Jahrelange Erfahrung in vielen Filialen: Lästereien, Respektlosigkeit, fragwürdiger Umgang mit Minusstunden
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles
Arbeitsatmosphäre
Nach mehreren Jahren in diesem Unternehmen und Einsätzen in unzähligen Filialen kann ich mit voller Überzeugung sagen, dass das mit Abstand schlimmste Problem die Menschen dort waren. In jeder einzelnen Filiale wurde gelästert. Und damit meine ich nicht gelegentliches Gerede, sondern permanentes Lästern über Mitarbeiter. Es spielte keine Rolle, ob man neu war, jahrelang dort gearbeitet hat oder nur zum Aushelfen kam – sobald man den Laden verlassen hat, war man Gesprächsthema.
Besonders erschreckend fand ich, dass dieses Verhalten nicht nur von Mitarbeitern ausging, sondern auch von Führungskräften und sogar der Bezirksleitung vorgelebt wurde. Die Bezirksleitung hat selbst über Mitarbeiter gelästert und Informationen weitergegeben, die andere Kollegen überhaupt nichts angingen. Dadurch wussten teilweise fremde Menschen Dinge über einen, die man ihnen nie erzählt hat.
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Sieht man ja selbst, vorallem wenn man sich die guten Bewertungen genauer anschaut
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance? Fehlanzeige. Private Termine wurden teilweise so behandelt, als wären sie etwas Unverschämtes. Man wurde dafür kritisiert, überhaupt Termine zu haben, da dies angeblich unfair gegenüber dem Unternehmen oder den Kollegen sei. Gleichzeitig wurde man selbst an freien Tagen regelmäßig angerufen, damit man irgendwo einspringt.
Gehalt/Benefits
Neben den Problemen mit fehlerhaften Gehaltsabrechnungen ist vor allem der Umgang mit Minusstunden eine Katastrophe. Mitarbeiter möchten auf ihre vertraglich vereinbarten Stunden kommen, werden jedoch regelmäßig früher nach Hause geschickt, weil Personalkosten gespart werden sollen. Anschließend wird erwartet, dass man trotzdem irgendwie auf seine Stunden kommt.
Die Stunden, die man dadurch nicht arbeiten konnte, werden im selben Monat nicht bezahlt. Doch damit nicht genug: Im darauffolgenden Monat wird für jede dieser fehlenden Stunden zusätzlich der Stundenlohn vom Gehalt abgezogen. Man wird also finanziell für etwas bestraft, worauf man selbst überhaupt keinen Einfluss hatte.
Dazu kommt, dass mir nach einer Krankmeldung eine komplette Woche Gehalt nicht ausgezahlt wurde. Trotz mehrfacher Anrufe und Nachfragen fühlte sich niemand zuständig. Die Folge waren zwei Monate hintereinander mehrere hundert Euro weniger Gehalt. Statt eine Lösung zu finden, wurde das Problem einfach ausgesessen. Für mich absolut inakzeptabel.
Kollegenzusammenhalt
Kollegenzusammenhalt? Fehlanzeige. In diesem Unternehmen lernt man sehr schnell, niemandem zu viel zu erzählen. Informationen machen in Rekordzeit die Runde und landen bei Menschen, für die sie nie bestimmt waren. Statt Unterstützung und Rückhalt herrschen Grüppchenbildung, Gerede und Missgunst. Wer glaubt, Kollegen würden hinter einem stehen, wird leider schnell eines Besseren belehrt.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetztenverhalten? Katastrophe. Respekt und Wertschätzung habe ich hier nur selten erlebt. Probleme wurden lieber klein geredet als gelöst und bei berechtigter Kritik fühlte man sich oft eher als Störfaktor. Besonders enttäuschend war für mich die Bezirksleitung, die selbst aktiv an Lästereien beteiligt war und damit genau das Verhalten vorgelebt hat, das in nahezu allen Filialen zum Alltag gehörte.
Arbeitsbedingungen
Schimmel, kaputte Gegenstände, Ungeziefer
Kommunikation
Kommunikation bestand größtenteils aus Herablassung. Wer Fragen gestellt hat, wurde behandelt, als wäre er nicht schlau genug, die Situation zu verstehen. Wer Probleme angesprochen hat, wurde abgewimmelt. Wer Kritik geäußert hat, war unbequem.
Gleichberechtigung
Nicht vorhanden
Interessante Aufgaben
Jeden Tag dasselbe, interessant war nur worüber wahrscheinlich heute gemeckert wird