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12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Potenzial des engagierten Teams wird aus meiner Sicht nicht ausgeschöpft, weil klare Ziele, moderne Führung und eine nachvollziehbare Unternehmensstrategie fehlen. Wer Wert auf Transparenz, Weiterentwicklung und eine wertschätzende Unternehmenskultur legt, sollte von einer Bewerbung absehen.
Ich habe das Unternehmen als einen Arbeitgeber erlebt, bei dem es vor allem in den Bereichen Führung, Kommunikation und strategische Ausrichtung erheblichen Verbesserungsbedarf gibt.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich als angespannt und wenig wertschätzend erlebt. Fehler führen eher zu Schuldzuweisungen als zu einer konstruktiven Aufarbeitung. Das sorgt langfristig für Unsicherheit und Demotivation.
Das Außenbild des Unternehmens ist deutlich positiver als das, was ich intern erlebt habe.
Die Work-Life-Balance ist grundsätzlich in Ordnung. Allerdings erschweren kurzfristige Entscheidungen und mangelnde Planung den Arbeitsalltag unnötig.
Weiterbildungs- oder Entwicklungsmöglichkeiten sind praktisch nicht vorhanden. Wer sich fachlich oder persönlich weiterentwickeln möchte, muss dies weitgehend in Eigeninitiative tun.
Gehalt und Benefits sind durchschnittlich. Zusätzliche Leistungen oder besondere Wertschätzung für Mitarbeitende sind eher die Ausnahme.
Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung werden zwar nach außen kommuniziert, im Unternehmensalltag konnte ich davon jedoch wenig erkennen.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist überwiegend gut. Viele versuchen, die Defizite in der Organisation gegenseitig aufzufangen.
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war insgesamt respektvoll.
Das Führungsverhalten war für mich der größte Schwachpunkt des Unternehmens. Wertschätzung, Empathie und moderne Mitarbeiterführung habe ich weitgehend vermisst. Kritische Entscheidungen wurden aus meiner Sicht häufig hinausgezögert oder vermieden. Eigene Fehler oder Fehleinschätzungen wurden selten offen reflektiert; stattdessen entstand oft der Eindruck, dass die Verantwortung auf andere übertragen wurde.
Besonders problematisch empfand ich, dass weder auf Geschäftsführungs- noch auf Vertriebsebene eine klare strategische Ausrichtung erkennbar war. Eine nachvollziehbare Vision oder langfristige Unternehmensstrategie wurde nicht vermittelt. Dadurch wirkten viele Entscheidungen kurzfristig, reaktiv und wenig zielgerichtet.
Die technische Ausstattung war in Ordnung. Organisatorische Abläufe und interne Prozesse wirkten jedoch häufig unstrukturiert und verbesserungswürdig.
Transparente Kommunikation findet aus meiner Sicht kaum statt. Entscheidungen werden häufig nicht nachvollziehbar erklärt, wichtige Informationen gelangen verspätet oder gar nicht zu den Mitarbeitenden. Eine offene Feedbackkultur konnte ich nicht erkennen.
Beim Thema Gleichberechtigung sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf. Ein modernes und diskriminierungsfreies Führungsverständnis konnte ich nicht durchgängig erkennen.
Die Aufgaben waren grundsätzlich interessant und abwechslungsreich. Leider wurden gute Ideen häufig nicht aufgegriffen oder konsequent weiterverfolgt.
Im eigenen Team war die Stimmung gut bis sehr gut. In Richtung Management war die Arbeitsatmosphäre nicht vertrauensvoll. Es gab auch vereinzelt Kollegen die abwertend waren.
Das Image wurde 99% durch den alten CEO getragen. Im Außenauftritt war dieser stark. Hat man allerdings hinter die Fassade geschaut, ist das Image der Firma mehr Schein als sein. Das Produkt war in der Tiefe qualitativ unzureichend.
Man wurde nicht gezwungen Überstunden abzuleisten und das Arbeitspensum war in einem guten Maß. Bis zur Entlassungswelle gab es regelmäßige und gute Events. 100% Remote-Arbeit und eine flexible Arbeitszeit waren kein Problem.
Weiterbildungsmöglichkeiten wurden nicht proaktiv bereitgestellt. Man musste sehr hart kämpfen, um überhaupt eine Fortbildung bezahlt zu bekommen.
Gehalt war meiner Erfahrung entsprechend gut. Allerdings herrschte in der Firma eine massive Ungerechtigkeit. Mitarbeiter mit älteren Verträgen oder Verbindungen nach oben erhielten Dienstwagen und Boni. Allen anderen war dies vorbehalten.
Bis auf ein paar Spendenaktionen und Greenwashing Labels hatte das Thema kaum Augenmerk.
Bis zum CEO-Wechsel und der Kündigungswelle im Frühjahr war der Zusammenhalt hervorragend. Als ein grosser Teil gekündigt wurde, hat man leider gesehen wie egoistisch die Akteure um ihren eigenen Job gekämpft haben. Das im Frühjahr mehr als 30% der Belegschaft auf einen Schlag gekündigt wurden, hat nur wenige Interessiert. Teilweise war es unerträglich
Die gesamte Mannschaft war sehr jung. Bis auf Ausnahmen lag das maximale Durchschnittsalter bei ca. 30 Jahren.
