Gute Bezahlung, aber keine Perspektive für Leiharbeiter
Gut am Arbeitgeber finde ich
Vergütung über Marktniveau: Als ausgebildeter Lagerist mit Schichtzulagen über 4.000 € brutto möglich.
Planbare Arbeitsstruktur: Tempo weitgehend selbstbestimmt, kein künstlicher Leistungsdruck.
Ausstattung funktional: Arbeitsmittel im ordentlichen Zustand, bei Defekten wird (mit Verzögerung) reagiert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Einarbeitung mangelhaft: Keine strukturierte Übergabe, Eigeninitiative zwingend erforderlich, fehlende Begleitung durch erfahrene Kollegen.
Fehlende Teamkultur: Kollegiales Verhalten oft durch Denunziation ersetzt. Konflikte werden nicht gelöst, sondern eskaliert.
Führung schwach und autoritär: Entscheidungen der Meister sind nicht transparent, Anliegen werden oft ignoriert. Autorität wird betont, nicht begleitet.
Keine Perspektive für Leiharbeiter: Trotz mehrjähriger Beschäftigung keine Festanstellung. Aussagen zu Übernahme entpuppen sich als leere Versprechen.
Unfaire Behandlung: Unterschiedliche Standards für Leiharbeiter vs. Festangestellte – bei Lohnstruktur, Arbeitsplatzsicherheit und Sonderzahlungen.
Nicht familienfreundlich: Kein Verständnis bei privaten Schicksalsschlägen, längerer Ausfall führt direkt zu Ersatz durch neue Leihkräfte.
Kaum Digitalisierung: Viele Prozesse laufen noch über Papier, was Effizienz und Rückverfolgbarkeit hemmt.
Fehlermanagement inkonsequent: Konstruktiv nur bedingt – häufig Schuldzuweisungen statt Ursachenanalyse.
Arbeitsatmosphäre
Ruhiges Arbeiten möglich, kaum operativer Druck
Image
Keine Übernahme nach 4 Jahren trotz Umsatzwachstum
Work-Life-Balance
Gutes Schichtsystem, moderate Belastung
Karriere/Weiterbildung
Keine Angebote oder Entwicklungsperspektiven
Gehalt/Benefits
Überdurchschnittlicher Bruttolohn, aber kaum Sonderzahlungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Verschwenderisch, es wird noch teils mit viel Papier gearbeitet
Kollegenzusammenhalt
Misstrauenskultur, fehlende Kommunikation auf Augenhöhe
Umgang mit älteren Kollegen
Integration findet kaum statt
Vorgesetztenverhalten
Autoritär, intransparent, wenig empathisch
Arbeitsbedingungen
Solide Ausstattung, aber teilweise analoge Prozesse
Kommunikation
Kaum Feedbackkultur, Anliegen versanden häufig
Gleichberechtigung
Unterschiedliche Standards für Leiharbeiter vs. Festangestellte – bei Lohnstruktur, Arbeitsplatzsicherheit und Sonderzahlungen.
Interessante Aufgaben
Gerechte Aufteilung und Selbstbestimmung bei Aufgabenauswahl