolle Kundenprojekte hofft, könnte bei anderen IT-Dienstleistern womöglich besser aufgehoben sein. Bei LEITWERK stehen Kosten oft vor Qualität und langfristiger Strategie.
Umgang mit verdienten Mitarbeitern
Bessere Kommunikation
So verdient kununu Geld.