Oberes Management war ein einzige Katastrophe. Fehlkommunikation, kaum Management-Erfahrung und Luftschlösser die einem vor die Nase gehalten wurden. An Absprachen wurde sich oftmals nicht gehalten.
Hard- und Software waren auf hohen Niveau. Trotz allem war es fast unmöglich neue Tools einzusetzen. Nicht vorhandene Prozesse und minimal Besetzung bei der Beschaffung von Software waren ermüdend. Backoffice war völlig unterbesetzt. Einfachste Anfragen wurden teilweise nicht mal beantwortet.
Ständiger Wechsel in der Zielausrichtung, Verhinderung von Roadmaps, völlige Planlosigkeit aus dem Management. Hat man nicht proaktiv gefragt, bekam man auch kaum Informationen. Es gab unzählige Meetings die den Arbeitsfluss massiv gestört haben.
Frauen waren bis zum mittleren Management vertreten. Darüber hinaus wurde es sehr dünn. Ab und zu sind auch abfallende Sätze über weibliche Kollegen gefallen.
Die Aufgaben waren komplex und vielfältig. Leider wurden auch hier irgendwann nur noch Luftschlösser konzipiert, die überhaupt nicht umsetzbar waren. Fast fertige Projekte wurden in die Schublade gesteckt weil man aus dem Nichts den Produktfokus geändert hatte.
Seit der Kündigungswelle im Frühjahr hat auch das Image stark gelitten.
„Wir müssen 120% geben“ war all die Jahre eine Standardaussage, die uns immer wieder gesagt wurde. Freiwillige unbezahlte Überstunden und sein Privatleben dem Job unterordnen war ungeschriebenes Gesetz.
Echte Weiterbildungen habe ich nie erlebt, war praktisch nie vorhanden. Es wurden lediglich interne Maßnahmen als Weiterbildung verkauft, die aber eher zum Briefing der Mitarbeiter dienten.
Es kommt darauf an. Es gibt eingeschworene Grüppchen, innerhalb derer soll der Zusammenhalt teilweise groß sein.
Kein vertrauensvoller Umgang
Vor allem die Kommunikation auf Führungsebene wurde nach dem Wechsel des Geschäftsführers ganz schwach. Meinem Gefühl nach geschieht dies aber ganz bewusst und ein transparenter Umgang mit den Mitarbeitern ist gar nicht erwünscht.
Ich habe mehrfach mitbekommen, wie bestimmte Führungskräfte meinem Gefühl nach sehr schlecht und abwertend über Frauen in der Firma gesprochen haben.
Unter den Kollegen vorbildlich, wir halten zusammen und unterstützen uns. Die Herausforderungen um die Kunden / Nutzer glücklich zu machen, sind oft sportlich, im Team aber meist machbar.
Kunden die uns kennen, schätzen uns.
Es ist wie überall in der IT Branche. Arbeit ist genug da die gemacht werden muss. Jedoch wird darauf geachtet, dass man mit seinen 40 Std. auskommt. Sollte das mal nicht klappen, dann gibt es die Möglichkeit die Stunden in einer ruhigeren Phase abzubummeln.
Da muss noch was kommen... Unternehmen ist ja noch jung.
Voll da, auch bei dem teilweise sehr hohen Workload in den Projekten.
Team ist jung.. haben wenig "ALTE"
Korrekt - meist Leute mit langer Erfahrung und Drive. Die Vorgesetzten arbeiten auch voll in den Fachthemen mit, daher haben wir hier kein klassisches Chef/Mitarbeiter-Verhältniss.
Seit Anfang des Jahres läuft die Kommunikation besser, alle zwei Wochen wird über die Themen in einem Call informiert. Es gibt ein Intranet mit allen Infos, die Teamleiter informieren über wichtige Dinge. Alles andere läuft in den Teams. Rest läuft bei Office Treffen in den Standorten.
Haben viele Frauen im Team...
Die Digitalisierung der SCM bei Top-Kunden, was gibt es besseres.
Und wir stehen bei vielen Dingen in der Branche am Anfang. Das wird noch alles richtig gut.
Das Image sieht durch LinkedIn und co toll aus.... entspricht für mich aber nicht der Realität. Mich wundern zudem die vermehrten positiven Bewertungen nach einer schlechten...
Hängt leider sehr vom Team und Individuum ab. Es schein mir: Wer schon lange nicht mehr sein Soll erfüllt, kommt damit durch. Es wird dann einfach akzeptiert.
Aufstiege sind schwierig und erscheinen abhängig vom Geschlecht, so dass Frauen mehr zu leisten schienen müssen.
Weiterbildungen hängten stark vom Mentor ab.
Der Zusammenhalt ist in den einzelnen Teams meist sehr gut und der Hauptgrund, was die meisten dort gehalten hat.
