6 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
In der automatisierten Mail der Eingangsbestätigung wird auf einen sorgfältigen Prozess hingewiesen. Leider zeigt sich dieser mir nicht, da man überhaupt keine Rückmeldung erhält. Schade.
Zuerst möchte ich lobend die Reaktionszeit des Dienstleisters hervorheben. Beworben habe ich mich an einem Freitagnachmittag, und bereits am Montagmittag wurde mir ein Termin für ein erstes telefonisches Kennenlernen vorgeschlagen. Ich war durchaus positiv überrascht und habe mich auf das Gespräch gefreut und mich entsprechend vorbereitet. Die Dame am Telefon war durchweg freundlich. Das Telefonat dauerte geschlagene 8 Minuten und 30 Sekunden. Damit war meine vollständige Bewerbung erledigt. Warum? Weil eine Besetzung in Teilzeit nicht denkbar ist. Dass für mich lediglich eine Teilzeitbeschäftigung in Frage kommt, war vorab durchaus bekannt.
Das Unternehmen präsentiert sich selbst als äußerst familienfreundlich mit flexiblen Arbeitsmodellen. Da ich selbst Personaler mit mehrjähriger Berufserfahrung bin, glaube ich, ein gutes Einschätzungsvermögen bezüglich meiner fachlichen Eignung zu haben. Mich auf eine unrealistische Position zu bewerben, kommt für mich nicht in Frage, denn ich nutze meine Ressourcen gerne effektiv und effizient.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, fachkompetente Mitarbeiter im HR-Bereich zu finden. Ich habe lange genug ohne meinen entsprechenden Gegenpart arbeiten müssen, da ich lieber niemanden als den falschen Kollegen an meiner Seite habe. Umso trauriger stimmt es mich, dass meine Bewerbung nicht mal den Weg bis zu den eigentlichen Entscheidungsträgern geschafft hat. Eine Option wie Jobsharing direkt im Keim zu ersticken, ist in der heutigen Arbeitswelt nicht die klügste Entscheidung. Ob es an der falschen Instruktion des Dienstleisters liegt oder sich das Unternehmen einfach mit der Außendarstellung bezüglich der Flexibilität und Familienfreundlichkeit selbst betrügt, kann ich nicht beurteilen.
Eine strategisch gut aufgestellte Personalplanung bestimmt in der Regel auch den Umfang der benötigten FTE. Aussagen des Dienstleisters wie: "Die Position kann mit 35 Stunden gemäß Tarif besetzt werden, aber wenn der Kandidat beispielsweise aus monetären Gründen 40 Stunden arbeiten möchte, wäre das auch möglich...", lassen Zweifel aufkommen, ob die Kommunikation zwischen den Parteien funktioniert. Es muss doch ein zeitlicher Umfang für die anfallenden Tätigkeiten festgelegt sein. Das Unternehmen sollte nicht vergessen, dass ein Dienstleister das Aushängeschild der Firma ist und besonders bei der Besetzung von solchen Schlüsselfunktionen kann ein gefährliches Halbwissen imageschädigend sein.
Auch wenn der Verlauf und der Ausgang meiner Bewerbung nicht zufriedenstellend für mich ist, wünsche ich der Firma Lemken GmbH & Co. KG natürlich alles Gute für die weiteren Expansionspläne, viel Erfolg bei der Besetzung der Vakanz und eine erfolgreiche Zukunft.
Kommunikation, zumindest eine automatisierte Absage sollte drin sein.
Selbst auf Nachfrage gab es keine Rückmeldung.
Vorgefunden wurde extrem engstirniges Schubladendenken.
Dem Bewerber wird vermittelt, dass er für unfähig gehalten wird.
Wer braucht sowas?
Beworden wird eine Stelle, welche im Anforderungsprofil/Stellenausschreibung sehr umfassend und gut formuliert ist. Aus der Stellenausschreibung konnte man sehr wichtige Informationen entnehmen und sich schon ein gutes Bild über das Aufgabenspektrum machen, was ich sehr löblich und auch gut vorbereitet finde.
Auf die elektronisch übermittelte Bewerbung erfolgte eine automatisierte Eingangsbestätigung innerhalb weniger Minuten und nach einigen Tagen (langes Wochenende) eine persönliche Antwort aus der Personalabteilung.
Nach sechs Wochen habe ich beim genannten Ansprechpartner nachgefragt und wurde auf zwei bis drei Wochen vertröstet wegen Urlaubszeiten etc (es waren Sommerferien).
Nach weiteren vergangenen vier Wochen meldete sich eine Personalsachbearbeiterin um mit mir einen Termin für ein persönliches Vorstellungesgespräch zu vereinbaren, welches auch eine Woche später stattgefunden hat.
Das Vorstellungsgespräch hat mit zwei weiteren Personen stattgefunden (Eine aus dem Bereich Personal und ein Herr aus der Fachabteilung) - das Gespräch war insgesamt sehr gut vorbereitet und auf Fragen ist auch entsprechend eingangen worden - insgesamt ein sehr harmonisches Gespräch auf "Augenhöhe".
Fast fünf Wochen noch dem Vorstellungsgespräch kam dann eine unpersönliche Absage. Auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass die Stelle intern vergeben wurde, jedoch ist die Stelle (weitere drei Wochen später) immernoch auf der Webseite ausgeschrieben, obwohl der Bereich der Stellenausschreibung auf der Unternehmenswebseite in der Zwischenzeit mehrmalig aktualisiert wurde.