Mehr Kontrolle, weniger Freiheit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Vor allem die Kollegen aber auch die Vorgesetzen.
Immer wieder spannende Projekte.
Das Sommerfest.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Natürlich gibt es, wie in jedem Unternehmen, konjunkturbedingte Schwankungen die sich in der Stimmung der Mitarbeiter niederschlagen. Aktuell ist die Situation angespannt und es werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um gegenzusteuern.
Konterkariert wird das allerdings mit der jüngsten Ankündigung der Geschäftsführung, dass künftig wieder Präsenz im Büro erwartet wird. Mobiles Arbeiten bleibt weiterhin möglich, jedoch nur noch in Ausnahmefällen, wobei der Vorgesetzte entscheidet, was als Ausnahme gilt. Somit ist die bisherige Betriebsvereinbarung praktisch wertlos. Diese erlaubt, sollte die Arbeit es zulassen, bis zu 50% remote zu arbeiten – und das ohne Ausnahmen. Die Argumentation der Geschäftsführung ist für mich nur bedingt nachvollziehbar. Warum wurde der mobile Arbeitsanteil nicht einfach reduziert?
Remote zu arbeiten, ist für viele ein entscheidender Faktor, der die Attraktivität des Arbeitgebers steigert und zur persönlichen Zufriedenheit beiträgt. Und hier geht es nicht um Ausnahmefälle wie Handwerker im Haus, sondern um alltägliche Dinge, wie die Zeitersparnis des Arbeitswegs, Mittagessen zusammen mit der Familie, etc.
Gleichzeitig wurde die Möglichkeit zur Erfassung und somit Auswertung des Arbeitsortes eingeführt. Das genau jetzt zu implementieren scheint allein der Kontrolle zu dienen. Ich frage mich, wie das Unternehmen langfristig Mitarbeiter halten und neue gewinnen möchte. Viele meiner Kollegen und ich sind, um es höflich auszudrücken, sehr verärgert. War das das Ziel?
Verbesserungsvorschläge
Weniger Gimmicks wie Schoko-Osterhasen. Mehr Vertrauen in Mitarbeiter.