Erst der CEO Wechsel und dann die Kündigungswelle haben das Vertrauen in meinen Augen erloschen lassen.
Es fühlte sich nicht sehr sicher an, wenn man die Roadmap nicht kennt. Um neue Arbeitsgeräte musste man länger kämpfen, obwohl sie notwendig waren.
Fehlende Transparenz, in den 2 wöchigen Austausch wird nicht über das wesentliche gesprochen. Seit der Ausgründung fehlte in meinen Augen der rote Faden. _Das Gefühl von schnellen nicht nachvollziehbaren Entscheidungen und eine plötzliche Kündigungswelle machen das Bild dazu komplett.
Leider habe ich mitbekommen, wie schlecht über Frauen und deren Kompetenzen gesprochen wird. Es gibt leider auch kaum welche in höheren Positionen.
Die Aufgaben (besonders vor der Ausgründung) waren wirklich toll. Durch die fehlende klare Ausrichtung mit dem neuen Unternehmen erschien es mir häufig, dass man nicht wusste, wo es hingehen sollte und die Aufgaben sich dadurch auch von heute auf morgen ändern konnten und halbfertiges in der Versenkung verschwand.
Der ständige Wechsel der Aufgaben war dann irgendwann sehr ermüdend und wenig motivierend für mich.
Das Kundenumfeld, in dem wir tätig sind, ist total spannend und herausfordernd. Insbesondere aber innovativ - wir führen meistens komplett neue Systeme ein und digitalisieren damit bisher umständliche manuelle Abläufe. Das erzeugt sichtbare Wirkung. Das motiviert.
Der Großteil der Kollegen ist top motiviert und man merkt ihnen an, dass sie mega Spaß an ihrer Arbeit haben und sie feiern jeden Erfolg, ob intern oder extern beim Kunden.
Homeoffice, mobile Arbeit, Gleitzeit - alles da, um flexibel zu arbeiten.
Alle arbeiten gemeinsam an der Weiterentwicklung unseres Produktes. In kniffeligen Situationen ziehen alle an einem Strang, unabhängig von Abteilung oder Position im Unternehmen.
Wir sind ein junges Unternehmen und unsere TLs und ALs sind allesamt Teil des Teams und keine "reinen" Vorgesetzten. Mit anpacken und machen ist Tagesgeschäft. Darum gibt es hier absolut konstruktive Teamarbeit auch mit den Vorgesetzten.
Es gibt 2-wöchentliche Unternehmens-Updates für alle Kollegen, in denen Projekte, interne Initiativen und auch Zahlen kommuniziert werden. Zudem regelmäßige Updates zu Produktfeatures und Infos aus dem Betrieb. Manchmal fehlt die breite Kommunikation zu Erfolgen des Unternehmens (z. B. Aufschalten neuer Kunden). Trotzdem bekommt man es mit.
Jeder Kunde bringt neue Ideen ein, die uns und unser Produkt challengen. Technologisch sind wir voll vorne dabei - Cloud native, Serviceorientierung, Microservices, Serverless etc. sind bei uns Standard.
Am Anfang wurde ich gut empfangen aber dieses nette und fröhliche hat sich dann leider auch schnell geändert. Irgendwie eine ganz merkwürdige Atmosphäre- als wäre es eine geheime Studentenvereinigung oder so
Da kann man nicht meckern
Hier gibt es leider eingespielte kleine Grüppchen. Da kommt man auch nicht ohne weiteres rein - es macht den Anschein als wenn diese Grüppchen ihre Daseinsberechtigung verteidigen wollen. Und niemand soll hier eingreifen.
Meist wird alles kurzfristig bekanntgegeben, lange Vorlaufzeiten gibt es nicht.
Flexible Arbeitszeiten jedoch ohne bezahlte Überstunden
Intern möglich
Meinungen ändern sich regelmäßig
100 % Homeoffice ist möglich. Individuelle Gestaltung
Offen und ehrlich im Team
Immer neue interessante Themen
Manchmal gibt es "harsche Töne" - jedoch, wer performed und liefert wird auch entsprechend belohnt. Untereinander ein sehr guter Zusammenhalt.
Es gibt Hochphasen, aber auch Verschnaufpausen
Es wird immer geholfen! Der Zusammenhalt untereinander ist sehr gut
Transparent und offen. Insb. mit dem Wechsel der Führung in 2024
Kein Tag ist wie der andere, jede:r kann sich Themen greifen und entfalten.
Ich glaube nicht, dass aktuell gearbeitet wird.
Da gibt's aktuell 2 Gruppen, aber die widerum bestärken sich ganz gut.
Die 90er haben angerufen und hätten gern ihren Führungsstil zurück: Hirarchiedenken, Intransparenz, Lästerei.
Für unangenehme Themen wird die Materna (der Mutterkonzern) vorgeschickt.
Benefits gibt's nur auf Nachfrage und wenn HR mit der jeweiligen Person gut kann.
Sucht man hier vergebens.
So verdient kununu Geld.